Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #11
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Norwegen im Winter ?

    Frag da einfach mal den User "walter7149" zu an, oder schau Dir mal eines seiner Videos unter dem Titel" mein Film zum 60. auf dem Nordkap"( bei youtube suchen, ggf. den Film vom 20.02., als er von Honningvågzum Kap fuhr) an. Da hat Walter die gefahrenen Maximalgeschwindigkeiten, durch seine App ermittelt, in der Tagesauswertung angezeigt.
    Die gefahrene Geschwindigkeit bei geschlossener Schneedecke ist erstaunlich hoch. Abgesehen von den Strassenverhältnissen gilt als Vmax. für Norwegen ja bekanntermaßen die 80 km/h.

    PS Walter lebt in Selbu, ca. 80 km südöstlich von Trondheim, ist ein nach Norwegen ausgewanderter Deutscher, der auch gerne Hilfestellung gibt.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  2. #12
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Norwegen im Winter ?

    Hallo Kai,

    welche Berichte suggerieren das es nicht machbar und so schlimm ist im Winter nach Nordnorwegen zu fahren.

    Von deinen weiteren Ausführungen kann ich entnehmen, das die "Postschiff"- Variante nicht mehr aktuell ist, also schreib das auch wenn du weiterhin brauchbare Hinweise haben willst. Obwohl diese Variante vielleicht die schnellste und sicherste gewesen wäre.
    Bitte trenne dich von der Vorstellung an einem bestimmten Tag im Winter in Norwegen von Südnach Nord bei einer langen Fahrstrecke irgendwo sein zu müssen.
    Sicher ankommen sollte das Hauptziel sein.
    Wenn im Sommer schon nur maximale Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 60-65 km/h möglich sind, dann sind es im Winter mindestens 10-15km/h weniger.
    Ein größerer Unfall oder eine gesperrter Fjellübergang bei schlechtem Wetter und schon ruht der Verkehr, weil Umleitungen unter norwegischen Verhältnissen auch mal Umwege von mehreren hundert Kilometern mehr bedeuten können.
    Auf der E 6 zwischen Trondheim und Steinkjer ist meistens noch durch Streusalz schnee- und eisfrei. Aber nördlich davon fährt man zum großen Teil auf festgefahrener Schnee- oder Eisdecke, die an kritischen Abschnitten mit Feinsplitt oder Streusand abgestreut ist.

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  3. #13
    Ist öfter hier   Avatar von Fjord
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    Standard AW: Norwegen im Winter ?

    Zitat Zitat von luebbybaer Beitrag anzeigen
    Sehr gut, dann scheint es ja doch durchaus machbar zu sein und nicht so schlimm wie manche Berichte es suggerieren.
    Eine Frage fällt mir noch spontan ein: Wenn ich mir die Webcams der Straßen so ab Trondheim anschaue sind die doch meist auch recht weiß
    Da ich jetzt hier gelesen habe, dass - zumindest theoretisch - die Strecke Trondheim - Bodø innerhalb von einem Tag möglich ist, mit was für einer Geschwindigkeit kann man denn auf so einem Belag rechnen? Ich habe zwar schon einige Kilometer mit dem Bulli abgespult und somit genug Erfahrung, aber er hat halt auch keine elektronischen Hilfen oder ähnliches. Ist das trotzdem ohne große Probleme möglich 100km/h zu fahren oder ist es oftmals auch sehr kurvig oder bergig?
    Ist möglich. Bin selber auch 15 Jahre Bulli (T3 und T4) gefahren. Auch durch Norge, auch im Winter.
    100 Km/h fährt man sowieso nicht. Max. 80 sind erlaubt, mit wenigen Ausnahmen. Meine Erfahrung sagt, im Schnitt 60 Km/h. Grundsätzlich kann man sagen das ein Kilometer in Norge ca. doppelt so lang ist wie in Deutschland.
    Wie aber schon erwähnt: Gute Winterreifen und Schneeketten dabei haben!
    cu.Fjord

  4. #14
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    Standard AW: Norwegen im Winter ?

