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  1. #1
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Wenn es ums Wasser in Wohnmobilen geht, dann streiten sich die Geister.
    Die einen machen gar nichts und sagen "Ein gesunder Mensch hat eine genügende Immunabwehr", die anderen behandeln ihr Wasser mit chemischen Zusätzen, Filtern, Ozon, UV und versuchen jede einzelne Bakterie zu killen.
    Die einen machen gar nichts, die anderen waschen permanent ihren Tank aus, wieder andere öffnen ihn nur ab und zu, damit der Bakterienfilm austrocknet.
    Wer hat denn nun recht? Dazu werde ich keine Antwort geben, denn es gibt einfach mehrere "richtige" Antworten. Und wo immer man über dieses Thema liest, streiten sich sogar die Chemiker und Berufsexperten.

    Also gehe ich das Thema mal ganz anders an: Was nutzt euch das "sauberste" Wasser, wenn die Keine ganz woanders hausen?
    Wie oft wechselt ihr das Vileda-Wischtuch oder den Glitzi-Schwamm, welchen ihr zum Abwaschen/Abwischen verwendet?
    Ist das wirklich so eine Bakterienschleuder wie man oft liest?

    Also habe ich mal eine Bakterien-Nährlösung angesetzt:
    1) Auf eine habe ich ein paar Tropfen frischen Leitungswasser aufgebracht
    2) Auf das andere habe ich ein paar Tropfen eines Glitzi-Schwamm aufgebracht, der erst 2 Tage(!) in Benutzung war. Mit ihm wurde immer nur Geschirr gespült und die Arbeitsfläche der Küche abgewischt.

    Hier das schockierende Ergebnis nach ein paar Tagen "Brut":
    Name:  hygiene.jpg
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    Links mit Leitungswasser, rechts mit Küchenschwamm geimpft und 6 Tage reifen lassen. Links sieht man nur ein paar kleine Luftblasen, rechts könnte es einem übel werden.

    Fazit:
    Was nutzt alle Wasserhygiene, wenn der Küchenschwamm eine Bakterienschleuder ist?
    Zwar habe ich davon oft gelesen, doch erst wenn man es "an sich selbst" erlebt, erkennt man das Problem.

    Als Konsequenz hieraus werden wir ein Schwammtuch nur noch für einen Tag verwenden und dann kommt es zu Wäsche.
    Bei Gelegenheit werde ich den ganzen Test nochmals groß aufsetzen, also mit mindesten 10 Petrischalen, natürlich bei 130 Grad entkeimt, mit 3 Tage altem Wasser aus dem WoMo-Tank, und. und und.

    Aber mich hat schon dieser erste Test gewaltig schockiert. Hättet ihr das gedacht?

    Gruß Georg
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  2. #2
    Stammgast   Avatar von Sky Traveller
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    Standard AW: Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Aber mich hat schon dieser erste Test gewaltig schockiert. Hättet ihr das gedacht?
    Ja. Wie du selbst schriebst, wusstest auch du bereits Bescheid. Das ist eine ganz alte Kamelle, dass Spültücher und Schwämme ein wahres Hölleninferno an Keimen beheimaten. Viele tun sie daheim in die Spülmaschine, damit durch die hohen Temperaturen des Wassers dort die Bakterien abgetötet werden. Zu Hause wird bei uns jedoch nicht gespült, das macht allein die Maschine, daher sind dort keine Schwämme in Gebrauch, und Spültücher kommen nach sehr kurzer Zeit mit in die Wäsche.

    Im Wohnmobil habe ich die Billig-Glitzis für ein paar Cent im Doppelpack. Jeder davon erfährt nur einen mobilen Einsatz - egal ob normales Wochenende über zwei Tage oder verlängerte über drei oder vier. Bei längeren Urlauben ist die längste Nutzungsdauer eine Woche. Die billigen Dinger halten nicht viel aus, nach der dritten Spülorgie sind sie schon arg angegriffen, da kann man sie nach spätestens sieben Tagen ohne Scham wegwerfen. Und kostenmäßig hält sich das sehr im Rahmen, wenn man nicht die Markenware nimmt.

