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Umfrageergebnis anzeigen: Was häst du vom autonomen Fahren gemäß dieser Post?

Teilnehmer
59. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Wenn es statistisch so sicher ist wie manuelles fahren finde ich es gut

    42 71,19%
  • Ich halte nichts von autonomen Fahrzeugen

    10 16,95%
  • Ich finde es gut, aber selbst würde ich es nicht tun

    1 1,69%
  • Autonomes fahren gehört prinziell verboten

    7 11,86%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 1 bis 10 von 124
  1. #1
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Die ersten Fahrzeuge welche autonom fahren können, drängen auf den Markt. Ich weiß viele trauen der Technik noch nicht wirklich, andere wollen auf keinen Fall einem Computerchip das fahren überlassen. Aber das ist hier nicht das Thema.
    Gehen wir einfach mal davon aus, dass in x Jahren ein autonom fahrendes Auto sicher ist , denn so wird es wohl sein.

    Doch nun zum Thema:
    Bei einer Beerdigung saß ich mit vielen zum Teil erheblich alten Menschen am Tisch, ich mag das widerliche Wort „L…schmauß“ nicht aussprechen. Man sprach über Gott und die Welt, und fragte was ich so alles wieder „konstruiert“ habe, denn den Ruf habe ich halt weg.
    Irgendwie kamen wir zum Thema „autonomes Autofahren“ und ich erklärte was dies bedeutet, wie es ungefähr funktioniert, was heute schon geht, was wohl bald gehen wird.
    Da sagte ein 82 jähriger Bekannter zu mir: „Ich habe den Führerschein aus Altergründen freiwillig abgegeben, weil es mit zu anstrengend wurde. Aber es wäre ein Traum, wenn mein Auto mich zum Einkaufen und zurück bringen könnte“.
    Sofort antwortete eine Frau: „Ich hatte nie einen Führerschein, bin nicht mehr gut zu Fuß und bei uns im Ort hat es gar kein Geschäft mehr. So ein autark fahrendes Auto wäre für mich ein Segen, dann müsste meine Tochter nicht immer kommen“.
    Das Thema schlug in der Generation „fortgeschrittene Rentner“ ein wie eine Bombe.
    Es kamen viele, mir zum Teil unbekannte Argumente.
    „Mein Mann ist am grauen Star fast erblindet, wenn der so wieder unsere Verwandtschaft besuchen könnte“.
    Sogar das Argument: „Wenn es so was gäbe, dann würden sogar wir uns noch ein Wohnmobil zulegen und das Reisen genießen“.
    Natürlich gab es auch die für dieses Alter typischen Bedenken gegen jede Form des Neuen, aber überwiegend empfand man es als Vorteilhaft für ältere Menschen.

    Fazit: Das autonome fahren hat viel interessantere und große weitere Zielgruppen als nur „uns“. Die Argumente der Runde waren alle einleuchtend und schlüssig, im Besonderen natürlich das Thema „Alter und Behinderung“. Und ich denke man sollte diese Möglichkeit des autonomen Fahrens auch mal unter diesen Gesichtspunkten sehen.
    In einer Gesellschaft die immer älter wird, in der lokale Läden immer mehr durch Internet-Shopping ersetzt werden, in welcher der Verkehr immer hektischer wird kann man diese Betrachtung schon mal diskutieren.

    Also was haltet ihr davon?

    Gruß Georg
    Geändert von raidy (07.12.2016 um 17:28 Uhr)

  2. #2
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Meine Frau hätte ich nicht dauernd anrufen müssen um mich besoffen aus der Kneipe abzuholen und viel Taxigeld hätte ich auch gespart.

    Der Führerschein wird dann wohl auch überflüssig und die Kinder können sich selber zur Schule kutschieren.

    Also Nachteile kann ich noch nicht entdecken.
    Gruß Thomas

  3. #3
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Danke, schon wieder ein paar neue Argumente.
    Wenn jemand das Auto nur ab und zu braucht dann könnte man sogar darüber nachdenken, autonome Autos auf Abruf zu etablieren.
    Also eine Anforderung via Telefon, SMS, oder ähnlich und das Auto kommt direkt vors Haus. Abgerechnet wird dann nach Stunden. Das wäre was für alte Menschen, die einkaufen der zum Arzt wollen und keine gute ÖPNV-Anbindung haben.
    Wesentlich billiger als Taxi dürfte es allemal sein (Sorry liebe Taxifahrer).
    Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr erkennt man eben auch neue Möglichkeiten und Vorteile.

  4. #4
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Bereits vor vielen Jahren habe ich von einer visionären Vorstufe gelesen, die autonomes Autofahren auf Autobahnen beschrieben hat. Keine Staus, keine Unfälle, keine Geisterfahrer. Schon damals eine schöne Vorstellung, Koordinaten eingeben und im Mobil nach hinten gehen, die Füße hochlegen, ausgeruht ankommen.

    Jetzt sucht man die Volllösung, ich werde das nicht mehr erleben, aber vielleicht meine Enkel?

