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    Frage Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtung

    Liebe technikaffine WoMobilistInnen,

    Von anderer Stelle kopiere ich mal einen Beitrag hierher ... Es ist ausdrücklich nicht meine Meinung, nicht mein Wissen, kann stimmen oder nicht. Aber Wert darüber nachzudenken ist es allemal.

    Dort schreibt der User "SVENHEDIN"

    Zitat:

    Hallo liebe Freunde des gelben Stroms,

    Zunächst vielen Dank allen, die hier wertvolles Fachwissen und Erfahrungen eingebracht zu haben. Vor allem an die tollen beiden Bausatz-Aneitungen. Zumal wasserburger didaktisch sehr hilfreich hervorragend auch noch bis ins allerletzte Detail sämtlicher Haupt- und Randbedingungen angegangen, sich wirklich unter hervorragendem Ergebnis sehr viel Mühe damit gemacht hat. Vielen Dank an dieser Stelle und - Respekt! .
    Auch ich habe nun bekannten Bausatz bezogen, aufgebaut und betriebsfertig im Mobil stehen - eigentlich ist auch alles bestens - wenn man jetzt NUR bei den Winston das enorm potente Bereitstellen von Ah betrachten würde - dass hier vom Forum Schwerpunkt der Betrachtungsweise zu sein scheint

    Es ist - für mich- aber nicht alles bestens. Jetzt habe ich wieder (Lade)Probleme - wie früher bei Blei-Accu auch. Nur andere und teils noch vertracktere. Sprich mir geht es so wie in dem weisen Sprichwort unserer lieben holländischen Nachbarn: “FERNE Wiesen sind immer grüner“. Jetzt bin ich nach viel lesen hier und woanders und langer Überlegung, etwas Ungeduld und viel Vorfreude endlich auch auf der fernen gelben Winston-Wiese angekommen und stelle fest. So grün nun auch nicht und - da sind sogar Flecken drauf. Bis jetzt zwar nur theoretische. Aber die realen stehen quasi unausweichlich vor der Womotür - wenn, ja wenn ich mein ganzes Nutzerverhalten nicht darauf abstelle, es nur ja nicht so weit kommen zu lassen. Nur - einfach - ein rundum Sorglos-Paket - das geht eigentlich anders, das sind die Winston nicht

    Mir geht es um das Thema Lebensdauer der Winston und zwar A) bei der Nutzungsbandbreite und B) bezüglich der Art ihrer Ladung

    Ich gebe zu, ich hätte eigentlich dies alles auch früher wissen können, Aus Forenbeiträgen - z.B. über das kluge Laden und Entladen von Li-Accus beschrieben im Pedelec-Forum. Letztlich ist Lithium Lithium. Und bei meinem neuen Flyer, mit Panasonic-Accu 15 Ah, der kostet im Ersatz auch sage und schreibe 965 € ! Zwar gibt auch hier kaum jemand zu, mit seinem Accu und vor allem mangels besserem Wissen mit seinem Lade- und Entladeverhalten bei recht frühem Ausfall quasi einen Griff ins Klo getan zu haben. Aber im Freundes- und Verwandtenkreis wird schon rausgelassen , ja, nach so 5 Jahren schwächelten die Arcus - haben wir zwecks wieder alter Reichweite einen Ersatzaccu kaufen müssen. Gut, der Vergleich mit den robusten wie es heisst ! Winston-Industriezellen (bewiesen ist das ja alles aber noch nicht) hinkt wohl. Nicht aber als Orientierungsrahmen zu Lithium-Accus generell

    Was also kann man selber TUN als Nutzer. Nach welchen Fakten, die die Profis vermelden, muss man als Nutzer der gelben sein Verhalten ausrichten. Darauf will ich hinaus. Ich meine, es gilt nun, fern zwecks hohem Umsatz durchaus vertrieblicher ja normalen Interessen entsprechend verständlicherweise alles himmelblauer Faktenerörterung den “wahren” Fakten unerschrocken auf den Grund zu gehen, um zum jetzigen Zeitpunkt noch im Nutzerverhalten selber AGIEREN statt später irgendwann nur noch REagieren zu können - weil das Kind dann schon in den Brunnen gefallen ist. Erfahrung bedeutet ja, auf der Lernkurve einen Schritt höher geklettert zu sein- oft aber zu einem Zeitpunkt, zu dem es für ein eingreifen leider zu spät ist

    Obiges Thema A) taucht hier fast gar nicht auf. Thema B) blitzt durchaus schon mal auf, aber verliert sich dann nach nur kurze Betrachtung mit wenigen Beiträgen schnell wieder unter anderen Fachpunkten und schon ist es weg - immer wieder- man könnte meinen, es zählt nur, Hauptsache die gelben können hohe Ampere für Kaffe kochen /föhnen bereit stellen - und dass können sie ja zunächst mal vordergründig überragend - der Rest ist scheints egal oder macht zuviel Arbeit oder kein Plesier oder ist noch zu neu als Thema oderoder. Es könnte sich für uns als Freunde des gelben Stroms ! betone ich vorweg eigens aber noch mal finde ich lohnen, A) und B) doch mal “eingehender” zu betrachten.

