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  1. #1
    Kennt sich schon aus   Avatar von martin_binser
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    Standard Auswirkungen von umweltfreundlichen Antrieben auf WoMos

    Seit genau heute 01. September gilt für neue Diesel die Norm EURO6c. In genau einem Jahr wird es die 6dtemp sein. Was gut ist für die Umwelt (hoffentlich !) bedeutet für Wohnmobilfahrer teils massive Einschränkungen hinsichtlich Platzangebot und Zuladung.

    Schon zu EURO5 Zeiten wurden wir mit reichlich Technik beglückt, AGR Anlagen, Feinstpartikelfilter usw. Die 3,5 Tonnen Klasse ist seit Jahren ganz scharf am Zuladungs-Grenzwert unterwegs, wenn demnächst noch SCR Katalysatoren, 20l AdBlue Tanks, Batterie Packs für Hybridantriebe oder ähnliches dazu kommen stehen uns in der Klasse nur noch Ein-Personen-Mobile ins Haus?

    Manche hier fahren ja bereits Sprinter, Crafter, Jumper mit SCR Technik. Wie wirkt sich das auf Aufbau und Zuladung aus?

    An die Promobil-Redaktion:
    Bitte greifen Sie das Thema schnellstmöglich auf, sensibilisieren Sie ihre Inserenten sprich Hersteller, Händler und deren Dachverbände. Das wäre ein Thema z.B. für Workshops auf der CMT im Januar oder ähnliches.

    Liebe Blogger die ihr hier mitdiskutiert, greift das bitte auch mal in euren Websites auf.

    Schönes WE
    und viele konstruktive Beiträge

    wünscht

    der Binser.

    Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk

  2. #2
    Stammgast   Avatar von Trail 660
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    Standard AW: Auswirkungen von umweltfreundlichen Antrieben auf WoMos

    Moin

    Das Problem mit dem Gewicht liegt meiner Meinung nach nicht unbedingt an den neuen Schadstoffnormen. Das diese neuen Normen Sinn machen, steht ja auch außer Frage.
    Mein Ahorn 680 auf Renault Master Basis verfügt über AdBlue-Technik mit SCR Kat. Er erfüllt derzeit die Euro 6b.

    Durch AdBlue wird der Motor in einem anderen Betriebspunkt mit höheren Raildrücken und höheren Brennraumtemperaturen betrieben, das senkt den Verbrauch und spart damit auch CO2. Der NOx Ausstoß vor SCR Kat ist dann zwar höher, aber die AdBlueTechnik senkt den NOx Austoß dann ja wieder durch selektive katalytische Reduktion. Also senkt die Technik NOx und CO2.
    Der Verbrauch ist beim Master mit AdBlue im Gegensatz zum Master ohne Adblue um ca. 2 ltr./100 Km gesunken. Ahorn ordert dann beim Master den optionalen 80 liter Dieseltank, statt des standardmäßigen 105 liter Tanks. Damit ist Gewichtsmäßig der 20 liter AdBlue Tank kompensiert. Und das ohne die Reichweite übermäßig zu reduzieren, da der Verbrauch ja geringer ist. Ich finde das einen guten Kompromiss.

    Des Weiteren sind doch die modernen Dieselmotoren mit Common Rail Technologie mit kleineren Hubräumen und damit geringerem Motorgewicht viel Leistungstärker als früher.
    Ein Beispiel:
    Mein alter Master 2 3,5 Tonnen :
    Verbrauch ca. 12,8 ltr/100Km
    2,8 liter (Eisenschwein) Diesel
    115 PS 260 Nm
    Norm Euro 3 oder 2 (weiß nicht mehr)

    Neuer Master 3 3,5 Tonnen
    Verbrauch ca, 9,8 liter/100Km
    2,3 liter Twin Turbo Common Rail 16 Ventiler
    145 PS 360 Nm.
    Also war früher wirklich alles besser?

    Die Hauptproblematik liegt meiner Meinung nach darin, dass heute Irrer Luxus an Bord sein muss auf mindestens 7,5 Metern Außenlänge mit 4 separaten Schlafzimmern (Scherz).Und das mit 3,5 Tonnen.
    Wie leicht soll da denn die Basis noch werden um das zu kompensieren? Es ist schlicht nicht möglich.

    Ich gönne jedem sein 7,5 Meter 3,5 Tonner aber die neuen Schadstoffnormen und die damit verbundene Technik stellt das kleinere Problem dar.
    Ich habe auch ein wenig Luxus und einen 3,5 Tonner. Mein Kompromiss liegt in der geringeren Aufbaulänge von nur 6,80 Metern. Das ist eben mein Kompromiss, da ich keinen LKW fahren möchte.
    Alles haben kann man nicht.

    Liebe Grüße
    Jörg

    Passion for Life
    Geändert von Trail 660 (02.09.2018 um 16:47 Uhr)

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