Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #1
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard Erfahrungen mit Frontantrieb

    Hallo zusammen,

    ich habe ja die Fronten gewechselt, von meinem durchaus geliebten Sprinter mit Heckantrieb, auf einen Ducato Frontkratzer. Wenn ich so verfolge, welche Reisen unser User Tonicek mit seinem Ducato unternimmt, dann muss ich mir keine Gedanken machen, oder? Darüber hinaus kenne ich einen Kollegen, der mit seinem Ducato u.a. Südamerika intensiv bereist hat.

    Berichtet doch mal über Eure Erfahrungen mit dem Frontantrieb, egal ob positiv oder negativ.

    Gruß Bernd
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom... Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren

    Meine private Homepage MobilLoewe mit Alpa





  2. #2
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen mit Frontantrieb

    Nö Bernd, keine Gedanken machen, einfach fahren.
    Wir fahren im Winter alles, auch auf Schnee, 12%-Pässe. Nur einmal kamen wir nicht weg, aus einem Parkplatz, weil direkt vor uns ein kleiner Eishaufen war, vom Schneepflug auf geschüttet. Und nach hinten konnte ich nicht weg, wegen dem Zaun. Hab dann für den einen Meter eine Kette aufgelegt..
    Aber schneebedeckte Fahrbahn und WR, nie ein Problem trotz 5To und Frontantrieb, das ja lt. vielen absolut nicht geeignet sein soll.

    Viel Spass.
    Dietmar

  3. #3
    Stammgast   Avatar von fernweh007
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    Standard AW: Erfahrungen mit Frontantrieb

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen

    Berichtet doch mal über Eure Erfahrungen mit dem Frontantrieb, egal ob positiv oder negativ.
    Hallo,

    was ist das??
    Ich "klicke" in den ersten Gang und gebe Gas ... dann fährt mein Womo dahin wohin ich will

    LG
    Dietmar
    Ein Wohnmobil ohne Hecksitzgruppe ist kaputt

  4. #4
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Erfahrungen mit Frontantrieb

    Na ja Bernd, ein zweites Mal würde ich mir kein WOMO mehr mit einem Frontantrieb kaufen.
    Mehrere Male auf nasser Wiese stecken gblieben und nur mit Mühe wieder raus gekommen.
    Gerade dieses Jahr konnte man besonders in Frankreich und in Nordspanien sehen,
    wie die Frontantriebler die CP umgepfügt haben.
    Erst beim rein, dann beim raus rangieren.
    Oftmals mußte der CP Betreiber Schlepphilfe leisten, wenn wieder mal ein unbelehrbarer
    trotz Bitte des CP Betreibers in die Wiese gefahren ist und nicht mehr raus kam.
    Auch deshalb habe ich mir heuer im Frühjahr die Reifen gekauft, die auch Du auf Deinem neuen WOMO
    ab Werk drauf hast. Allerdings mit dem LI 120/121.
    Ein Wechsel wäre noch garnicht nötig gewesen,
    vielleicht sind wir auch deshalb nicht stecken geblieben, allerdings sind wir mehrmals auch in Nordspanien
    anstatt auf die nasse Parzelle zu fahren, einfach auf den Zufahrtswegen auf den CP stehen geblieben.
    Die Betreiber waren dankbar.
    Mit unserem vorigen WOMO , ein TEC Freetec 598 auf Transit mit Zwillingsbereifung
    in 7 Jahren kein einziges Mal stecken geblieben.
    Man hat mit einem zwillingsbereiften Fahrzeug 4 Räder, die für Vortrieb sorgen,
    das Hauptgewicht liegt auf der angetriebenen Hinterachse und wenn es nachts mal schüttet,
    hat man beim Start ein paar Meter trockenen Boden unter dem WOMO, auf dem die HA Haftung hat.
    reicht meistens um griffiges Terrain zu erreichen.
    Zwillingsbereifung ist der Allrad des armen Mannes.
    Beim Frontriebler liegt das Hauptgewicht auch auf der HA, d.h. die angetriebene VA wird zusätzlich entlastet
    mit dem entsprechenden unerfreulichen Ergebnis.
    Bei unserem TI hat die HA beim Start in den Urlaub 2300 - 2400 KG,
    die VA ca. 1400 - 1500 KG.
    Umladen geht nicht mehr, alles was schwer ist und platzmäßig irgend wie möglich ist,
    ist schon in der vorderen Hälfte des WOMOs untergebracht.
    Vom deutlich größeren Wendekreis will ich garnicht erst reden.
    Eigentlich sehe ich bei der Fronttriebler Fraktion nur Nachteile bis auf den zusätzlichen
    Raum unter dem WOMO.
    Geändert von womofan (29.08.2018 um 15:51 Uhr)
    Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
    sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde.
    Ois isi
    LG Peter

  5. #5
    Stammgast  
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    584

    Standard AW: Erfahrungen mit Frontantrieb

    Wir haben bisher 12 Mobile besessen. 5 davon hatten Heckantrieb (2 x mit Zwillingen hinten), der Rest Frontantrieb von Fiat bzw einmal von Renault.

    Steckengeblieben sind wir bisher aber nur 2 x .

    Das erste Mal 1999 mit einem Frankia 3-Achser in einer nassen Wiese nach einem gewaltigen Wolkenbruch. War ich aber auch zu naiv, da auf den weichen Rasen zu fahren. Der Traktor des CP-Besitzers hat das Problem gelöst. Die Wiese war aber so matschig, das ich vielleicht mit dem nachfolgenden Hecktriebler auch hängengeblieben wäre.

    Das zweite Mal 2007 mit dem Renault Master im Sand, ebenfalls auf einem französischen CP. Da löste das Herausschieben durch die netten Nachbarn das Problem. Hier hätte ein Hecktriebler wahrscheinlich kein Problem gehabt.