    Noch eine weitere Anmerkung vorab als kecker “Aufwecker” zu A) und B):
    Bei der kurzen zeitlichen Erfahrung- Zwischenfrage: was sind denn hier schon die bisher aufgekommenen 5-6 Betriebsjahre Erfahrungen unter der hier aber ebenfalls so perfekt dargelegt/getätigten Lebensdauerhorizontberechnung von ich-bins oder Acki war es ? usw. für die gelbem, mit dem Ergebnis: sie halten, wenn man im Mobil lebt, 14.000 Tage = 38 Jahre undund. . Dagegen sind die jetzigen 5-6 Jahre Erfahrung doch gar nichts. Und die ganzen Angaben dazu von Winston selber oder den angehängten Vertriebskanälen gleich welche mit dann und dann 5000 Zyklen oder 7000 Zyklen, das sind noch nur Prospekt-Behauptungen - bewiesen ist da derzeit noch gar NICHTS. Seit wann kann man denn Marketing-Prospektangaben oder Äußerungen von Leuten glauben, die mit dem Vertrieb der Sachen ihre Brötchen verdienen? Und Versuche Uni Prag undund. Passen wird denn mit unserem Nutzerprofil überhaupt zu den dortigen Untersuchsreihen-Variablen oder war da nicht alles extrem anders Ladeströme/Entladeströme + zugehörige Zeiten undund. Also! Wegen der halt zum jetzigen Zeitpunkt noch extrem kurzen Erfahrungen könnte sich jehnseits von unser aller Wunschdenken und vertrieblichen Aufhübschungen zu den betrachteten Punkten hier noch herausstellen, dass Lithium-Accus derzeit in aktuellen Mobilen und deren Ladetechnik auch ein großes Experiment auf Kosten der Kunden sein könnten. Es kann noch ein böses Erwachen geben. Dann wird es vermutlich heissen, du mit deinem komischen Lade- und Entladeverhalten bist das doch selber schuld undund gewesen. Winston wird das so wenig stören wie es z.B. Banner mit den Vorfällen bei deren AGM.. Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter. Winston wird dann halt schnell was Neues anbieten angeblich ohne die alten Macken und zusammen mit den anderen, die davon leben alles wieder mit viel Marketing bepreisen zur Anwendung undund. Nichts ist derzeit jedenfalls unmöglich und nichts ist bis jetzt dazu gewiss.



    ... siehe nächster Post

    Ende Zitat Teil 1 .

    Was haltet Ihr davon?

    Grüße, Alf

  2. #2
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    Standard AW: Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtun

    Zitat Teil 2 :

    Hallo liebe Freunde des gelben Stroms,

    ... siehe oben Teil 1 ...


    Beginnen möchte ich mit Thema B): Aufladen eines LiFeYPo4 unter der besonderen hohen Gewichtung der Ladung durch Solar im Mobil (bei den Freistehern z.B.)
    Die Profis sagen, Solarladung im Mobil bedeutet oft - jetzt mal bei der dabei auch zumal wetterbedingt auftretenden extrem geringeren Ladestromhöhe jetzt mal im Vergleich zur angewendeten dagegen hohen bis sehr hohen Ladestromhöhe C 0,5 (also z.B. beim einem 200Ah dann Ladung mit 100 A usw.) z..B. bei der herstellerseitigen Winston-100%-Ladezustandbestimmung bei dem sogen. Inflexpunkt der Vollade-Endspannungsbestimmung mit genau 3,65 V pro Zelle (bis zu dieser Ladeendspannung sagt Winston offiziell, kann Li-Accu mit Strom gefüttert werden - darüber rennen die Zellen spannungsmäßig nach oben ins zerstörerische ab, weil sie anders wie Blei ab dem Punkt nicht Ladeenergie durch Aufspaltung von Wasser H2O in Knallgas HO usw. vernichten können undund) , es wurde dabei aber von Winston mit so hohen Ladeströmen hantiert, wie sie die meisten der Mobilnutzer solarmüßig in der freien Wildbahn über lange Zeiten oft (zumal wetter-jahreszeitenbedingt) gar nicht zur Anwendung bringen können.