    Gruß
    Bernd
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom... Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren

    Meine private Homepage MobilLoewe mit Alpa





  5. #5
    Stammgast   Avatar von dojojo
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    Standard AW: Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Hallo,

    nach dem Durchlesen für Punkt 1 gestimmt
    LG aus DO von Johannes zur Zeit mit einem TPH 50 unterwegs ...

  6. #6
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Hallo Georg,
    stell doch noch schnell ein l ins "hätst".
    Geht über erweitert, sonst hilft ja vielleicht Werner oder Franz.
    Ansonsten gehöre ich der konservativen Fraktion an,
    weshalb ich für die zweite Antwort gestimmt habe.
    Man hat es in den USA gesehen,
    die Computer werden an dieser Stelle immer den Menschen unterlegen sein.
    Das war nur ein warnendes Beispiel, es werden noch viele andere kommen.
    Ich denke da an die ethische Komponente, wie soll der Computer entscheiden,
    wenn er eine Wahl hat z.B. wo soll er das Auto hinlenken, wenn er von der Fahrbahn
    abkommt ?
    Soll er 2 alte Rentner über den Haufen fahren oder lieber 2 Kinder ?
    Vielleicht hilft ihm ja dann die einprogrammierte Statistik der Rentenkassen ?
    Unterstützung, ja gerne, autonom nein Danke.
    http://www.autobild.de/artikel/auton...-10516973.html
    Das Auto meiner GG hatte schon vor 4 Jahren alles Systeme an Bord,
    die es 2012 bei MB für Geld zu kaufen gab.
    Nutzen tun wir bisher keines davon.
    Z.B. kann es immer den notwendigen Abstand halten.
    Fährt jedoch ein anderer PKW vor uns von rechts auf unsere linke Spur,
    gibt es je nach Abstand eine mehr oder weniger heftige Bremsreaktion,
    mit der ein verhältnismäßig dicht hinter uns fahrendes Fahrzeug garnicht rechnen kann usw usw.
    Geändert von womofan (07.12.2016 um 19:08 Uhr)
    Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
    sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde.
    Ois isi
    LG Peter

  7. #7
    Stammgast   Avatar von fernweh007
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    Standard AW: Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Oh ... das wird ein laaaanges Thema.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass autonomes Fahren kommen wird ... zumindest sehr große Unterstützung durch viele Assistenzsysteme.
    Mit unserem Golf7 in der Familie kann man bei Nutzung aller Systeme z.B. schon keinen Auffahrunfall mehr verursachen. Das ist erst ein kleiner Einstieg.

    In dem Thema werden noch viele Meinungen kommen, wie ... mein popo spürt die Straße besser ... ich bin der bessere Fahrer ... an mein Auto lasse ich niemand, ..... aber wie man an der Eingangsgeschichte erkennen kann, werden zum Glück viele Ältere altersweise.

    Zum Alter habe ich in unserer Familie ein Beispiel ... mein Vater war beinamputiert und sein Auto war viele Jahrzehnte seine Mobilität quer durch Europa. Er ist noch mit über 80 Jahren mehr als 30000 km pro Jahr gefahren.
    Wir wussten, wenn er diese Mobilität verliert, wird er schnell gesundheitlich abbauen .. so war es dann leider auch.
    Er war neuem bis zuletzt immer aufgeschlossen ... und autonomes Fahren hätte seine Mobilität (und nicht zuletzt sein Leben) sicher verlängert.

    LG
    Dietmar

  8. #8
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Hallo Georg,
    einmal Daniel Düsentrieb, immer Daniel Düsentrieb. Aber das war ja nicht deine Frage.
    An der Abstimmung von dir habe ich nicht teilgenommen. Als Begründung; Du hast viele Argumente ins Spiel gebracht, über die ich noch gar nicht nachgedacht habe. Bis dato war für mich das autonome Fahren nur auf die Unterstützung des Fahrers bezogen. Die Idee finde ich berauschend, statt Bus und Bahn, autonom fahren. Jetzt geht schon wieder meine Phantasie mit mir durch. Carsharing, Fahrgemeindschaften und, und, und.
    Ich glaub ich würde mich freuen wenn es dies in einiger Zeit geben würde. Dann wäre das Leben auf dem Dorf bis kurz vor dem eigenen L...schmaus ohne Einschränkung möglich.
    Liebe Grüße Manfred

  9. #9
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    Standard AW: Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Es ist eine tolle Sache und ermöglicht das Posten während der Fahrt.


  10. #10
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Autonomes Fahren, mal anders betrachtet

    Also, das Argument der alten Dame, deren Mann "grauen Star" hat, zieht nicht. Ulla hat fast 20 Jahre bei einem Augenarzt gearbeitet. Ein "fast blinder Patient " im Alter von 87 Jahren( Fabrikant von Raumzellen ) hat beide Linsen zeitgleich operativ wechseln lassen, war wg. der doppelt ausgeführten OP zwei Tage in der Klinik. Der ging danach noch auf die Jagd. Das war schon vor ca. 10 Jahren, ist also möglich. ( fast so lange sind wir im freiwillig gewählten Ruhestand ).

    Aber, ein autonom fahrendes Wohnmobil ist nur dann interessant, wenn man nur ein Reisegebiet eingeben muss und das Mobil dann alle dort schönen Stellen anfährt.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



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