    Zitat Zitat von walter7149 Beitrag anzeigen
    Hallo Kai,

    welche Berichte suggerieren das es nicht machbar und so schlimm ist im Winter nach Nordnorwegen zu fahren.

    Von deinen weiteren Ausführungen kann ich entnehmen, das die "Postschiff"- Variante nicht mehr aktuell ist, also schreib das auch wenn du weiterhin brauchbare Hinweise haben willst. Obwohl diese Variante vielleicht die schnellste und sicherste gewesen wäre.
    Bitte trenne dich von der Vorstellung an einem bestimmten Tag im Winter in Norwegen von Südnach Nord bei einer langen Fahrstrecke irgendwo sein zu müssen.
    Sicher ankommen sollte das Hauptziel sein.
    Wenn im Sommer schon nur maximale Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 60-65 km/h möglich sind, dann sind es im Winter mindestens 10-15km/h weniger.
    Ein größerer Unfall oder eine gesperrter Fjellübergang bei schlechtem Wetter und schon ruht der Verkehr, weil Umleitungen unter norwegischen Verhältnissen auch mal Umwege von mehreren hundert Kilometern mehr bedeuten können.
    Auf der E 6 zwischen Trondheim und Steinkjer ist meistens noch durch Streusalz schnee- und eisfrei. Aber nördlich davon fährt man zum großen Teil auf festgefahrener Schnee- oder Eisdecke, die an kritischen Abschnitten mit Feinsplitt oder Streusand abgestreut ist.
    Wenn man einige Beiträge in anderen Foren liest, wirkt es eben einfach etwas extremer als es hier dann geschildert wurde. Dass es nicht machbar ist wollte ich damit nicht ausdrücken, vielleicht habe ich mich da etwas missverständlich formuliert.
    Ebenfalls ist die Route per Fähre nicht ausgeschlossen. Allerdings würden wir dies nur für eine Richtung in Erwägung ziehen und den anderen Weg mit dem Auto fahren wollen.

    Glaubt ihr denn, dass drei Wochen für diese Reise ausreichend sind?

  5. #15
    Ist öfter hier   Avatar von Fjord
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    Standard AW: Norwegen im Winter ?

    Zitat Zitat von luebbybaer Beitrag anzeigen
    Glaubt ihr denn, dass drei Wochen für diese Reise ausreichend sind?
    Ja, wenn man selber fährt und Südnorwegen auslässt.
    Zum Schnee oder Winter in Norge kann man noch sagen, daher wohl auch einige Berichte, die ich aber selbst nicht kenne: Wer in D schon ängstlich bei Schnee fährt, sollte lieber im Sommer nach Norge fahren. Das gilt allgemein und ist nicht auf dich bezogen. Und es gibt auch ängstliche norwegische Fahrer. Also ist das auch nicht wirklich anders als hier in D. Vielleicht kann man es auch vergleichen, wie mit im Winter in die Alpen zu Ski fahren.
    Also, nicht abschrecken lassen. Fahr und wenn es nicht mehr weitergehen sollte, dann ist es eben so. Sucht man sich halt eine andere Strecke, Gegend.
    cu.Fjord

  6. #16
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Im März mit dem Wohnmobil zu den Lofoten/Vesterålen reisen

    Danke Werner für die Erfüllung meines Wunsches.

    Jetzt können wir hier konkret zu dieser geplanten Reise weiter diskutieren.

    Und ich fang gleich damit an:

    Laß dich auf keinen Fall von irgendjemand einreden diese Reise nicht zu machen, du wirst es sonst dein Leben lang bereuen.

    Hier und auch unterwegs bekommst du immer Hilfe und Unterstützung bei deinem Vorhaben.

