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  1. #1
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    Standard Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    Lange hab ich nicht mehr in Foren geschrieben sondern in der Stille mitgelesen. Mein neues Eura Mobil aber hat mich angefixt, doch mal wieder ordentlich in die Tasten zu hämmern, damit Ein- und Umsteiger sich des Schrittes bewusst werden, den sie da wagen. Und ich schreibe es hoffentlich objektiv und möchte besonders darauf hinweisen, dass alle Menschen die in der Geschichte vorkommen, jederzeit freundlich waren und es unsere freie Entscheidung war ein Eura Mobil zu kaufen.

    In den 80ern mit einem selbstumgebauten VW Bus T2 angefangen, zwei Wohnwagen, dann Mitte der 90er einen Bürstner Alkoven aus der Vermietung, dann bis 2007 eine Pause. Wegen dem Mops wieder einen Wohnwagen, 2011 einen neuen Carado und 2013 einen gebrauchten (2011)Hymer B mit Hecksitzgruppe.
    Also mobiles Reisen in jedweder Form war uns recht geläufig. Das es ab und an mal hakt ist bei motorisierten bewegten Leichtbauteilen eigentlich klar, kein Ding.
    Und nach vielen Touren dann stach uns 2016 der Hafer mal zum Caravan Salon zu fahren und uns das neue Hymer Duomobil anzusehen, was wegen der Längsbetten ja eine Verbesserung zu unserem B534 gewesen wär. Damals hatte ich gesundheitliche Probleme, so dass ich auch gerne Automatik wollte.
    Aber das Duomobil war nicht so unseres. Nicht mehr so kompakt, dazu eine Stufe und ein Preis, die sich für mich nicht mehr gut anfühlte. Da ich Fahrzeuge grundsätzlich nicht finanziere, ziehe ich bei 90 Riesen eine Grenze, schließlich hat man noch ein anderes Leben. So war der Messebesuch eigentlich erledigt und man hätte noch eine dieser teuren Bockwürste essen können und dann …..
    …wenn man da nicht noch dieses Kopfkino vom Gang zum Hymerstand hatte. Denn man geht ja neugierig in vieles rein und guckt, was man selber besser hat. Und ich war dann auch so deppert und habe mich nur in Vollintegrierten umgeschaut. Zwar die Drogensucht bekämpft, weil ich alle Dealer abgewehrt habe und wirklich nur Negatives gesucht hab.
    Aber dieses eine Eura Mobil Integra 655 EB Mondial blieb haften im Kopf. Schön gestaltet, frische Möbel und Polsterfarben und der Preis des Ausstellungsfahrzeugs war wirklich fair. Hecksitzgruppe im VI war für unser Budget nicht zu finden, in andere Fahrzeuge hatte ich ja nicht schauen wollen, es war 17:30….
    …als wir wieder beim Eura Mobil Stand aufschlagen. Kein Dealer, kein Gedränge. Mit freiem Willen sitzen wir erneut im Fahrzeug. Gut keine Hecksitzgruppe, aber wieder in bequemen Heckbetten pennen, ein feines Bad trotz der 7 Meter Gesamtlänge. Ja, die Schraubenköpfe sind mit Funieraufklebern verdeckt, aber die Elektrik neben den Beifahrersitz verpackt. Die vielen Chromdetails und die Ambientebeleuchtung…ich kriege diese „Stromaugen“, die man so aus den Donald Duck Heften kennt.
    Ich und nur ich alleine suche einen Verkäufer. Treffe eine nette junge Dame, zeige auf das Mobil und röchle:“Haben will!“ Sie bittet mich um Geduld, da die Verkaufsgespräche von ihrem Vater geführt werden. Ein sehr erkälteter freundlicher Herr kommt in das Mobil, hört unser Begehren und bittet uns zum Stand. Aus der Bockwurst wird Kaffee. Es ist 18:00…
    Unseren Hymer würde er für eine unakzeptable Summe in Zahlung nehmen, wir lassen es uns aber als Option in den Vertrag einbauen. Einfach mal so als Sicherheit. Letztlich wurde der Hymer dann eine Straße weiter verkauft. Wir haben in etwa drei Jahren 4 Riesen Wertverlust, das war grandios. Und neue Freunde gefunden, mit denen wir ab und an fahren und was unternehmen.
    Das Eura Mobil. Er fragt ab, wir machen bei so ziemlich allem ein Kreuzchen. Wollen aber 3,5 Tonnen. Aldeheizung, Automatik, Heavyfahrwerk, Arcticpaket, 2. Bakterie, Backofen usw., usw. Sonderwünsche? Ja. Hubbett raus und dafür Schränke. Kostet aber mehr. Uff! Na gut. Etwa 85 Riesen kommen zusammen. Passt schon. Lieferzeit? Etwa März 2017. Passt. Ablauf der Übergabe? Sie kommen zum Übergabetermin ins Werk nach Sprendlingen, können dort auch gerne eine Werksführung machen, fahren das Mobil in unsere Werkstatt. Wir machen eben die Übergabearbeiten, nach einer Einführung fahren Sie mit Ihrem neuen Mobil heim. Sie zahlen keine Überführung und im ersten Jahr übernimmt Eura Versicherung und Mobilität.

