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  1. #41
    Stammgast  
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    Die Quelle ist das Bundesministerium für Verkehr. Aufgelistet sind alle Internationalen Gesetze, die von der EU und Deutschland angenommen worden sind. Und wenn sich jemand darauf bezieht kann er das nicht einfach uminterpretieren. Fest steht, diese ECE R 67 bezieht sich nur auf Fahrzeuge mit Gasantrieb, die mit LPG betrieben werden.
    Viele Grüße von

    Tommy
    -------------------------------------------------------------------------
    Ohne Ziel stimmt jede Richtung

  2. #42
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    Der §19Abs3 sagt alles aus, es ist eine Änderung am Fahrzeug wenn man einen Tank fest montiert, diese Änderung ist abnahmepflichtig

  3. #43
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    Zitat Zitat von willy13 Beitrag anzeigen
    Der §19Abs3 sagt alles aus, es ist eine Änderung am Fahrzeug wenn man einen Tank fest montiert, diese Änderung ist abnahmepflichtig
    Genau Willy 13

    Die Gasprüfung wurde mir verweigert WEIL ich eine Tankgasflasche nach den vorherigen Vorschriften fest eingebaut hatte und diese mit Assenbefüllung ausgestattet war.
    Dadurch ist diese Anlage ein Bestandteil des FAHRZEUGS und unterliegt somit der TÜV Abnahme, auch bei der Gasprüfung

    Zu denen die meinen, die Tankgasflasche gegen eine graue austauschen zu können:

    Das könnt ihr nur machen wenn die Tankgasflasche "normal" befestigt ist, keine Aussenbetankung hat UND nicht Vorschriftsmäßig FEST verrohrt ist

    Gruß Klaus

  4. #44
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    Genau Klaus so ist es.

    Man müßte einen anderen Weg wählen, z.b. mal so 50 Anfragen an den Gasverein wo man die Prüfung zur Befüllung von mobilen Tanks und Flaschen machen kann, bzw. was die Voraussetzungen dafür sind.

    Ich glaube man könnte den Verein ganz gewaltig zum wackeln bringen, den die Abfüller die ich bisher kennengelernt habe machten mir keinen Eindruck als hätten sie ein besondere Ausbildung, eher den Eindruck einer angelernten Hilfskraft. Ob die die bei den Mitgliedern des Vereins die mobilen Tanks befüllen besonders geschult sind, wenn nicht was dann?

  5. #45
    Stammgast   Avatar von Clouliner
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    alles nicht so einfach!

