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  1. #1
    Stammgast   Avatar von mabelucaad
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    Standard Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Hallo zusammen,

    ich weiß, irgendwo war das Thema schon einmal, aber ich finde es nicht mehr. (bitte nicht auf mir rumhacken !)

    Da im Moment der leuchtende Stern dermaßen Energie abgibt und unsere Wohnmobilbatterien seit Wochen voll sind, muss
    eine sinnvolle Lösung her.

    Meine Frage: Wir haben 940 WP auf dem Dach und die möchte ich in den Stromkreislauf unseres Privathauses einspeisen.
    Geht das , veringere ich dadurch meinen täglichen Stromverbrauch bis zu dem Punkt, das der Stromzähler stehen bleibt ?

    Kann ich einfach ein Verlängerungskabel als Verbindung zwischen einer Steckdose in der Garage und dem Landstromeingang am Wohnmobil
    verbinden ? Ist das dann Landstrom zapfen verkehrt herum ?

    I c h bin kein Elektroniker !

    Vielen Dank

    Grüße
    Ludwig

  2. #2
    Stammgast   Avatar von Travelboy
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    Standard AW: Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Nicht so einfach,
    aber es geht.

    1. Du brauchst ein Wechselrichter / Inverter, der aus der Solargleichspannung 230V Wechselstrom mit 50Hz macht, der Inverter übernimmt dann auch den Phasenabgleich.
    So Einen z.B.
    https://www.amazon.de/Soladin-Master...lrichter+solar

    2. Du bruchst eine Genehmigung von deinem Netzbetreiber EVU, das der mit der Einspeisung einverstanden ist.
    Wen das alles positiv ist, kannst du den Stecker vom Inverter einfach in die Steckdose stecken und Sonne tanken.

    Ob es sich lohnt? - aber deine 940Wp sind ja schon einiges.

    Ausser du nutzt den Solarstrom im Inselbetrieb, z.B. für ein Gartenhaus oder sonstwo, wo kein Netzanschluß vorhanden ist.
    Geändert von Travelboy (20.07.2018 um 17:23 Uhr) Grund: Berichtigung Link
    Gruß
    Volker

    Zwei "Reisende" unterwegs im Frankia FF-4 - nach dem Motto "der Weg ist das Ziel"

  3. #3
    Stammgast   Avatar von mabelucaad
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    Standard AW: Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Hallo Volker,

    danke erst mal, hab ich soweit verstanden, aber ist der link richtig ?

    Gruß
    Ludwig

  4. #4
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Hallo Ludwig,

    vielleicht findest auch hier sowas:

    https://greenakku.de/Wechselrichter:::8.html

    Die Hotline kann Dir evtl weiterhelfen.



    Gruß Uwe

    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
    Viele Grüsse

    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

  5. #5
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Hallo Ludwig,
    schreib mal Georg ( raidy) ne PN. Der hat damals das Thema Deiner Frage erstellt. Also beschrieben, wie ermit einem entsprechenden "Wechselrichter? " seine erzeugte Energie ins Heimnetz einspeisen kann.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  6. #6
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Das Zauberwort heißt "Grid Tie Inverter". Der sollte nicht an der Batterie hängen, sondern direkt an den Solarzellen, damit die Batterie nicht mitarbeitet. Und dann sollte es eine ""Grid Tie Inverter MPPT" sein, damit er eine hohe Spannungsbandbreite der Module unterstützt. Die Teile gibt es bei 1000W so ab 100€, bessere ab 200€. Man schließt sie einfach an die PV an und steckt den Stecker in eine Steckdose. Auf dem Stecker ist erst dann Strom, wenn er in einer Steckdose steckt. Bei 1000W wäre allerdings eine PV-Spannung >24V sinnvoller als 12-18V, wegen der Verluste. Funktioniert total einfach ist aber illegal!

