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  1. #21
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    Zitat Zitat von smx Beitrag anzeigen
    Ihr braucht da keine Definition, da wie geschrieben eh bei allen Preisklassen die gleichen Brocken verbaut werden...
    Das mag bei einigen Zubehörkomponenten zutreffen, aber ein Wohnmobil besteht aus tausend anderen Details. Das fängt beim Dachlattenaufbau mit EPS Schaum an, hört bei RTM-Schaum noch nicht auf. Art des Aufbaus, holzfrei, stärkere Materialien der Wände usw. Elektroausstattung, von schlicht bis aufwendig, Wasserinstallation genau so. Möbelbau mit lackierter Papierfolie, die oder Echtholzfunier. Und was weiß ich noch alles.

    Wenn bei einem Einstiegsmodell das alles gut verarbeitet wird, ist das m.E. genauso Qualität. Ob die großen Preisunterschiede der wesentlich teueren Mobile (für mehr Qualität, für mehr Luxus, für schöne Optik?) gerechtfertigt sind, das steht auf einem anderen Blatt. Aber das ist so, mit einem Dacia kommt man genauso von A nach B, wie mit einer S-Klasse. Ich weiß, der Vergleich hinkt...

    Gruß
    Bernd
    Geändert von MobilLoewe (19.12.2016 um 11:13 Uhr) Grund: Nachtrag
    MobilLoewe, unterwegs im Dethleffs Alpa

    Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.

  2. #22
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    Hallo Werner,
    wir wollen hier ja nicht über das Qualitätsmanagementsystem (ISO 9000/9001) diskutieren und für euren Betrieb war (ist) das wohl auch so richtig, wurde ja so genehmigt und wird ja durch Audits von unabhängiger Stelle laufend geprüft.

    Nur ! auch ihr (eure Firma) hat dieses auf euren Betrieb zugeschnittene System entwickelt und das bezieht sich dann wohl nur auf die Abläufe im Betrieb.

    Andere Betriebe haben da aber auch andere Systeme, die wie bei meiner ehemaligen Firma (einer Tochter der AKZO NOBEL) auch das Produkt mit einbeziehen, wobei die gleichbelibende Produktqualität (ein Lebensmittel) durch entsprechende
    - Produktionsabläufe
    - Eingangskontrollen alle Roh- und Zusatzstoffe
    - der gesamte Produktionsablauf
    - die erforderlichen Laboruntersuchungen (einschließlich der externen Rückprüfung)
    - der Verpackung
    und alle damit verbundenen Tätiglkeiten, vom Einkauf, der Buchhaltung, der Werksinstandahtung bis zur Fertigprodukt Verladung im Qualitätsmanagementsystem geregelt und überwacht wurden.

    Es kommt also ausschließlich auf das eingesetzte System an.

    Ziel ist aber immer eine einheitliche, nachvollziebare Produktqualität, ansonsten würde sich so ein doch sehr teures und aufwendiges System nicht rechnen.