    Zuhause dann schaut man mal auf Guggelmäpps und denkt 200 Kilometer bis Sprendlingen, 200 Kilometer bis Remshalden und 400 Kilometer ins Bergische Land. Hmmm?!?! OKeeee.

    Im November dann eine Anfrage vom Händler, ob wir unser jetztiges Wohnmobil abgeben könnten. Also hatte er uns auf dem Schirm, das war gut. Wir hatten es aber im Oktober schon verkauft und konnten Anfang November sogar noch damit in den Urlaub.
    Ende des Jahres dann noch ein Anruf, dass die Zulassung auf 3,5 Tonnen wenig Sinn machen täte. Da wir aber überwiegend in Italien reisen und die Schweiz als Transit nutzen, heben sich Mehrkosten fast auf, da wir keine Vignette sondern 10 Schwerlasttermine buchen. Mit 4,4 Tonnen kann ich nun ruhigen Gewissens rumfahren. Passt schon.
    Anfang Februar dann der Anruf, das unser Mobil fertig sei. Zulassungsunterlagen kommen, in der zweiten Februarwoche machen wir uns auf ins eiskalte Sprendlingen. Ein alter Herr schraubt an drei Mobile Kennzeichen, noch ein Kunde kommt und drei Fahrzeuge gehen runter nach Remshalden.
    Auf der Frontscheibe noch große Aufkleber. Lediglich die Heizung des Basisfahrzeugs funktioniert.
    Alles ist noch werksmäßig in Folie verpackt. Die Alde Fahrerhausheizmatte ist nicht montiert, die Zweitbakterie steht verpackt im Gaskasten. Ich bin also jetzt Überführungsfahrer. Was mir auffällt, ist ein montiertes Hubbett über mir, wo doch Schränke sein sollten…
    Lass ich die Kiste jetzt stehen, muss ich ziemlich sicher warten und die Anfahrt war umsonst. Eventuell basteln sie am bestehenden Fahrzeug rum, riskier ich eine Klapperkiste. Also ab zum Dealer und schauen wir mal.
    Am Nachmittag kommen wir in Remshalden an. Ein Mitarbeiter der Werkstatt nimmt das Mobil ziemlich gestresst an, murmelt es von „wie viele Dinger kommen den noch an einem Tag“ und nimmt den Schlüssel. Im Empfang aber Freundlichkeit, Kaffee und Klo. Das verbaute Bett wird großzügig entschädigt, wir können wirklich nicht meckern. Der Händler ist auch sehr betroffen und bietet einen Umbau an. Da im Prospekt von Eura, was ich nach Kauf mal genauer las aber ausdrücklich steht, das Wegfall Bett und dafür Schrank in Verbindung mit dem Arcticpaket nur funktioniert, wenn man auf die elektrische Rollade verzichtet, einigen wir uns unkompliziert auf einen Preisnachlaß. Um 18:30 sollen wir kommen, um unsere Einweisung zu bekommen. Die Gegend ist um diese Jahreszeit nicht sehr spannend und mit Hund kommen wir in kein Cafe. Dazu ist unser Mops krank, zeichnete sich schon vor der Abfahrt ab.
    Die Einweisung dann erfolgt vernünftig. Ich beschleunige vieles, da ich sehe, der Mitarbeiter macht Überstunden und ich bin ja erfahren. Später dann fallen mir noch einige Goodies auf, die ich durch eine umfangreichere Einweisung hätte früher nutzen können, aber den Schuh zieh ich mir an, wenn mir der Feierabend des Mitarbeiters wichtiger ist. Wir beschließen in der Nähe der Werkstatt zu nächtigen, damit am Folgetag eventuelle Unpässlichkeiten beseitigt werden können. Wir bekommen noch eine Rechnung für den Einbau des selbst mitgebrachten Fernsehers, vom Werk ist die Satanlage vorgerüstet.
    Während der ersten Nacht fallen uns einige Dinge schon auf. Fernsehempfang ist nicht, Fahrertür geht auf Störung, Schrankbeleuchtungen lösen sich, aber nichts Wildes. Morgens schlagen wir wieder in der Werkstatt auf. Unser Hund muss zum Tierarzt.(Ist mittlerweile wieder vollständig gesund.) Neben einer Wegbeschreibung bekommen wir den Firmenbus kostenfrei unaufgefordert gestellt. Danach einen Raum in dem wir warm sitzen können und immer wieder Getränke angeboten. Die Bude ins Remshalden wird oft im Netz zerrissen, aber die Menschen dort waren nett. Die Probleme liegen einfach in der Branche. Dazu später mehr.
    Es ist früher Nachmittag. Die Arbeiten werden mit uns durchgegangen und wir können abfahren….
    Viele Wochenenden, Kurzreisen und zwei Italienreisen und einer Ostseereise später im Herbst schicke ich dem Dealer eine Liste der Mängel. Viele Kleinigkeiten, wenig Großigkeiten. Türen schließen nicht korrekt, Loses Schraubwerk, Klappern, nervige Druckpumpe, Außendekore lösen sich, SAT-Anlage nervt, nasse Nebelleuchte, Unwucht, Scheibenwaschanlage, Blenden fallen ab, vielleicht 30 Punkte, aber eigentlich kein Hexenwerk. Biete ihm an runter zu kommen, oder aber, dass die Dinge in Verbindung mit der Dichtigkeitsprüfung im Februar beseitigt werden. Dann aber hätte ich die Anerkennung der Mängel gerne bestätigt. Umgehend kommt eine Mail mit Anerkennung und dem Vorschlag, dass seine Werkstattleiterin sich Anfang des Jahres zur Terminfindung meldet.
    Fiat schickte mir dann im November noch einen Rückruf zum AGR Rohr zu. Den lies ich liegen, da das Fahrzeug eh wegen einiger Arbeiten zu einer Fiat Werkstatt muss.
    Ende Januar 2018 konnte ich ein paar freie Tage absehen und hab dann via E-Mail einen Terminvorschlag gemacht. Umgehend rief mich die Werkstattleiterin an, dass sie das Mobil für die Woche eingeplant hätte, es aber gut finden würde, wenn ich persönlich eine Übergabe machen könnte, da die Mängelliste umfangreicher wäre. Am 3. Februar haben wir uns mit Begleitfahrzeug aufgemacht, das Wochenende auf einem sehr modernen Stellplatz in Almersbach im Tal verbracht.

    Fortsetzung folgt.

  2. #2
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    Standard AW: Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    Teil 2

