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  1. #1
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Hallo miteinander,

    in einem anderen Faden wird über die Sahara diskutiert. Dh das reisen mit Kfz/womos durch die Wüste.
    Die Ansichten sind konträr.
    Will ein paar Bildchen dazutun. Über die Vielfalt dort:
























    Die ersten drei sind 2007am Erg Chebbi entstanden, der Rest 1972 in Algerien. (Djanet, Assekrem, Ghardaia ua

    Wir waren absolut begeistert und fasziniert gewesen. Auch von den Menschen die man hin und wieder getroffen hatte.

    Nun könnt Ihr das für und wider erörtern.
    Viel Spass dabei!
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T.
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  2. #2
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Zitat Zitat von AlterHans Beitrag anzeigen
    ... Wir waren absolut begeistert und fasziniert gewesen. Auch von den Menschen die man hin und wieder getroffen hatte.

    Nun könnt Ihr das für und wider erörtern.
    Viel Spass dabei!
    Gute Idee Hans, ich kann nur Bilder aus Libyen, Tunesien und Marokko beitragen. Ich muss mal stöbern...

    Die Wüste hat meine Frau und mich auch in den Bann gezogen, selbst am bisweilen touristischen Erg Chebbi und Erg Chegaga. Auch wenn wir die Sahara nicht durchquert haben.

    Faszination Wüste hat viele Facetten. Selbst bei Ibrahim sehr schön, den Du ja auch kennst, auf seinem Camping Ocean Des Dunes mit Blick auf den Erg Chebbi.



    Salem Aleikum Bernd
    Geändert von MobilLoewe (03.11.2017 um 22:23 Uhr) Grund: Bild gefunden
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  3. #3
    Stammgast   Avatar von Travelboy
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    Standard AW: Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Sehnsucht -
    entweder mag man die Wüste oder nicht.

    Wir lieben diese Landschaft und die Menschen
    Gruß
    Volker

    Zwei "Reisende" unterwegs im Frankia FF-4 - nach dem Motto "der Weg ist das Ziel"

  4. #4
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Hallo Bernd,
    da stehst Du auf der Dachterrasse beim Ibrahim?
    Mein erstes Foto ist auf dem Dünengipfel Deines Fotos entstanden. Eine Gruppe von jungen Marokkanern beim Gruppenfoto. Das war sehr lustig.

    Möchte selber gar nicht mitschreiben. Das würde zu nostalgisch werden.

    Wir sind sehr glücklich dass wir diese Reisen machen durften.
    Jetzt ist das nicht mehr drin.

    Einige versteckte Saharafans hatten sich früher schon im Forum geäussert.
    Da war auch Begeisterung zu merken.

    Bernd,
    Libyen und Tunesien waren wir nicht.
    Das war in den sechziger Jahren ein Traum gewesen: mit dem Kabinenroller rund ums Mittelmeer fahren.
    Den konnte man notfalls zu dritt auch tragen. Und reparieren hätte ich alles selber können.

    Gruß vom AltenHans!
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  5. #5
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Zitat Zitat von AlterHans Beitrag anzeigen
    Hallo Bernd,
    da stehst Du auf der Dachterrasse beim Ibrahim? ...
    Nein Hans, stehend im Bett aus dem Alkoven, geöffnetes großes Heki.

    Gruß Bernd
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  6. #6
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Zitat Zitat von AlterHans Beitrag anzeigen

    Möchte selber gar nicht mitschreiben. Das würde zu nostalgisch werden.
    Hallo Hans,

    ich würde es gerne lesen!
    Gruß Thomas

  7. #7
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    Hallo Hans,

    ich würde es gerne lesen!
    Dann will ich doch mal im Gedächtnis kramen:

    1971 Etappenstart in El Golea
    nachdem wir vorher schon mit dem schlechten Benzin zu kämpfen hatten. Der VW T2 hatte zu wenig Leistung um auf der Asphaltstrasse im 4. Gang zu fahren. Entsprechend war dann der Verbrauch.
    Also Start nach Abmeldung bei der Polizei zusammen mit einem MB PKW nach In Salah. Alleine fahren war nicht erlaubt.


    Die Michelinkarte 1: 40 Mill zeigte durchgehend Asphaltstrasse an. Gute 400 km. Also müssten 70 l Sprit genügen.
    Also auf nach Süden. Ca 100 km später sahen wir in der Ferne Strassenbaumaschinen und in der Nähe ein unscheinbares Schild "Deviation", Umleitung nach links ins Geröll.
    Nach wenigen km gab der Fahrer des MB auf. Er setzte ständig am Boden auf. Er fuhr zurück nach El Golea und wir waren alleine. Einige km weiter auf rauher Piste machten wir Rast. Eine Staubfahne aus Süden näherte sich: ein Renault R4 mit drei Franzosen hielt bei uns an, "wo ist der Asphalt"? riefen sie aus und fielen aus dem Wagen.
    Ich konnte sie trösten: es sind noch ca 20km! Unsere Frage war dann die selbe. Antwort: "im Niger" , ca 1700 km.
    Ich war veblüfft. Die Asphaltstr. nach in Salah war noch nicht fertig und wir hatten noch ca 300 km Piste bis In Salah vor uns. Keine neue Asphaltstrasse wie in der Karte verzeichnet. Reicht dafür der Sprit? Pistenfahren verbraucht fast 20 l/km beim T2, manchmal auch mehr.
    Ich rechnete, wir vesperten Ölsardinen, Datteln und Fladenbrot.
    Dann inspizierte ich den T2 und war wieder verblüfft:
    an der Innenseite eines jeden Rades war ein kleiner See! Es war Stoßdämpferöl.

