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  1. #51
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    Mark,
    dann wären längerfristig wieder viel zu viele Esskühe auf dem Markt und der Rindfleischpreis würde ins Bodenlose abstürzen.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
    Epiktet, um 50-138 n.Chr. , griechischer Stoiker und Philosoph

  2. #52
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    Zitat Zitat von Mark-86 Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite muss ich aber auch mal sagen, dass ich die Diskusion für genau so überflüssig halte wie die Milchsubventionen.
    Wenn zu viele Bauern zu viel Milch produzieren und sich so die Preise kaputt machen, ist ein Überangebot am Markt.
    Das staatlich subventioniert auf zu kaufen, um es in Milchseen zu sammeln und die teuer zu entsorgen macht man ja nicht mehr, weil es politisch unbequem wurde.
    Nun kocht man es ein zu Milchpulver und exportiert das in die dritte Welt, um dort mit unserem staatlich subventioniertem Milchpulver die Bauern und die Milchwirtschaft entgültig zu killen... Ich glaube Abbauhilfe nennt man sowas... Oder Todesstoß...
    Wenn man die Subventionen abschaffen würde und auf das Geplärre der Milchbauern nicht mehr hören würde, dann würde sich der Markt von selbst bereinigen. Das Angebot würde so weit zurück gehen, bis ein Marktgerechter Preis gefunden ist. Dann müssen die Bauern die zu viel sind, eben was anderes Produzieren oder Harz IV beantragen gehen, kann ich doch nix für.

    Wenn ich als selbstständiger Unternehmer ein Produkt an den Markt bringe, welches zu viel ist, rettet mich der Staat ja auch nicht und kauft mir Rose/Schwarz getupfte Schildkröten ab, damit ich überleben kann, um selbige dann in die Müllverbrennungsanlage zu transportieren.

    Die Bauern geben Ihren Gewinn ja auch nicht an den Staat ab, sondern streichen ihn ein, also sind sie Unternehmer und für ihren Verlust selbst verantwortlich und Punkt. Ich helfe dann gerne, die Kühe die zu viel sind, zu essen.

    Gegen Milchsubventionen (und gegen Subventionen jeglicher Art),

    Mark
    Mark, in manchen Punkten Deiner Argumentation stimme ich Dir zu.


    Als Verbraucher will ich aber gute Milch haben und bin bereit, einen fairen Preis zu bezahlen.

    Bauer als Unternehmer: (meist Familienbetriebe)
    Seit 36 Jahren leben wir im Allgäu in Sicht-, Hör- und Riechweite 20 bzw 50 m neben Milchbauernhöfen mit 50 bis 100 Kühen - also nicht besonders gross.
    Wir erleben die unglaubliche Arbeitsleistung mit die dazu erforderlich ist. An Urlaub oder Reisen ist nicht zu denken. Großen Wohlstand konnten wir nie entdecken. Autos, Traktoren und Gerät sind bescheiden und müssen sehr lange durchhalten. Die Wohnverhältnisse sind auch bescheiden. Ich glaube kaum dass auf einem Hof der Mindestlohn für die Familienangehörigen erreicht wird. Ruhestand erst wenn man nicht mehr laufen kann. Also oft mit 75 oder älter.
    Ordentlich Geld fliesst eigentlich nur wenn eigenes Acker-Wiesenland als Bauland verkauft werden kann.
    Aber man ist "Herr auf seiner Scholle" und überzeugt von seiner Aufgabe. Für mich ist das bewundernswert.

    Vor 60 Jahren gab es in unserem Städtchen ca 30 Milchbauern. Nun sinds noch drei und die sind zur Expansion oder zum Nebenerwerb verdammt.
    Der Ausweg in die Biolandwirtschaft funktioniert zur Zeit, wird aber leider nur von wenigen Bauern begangen.
    Geändert von AlterHans (06.11.2017 um 18:32 Uhr)
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T. Fotos vom T4:
    https://photos.app.goo.gl/K3mR9EUChanYNtxb8

  3. #53
    Stammgast   Avatar von bockpfeifscheißerl
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    Vielleicht sollte man ein wenig von dieser 'Produkt' Denkerei abkommen. Milch ist ein sehr WERTvolles Lebensmittel. Leider wird das der Kuh selten gedankt, stattdessen betrachtet man sie als 'Produktionsstätte' welche am Ende 'weiterverarbeitet' wird... ...arme Welt.