    Montag noch etwa 30 Kilometer nach Remshalden. Es war am Wochenende Winter geworden. Am Montagmorgen bekam ich trotz Arcticpaket und geöffnetem Bypass der Alde zum Abwassertank das Brauchwasser nicht raus.
    Am späten Vormittag kamen wir in Remshalden an. Freundliche Begrüßung mit Kaffee. Die Werkstattleiterin nahm sich alle Zeit der Welt mit uns die Kritikpunkte des Wohnmobils aufzunehmen. Und einige Dinge, wo ich auch sicher war, das sie „Stand der Technik“ sind, nahm sie auch an der Lösung zweifelnd in die Liste auf. Bezüglich des gefrorenen Abwasserschiebers kamen mir die Aussagen auch „drucksend“ rüber. Dazu später mehr. Ich hab sie dann gebeten, die Dinge komplett abzuarbeiten, das Mobil bräuchte ich erst Mitte, spätestens Ende März zurück.
    Die Aussage zum gefrorenen Abwasserschieber ließ mir keine Ruhe. Ich schrob also in die Eura Mobil App und bekam umgehend eine freundliche aber bestimmte Antwort. Sie bedauern sehr, dass ich trotz Arcticpaket bei Frost nicht entsorgen konnte, möge dazu aber meinen Dealer zur Rate ziehen. So leitete ich die Mail mal einfach weiter. Und bekam nach einiger Zeit die Mitteilung, das der Schieber nur schwergängig wäre. Nach meinem Weggang hätte man entsorgen können. Wenn ich im nächsten Winter das Eura Mobil noch habe, bin ich gespannt. Das Werk macht sich die Sache sehr einfach.
    Am 13.03.2018 habe ich dann freundlich angefragt, wie der Stand der Dinge ist. Am 16.03 wurde geantwortet, dass man krankheitsbedingt spät angefangen hätte und man auf Teile wartet. Freitag der 23.03 wäre eventuell zu realisieren, damit ich am 28.03 über Ostern fahren könnte. Mitte der Woche könnte man weitersehen. Am Montag den 26.03 rief die Werkstattleiterin persönlich an und teilte mit das Wohnmobil wäre soweit fertig, bis auf die Windgeräusche und den Rückruf.
    Nützt wenig bei einer so großen Entfernung das Mobil abzuholen und wieder dort abzustellen. Auf die Frage, wie lange es noch dauern könnte, würde der Rückruf eventuell problematisch, weil man bis zwei Wochen auf Teile wartet…..
    Wir haben uns beide freundlich ein frohes Osterfest gewünscht. In meinen Gedanken, ich verdiene mein Geld mit über 20 Kleinbussen und habe im privaten Umfeld sechs teilweise hochwertige Fahrzeuge, da keimt die organisatorische Frage auf, warum man den Rückruf nicht zum Anfang der Arbeiten gestellt hat und in der Wartezeit die Dinge am Aufbau abgearbeitet hat. Da die Werkstatt selbst eine Mietflotte betreibt, müssten die Probleme beim Rückruf bekannt sein. Dazu könnte man vermuten, dass der Hersteller des Basisfahrzeugs den Rückruf so abarbeitet, dass die gewerblich genutzten Fahrzeuge (Paketdienste, Vermietfahrzeuge) bevorzugt behandelt werden. Hätte, hätte Herrentoil….ich möchte objektiv meine Erfahrungen wiedergeben, wenn aber beim Schreiben dieser Zeilen Sonnenstrahlen auf den Bildschirm fallen, fällt dies doch ab und an mal schwer.