    Ich gebe aber gerne zu, das ich aus diesen Erlebnissen (hoffentlich) ausreichend gelernt habe und inzwischen schon sehr argwöhnisch darauf achte, ob der Boden vor unseren Rädern auch tragfähig genug ist. In den vergangenen 11 Jahren ist jedenfalls nix mehr in diesem Sinne passiert.

    Tom
    Geändert von nanniruffo (29.08.2018 um 17:17 Uhr)

  6. #6
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen mit Frontantrieb

    Zitat Zitat von nanniruffo Beitrag anzeigen

    Ich gebe aber gerne zu, das ich aus diesen Erlebnissen (hoffentlich) ausreichend gelernt habe und inzwischen schon sehr argwöhnisch darauf achte, ob der Boden vor unseren Rädern auch tragfähig genug ist. in den vergangenen 11 Jahren ist jedenfalls nix mehr in diesem Sinne passiert.

    Tom
    Da bin ich mittlerweile auch etwas sensibilisiert. Gerade diesen Sommer erst wieder mit einem etwas mulmigem Gefühl in Griechenland in einer etwas wilden Gegend eingefahren (andere standen schon dort, habe aber 5 To und die anderen nur 3,5), zuvor das Gelände abmarschiert. Ging aber alles gut. Aber auf alle Fälle schaue ich mir das im Zweifel immer an und auch ob ein Abschlepper mich vorwärts ggfs. rausziehen könnte. Im Zweifelsfall fahre ich weiter.
    Hatten aber dadurch einen sehr netten schattigen Platz unweit vom Meer.
    Ach ja, steile, schotterige Abfahrten, die ich nachher wieder hoch muß bleiben außen vor, das packt der Fronttriebler dann vorwärts nicht mehr. Da ist man ggfs. mit einem Hecktriebler sicher besser bedient. Gebe ich gerne zu.

  7. #7
    Kennt sich schon aus   Avatar von aqui_ch
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    Standard AW: Erfahrungen mit Frontantrieb

    Hi Bernd

    Ich bin mit PW seit Jahren mit Vorderradantrieb unterwegs und noch nie ernsthafte Probleme gehabt, Seit 3 Jahren mit Fronttriebler Duc auch keine Probleme ausser 1x bei Nässe in einer steilen Kurve auf einer spanischen Landstrasse ein Bisschen durchdrehen.
    Und dann gibts noch Trick 77, im Winter wenn bei uns noch nicht gepflügt ist, können die letzten 50 Meter zum Haus teilweise sehr schwer zu fahren sein. Aber da stehen dann beide Antriebsarten im wahrsten Sinne des Wortes am Berg. Aber wenn ich vor der Steigung (mit der sch... Kurve), meinen Fronttriebler drehe und retour da rauf fahre, sind die langen Gesichter der Steckengebliebenen beinah so schön wie das nach Hause kommen

    Fazit: Probleme können Heck und Fronttriebler haben und durch wenden wird jeder Fronttriebler zum "Heckantrieb" und die Problemstellen sind ja meist nicht Kilometer lang. Und eine durchnässte Wiese die falsch eingeschätzt wurde, wird für beide Antriebe zum Killer.

    Grüsse vom Gardasee
    Marc

    PS: viel schlimmer finde ich, dass standart VI's meist nur von vorne rausgezogen werden können, da man hinten die Garage *abreissen" würde (ohne Anhängerkupplung).
    Geändert von aqui_ch (29.08.2018 um 17:56 Uhr)

    LMC Comfort Line 670G

  8. #8
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: Erfahrungen mit Frontantrieb

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    .... Gerade diesen Sommer erst wieder mit einem etwas mulmigem Gefühl in Griechenland in einer etwas wilden Gegend eingefahren (andere standen schon dort, habe aber 5 To und die anderen nur 3,5), zuvor das Gelände abmarschiert. ...

    ... hmmm, macht man das nicht immer so ? Ich kenne nichts anderes, mache das sogar auf SP/CP. Ist die Diskussion Front- / Heckantrieb ein "Generationsproblem" ? Es scheint, die jüngeren unter uns wissen nur noch wo das Gaspedal ist, aber nichts mehr von Fahrphysik ?

    Grüsse Jürgen

  9. #9
    Stammgast   Avatar von custom55
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    Standard AW: Erfahrungen mit Frontantrieb

    Ganz klar, da ist der Fronttriebler im Nachteil.
    Aber in den inzwischen 24 Jahren in denen wir mit einem Womo auf Ducato unterwegs sind gerade 2 mal stecken geblieben.
    Damit kann ich gut leben.
    Einmal auf nasser Wiese hat eine untergelegte Fußmatte zum rausfahren gereicht.
    Beim zweiten mal wurde die Wiese durch 12 h Daeurregen so weich, dass die Unterlegkeile fast vollständig in den Boden eingedrückt waren. Da half dann gemeinsames schieben der anwesenden Nachbarn.

    Da dürften sich allerdings die 4,8to anstatt 3,5 negativ auswirken.

    Gruß Jürgen


    Gerne auf Tour mit unserem LMC Breezer V643, 148 PS,
    Leergewicht 2672 KG, Reisefertig 3390 KG mit 2 Pers., Motorroller, 2 Fahrräder plus ca. 50 KG Sportausrüstung
    für uns perfekt, so groß wie nötig, so klein wie möglich

  10. #10
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
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    Standard AW: Erfahrungen mit Frontantrieb

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Wir fahren im Winter alles, auch auf Schnee, 12%-Pässe.
    Viel Spass.
    Dietmar
    Das schaffe ich beim besten Willen nicht. Wir haben 160 PS, aber keinen Grip.
    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

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