    Warum will ich unbedingt die Unterschiede bei hohen oder andererseits niedrigen Ladestromhöhe betrachten.? Weil die Profis sagen, bei der Lithium wäre die schnelle Ladung mit hohen Strömen bezüglich Ladeendspannung streng zu unterscheiden von den Verhältnissen bei langsamerer (Solar)Ladung mit kleineren Strömen insofern, dass bei Anwendung von kleinen (Solar)strömen die LadeENDspannung viel kleiner sein muss wie bei der gen. Winston-Volladeendspannungsbestimmung 14,6 V mit dem viel höheren Ladestrom.

    Die Frage ist nur, um wie viel kleiner. Bei einem 4-Zellen-Accu dann maximal 14,4 V, 14,2 V, 13,8 V oder gar noch kleiner.- wobei klaro jede LiFeYPo4-Ladung ist ein Kompromiss zwischen möglichst schneller und hoher Energieeinlagerung und den daraus dann jeweils resultierenden größeren oder kleineren Lebensdauernachteilen

    Zur Frage, wie klein also die solarmüßig beste Ladeendspannung denn dann -für die Lebensdauer, zyklenmäßig wie kalendarisch, am optimalsten wäre, zerren die Profis eine LiFeYPo4-Betrachtung ans Licht, , die hier wesentlich ist - wobei man, wenn man deren Betrachtungen folgt, sich hier vollständig von jeglichem bisherigen Bleiaccuwissen, was Ladespannungen, Batt-Spannungen in Relation zum Ladezustand usw. wirklich total entfernen muss - weil nämlich das ganze Blei-Accu-Wissen bei uns zwar noch tief verankert , bei Li aber völlig unbrauchbar ist

    Die Profis sagen, im Gegensatz zum Bleiaccu kann bei dem Li-Accu ja nicht von der Ruhespannung her auf ihren jeweiligen Ladezustand geschlossen werden, aber das ist ja schon breit bekannt. Aber völlig neu ist dabei, dass es bei Lithium noch viel grasser kommt. Jede Lithiumzellen strebt nämlich danach, unbedingt nach Ladung und einer darauf folgenden gewissen Ruhezeit eine/”ihre” Ruhespannung von um 3,33V (ca 3,33 bis 3,38v) V zu erreichen. Dabei ist es völlig egal, ob sie halb, ¾ oder zu 100% voll ist - in JEDEM dieser Ladezustände wird z.B. ein Viererpack in Ruhe nach Wartepause irgendwann ca 13,35 V gleich 3,33V pro Zelle annehmen rein spannungsmäßig. Diese Spannung wird man immer messen können - und wenn man sie misst, weiss man von da her alleine daraus NICHT, ob der Accu voll. zu ¾ oder nur halbvoll ist usw. - wenn man nicht gleichzeitig weiss, was vorher mit dem Accu strommäßig angestellte wurde.

    Also: Die Li-Zelle hat also aus eigenem chemischen innerem Antrieb den Hang, sich UNABHÄNGIG von ihrem Ladezustand immer auf diese ca 3,33 V Ruhespannung zurück zu ziehen und erreicht die auch nach einer gewissen Ruhezeit .. Und die Betrachtung dieses Umstandes sagen die Profis ist deshalb so bedeutend,, ja direkt der Hammer, weil die Zelle das Erreichen ihrer Ruhespannung 3,33 V aus oberen, viel höheren Ladespannungen her (auch bei der Entladung aus unteren Entladeend-Spannungszuständen her) nur durch einen schädlichen inneren chemischen Umwandlungsprozess erledigen kann, der dabei IMMER abläuft und der die Lebensdauer, sowohl die zyklische wie die kalendarische schmälert und der die Kapazität mindert, Stichwort Lithium-Ablagerungen an den Polen, Dendritenbildung undund)

    Und jetzt kommt es. Wenn so eine Zelle per Ladung auf z.B. hohe 3,6 V pro Zelle, im Viererpack also 14,4 V Ladeendspannung, gebracht wird z.B. solarmüßig, d.h. mit kleinem Strom dann auch noch recht “nachhaltig” diese 14,4 V erreicht, dann hat sie innerlich von diesen hohen 3,6 V herunter auf ihre Ruhespannung von 3,33 V viel weiteren Weg, also einen viel mehr schädlichen chemischen inneren Umwandlungsprozess zu tätigen , produziert dabei mehr Lithium-Ablagerungen an den Elektroden usw. als wenn sie nur mit 3,45V/Z-13,8 V voll geladen worden wäre. Denn dann muss sie nur noch von diesen 3,45V/Z runter nach 3,33V chemisch umwandeln

    Denn andererseits, , VOLL (annähernd, bei nur ganz geringem Kapazitätsverlust, wird eine Lithiumzelle auch mit z.B. nur 3,4V/Z entsprechend Viererpack 13,8V Ladeendspannung - d.h. fast ganz voll wird eine Li-Zelle mit ALLEN Spannungen, die über ihrer Ruhespannung von 3,33V/Z liegen - es dauert nur jeweils etwas länger.

