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  1. #1
    Kennt sich schon aus   Avatar von Aycliff
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    Standard Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Moin Moin,

    wir haben ein 7 1/2 m Wohnmobil mit reichlich Platz und sind grundsätzlich sehr zufrieden damit. Es gibt jedoch Gegenden, in denen es etwas unhandlich ist, und zwar weniger mit der Länge als mit der Breite (2,33 m / über die Spiegel 2,76 m).

    Wir haben also die Überlegung angestellt, dorthin mit einem Kastenwagen (Breite 2,05 m / über die Spiegel ??) zu fahren. Für diese Reise nach Cornwall haben wir einen solchen Kastenwagen gemietet.

    Wer von Euch hat den Umstieg auf ein deutlich kleineres Wohnmobil hinter sich? Wie sind die Erfahrungen (oh nee, geht doch, macht Spaß etc.)?

    Danke und Gruß

    Aycliff
    Wenn wir wollen, daß alles so bleibt wie es ist, dann müssen wir alles verändern.
    (di Lampedusa)

  2. #2
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Ich war immer ein großer Fan der größeren Kastenwagen. Ich finde sie sportlich und sie haben (vielleicht nur für mich) so etwas Dauerhaftes, Haltbares. Eigentlich hatte ich über Jahre den Traum, mir irgendwann einmal einen Sprinter mit längstem Radstand und größerem Hecküberstand individuell ausbauen zu lassen. Gescheitert ist das Vorhaben bisher an dem dabei leider zusammenkommenden Preis.

    In der Wartezeit zwischen der Abgabe unseren letzten Alkovens und der Lieferung unseres neuen VI (7 Monate) haben wir uns im vergangenen Frühjahr für 3 Wochen einen nagelneuen Ducato Kastenwagen (der längste mit 6,36 m) gemietet und sind auf einen Tour nach Südfrankreich und an die Costa Brava.

    Fazit: Ich bin nun heilfroh, dass ich das Thema Kastenwagen nie umgesetzt habe. Für uns (und bitte, ich spreche hier nur für uns) funktioniert der "Rückschritt" auf einen wesentlich schmaleren Kastenwagen einfach nicht. Das Ding fährt sich sehr gut aber so entscheidend wendiger als ein 7m TI ist er eigentlich auch nicht. Ich bin wirklich nicht sehr kräftig gebaut (69 Kg und 1,80 m) aber ich konnte nicht zwischen Kühlschrank und Badezimmer durchgehen, ohne an den Schultern einzuklemmen. Man musste sich immer leicht drehen. Aneinander vorbei zu kommen, bedeutet immer Abstimmung, weil einer immer neben die Küche treten muss. Das Bad klemmte hinten und vorne bei fast jeglicher Verrichtung. Die Küche war für uns so weit ausreichend, nur der Kompressorkühlschrank hat mich 10 mal pro Nacht aufwachen lassen. Das Beßte war das Bett (Längsbetten), das in Länge und Breite wirklich ausreichend war. Die Dinette mit den gedrehten Vordersitzen hatte im Vergleich zu unserem vorherigen Mobil (Alk mit Hecksitzgruppe und abtrennbarem Fahrerhaus) wirklich etwas provisorisches. Die Schiebetüre finde ich unpraktisch. Und wer ein gut isoliertes Wohnmobil gewohnt ist, der erkennt den Unterschied zu einem isolierten Blechkastenwagen recht schnell.

    Ich bitte herzlich um Entschuldigung bei allen Kastenwagenfahrern für diese, meine neue Meinung zu Kastenwagen. Ich weiß das viele sehr begeistert sind von Ihren Kastenmobilen und das sicher zu recht. Aber in unserem (wahrscheinlich ganz speziellen Fall) war das eben keine zufriedenstellende Lösung. Leider/Gottseidank bin ich dadurch aber auch meines Traumprojektes vom superlangen Sprinter mit luxeriösem Individuallausbau "beraubt".

    Gruß
    Tom

    p.s.: über die Spiegel ist der Ducato-Kastenwagen deutlich breiter als 2,05 m, nämlich genausobreit wie die schmalerne TI ohne Spiegelverlängerung.
    Geändert von nanniruffo (22.05.2017 um 11:20 Uhr)

  3. #3
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Für mich wäre ein Kastenwagen kein Thema.

    Am letzten Wochenende habe ich an einem kleinen Bimobiltreffen teilgenommen. Einer der Teilnehmer hat sich von seinem CS Kastenwagen auf Sprinter getrennt, hauptsächlich wegen der schlechten Wintertauglichkeit. Da es aber wieder ein kompaktes Mobil sein sollte, sind sie auf ein Bimobil EX 366 umgestiegen, schmal, niedrig, leicht und gut isoliert. Es gibt m.E. ähnliche Alternativen z.B. auch von Woelcke. Aber die Preise sind heiß...

    Gruß
    Bernd
    Geändert von MobilLoewe (22.05.2017 um 11:49 Uhr) Grund: Nachtrag
    Alles hat zwei Seiten: Das ist das Gute am Schlechten und das Schlechte am Guten." (Werner Mitsch)

    Alpa, Konzept Top, Qualität Flop


    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren
    Mit 3.452 Benutzern waren die meisten Benutzer gleichzeitig online (26.08.2019 um 10:40 Uhr).