    Nun Ja, neue, verstärkte Stoßdämpfer hatte ich dabei. Also auswechseln was nach 2 Stunden erledigt war.

    Nun diskutierten wir ob wir nicht lieber auch aufgeben sollten und wenden.
    Erst mal wurde übernachtet. Unglaubliche Stille. Wundervoller Sternenhimmel.
    Am nächsten Morgen fuhren wir dann doch nach Süden. Seit dem R4 kam kein Fahrzeug mehr vorbei.

    Das plateau de Tademait war eben, ca 250 km groß und von Spuren durchzogen. Alle 5 km stand ein leeres Ölfass und eine ca 4 m hohe Stange als Wegzeichen. Hin und wieder fehlte eine. Dann dauerte es 10 km bis wir wieder Gewissheit über die Route hatten. Die Karte zeigte uns auf einem cm halt 40 km Piste, die auf der Karte mit 4 km Breite eingezeichnet war. Die Sonne war uns neben den Spuren (kreuz und quer) Orientierung. Auch ein kleiner Kompass der besonders zur Mittagszeit hilfreich war. Da stand die Sonne fast senkrecht und bot wenig Orientierung.

    Fahrzeuge sahen wir tags über ca alle 4 bis fünf Stunden eines. Dann war Freude und ein Schwätzchen auf französisch. Es waren meist LKW (riesig) Fahrer der staatlichen Erdölgesellschaft die uns ihre Hilfe anboten: überaus freundlich.
    Und weiter gings.


    Bestens zu findende Wellblechpiste die Fahrzeug und Menschen hoch beansprucht hatte. Im zweiten Gang rappelte es so laut dass Unterhaltungen ausgeschlossen waren.

    Noch ne Übernachtung. Die Dämmerung kommt schnell - abends und morgens. Der Sternenhimmel und die Stille wieder überwältigend.

    Weiterfahrt nach Süden. Heute sollte es nach InSalah gehen was auch geklappt hatte. Das Benzin hatte gerade gereicht. In InSalah war eine Tankstelle wo wir für die nächste Etappe (700km) 125 l bunkerte.

    Die Oase war wie ausgestorben.
    Helen hatte Magenverstimmung. Ich suchte nach Menschen. Keine da! In der Ferne Trommeln.
    Also drauf zu, ohne Helen, mt Fotoapparat bis zum Festplatz.
    Da tanzten die Männer und schossen in die Luft. Herrlich. Ich, der einzige Europäer, war fasziniert und wurde kaum beachtet. Fotografiert hatte ich so unauffällig wie möglich.







    Die Frauen standen abseits. Da hätte Helen wohl dazustehen sollen? Vielleicht ganz gut dass sie nicht mitkonnte.
    Für mich waren diese Eindrücke vom Fest überwältigend. Das war kein Touristenrummel gewesen. Die Männer waren wie in Trance.

    Mitten in der Oase am Fahrbahnrand übernachtet und mit der fernen Trommelmusik sanft eingeschlafen..
    Am nächste Morgen hatte ich unsere Ankunft bei der Polizei gemeldet und die Genehmigung für die nächste Etappe Tam geholt. Aber kein Begleitfahrzeug gefunden.

    Mehr Fotos sind auf unserer google Seite
    https://plus.google.com/u/0/+HansP/palette
    unter Algerien 1972 zu finden.

    So viel mal für heute.
    Geändert von AlterHans (04.11.2017 um 19:33 Uhr) Grund: Kleine Ergänzungen
    Gruß vom AltenHans!
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  8. #8
    Kennt sich schon aus   Avatar von fritzontour
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    Standard AW: Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Zitat Zitat von AlterHans Beitrag anzeigen
    Dann will ich doch mal im Gedächtnis kramen:

    1971 Etappenstart in El Golea ............
    unter Algerien 1972 zu finden.

    So viel mal für heute.
    Tolle Foto's, erinnert mich an meine Urlaubsreisen mit den Kids und analog fotografieren....
    ....und gleich mit Zollkennzeichen los um den 17M zu verkaufen....
    Viele Grüße aus dem Norden
    Fritz

    Nur tote Pferde schwimmen mit dem Strom ....

  9. #9
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Aber schon im Hof von ocean des dunes??
    Gruß vom AltenHans!
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  10. #10
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Sahara: faszinierend oder abschreckend?

    Zitat Zitat von AlterHans Beitrag anzeigen
    Aber schon im Hof von ocean des dunes??
    Genau Hans.



    Hier hinter der Mauer.

    Gruß Bernd
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