    Volker

  3. #23
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    Ziel ist aber immer eine einheitliche, nachvollziebare Produktqualität, .....
    Welche aber auch ganz gewollt und bewusst auf Garantie+wenige Monate ausgelegt sein kann. "einheitliche, nachvollziebare Produktqualität" heißt nicht zwangsläufig auch langlebig, hochwertig,....
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  4. #24
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    So komplett würde ich die Aussage jetzt nicht unterstreichen - auch wenn sicher auf den ersten Blick alle Wohnmobile ähnlich ausschauen und ähnliche Komponenten der gleichen Marken verwenden. Wir waren letztes Jahr auf der CMT echt überrascht, wie stark man die Qualitätsunterschiede bei den unterschiedlichen Herstellern gerade zwischen Einstiegs- und Mittelklasse sieht, aber auch erschrocken, wie so manches Fahrzeug der oberen Mittelklasse schlecht verarbeitet war bzw. schon nach einem Messetag ziemliche Gebrauchsspuren und Mängel davongetragen hatte.
    Bei vielen Komponenten gibt es einfach unterschiedliche Ausführungen, du bekommst ne Heki mit dem klapprigen Aufstellmechanismus, mit einem Bügel zum Aufmachen und einer Kurbel - klar gibt es durch alle Licht und sicher auch Luft, bei der einen halt etwas komfortabler als bei der anderen. Ähnlich bei den Fenstern, die vorgehängten Fenster erfüllen ihren "Grund"-Zweck sicher ähnlich gut wie die teureren Rahmenfenster, aber wer den Unterschied kennt, der schätzt z. B. die Vorteile der besseren Jalousie-Lösung.
    Wenn du dich mal intensiver damit beschäftigst, dann werden dir viele weitere Unterschiede auffallen, z. B. Schubladen im Küchenschrank anstelle von (günstigeren) Schranktüren, Gaskocher mit geringerer Leistung, Duschvorhang anstelle Duschwand, Regal im Bad anstelle eines Spiegelschranks, ...
    Den Unterschied wirst du bei vielen weiteren Dingen sehen können - wenn du drauf achtest und dir der "Mehrwert" auch wirklich mehr wert ist.
    Manches wird vermutlich auch erst in einigen Jahren auffallen, falls das Wohnmobil dann nicht bereits gegen ein anderes getauscht ist.
    Doch eigentlich egal ob neuer Carthago, Hymer, Carado, Knaus, ... ich glaube, wir "jammern" doch irgendwie alle auf einem extrem hohen Niveau .
    Es muss einfach jeder für sich entscheiden was er ausgeben möchte oder vielleicht auch, was er ausgeben kann und wie er dann mit dem Womo seiner Wahl möglichst lange glücklich wird. Das Fahrzeug ist zwar ein wichtiger, dennoch aber nur ein kleiner Baustein für einen traumhaften Urlaub.
    Auch unser Knaus hat(te) ein paar Macken, die wir eigentlich von einem Hersteller wie Knaus nicht erwartet hätten - da aufregen nix hilft und höchstens die Urlaubslaune versaut, arrangiert man sich irgendwann damit, dass z. B. die Badtüre auch nach dem (gefühlt) 23. "Neu-eingestellt-jetzt-bleibt-sie-aber-wirklich-zu-Versuch" der Werkstatt schon 1 Tag später wieder nur manchmal zubleiben möchte.
    Jetzt gibt es halt ein zusätzliches Gummiband und beim nächsten Werkstattbesuch einen neuen versuch und wir genießen es trotzdem, mit unserem Womi unterwegs sein zu können.
    Viele Grüße von womi-on-tour

  5. #25
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    Jemand der den Begriff Qualität nicht verstanden hat ist in meinen Augen Thetford. Zumindest die meine finde ich konstruktiv und qualitativ Mist. Aber wenn man eh so gut wie keinen Mitbewerber im WoMo-Sektor hat, braucht man um seine Kunden auch nicht zu werben. Und das merkt man an den Produkten auch.
    Der SOG-Nachbau ist eine Lachplatte, der Kohlefilter quillt nach wenigen Wochen zu, die Drehschüssel ist labberig, die Elektronik ist nicht feuchtigkeitsgeschützt, die Stecker korrodieren, und andere Schwächen wurden ja schon in einen anderen Thread ausgiebig behandelt.
    Geändert von raidy (18.12.2016 um 21:43 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  6. #26
    Stammgast   Avatar von Wolle_M
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    Im Großen und Ganzen kann ich das Eingangspost unterschreiben, genau diese Beobachtungen habe ich auch gemacht. Auf keinen Fall rechtfertigt es den teils horrenden Preisunterschied zwischen z. B. Carado im Billigsegment und Carthago! Im PKW merke ich sehr wohl, ob ich in einem Dacia oder dem aus gleichem Stall stammenden Renault sitze...
    Viele Grüße,
    Wolfgang

    Hymer B 524, 1999, L-Sitzgruppe,
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  7. #27
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    Ziel ist aber immer eine einheitliche, nachvollziebare Produktqualität, ansonsten würde sich so ein doch sehr teures und aufwendiges System nicht rechnen.