    Ich finde es interessant, daß doch so viele schon Umdenken und bereit sind ihren Anteil zu leisten un mehr für die Milch zu bezahlen. Ich finde es auch gut, daß schon so viele die Qualitätsunterschiede zu schätzen wissen. Die schön öfter angesprochene Molkerei in Piding ist da ein gutes Beispiel. Im direkten Vergleich können da z.B., zumindest meiner Meinung nach, die Milchwahren aus der benachbarten Salzburger Molkerei nicht wirklich mithalten. Sehr viele Bauern aus dem Salzburger Land liefern übrigens lieber nach Piding. Auch kaufen die Salzburger Landeskliniken lieber in Piding als in der eigenen Stadt.
    Die liebste Milch ist mir allerdings immer noch die Rohmilch, welche man gelegentlich im Bioladen oder direkt beim Bauern bekommt. Für gute Lebensmittel bezahle ich natürlich auch einen guten Preis. (Allerdings achte ich auch darauf, daß dieser auch wirklich beim Bauern ankommt) Wer bei Lebensmitteln spart, besch*** sich selbst! Darum sollte jeder der sich das leisten kann tief in die Tasche greifen um endlich den wertvollen Lebensmittel wieder eine Chance zu geben. Dieser ganze Mist, welcher zu Billigstpreisen bei Billigmärkten angeboten wird verdient oft gar nicht die Bezeichnung 'Lebensmittel'.
    Alle Menschen sind klug!
    Die einen vorher - die anderen hinterher.

  4. #54
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    Vor 40 Jahren waren es noch 30 Bauernhöfe mit mehr oder weniger Vieh,
    heute sind es noch 4 Große Höfe, mit jeweils 500-1000 Stück Vieh pro Stall, die nennen sich auch nicht mehr Bauernhöfe, dass sind jetzt Gewerbebetriebe und betreiben neben der Milchwirtschaft auch noch Biogas- und Windkraftanlagen.
    Die Feldarbeit (Maisernte) ist komplett ausgecuorst und wird von Lohnunternehmen erledigt.
    Die Milchquten, die Preise und sogar die Landanpachtung sind alle schön von der EU und vom Staat geregelt und wenn mal was nicht passt, gibt es Subventionen.
    Schöne Grüße
    Volker

  5. #55
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    Nur jetzt gibt es keine Milchquoten mehr, und das die EU und der Staat die Anpachtungen regelt ist ein Märchen
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
    http://www.willy13.mynetcologne.de/index.html

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  6. #56
    Stammgast  
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    Ja Willy,
    leider ist das Märchen in Niedesachsen wirklichkeit
    http://www.ml.niedersachsen.de/aktue...ft-145214.html

    und Aktuell regelt das die Landwirtschaftskammer
    http://www.stader-landwirtschaft.de/...andmarkt2.aspx
    Schöne Grüße
    Volker

  7. #57
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    Die Milchquoten sind 2015 ausgelaufen, das mit der Pacht sind Planungen die Wunschträume sind. Und was die Landwirtschaftskammer regelt sind Verkäufe und Niesbrauch, auch bei Verkäufe hatte man dort immer ein Mitspracherecht, aber nicht bei Pachtungen

    Also bleibt von Deinem da oben nichts mehr übrig.
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
    http://www.willy13.mynetcologne.de/index.html

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  8. #58
    Stammgast   Avatar von grschwarz
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    Hallo und guten Morgen !

    Ich trinke gerne und in der wärmeren Jahreszeit fast täglich Milch. Leider bekommt man bei uns im Dorf nur dieses unsäglich - mein Geschmack - schmeckende "länger haltbare " Zeugs. Ich kaufe daher ca. 6 km entfernt bei Rewe Biomilch - traditionell hergestellt - und zahle gerne 1,15 Euro pro Liter.
    Gruß aus dem Rheinland
    Rudolf
    Gelegentlich unterwegs mit Gattin Gaby im Flair von 2007.

  9. #59
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    Zitat Zitat von AlterHans Beitrag anzeigen
    Mark, in manchen Punkten Deiner Argumentation stimme ich Dir zu.


    Als Verbraucher will ich aber gute Milch haben und bin bereit, einen fairen Preis zu bezahlen.
    Dann musst du sie da kaufen wo das Gewährleistet ist, und nicht dort wo -wie bei den meisten Lebensmittelkäufern- der billigste Preis zählt.

  10. #60
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Wieviel würdet Ihr für einen Liter frische Milch mit 3,5%Fett bezahlen ?

    [QUOTE=Waldbauer;520089]Wir waren grad Einkaufen, u.a. bei EDEKA. Da gab es wohl einen Überbestand an Yoghurtbutter von der Molkerei Meggle, MHD läuft morgen ab, das Zeug muß weg, das halbe Pfund kostete € 0,99, meine Frau hat 5 Stück mitgenommen. Wir essen die gerne zum Frühstücksbrot, sie läßt sich besser streichen als reine Butter.
    Die Gut&günstig

    Hallo Franz,
    ein guter Tipp wenn Butter günstig dann kaufen wir große mengen und frieren diese ein geht Ohne Probleme und wurde Früher im großen Still gemacht vom Bund auch so gemacht.
    Immer festen Untergrund unter den Räder. Gruß Volker

    Unterwegs Mit Rotec TI 6950 auf Fiat 244 110PS mit Grüner Plakette !

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