Ich (auf dem Dorf) habe Glasfaser von Unitymedia (nun Vodafone). Am Modem kommen 400 MBit an, die Verteilung im Haus über DLan schluckt ein paar MBit.

Das Einzige, was auffällt ist, daß der Anschluss völlig unauffällig ist. Er funktioniert so einfach vor sich hin. Die einzigen Störungen die wir bisher (seit 2 Jahren) hatten, sind die vor - glaube ich - 2 Wochen. Ständige Abbrüche jeweils für ein paar Sekunden. Das war nach 2 - 3 Tagen vorbei.

Mit der Störungshotline hatte ich noch nichts zu tun, denn ich schau immer erst mal im Netz nach, ob bei Vodafone eine Störung ist. Wenn ja, dann warte ich ab. Da machen dann genug Teilnehmer Krach bei der Hotline, sodaß ich mir den Frust der Warteschlange nicht auch noch antun muss.

Wir haben glücklicherweise ein Backup über einen LTE-Router. Wir empfangen darüber (wie gesagt, auf dem Dorf) mit 170 MBit. Insofern regt mich ein temporärer Ausfall der Glasfaserleitung (zum Glück bisher äußerst selten) nicht auf.

Insofern ist die Frage:
Schnelles Internet in Deutschland, Wahrheit oder Wunschdenken?

für uns beantwortet.


Gruß

Frank

PS: Bisher haben wir in Frankreich in unserem Häuschen 20 MBit VDSL über Orange und alternativ über Free LTE (je nach Auslastung des Sendeturms) zwischen 16 und 70 Mbit. Mobilfunk in manchen Bereichen zum Ko..... Da ist also auch nicht alles zum Besten gestellt.

Bis Ende des Jahres gibt es einen Glasfaseranschluss (der französische Staat subventioniert das auf dem Lande sehr stark). Wir haben einen 2 GBit-Anschluss (500 MBit reserviert für Streaming / TV / der Rest für alle anderen Anwendungen) bestellt. Der kostet monatlich nicht mehr als unsere 400 MBit in Deutschland.