    Mittlerweile ist es Mitte April. Keines meiner je besessenen Fahrzeuge hat einen so langen Boxenstopp einlegen müssen. Selbst meine 15 Jahre alte Flunder aus Zuffenhausen mit Mittelmotor, wo man noch komplizierter dran kommt als bei einem Vollintegrierten und wo es mittlerweile gar berechtigte Lieferengpässe für Ersatzteile geben könnte, war maximal 14 Tage im Hospital. Gut, bei Freizeitfahrzeugen, ob Spochtautomobil oder rollendem Heim sind es Luxusprobleme, die nichts Ernstes im Familienbetrieb niederlegen. Solches Erlebnis beim Familienkombi wäre für manche ein wirkliches Desaster, wobei hier in meisten Fällen ein Ersatzwagen hilft.
    Aber wenn ich überlege, dass ich einer der nicht so häufig anzutreffenden Glücklichen bin, der sich solch ein Fahrzeug bar leisten kann, dazu die Freizeit fast frei planen kann und das mal auf eine Familie mit Kindern übertrage, die Darlehen für einen solchen Traum abzahlen müssen und ihren Kindern erklären dürfen, warum die Osterferien auch zuhause schön sind…
    Auf Messen, in Fachzeitschriften die sich auch durch Branchewerbung finanzieren und in Verkaufsgesprächen werden die Werkstattstandzeiten gern als problemlos dargestellt. Allenfalls, dass durch den derzeitigen Boom die Lieferzeiten für Neumodelle stocken, kommt durch.
    Ich für mich habe einfach dazu gelernt. Bisher hatte ich Glück und die vorigen Wohnmobile wurden immer so gewartet, dass sie mir dann wenn ich sie nutzen wollte zur Verfügung standen. Dieses Mal musste ich lernen, dass es anders kommen kann. Dazu kommt die Überlegung, ob man denn wirklich ein vollausgestattetes, als winterfestes Fahrzeug im hochpreisigen Segment braucht? Mit einem halb so teuren teilintegriertem Carado waren wir auch ganzjährig unterwegs und hatten keine Probleme. Schau ich mir die oft gescholtenen Discounter mal an und nehme einen klassischen TI oder Alkoven für die längeren Reisen und lässt sich, nicht kichern, dazu einen günstigen Kastenwagen für die Wochenenden mit in die Tüte packen, dann ist man noch nicht bei dem Preis, den ich für das Euramobil aufgewendet habe. Aber mit Sicherheit immer mobil, denn zwei Kisten gehen selten zu gleicher Zeit in die Knie. Wechselkennzeichen und mobile Satanlage, je mehr ich darüber nachdenke….
    Es ist der 24.04.18 und ich bekomme eine Mail, dass mein Wohnmobil fertig wird und am 26.04. nach Sprendlingen fährt, wo ich es am Morgen übergeben bekomme. Da das Werk auf halber Strecke zu mir liegt, hatte ich direkt bei Abgabe angeboten, mein Wohnmobil für eine Überführung zu nutzen. Eine bessere Probefahrt kann man eigentlich nicht machen.
    Am besagten Tag fahr ich mit meinem Jüngsten in den Sonnenaufgang und übernehme mein Wohnmobil nach 57 Tagen.
    Fortsetzung folgt.