    Aber noch mal zurück zu dem schädlichen inneren Umwandlungsprozess je nach Höhe der Ladeendspannung auf diese 3,33V/Z herab, um so schädlicher! Denn genau das gilt vor allem sagen die Profis, wenn “regelmäßig” , d.h. z.B. täglich solarlademüßig mit hohen Ladespannungen von z.B. 3,6V/Z-14,4V bei dann allerdings nur quasi Kleinst-Solarströmen bis zu diesem oberen Spannungsbereich geladen, dann da ggf noch 0,5 h bis 3 h gehalten wird vor Kennlinienumschaltung und dabei stunden-lange an der Zelle herum gebraten werden, und dann gar deswegen auch noch länger herumbalanciert, die Zelle so also direkt gequält wird .Zumindest besonders die schwächere Zelle, das ist die, die als erste im Viererpack diese 3,6 V erreicht- die anderen werden ja noch, nehmen ja noch Ladung auf) . D.h. je länger grundsätzlich eine hohe Ladespannung an der Zelle gehalten wird, um so schlechter für die Lebensdauer,. Im typischen Mobilalltag ist das das Erreichen der Fast-Volladung schon um 11 bis 12 Uhr . Aber die Bewohner sind vormittags eh mit Rad oder zu Fuss oder außerhalb wie üblich sonst wie aktiv, keiner ist da, keiner verbraucht irgendeinen nennenswerten Strom und ständig liegt dennoch dergestalt so jeden Tag über viele Stunden volle Ladespannung an den Zellen und brutzelt die vor sich her

    D.h. jenseits von 3,5V/Z-14 ,0 V im Viererpack Ladeendspannung halte die Profis ein solarstrommäßiges Nachplempern mit geringen Strömen bis z.B. 14,2 V, 14,4 oder gar 14,6 V an den 4 Li-Zelle z.B. für keineswegs ideal und auch die Diskussion dazu hier wird sicher noch interessant. Denn dazu nur sagen, keine Religion draus machen oder jeder Professor sagt sowieso was anderes. Das ist ja richtig. Aber hier gilt es, den Professor mit der richtigen Aussage dazu zu finden. Es ist UNSER Risiko-Thema betrieblich und auch beim Geldbeutel. Und alle bisherigen Erfahrungen sind viel zu kurz, um nicht Grund genug zu haben, hier ausreichend vorsichtig zu sein

    Der Vergleich der Winston-Kapazitätsladung zur Ladeendspannungsbestimmung 3,65V/Z-14,6V mit wie gesagt sehr “”hohen”” Ladeströmen hat zudem in letzterem Zusammenhang sogar noch einen Vorteil bezüglich einem -Vergleich mit unserer üblichen längeren Solarladung und den Klein- und Kleinstladeströmen dabei. Nämlich bei Ladung mit hohen Ladeströmen fällt die erreichte Ladeendspannung nach Ladeende auch relativ schell wieder herab - die Dauer dieses innerlichen Abbaus der zu hohen Zellspannung auf ihre Ruhespannung von 3,33V ist für die Zelle dann noch relativ kurz und ist dadurch nicht ganz so schlimm wie wenn bei solarmüßig mit Kleinströmen sich dieser Ladeendspannung von 3,65v/Z-14,6 V viel nachhaltiger genähert wird sagen die Profis. Denn dann braucht die Zelle zeitlich viel länger, bis sich die dergestalt erreichte dennoch “gleiche” Ladeendspannung auf die Ruhespannung innerlich abgebaut hat- das heisst der schädliche zeitliche innere Abbauprozess beschäftigt die Zelle dann viel länger