  3. #3
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Küchentücher nutzen wir 2 Stk./Tag, dann fliegen sie in die Wäsche oder in Müll.
    Toilettenpapier wird ja auch nicht 2 mal benutzt!
    Gruß Thomas

  4. #4
    Stammgast   Avatar von custom55
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    Standard AW: Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Hallo Georg,

    das der Wischschwamm voller Bekterien ist, wundert micht nicht, weile er mit allerlei Lebensmittelresten in Berührung kommt, die beim normalen Auswaschen unter fließendem Wasser auch nie vollständig ausgeswaschen werden. Und dann im feuchtwarmen braucht er X Stunden bis er trocken ist.
    Prima Nährboden für die Bakterien.

    Aber wir essen ja den Schwamm nicht. Geschirr welches wir damit abwaschen, wird ja noch mit klarem Wasser nachgespült.

    Interessant wäre, was an einem so behandelten Geschirr noch an Bakterien vorhanden ist.

    Gruß Jürgen


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    für uns perfekt, so groß wie nötig, so klein wie möglich

  5. #5
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Zitat Zitat von custom55 Beitrag anzeigen
    Interessant wäre, was an einem so behandelten Geschirr noch an Bakterien vorhanden ist. Gruß Jürgen
    Danke. Macht weitere Vorschläge, was ich untersuchen soll.
    Bis jetzt:
    Küchenschwamm
    gespültes Geschirr Oberflächen
    Tankwasser nach 3 warmen Tagen
    Duschkopf und Spülarmatur Wasserausgang
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  6. #6
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Nein, nicht neu, aber für uns sind die Spültücher kein Problem, die werden bis zum Verschleiß genutzt. Manchmal erleben sie noch eine Waschmaschine. Mich schockiert das "Testergebnis" nicht, unsere jahrzehntelange Praxis haben wir überlebt. Die Frage wäre, was bleibt auf dem gespülten und abgetrockneten Teller oder Topf bis zum nächsten Gebrauch?

    Gruß
    Bernd
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  7. #7
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Was hat ein bakterienbesetzter Spülschwamm mit "Wasserhygiene" im Wohnmobil zu tun? Der sieht im Zweifelsfall zuhause genau so aus.

    Also kein Fall für Wasserhygiene, sondern der Waschfrequenz/des Austausches des "Spüllappens / Spülschwamms".

    Schön, wenn man von seinem eigenen Dreck noch schockiert ist. Dann ist Hopfen und Malz noch nicht verloren.

    Gruß

    Frank

  8. #8
    Stammgast   Avatar von custom55
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    Standard AW: Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Bernd, ich war schneller

    Gruß Jürgen


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  9. #9
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Servus Georg,

    Zuhause benutzen wir ausschließlich die Spülmaschine,
    unterwegs benutzen wir zum spülen eine Spülbürste.
    Ob die allerdings wesentlich hygienischer wie ist,
    wage ich zu bezweifeln.
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
    Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
    Ois isi
    LG Peter

  10. #10
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Wasserhygiene im Wohnmobil, ein schockierender Test

    Werter Frank, unter Wasserhygiene im WoMo verstehe ich den gesamten Umgang mit dem Medium Wasser, vom Befüllen, über das Lagern, vom Verbrauch, dem Duschen, Kochen, waschen, trinken,...... Ich habe nicht von Tankhygiene gesprochen.

    Zum Thema Geschirr:
    "Erst ab 56 Grad Celsius lassen sich Fette wirksam entfernen und Keime sterben ab...... Empfohlen wird zum Beispiel eine Kontaktzeit des Spülgutes mit Spüllauge von mindestens 90 Sekunden. " Quelle
    Davon ausgehend erreichen wir diese Parameter im WoMo wohl nie. Und dann sind da noch die Keime, welche wesentlich höheren Temperaturen aushalten.

    Wobei ich ohnehin eher zur Fraktion "Eine gute Immunabwehr hält eine "normale" Keimbelastung aus" gehöre und meine, dass wir es auch nicht übertreiben müssen.
    Geändert von raidy (19.03.2017 um 16:13 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

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