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  1. #11
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    Standard AW: Stärke eines Ladebooster

    Ich habe diese Booster schon immer sehr gerne verkauft und verbaut, vor allem war der Gewinn nicht zu verachten. An einem guten Booster sind das schnell 150.-€ im Einkauf und bei der Montage fallen auch schnell 250.-€ an, sind 400.-€ Gewinn vor Steuer für knapp 3 Stunden Arbeit, das soll doch mal jemand sagen die Teile bringen nichts.


    In meinem eigenen Fahrzeug hab ich keinen, vermisse aber auch keinen. Ich habe die Ladeleitung der Aufbaubatterien in 16mm² getauscht, sowie eine 180er Lichtmaschine
    nachgerüstet, und 300WP Solar auf dem Dach, das ganze bei einer Batteriekapazität von 315 AH, ich komme gut mit dem Strom hin, benötige seit Jahren kein Netzkabel mehr weil es reicht so

  2. #12
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Stärke eines Ladebooster

    Willy, das wird funktionieren, wenn das Motormanagement die Ladung der Lichtmaschine nicht abriegelt, wenn die Starterbatterie voll ist. Das ist aktuelleren Motoren der Fall, dann nützen dickere Kabel wenig. Das Thema hatten wir schon, war fast ein Glaubenskrieg...

    Gruß Bernd
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  3. #13
    Ist öfter hier   Avatar von WomoGolfer
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    Standard AW: Stärke eines Ladebooster

    Meine Berechnung war eigentlich, dass bei 2 AGM Batterien (insgesamt 200 AH), ein 45A Booster ca. 2 Std. Fahrdauer braucht, um die beiden (zu 50%) leeren Batterien wieder aufzuladen.

    Hingegen eine 100 Watt Solaranlage am Dach viel länger benötigt. (ok, auch wenn Sie Strom produziert wenn man nicht fährt). Angeblich bringt so eine 100 Watt Anlage bei optimaler Sonneneinstrahlung max. 5A/ Std. !?

    LG
    Thomas

  4. #14
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Stärke eines Ladebooster

    Zitat Zitat von Variokawa Beitrag anzeigen
    Am anfang habe ich es beobachtet an batterie computer, also wenn die Batterien 80% voll sind lädt den Booster nicht mit 25A .....
    Dann möchte ich aber bezweifeln, dass dein Booster richtig angeschlossen ist. Am Batteriecomputer müsstest du eigentlich fast immer
    14,x Volt sehen, da braucht es keine Entladung bis 80 %.
    Vorausgesetzt dein Booster ist richtig angeschlossen, dann schalte ihn einfach mal aus oder zieh die Sicherung dann siehst du nach ein paar Tagen den Unterschied

  5. #15
    Kennt sich schon aus   Avatar von Augschburger
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    Standard AW: Stärke eines Ladebooster

    Genügt es eigentlich, den Motor laufen zu lassen? Fahren brauch ich ja nicht zwingend?!
    Viele Grüße, Manuel

  6. #16
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Stärke eines Ladebooster

    Der Booster lädt auch im Leerlauf. Aber gleich vorweg, ich mache es nicht. Das ist sicher nicht angenehm für die rundum parkenden WoMos

  7. #17
    Stammgast   Avatar von Dieselreiter
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    Standard AW: Stärke eines Ladebooster

    Zitat Zitat von WomoGolfer Beitrag anzeigen
    Meine Berechnung war eigentlich, dass bei 2 AGM Batterien (insgesamt 200 AH), ein 45A Booster ca. 2 Std. Fahrdauer braucht, um die beiden (zu 50%) leeren Batterien wieder aufzuladen.

    Hingegen eine 100 Watt Solaranlage am Dach viel länger benötigt. (ok, auch wenn Sie Strom produziert wenn man nicht fährt). Angeblich bringt so eine 100 Watt Anlage bei optimaler Sonneneinstrahlung max. 5A/ Std. !?

    LG
    Thomas
    Was sagt denn deine Berechnung zu deinem Verbrauch?