    "Gasanlagenprüfungen bei Wohnmobilen
    Klarstellung zum Thema: Gasanlagenprüfungen bei Wohnmobilen, Wohnwagen und
    Freizeitfahrzeugen.
    Bad Camberg Januar 2018
    Haben die Besitzer von Wohnmobilen, Wohnwagen oder Freizeitfahrzeugen sich immer aus
    Unwissenheit die Frage gestellt…, muss ich eigentlich für mein Fahrzeug z.B. bei einer
    Hauptuntersuchung (HU), meine werkseitig vom Fahrzeughersteller installierte Gasanlage mit
    Baugruppen einer Gasanlagenprüfung unterziehen lassen, ja oder nein, oder wer kann dazu
    überhaupt etwas Verbindliches sagen?
    Hier nun die Antworten im Einzelnen.
    Der BFG e.V. sah sich genötigt, nach einer Befragung zu diesem Thema, welche wir im Jahr
    2017 bei Fahrzeugbesitzern und Werkstätten durchgeführt haben, einmal dieser Frage ja oder
    nein nachzugehen. Zu 95% lautete die Antwort der befragten ja. Allerdings konnte dieses ja
    nicht von den Fahrzeugbesitzern, auf eine Rechtmäßigkeit durch den Gesetzgeber begründet
    werden. Es ist halt so, dass haben wir schon immer in der Vergangenheit bei unseren
    Fahrzeugen so gehalten, waren die allermeisten Antworten.
    Die Antwort dazu ist allerdings ein klares NEIN. Der Gesetzgeber hat bis zum heutigen
    Tage, weder in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), noch an anderer Stelle in
    der Gesetzgebung, für diese Fahrzeuge eine verbindliche, von der Gesetzgebung
    vorgeschriebene turnusmäßige Gasanlagenprüfung vorgeschrieben. Dazu sollte man auch
    Wissen, dass bei einer Typgenehmigung eines Wohnmobiles oder Wohnwagens oder eines
    Freizeitfahrzeuges, ausgerüstet mit allen vom Hersteller serienmäßig verbauten Gasbauteilen,
    dazu gehören natürlich auch alle verbauten Geräte und Baugruppen, die Bestandteil einer
    solchen Typgenehmigung sind, solche Prüfungen dem Besitzer anzuzeigen wären. Eine
    solche Typgenehmigung stellt auf Beantragung des Herstellers in Deutschland, dass
    Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) aus. Ohne diese Typgenehmigung ist die Benutzung des
    Fahrzeuges im öffentlichen Raum (Straßenverkehr) sowieso nicht erlaubt.
    Für Besitzer von Fahrzeugen gehört es natürlich auch zu ihren Pflichten, für die
    Verkehrssicherheit ihres Fahrzeuges sich persönlich, vor einem geplanten Fahrtantritt dessen
    zu versichern. Bei Auffälligkeiten am Fahrzeug, dieses fachmännisch zu beseitigen,
    beziehungsweise instand setzen zu lassen. Eine Prüfpflicht der verbauten Gasanlage durch
    „Technische Dienste“ oder vermeintlichen Personen, rund um Flüssiggas-Verbände, mit oder
    ohne Befähigungsnachweise, hat der Gesetzgeber bisher nicht in der StVZO angeordnet.
    Dieses gilt natürlich nicht für Fahrzeuge mit motorischem Antrieb, welche dem § 41a mit
    Anhang laut StVZO und einer Gasanlagen-Prüfpflicht (GAP) unterliegen.
    Diese Prüfungen dürfen nur von GSP und GAP berechtigten Personen und Werkstätten nach
    §41a, sowie beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) akkreditierten „Technischen Diensten“
    vorgenommen werden.
    Natürlich ist es jedem Besitzer eines Fahrzeuges erlaubt, eine Werkstatt seines Vertrauens
    damit zu beauftragen, nach dem technischen Zustand seines Fahrzeuges zu sehen, wenn er
    sich dazu selbst nicht in der Lage sieht. Natürlich gilt dieses auch, für seine vom Hersteller
    verbauten Gasbauteile unter Zuhilfenahme vom Hersteller mitgelieferten Unterlagen, in Form
    von Wartungsheften und Reparaturanleitungen zu tun. Nun aber Achtung, die Ausstellung
    von Prüfberichten oder das Anbringen von Aufklebern von irgendwelchen nichtsausagenden,
    in eigener Regie entworfenen Prüfplaketten, die nicht vom Gesetzgeber vorgegeben und im
    Gesetzblatt veröffentlicht sind, haben auf der Karosserie des Fahrzeuges auch für Behörden,
    wie der Polizei gegenüber keinerlei Aussagekraft, für eine intakte Gasanlage und deren
    Gesetzmäßigkeit, oder der Fahrzeugtechnik und haben auch dort in den meisten Fällen nichts
    verloren. Diese Aufkleber können vielleicht das Gewissen eines Fahrzeugbesitzers beruhigen,
    ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich in den meisten Fällen um Beutelschneiderei
    handelt, weil sie immer mit Kosten verbunden sind und es sich in vielen Fällen nur um eine
    Bereicherung durch die Ausführenden handelt. Der technische Zustand des Fahrzeuges und