    Volker

    dir sind bereits direkt nach meinem Post die Argumente ausgegangen........
    Was Du in dem obigen Satz beschreibst, ist nicht die Qualität, die der Kunde empfindet, sondern ein Maßstab für stets wiederkehrende Güte eines Produktes.
    Das
    teure und aufwendige System
    wird auch nicht wegen seiner selbst installiert, sondern wegen behördlicher Auflagen oder absoluter Forderungen von Großkunden, die ihrerseits Sicherheit in ihrer Produktion bei zugekauften Vorprodukten garantieren wollen/müssen,



    Volker
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  8. #28
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    Scheint zum ISO-Thread zu werden.
    Mein Nachbar hatte sich zum ersten mal überhaupt ein WoMo ausgeliehen einen Chausson Flash 01.
    Ich habe ihn nochmals eingewiesen und mir das Fahrzeug genauer angesehen. Die Möbel sind etwas einfacher, "schlichter" Umleimer, aber nicht schlechter. Insgesamt hat mich der Aufbau sehr angenehm überrascht. Und als ich den Preis recherchiert hatte (45.000€), war ich noch mehr überrascht. Natürlich weiß ich nicht wie das in 10 Jahren aussieht und ob der "teure" da besser da steht als der "billige". Neu sieht alles immer schön aus.
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  9. #29
    Stammgast  
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    Beifahrerairbag, beheizbare Spiegel, Tempomat, Motorleistung, Tagfahrlicht und anderes Zubehör.
    Bei den "Günstigen" (vom Discounter) gibt es da häufig nur den kleinsten Motor und eine Minimalausstattung, alles Weitere sind dann extras.

    Klar fährt der billig-Duc auch zum Ziel, aber der teurere halt mit mehr Sicherheit und Komfort.

    Volker
    Diesen ganzen Schnickschnack hat mein Sunlight auch.

    Breitspur Fahrwerk
    Beifahrerairbag
    Beheizbare elektrische Spiegel
    Tempomat
    Motorleistung (177 PS)
    Tagfahrlicht
    HillHolder
    Klima

    Und hat über.30 000 € weniger gekostet.
    Wenn ich die Differenz vom Material des Aufbaues als Mehrkosten mit 10 000€ veranschlage liege ich warscheinlich nicht so falsch.

    Gruss Dieter

  10. #30
    Stammgast   Avatar von Rafi
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    Standard AW: Differenzierungen bei Reisemobilen, kaum Unterschiede im Detail?

    Hallo KollegInnen,

    ich hätte da mal eine ganz andere Herangehensweise. Ich gucke mir gern und mit Interesse gebrauchte Fahrzeuge aus der Nähe an. Wenn über ein Mobi drei, vier, fünf Jahre und 50.000 km hingegangen sind und man dann mal genau in die Ecken guckt, dann kann man sehen, welcher Hersteller vernünftig gebaut hat, was gehalten hat und was nicht. Klar ist das auch vom Umgang mit dem Mobi und von der Pflege abhängig, aber da sieht man eben dann doch Unterschiede.

    Während bei den günstigen Reisemobilen oft noch recht klar ersichtlich ist, dass bei der Auswahl von Materialien und Konstruktion alles getan wurde, um eben günstig zu bleiben, und man von dort zur Mittelklasse durchaus deutliche Unterschiede herausarbeiten kann, stellt sich die Frage nach dem Mehrwert von der Mittelklasse zu den teuren Mobis aus meiner Sicht noch viel mehr. Vom Basisfahrzeug über den Kabinenbau bis zum Kühlschrank sind da oft keine Unterschiede mehr vorhanden. Gerade bei den teuren Mobis habe ich den Verdacht, dass die Kalkulation da einiges für den Namen verbucht und entsprechend an Gewinn hergibt. Aber die wären ja auch dumm, wenn nicht - so lange man für ein bestelltes Fahrzeug ein Jahr warten muss, scheinen die hohen Preise ja wohl durchsetzbar zu sein.

    Grüße Rafael

    "Großer weißer Vogel" - 8,5 m / 6,5 to
    Rollendes Ferienhaus von Renate, Rafael, Blacky

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