    Vor allem wenn du 1000W einspeist, aber aktuell nur 500W verbrauchst wird es sehr kritisch, weil dann der Strom in öffentliche Netz geht. Ein alter Stromzähler läuft dann rückwärts!
    So lange deine Grundlast größer ist als die Leistung aus dem Grid, ist es machbar, wenn auch nicht legal.
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  7. #7
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    Standard AW: Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Das Zauberwort heißt "Grid Tie Inverter". Der sollte nicht an der Batterie hängen, sondern direkt an den Solarzellen, damit die Batterie nicht mitarbeitet. Und dann sollte es eine ""Grid Tie Inverter MPPT" sein, damit er eine hohe Spannungsbandbreite der Module unterstützt. Die Teile gibt es bei 1000W so ab 100€, bessere ab 200€. Man schließt sie einfach an die PV an und steckt den Stecker in eine Steckdose. Auf dem Stecker ist erst dann Strom, wenn er in einer Steckdose steckt. Bei 1000W wäre allerdings eine PV-Spannung >24V sinnvoller als 12-18V, wegen der Verluste. Funktioniert total einfach ist aber illegal!

    Vor allem wenn du 1000W einspeist, aber aktuell nur 500W verbrauchst wird es sehr kritisch, weil dann der Strom in öffentliche Netz geht. Ein alter Stromzähler läuft dann rückwärts!
    So lange deine Grundlast größer ist als die Leistung aus dem Grid, ist es machbar, wenn auch nicht legal.
    Dann baue ich mir das in meine Landstromdose ein! Nachts ziehen, Tagsüber zurücküberweisen!

  8. #8
    Stammgast   Avatar von mabelucaad
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    Standard AW: Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Vielen Dank für die Antworten,

    meine Solarmodule vom Womo-Dach sind verbunden mit 3 MPPT-Reglern und diese sind an den beiden Bordbatterien angeschlossen.

    Wo schließe ich den "Grid Tie Inverter MPPT" an , zwischen Regler und Batterien und muss ich irgendwas abklemmen ?

    Den Stecker des Inverters stecke ich dann in eine Steckdose am Haus ?

    Sorry, für die dummen Fragen.

    Grüße
    Ludwig

  9. #9
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Wenn du 3 PV-Kreise hast, dann kannst du nicht ohne größeren Aufwand nur einen Grid-Inverter an der PV-Seite verwenden.
    Wenn du einen Grid-Inverter am Ausgang ( = Batterieseite) verwendest, hast du das Problem, dass die Batterie auch liefert. Das wäre dann teurer Strom.

    Technisch optimal wäre es rein theoretisch, wenn man alle 3 PV-Kreise (falls jede gleiche Anzahl Wp) in Reihe schaltet und dann die wesentliuch höhere Spannung (~36-60V) dem Grid-Inverter zuführt. Dann ist der Wirkungsgrad zwar optimal, die Verkabelung aber nicht ohne.

    Ja, der Stecker des Inverters kommt einfach in eine Haussteckdose.
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  10. #10
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Wohnmobilsolaranlage für Wohnhaus nutzen

    Erklärung der Verschaltung:

    Anhang 27784

    Rechts siehst du deine jetzige Konfiguration. Hinzu gekommen sind 3 Hochstromstecker und Buchsen.
    Links sieht du die Verschaltung aller drei Module für den Grid Inverter. Alle Modulgruppen werden seriell geschaltet. Das macht aber nur Sinn, wenn jede Modulgruppe ungefähr die gleiche Leistung hat.

    Wenn du also die 3 Stecker der Modulgruppen abziehst und links einsteckst, dann hast du rund 36-60V für den Grid, der sie dann einspeist.

    Bild dient nur als technischer Erklärung.

    EDIT: Die Forensoftware nervt. Wieso ist da jetzt mal nur ein Link und mal ein Bild, wo ich doch das Bild direkt eingebunden habe. Schrott-SW. Hier das Bild nochmals als externe Einbindung falls oben wieder nur "Anhang 27784" steht:
    Geändert von raidy (20.07.2018 um 18:39 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

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