  4. #4
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    Standard AW: Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Ich kenne Kastenwagen auch nur vom Mieten aber die Erfahrung ist leider ähnlich der #2. Meinen Unmut über die Yoghurtbecherwände habe ich ja schon bekundet, so eine Großserienblechwand hat schon was Leider ist das Raumgefühl durch die nach oben verjüngenden Wände schlimm und mit meinen 1,88m kann ich auch nicht wirklich auf einem Querbett im breiten Ducato schlafen. Dann gibt es nicht wirklich einen gescheiten dritten Schlafplatz, wenn man kein Bett im Hochdach will.

    Für uns kommt so ein aktueller Kasten nicht in Frage. Wenn Mercedes wieder mal was in Varioformat bauen würde...
    Gruß, Stefan

  5. #5
    Stammgast   Avatar von LT35
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    Standard AW: Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Moin

    Nein, keine Erfahrung vom Umstieg Wohnmobil mit Sonderaufbau in Richtung Kastenwagen, nur anders herum. Der LT28 war in etwa so breit wie der Ducato heute und - wenn man mal den längeren Vorbau des Ducatos abzieht - ungefähr so geräumig wie die 6m-Kastenwagen heute. Stauraum war kein wirkliches Problem, aber Bewegungsraum gab es dafür auch nicht wirklich.

    Nun spielte sich mein Leben tagsüber und bis spät abends vor dem (stehenden) Auto ab und weniger darin, meine Frau war da aber weniger temperaturtolerant und auch wenn man heute gedrehte Fahrersitze hat (ging beim LT auch, mit der Motorhaube in der Mitte war das aber sinnfrei), die Begeisterung ließ zunehmend nach und so kam nach wenigen Jahren die Vertrauensfrage (ans Auto gerichtet ...). Aus dem "dann lassen wir das halt wieder" wurde dann allerdings wenige Wochen vor dem Urlaub der Fahrzeugtausch (auf einen kompakten Alkoven).

    Wir hatten das vor dem Kauf auch mal mit einem Miet-KW ausprobiert ( James Cook Klassik auf MB310D), aus ähnlichen Überlegungen (Reiseziel UK), aber 2-3 Wochen sind keine Jahre.

    Cornwalls Straßen sind stellenweise sicher "eng", aber man bewegt sich nun nicht nur dort.

    mfG in den großen Vorort
    K.R.

  6. #6
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Wie gut, dass unser Kastenwagen unser erstes Wohnmobil ist. So vermissen wir nicht das Raumgefühl eines TI/VI
    Das nächste Wohnmobil wird dann aber voraussichtlich größer (so in 10 Jahren)
    Viele Grüße,
    Kai-Uwe
    --------------------------------------------------------------------
    Unterwegs mit: Knaus Box Star Freeway 630 Kastenwagen
    So wird dein Wohnmobil smart

  7. #7
    Kennt sich schon aus   Avatar von avm75
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    Standard AW: Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Zitat Zitat von Aycliff Beitrag anzeigen
    Wir haben also die Überlegung angestellt, dorthin mit einem Kastenwagen (Breite 2,05 m / über die Spiegel ??) zu fahren. Für diese Reise nach Cornwall haben wir einen solchen Kastenwagen gemietet.

    Wer von Euch hat den Umstieg auf ein deutlich kleineres Wohnmobil hinter sich?
    Moin,
    das Thema finde ich interessant, da uns im Augenblick ähnliche Gedanken beschäftigen. Wir hatten mit unserem derzeitigen Mobil ja das Vorhaben, die 3,5t Hürde einzuhalten, damit auch meine Frau das Mobil steuern darf. Das hat leider nicht hingehauen und wir mussten auflasten. Nun beschäftigt uns der Gedanke, ob es vielleicht mit einem KaWa gehen könnte.
    Alternativ überlegen wir, uns zu vergrößern, wenn es nicht gehen sollte. So nachdem Motto: Wenn schon schwer, dann richtig
    Zu Deiner Frage kann ich insofern leider nichts beitragen, werde den Beitrag jedoch aufmerksam verfolgen und bin schon gespannt auf eure Erfahrungen.

    Zitat Zitat von nanniruffo Beitrag anzeigen
    (...) haben wir uns im vergangenen Frühjahr für 3 Wochen einen nagelneuen Ducato Kastenwagen (der längste mit 6,36 m) gemietet (...)
    Danke Tom, für Deinen Erfahrungsbericht. Welches Modell von welchem Hersteller hattet ihr da genau, weißt Du das noch?