    Alle Berechnungen sind Makulatur, wenn der Verbrauch nicht zu den Akkus und den Aufladerei passt. Meine 200Wp bringen zur Zeit so ca. 12A ... aber genau kann ich das nicht sagen, obwohl ich grad vom Camping auf 900m Seehöhe komme, mit sehr klarer Luft. Das Problem war, dass die Batterie immer schon um 10:00 Uhr voll war und ich quasi nie die volle Leistung abrufen konnte. Ich habe zwar alle Familienmitglieder angehalten, Handys etc. aufzuladen und habe selber die Akkus vom Modellflieger aufgepumpt ... aber das halt alles zu wenig Strom verbraucht. TV habe ich leider noch immer keinen und Laptop hab ich vergessen. Zu dumm, die 200WP sind wohl für die 95AH AGM oversized ...

    Ach ja, es ging um den Booster. Ja eigentlich sind die 200WP auch nicht so wichtig, wenn ich alle 1-2 Tage ein Stündchen fahre, der Booster hat ausreichende 30A.
    Geändert von Dieselreiter (23.07.2017 um 22:02 Uhr)
    Liebe Grüße, Peter


  8. #18
    Kennt sich schon aus   Avatar von Rafaelo
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    Standard AW: Stärke eines Ladebooster

    Hallo KollegInnen,

    ich fahre mit 420 Ah Batterien und 300 Wp Solar ohne Ladebooster. Kompressorkühlschrank und Fernseher werden benutzt. Auch bei mir geht das Sommerhalbjahr ohne Landstrom durch, und weniger als 90% Ladung der Batterien hat mein Display am Morgen noch nie angezeigt. An einem leidlich freundlichen Tag sind die Batterien um 10..0 Uhr wieder auf 100%. Also: Ladebooster wird nicht vermisst, Batterien - Solarkombination ist offentsichtlich überdimensioniert. Die Standdardausstattung mit 210 AH Batterie und dazu 200 Wp Solar hätten wohl gereicht. Nun, so ist das auch ein schönes Gefühl ...

    Grüße Rafael


    Carthago Chic E-line I50 - 7,73 m - 4,8 to

  9. #19
    Lernt noch alles kennen   Avatar von whettmer
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    Standard AW: Stärke eines Ladebooster

    Die auf dem Ladebooster angegeben Stromstärke von 25 A bedeutet, dass der Booster nicht mehr als eben 25A liefern kann. Ein Booster mit 45 A kann also die Aufbaubatterie schneller laden als einer mit 25 A.
    Da ein vernünftiger Booster auch die Ladekennlinien berücksichtigt, fliesst normalerweise aber nicht der volle Strom über die gesamte Ladedauer.
    Viel wichtiger ist heutzutage die Trennung der beiden Stromkreise Aufbau und Fahrzeug. Die Gel oder AGM Batterien werden mit anderen Spannungen geladen als die Starterbatterie (14,1 oder 14,4 oder 14,8 Volt).
    Mit einem Trennrelais wird die Aufbaubatterie niemals voll, da sie zuwenig Ladespannung bekommt. Mit einer Solaranlage und Trennrelais würde die zu hohe Spannung des Solarreglers dauerhaft in das Bordnetz eingespeist werden, was die empfindliche Fahrzeugelektronik beeinflussen oder beschädigen könnte. Man denke nur an die reihenweise explodierten Motoren bei Ford. Die Ursache der plötzlich hochdrehenden Dieselmotoren bei Wohnmobilen kann nur Elektronik-bedingt gewesen sein.
    Auch der Paralleleinsatz von Booster und Trennrelais ist bedenklich, auch hier würden die geboosteten 14,4 oder 14,8Volt auf das 12V Fahrzeugnetz zurückfliessen.
    Bei Euro 6 Motoren mit intelligentem Batterie-Management geht das mit dem Trennrelais ohnehin nicht mehr, da die Fahrzeugelektronik den Ladevorgang durch die Lichtmaschine regelt, und durch das direkte Verbinden der Batterien völlig irritiert wäre.
    Aus meiner Sicht ideale Kombination:
    * Fahrzeugnetz und Bordnetz nur durch den Ladebooster verbinden, ansonsten als voneinander unabhängig betrachten.
    * Original Abnahmepunkte des Herstellers für Zweitbatterie verwenden
    * Solaranlage aufs Dach mit gutem MPP Regler
    * Fette Batterien
    * Per Solaranlage die Starterbatterien nur dann mitladen, wenn der Laderegler die unterschiedlichen Kennlinien und Spannungen auch gleichzeitig bedienen kann.

    Fertig ist das Wohnmobil
    Geändert von whettmer (23.09.2017 um 07:40 Uhr)

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