    der Gasbauteile wird an anderen Stellen dokumentiert, wie zum Beispiel in einem
    Inspektionsheft, versehen mit Unterschrift und Stempel, der ausführenden Werkstatt laut den
    Vorgaben des Herstellers und unterliegen den einschlägigen Haftungsbedingungen des
    Ausführenden.
    Untersuchungen an Fahrzeugen, von wem auch immer angeordnet und wo auch immer
    durchgeführt, dürfen natürlich bei Auftragserteilung des Fahrzeugbesitzers/Halters
    immer in Auftrag gegeben und ausgeführt werden. Dieses sei hier auch noch einmal
    ausdrücklich gesagt.
    Aber auch sollte man Wissen, dass ein Prüfbericht und eine verklebte nichtamtliche Plakette
    meistens keine verwertbare Aussagekraft im Schadensfall bei Gericht hat. Also hinterfragen
    Sie als Fahrzeugbesitzer, natürlich auch im Interesse ihres Geldbeutels und aus
    haftungsrechtlichen Gründen im Nachhinein, ob es sich um eine vom Gesetzgeber festgelegte
    Überprüfung handelt. Wo diese Prüfungsrichtlinien festgelegt sind und welche Gebühren der
    Gesetzgeber hierfür in der StVZO (Durchführungsverordnung) vorgesehen hat und
    diesbezüglich auch so im Gesetzblatt veröffentlicht wurde. „Technische Dienste“
    (Prüforganisation wie TÜV/DEKRA/FAKT/KÜS/GTÜ usw.) haben in ihren Räumlichkeiten,
    die Kosten für die Durchführung von gesetzlich angeordneten Prüfungen, wie eine z.B.
    Hauptuntersuchung (HU) oder eine Abgasuntersuchung (AU) und mehr, für den Kunden
    aufgelistet und in den Geschäftsräumen allgemein zugänglich ausgehängt. Nur dieses hat
    Gesetzeskraft und dies müssen auch ein Fahrzeugbesitzer und Prüforganisation verbindlich
    dokumentieren.
    Auch sollte an dieser Stelle noch einmal klar gestellt werden, dass auf Grund von
    Gegebenheiten, Besitzer von Campingplätzen und anderen Stellplätzen für solche Fahrzeuge
    keine Gasanlagenprüfbescheinigung verlangt werden dürfen, wenn nicht vorher in
    schriftlicher Form dem Fahrzeugbesitzer/Mietkunden mit Begründung einer Stellplatzordnung
    z. B. auf einem Privatgelände, ausgehändigt worden ist. Natürlich auch unter der Prämisse,
    dass keine Verbindlichkeit laut Gesetzgebung für den Kunden/Mieter gegeben ist. Sollten Sie
    allerdings ohne Prüfplakette, oder Prüfbescheinigung abgewiesen werden, lassen Sie sich bitte
    den Grund der Abweisung schriftlich aushändigen, um auch später dahingehend einen
    Rechtsbeistand mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragen zu können.
    Vor Reiseantritt sollte der Fahrzeugbesitzer bei einer gewünschten Anmietung, natürlich beim
    Campingplatz-Betreiber hinterfragen, ob er explizit auf eine Prüfbescheinigung mit Plakette
    bestanden wird und wenn ja, ihn auf die Gesetzeslage in Deutschland hinweisen. Gleiches gilt
    natürlich auch für die EU.
    Sollten sich Fahrzeugbesitzer auch weiterhin unsicher fühlen, so sollten sie sich wieder
    einmal ihre Betriebserlaubnis und/oder ihre Bedienungsanleitung für das Fahrzeug und für
    ihre verbauten Gasanlagenbauteile, mit allen aufgeführten Geräten zur Hand nehmen. Man
    wird sich wundern, was ihnen der Hersteller des Fahrzeuges dort alles an Wissen/Erklärungen
    zum Nachschlagen hinterlegt hat. Natürlich sollte man bei Unsicherheiten auch diese
    kontaktieren und seine Fragen vortragen, sie werden mit absoluter Sicherheit von der ServiceZentrale
    Zielgerichtet beantwortet werden.
    Aber natürlich steht allen Interessierten Fahrzeugbesitzern auf Nachfrage, auch der
    Bundesverband für Gasanlagentechnik e.V. (BFG), Herr Peter Ziegler, für Ihre Fragen unter
    0643-4054 oder per E-Mail unter peter.ziegler@bfg-ev.com gerne zur Verfügung.
    Wegen den allgemeinen Unstimmigkeiten in der Sache, hat der BFG es jetzt auch für
    notwendig erachtet, den zuständigen Ministerien von Bund und Ländern, sowie
    dazugehörigen Fachverbänden, über diese vorhandenen zum Teil irreführenden Praktiken bei
    Gasanlagenprüfungen und Prüfern mit gleicher Post informiert. Verbraucherschutz sieht nach
    Ansicht des BFG anders aus. Gleichzeitig, natürlich mit der Bitte verbunden, eine
    Stellungnahme zu diesen allgemein üblichen Praktiken abzugeben und wie diese eventuell in
    geordnete Bahnen gelenkt werden können. Mehr dazu auch auf weitere Geschehnisse in
    Punkto „Sicherheit von Gasanlagen“ und auch Gastanks und Flaschen finden sie auch auf der
    Internet-Seite des BFG e.V. unter www.bfg-ev.com.
    gez. Peter Ziegler "