    Ich kann mich auch sehr gut in deine jetzige Lage versetzen, wiel wir im Jan.2003 auch ganz unbeleckt mit unserem Womo eine Tour nach Nordnorwegen bis kurz vor Narvik gemacht haben. Allerdings war unser Reisegrund ein ganz anderer.

    Jetzt leben wir schon fast 14 Jahre in Norwegen, und davon die ersten 5 Jahre in Nordnorwegen.

    Nach heutigem Erkenntnisstand würde ich die geplante Tour zu den Lofoten/Vesterålen im Winter so machen.

    - es soll verhältnismäßig schnell zu den Lofoten gehen , mit Fähre nach Schweden und dann diese Route

    - https://www.google.de/maps/dir/Trell...67.2803543!3e0

    dann mit der Fähre von Bodø zu den Lofoten, auf den Lofoten dann fahren bis Andenes auf den Vesterålen, dort die Walsafari machen

    dann wieder südwärts auf der E 6 bis zurück nach Schweden

    weitere spezielle Winteraktivitäten wie eine Hundeschlittentour, Schneescootertour, Rentierschlittentour, Wintersport usw. sind unterwegs in
    Norwegen an einigen Orten möglich
    um Nordlichter zu sehen braucht man viel Glück, klaren Nachthimmel bei schönem Wetter, gute Informationen von der Nordlichtvorhersage
    und einen guten Standort mit freier Sicht nach Norden und wenig urbaner Lichtverseuchung.

    so das sind erstmal meine Vorschläge

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  7. #17
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    Standard AW: Im März mit dem Wohnmobil zu den Lofoten/Vesterålen reisen

    Toll, dass einem hier so gut geholfen wird!
    Werde bei weiteren Fragen auch während der Fahrt gerne weiter darauf zurückgreifen

    Über Schweden zu fahren haben wir so noch gar nicht in Erwägung gezogen. Was genau spricht dafür dort entlang zu fahren und nicht durch Norwegen?

  8. #18
    Ist öfter hier   Avatar von Fjord
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    Standard AW: Im März mit dem Wohnmobil zu den Lofoten/Vesterålen reisen

    Zitat Zitat von luebbybaer Beitrag anzeigen
    Über Schweden zu fahren haben wir so noch gar nicht in Erwägung gezogen. Was genau spricht dafür dort entlang zu fahren und nicht durch Norwegen?
    Für mich nichts, wenn man, wie im Ausgangspost, von Norwegen schreibt. Aber walter7149 hat recht, wenn es schnell zu den Lofoten gehen soll. Dann nutzen viele diese Variante. Aber, man ist dann eben in Schweden unterwegs.
    cu.Fjord

  9. #19
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    Standard AW: Im März mit dem Wohnmobil zu den Lofoten/Vesterålen reisen

    Wieso ist die Strecke denn schneller? Sind die Straßen dort einfach freier bzw. allgemein besser befahrbar?

    Es wäre ja tatsächlich eine Überlegung wert bspw. den Hinweg über Schweden und den Rückweg über Norwegen zu fahren. Dann bekäme man von beiden Ländern einen Eindruck.

  10. #20
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Im März mit dem Wohnmobil zu den Lofoten/Vesterålen reisen

    Wenn man am schnellsten, auch im Winter, nach Nordnorwegen kommen will, ist die Strecke durch Schweden zwar etwas länger, aber man kommt einfach schneller vorwärts auch unter Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, meist sicheres gutes stabiles Winterwetter und guter Straßenzustand.

    Die Streckenabschnitte in Norwegen, die entlang der Küste verlaufen sind sehr wechselnde winterliche Straßenverhältnisse,naß,Regen,Schneematsch,Glattei s,überfrorene Nässe usw.
    auf der Tour nordwärts gewöhnt man sich langsam an die immer mehr winterlichen Verhältnisse,
    bis auf die Grenzüberquerung nach N keine eventuell kritischen Fjellübergänge

    Eine weitere Alternativroute: mehr durch Norwegen

    - https://www.google.de/maps/dir/Trell...67.2803543!3e0

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