    Zitat Zitat von smx Beitrag anzeigen
    Dann gibt es nicht wirklich einen gescheiten dritten Schlafplatz, wenn man kein Bett im Hochdach will.
    Wir schauen uns, wie gesagt, momentan auch einige Fahrzeuge an. Da gibt es schon einige, welche über 3-4 feste Schlafplätze verfügen.
    Pössl Roadcruiser Revolution, Dreamer Family Van, Clever Flex 636... Um nur einige zu nennen. Auch von Knaus gibt's da was, da hab ich gerade die Modellbezeichnung nicht parat.
    Aber wenn eine KaWa für Dich eh' nicht in Frage kommt, brauchst Du die Information ja eigentlich nicht
    Wollte das trotzdem mal anmerken.
    Great minds discuss ideas. Average minds discuss events. Small minds disuss people.
    - Eleanor Roosevelt

  8. #8
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    Standard AW: Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Zitat Zitat von avm75 Beitrag anzeigen
    Wir schauen uns, wie gesagt, momentan auch einige Fahrzeuge an. Da gibt es schon einige, welche über 3-4 feste Schlafplätze verfügen.
    Pössl Roadcruiser Revolution, Dreamer Family Van, Clever Flex 636... Um nur einige zu nennen. Auch von Knaus gibt's da was, da hab ich gerade die Modellbezeichnung nicht parat.
    Wir hatten so einen Knaus Boxstar Solution 4 gemietet, der hat ein Längshubbett über der Dinette, ist aber eine wackelige Eigenkonstruktion und geht schwer zu bauen und zu schlafen . Bei denen, wo man hinten ein Doppelstockbett hat sind die Betten sehr kurz und das sargartige Schlafgefühl erinnert an das Rotel...

    Aber für zwei Personen könnte ich mir einen 6,36m Ducato vorstellen, z.B. so einen Pössl Summit 640.

    Aycliff, was hattet Ihr genau gemietet und wie waren denn die eigenen Erfahrungen oder sind das auch gemischte Gefühle?
    Gruß, Stefan

  9. #9
    Kennt sich schon aus   Avatar von Aycliff
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    Standard AW: Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Hallo André und Stefan,

    die Reise kommt noch, deshalb haben wir noch keine eigenen Erfahrungen. Aber wir haben uns natürlich reichlich umgesehen. Eigentlich wollten wir bei unserem "normalen" Womo-Händler mieten - das wäre ein Dethleffs Globecar/Globescout mit 6,34 m Länge geworden. Leider wollte uns der Vermieter dieses Händlers diesen Wagen nicht garantieren, sondern nur die Gruppe, und die enthält auch noch die kleinere 6 m-Ausführung. Der wäre für uns aber vom Platz vorn und vor allem mit den Querbetten überhaupt nicht in Frage gekommen. Also haben wir weiter gesucht und sind nun bei einem Carthago Malibu 640 LE gelandet. Der Wagen macht einen guten Eindruck, aber eng wird es trotzdem.

    Gruß

    Aycliff
    Wenn wir wollen, daß alles so bleibt wie es ist, dann müssen wir alles verändern.
    (di Lampedusa)

  10. #10
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    Standard AW: Erfahrungen beim Umstieg von groß auf klein

    Hallo Andre´,

    bei uns war es ein Modell von Knaus, die Modellbezeichnung weiß ich leider nicht mehr. Der Kawa hatte das normale Hochdach ohne Zusatzbett und dafür ein Doppel-Längsbett über die ganze Breite. Das Bad war auf der linken Seite und man konnte es nicht in den Gang verbreitern (so eine Version gab´s von Knaus auch, aber das kam für uns nicht in Frage, da man dann bei jeder auch nur kleinesten Verrichtung in dem sicherlich dann größeren Bad das Rollo hin und herschieben muss und damit den Gang versperrt).

    Übrigens noch eine Anmerkung über den Motor. Das Ding hatte den 130 PS-Motor und von unserem Vorgängermodell war ich den 3,0 Liter mit 177 PS gewöhnt. Als ich den Kawa abgeholt habe war ich bitterlich enttäuscht von dem Temperament des 130 PS Kawa, Das hat sich aber während der Reise völlig gelegt. Ich habe nur den Fehler gemacht, den 130-er Motor genauso zu fahren, wie den 177-er. Das Gaspedalmanagment unterscheidet sich bei beiden Motoren aber deutlich. Während man beim 3,0 liter nur mit wenig Gaspedalbewegung schon ausreichende Leistung abrufen kann, muss man bei 130 PS-Motor schon ein wenig kräftiger auf Gaspedal steigen (und ich meine jetzt nicht, dass man die Gänge deutlich höher ziehen muss, sondern nur den spontaneren und beherzteren Umgang mit dem Pedal), um ausreichende Beschleunigung zu erzielen. Am Ende der Reise war ich soweit, dass ich, für mich jedenfalls, mit dem 130-er ausreichend versorgt war.

    Was das Gewicht angeht: Wir haben das Ding natürlich nicht gewogen, aber ich möchte trotzdem behaupten, dass es nicht ganz zielführend ist aus Gewichtsgründen (3,5 Tonnen-Grenze) einen Kastenwagen zu kaufen. Die Zuladungsreserven entsprechen bei den meisten Kawa´s denen von gleichlangen, eventuell sogar von etwas längeren Teilintegrierten.

    Gruß
    Tom
    Geändert von nanniruffo (22.05.2017 um 18:32 Uhr)

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