  3. #3
    Lernt noch alles kennen   Avatar von Denkerle
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    Standard AW: Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    bravo für den kurzweiligen Bericht

    bin gespannt auf die Fortsetzung....

    Wir haben uns gegen einen Eura entschieden, nachdem wir ein fast neues Vermietfahrzeug, einen Eura Terrestra für 3 Wochen gemietet hatten und während der Reise uns Klappen und Schranktüren abfielen...

    aber vielleicht war dies auch nur ein sogenanntes "Montagswomo"

    Grüße Sonya
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    der uns beschützt und der uns hilft, zu leben...
    (Hermann Hesse)

  4. #4
    Stammgast   Avatar von Zwergi
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    Standard AW: Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    Mit großem Interesse und auch Vergnügen habe ich deinen kurzweiligen (trotz der Länge) Bericht gelesen. Solches gegenseitige Verständnis trifft man nicht alle Tage. Und du hast sehr sachlich darüber berichtet - bravo!
    Freundliche Grüße ,
    Maja

  5. #5
    Stammgast   Avatar von auf-reisen
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    Standard AW: Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    Danke für deinen tollen Bericht.
    Sowas ist schon sehr ärgerlich und auch nicht wirklich zu akzeptieren.
    Ich habe aber auch schon viel gutes über den Eura gehört, ich hatte mich mal für den 720 EB interessiert.
    Aber bin davon ab, da ich für den Preis einen nutzbaren Doppelboden als unangänglich halte.....
    Ist aber nur meine Meinung


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    Gruß

    Kai

  6. #6
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    Ich glaube das der Großteil der Mängel im Aufgabenbereich des Händler liegt, und damit ist er in meinen Augen der, der Mist abliefert Die fängt schon mit der fehlerhaften Bestellung an (Hubbett) und wird noch lange kein Ende finden.

    Ich ließe die Fa. nicht mehr an mein Wohnmobil, das käme nur noch nach Sprendlingen, und dann wäre ruhe
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
    http://www.willy13.mynetcologne.de/index.html

    Maggeln mit Restbestände der Wohnmobilindustrie, alle Marken

  7. #7
    Stammgast  
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    Standard AW: Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    Wir hatten vor 9 Jahren schon einmal einen Eura und der war wirklich "fast" fehlerfrei. Der einzige Mangel war leider nicht abzustellen (Geräusche vom Aufbau). Leider habe ich es aber immer nur über den Händler versucht, bvielleicht wäre ich wirklich besser ins Werk gefahren.