  6. #46
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    Willy,
    fest montiert ist die Tankflasche nicht. Sie ist, sollte so befestigt sein das sie nicht ohne Werkzeug entnommen und befüllt werden kann. Eine Änderung am Fahrzeug ist es auch nicht, Bei Wechselpritschen zählt der Aufbau zur Ladung. Sonnst müßtes du doch beim Anbringen einer Kleiderstange in der Dusche, eines Bildschirmhalters oder 12VSteckdose auch zum TÜV.
    Der§19 der STVZO, wenn ich ihn in der Gesamtheit so lese wie du, dann darf ich nicht einmal mit einer getauschten Gasflasche fahren. Diese haben nämlich keine ABE für mein Fahrzeug. Die haben nur ihre Prüfungen als Gasflasche, einfach ausgedrückt. Dann darf ich auch nicht wechseln zwischen Alu-, Kunststoff- oder Stahlflasche. Nur die Flasche/n, die bei der Erteilung der Betriebserlaubnis an Bord war/en dürfte/n dann benutzt werden. Ganz überspitzt gesagt sind dann auch alle mit Tauschflaschen ohne Betriebserlaubnis unterwegs.
    Und Merkzettel, sowie Kommentare und sonstiges werden einfach nicht zum Gesetz, wenn man sie gebetsmühlenartig wiederholt.
    Gruß Manfred

  7. #47
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

  8. #48
    Stammgast   Avatar von Travelboy
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    Und jetzt sind wir bei der Frage,
    was ist Fahrzeug und was ist Ladung?

    Unabhängig von einer fest montierten Gasflasche fallen mir da noch viele Dinge ein, die ohne ABE an oder auf das Fahrzeug gebaut werden und das kontrolliert auch keiner.

    Sollte sich mal so eine Satschüssel oder Solarmodul selbstständig machen und dem Nachfolgenden durch die Scheibe gehen reden wir weiter.
    Gruß
    Volker

    Zwei "Reisende" unterwegs im Frankia FF-4 - nach dem Motto "der Weg ist das Ziel"

  9. #49
    Stammgast   Avatar von wolf2
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    Hallo Uwe,
    das was du verlinkt hast steht in Beitrag 45 auch drin.

    Ich wußte doch das es wieder unterhaltsam wird!

    Grüsse aus dem schönen Saarland
    Wolfgang

    Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
    Ernest Hemingway


  10. #50
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Gesetzesänderung aus Gastankflasche wird Gastank

    Lasst uns doch willys Vorschlag aufgreifen und jeder fragt bei diesem dubiosen Verein nach. Mal sehen was passiert

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