    Bei letzten Mobilkauf vor 2 Jahren ist wieder Eura und ein französischer Hersteller am Ende des sehr gründlichen Sondierungsprozesse übriggeblieben. Das es kein Eura geworden ist liegt aber ganz sicher nicht an Eura, sondern am betreffenden Händler. Das Inzahlungnahmeangebot für unseren Dethleffs-Vorgänger war so dreist niedrig, das mir wirklich die Spucke weggeblieben ist. Der Händler des Franzosen hat mir am gleichen Tag über 10.000,- Euro mehr für den Dethleffs geboten. (Übrigens genauso viel, wie vorher ein Carthago-Händler und ähnlich viel, wie ein Hymer-Händler).

    Manchmal denke ich, sind die Werke mit so manchem Händler auch fast ein wenig bestraft.

    Tom

    p.s.: Der Dethleffs ist übrigens in der Tat 2 Tage nachdem wir ihn beim Händler abgestellt hatten, nach Norddeutschland weiterverkauft worden, zu einem Preis, der 7.000,- Euro über dem lag, was wir für ihn bekommen hatten. Und das gönnen wir aber dem Händler von ganzem Herzen.
    Geändert von nanniruffo (03.05.2018 um 22:12 Uhr)

  8. #8
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    Vielen Dank auch von mir, für den Bericht.

    Wir stehen zwar noch nicht direkt vor dem Kauf eines Mobils, haben aber schon die Kisten gepackt für einen zweiwöchigen Urlaub mit Mietmobil, ab Montag. Das wird dann ein Profila RS sein. Mal schauen, wie sich der macht.

    Die Standzeit in der Werkstatt war ja tatsächlich sehr lang. Sicher nicht wirklich gut vorbereitet vom Händler, der ja eigentlich rechtzeitig wusste, dass das Fahrzeug kommt.
    Umgekehrt scheint es aber bei Fiat extreme Probleme mit der Ersatzteillieferung für die aktuellen Rückrufe gegeben zu haben. In anderen Threads hier im Forum haben auch einige berichtet, ihr Mobil stünde teilweise seit 2 Monaten bei der Werkstatt und nichts ging weiter...

    Jetzt hoffe ich, dass das gröbste an eurem Integra Line erstmal ausgemerzt ist und ihr eine schöne Sommerzeit habt.

  9. #9
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    Servus Sven,
    auch von mir ein Danke für Deinen Erfahrungsbericht.
    Der liest sich sehr ähnlich wie die Erfahrungen, die wir vor 4 Jahren mit unserem Dethleffs Neukauf
    gemacht haben.
    Nach der Auslieferung und der ersten Tour auch sieben Wochen in der Werkstatt gestanden,
    ohne dass auch nur ein Mangel behoben worden wäre.
    Die Details habe ich hier und auch schon anderweitig berichtet, deshalb erspare ich mir hier
    weitere Einzelheiten.
    Wir haben seitdem den Händler nie mehr kontaktieren müssen, da die Servicewerkstatt in Isny
    jedes Jahr hervorragende und mängelfreie Arbeit leistet.(Dichtigkeitsprüfung und sonstige Kleinigkeiten.)

    Solche Händler müßten von rechts wegen Pleite machen.
    Leider sind die Hersteller auf jeden Händler angewiesen, der bereit ist, ihre Produkte zu verkaufen,
    egal wie schlecht deren Service ist.
    Unser Händler ist in Isny berüchtigt, wenn man seinen Namen in Isny erwähnt, wenden sich die Werkstattmeister
    mit Grausen ab.
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
    Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
    Ois isi
    LG Peter

  10. #10
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Eura Mobil Integra 655EB Mondial....mit Geduld und Spucke.

    Hallo Sven,
    auch ich habe das alles gelesen und da relativieren sich ja die Kleinigkeiten bei meinem Mobil dramatisch. Da haben zur Behebung 6 h gereicht, ich könnte darauf warten. Nur dass die teuren Zierstreifen die erste Wäsche nicht vertragen haben ärgert mich wirklich.

    Grüße Manfred

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