    Und wenn wir bei Ladeendspannung sind, wie sie idealer Weise liegen könnte, können wir gleich auch mal die Ladeerhaltungsspannung mit betrachten nach der Kennlinienumschaltung. Wie gesagt, bei Spannungen größer der Ruhespannung 3,33V/ der Zelle, Z , also krass auch bei nur gering darüber sagen wir 3,34V aufwärts, wird die Zelle geladen, d.h. kippt die Zelle um von Ruhe/Entladen auf Laden sagen die Profis (Denn auf oben genannte Ruhespannung 3,33V/Z-13,35 V. bezogen bedeutet das ja im Umkehrschluss, alles, was an Ladespannung höher ist wie diese 3,33V/Z-13,35 V , LÄDT die Zelle !) D.h. dann auch z.B., , auch mit 3,4 V/Z-13,6 V kann man einen LiFeYPo4-Accu zu 100% voll laden -wenn man nur lange genug wartet - und damit im Winter bei z.B. Nichtnutzungszeiten auch ÜBERLADEN ! - die Zellen hauen spannungsmäßig nach oben ab, es muss dann sinnlos balanciert werden undund).

    Wenn man also Lade-Erhalten . D.h. also NICHT mehr laden sondern Energie nur noch dauer-“”erhalten”” will, stellt diese 3,33 V/Z-13,4 V auch als Dauererhaltepannung ein guter Ladeansatz dar finde ich. Aber wir können gerne darüber diskutieren



    Ende Zitat Teil2 .

  3. #3
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    Standard AW: Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtun

    Zitat Teil 3 :

    Hallo liebe Freunde des gelben Stroms,


    ... siehe oben ...

    Wenn man also Lade-Erhalten . D.h. also NICHT mehr laden sondern Energie nur noch dauer-“”erhalten”” will, stellt diese 3,33 V/Z-13,4 V auch als Dauererhaltepannung ein guter Ladeansatz dar finde ich. Aber wir können gerne darüber diskutieren

    Das ganze zielt ja dann auch auf die existenten Solarregler ab, Victron, Votronic und Co zu betrachten. Das scheinen aber alle noch recht verkappt daher kommende Bleiacculader von anno dunnemals zu sein, wenngleich der Begriff LiFeYPo4 erwähnt wird. Na ja. Aber welche können denn Programmierung auf Ladeerhaltespannung mit 3,33 V/Z ? Und besser wäre sowieso , am Ladeende ganz abzuschalten und dennoch ein MPPT-Regler zu sein. Aber das können sie auch nicht. Oder nehmen wir mal den Votronic mit der hier oft erwähnten angeblich “”passenden”” e)-Kennlinien-Einstellung. Der Ladeerhalt ist mit 13,4 V noch halbwegs gut erreicht (wenngleich das aber gar nicht Ladeerhalt heissen dürfte wie gesagt, weil bei 13,4 V die Zelle schon geladen, letztlich irgendwann auch über-laden wird) - ist also eigentlich zu hoch , denn alles über 3,33V läd die Zelle weiter , obwohl man ja nur Ladeerhaltung will und eben keine Ladung mehr! Zumal dann damit z.B. im Winterlager unter Solar und ohne jede Nutzung auch dann täglich diese dann zu hohen 3,4 V/Z.
    Aber noch fraglicher sind doch auch diese nur wählbaren 14,2 V Ladeendspannung selbst weil auch zu hoch. Vorsichtige setzen da eine Ladeendspannung von 3,45 V/Z-13,8 V ein unter der Gewissheit, dass sie das nur um den Preis von wenigen Ah Kapa-Einbusse im Vergleich mit einer 100%-Volladung tun. Die 13,8 V kann er aber auch nicht. Ich denke, bei denen allen muss sich noch viel tun und ein Ladeerhalt einer Kfz-Zweitbatt muss auch immer gegeben sein sonst für unsere Anwendung unbrauchbar. Haben sie auch nicht alle.

    Zum Therma A) Nutzungsbandbreite LiFeYPo4 - lebensdauerbezogen - Das Thema ist: nach Möglichkeit KEINE 100%-Aufladung oder nur gezielt fallweise anwendungsbezogen, sonst nicht oder nur selten - jedenfalls mal nicht ständig jeden Tag als früher bei Blei übliche Routine - weil das bei Li ist schädlich

    An vielen Stellen ist von Profis zu lesen, dass eine Nutzung der Li(FeYPo4)-Accus in dem Kapazitätsband ca 20% bis 80% entscheidend zyklenmüßig wie kalendarisch lebensdauerverlängernd sei. Ähnlich wie bei den teueren Pedelec-Accu auch

    Darin muss man eigentlich bezogen auf Ladegeräte, zumal Solarregler, eine ganz neue Aufgabe für die den Kunden dabei unterstützende Laderegelung sehen. Die sehe ich aber gar nicht am Markt. Nämlich Ladegeräte, die den Kapa-Status 20% genau so sicher erkennen können wie den von 80%, und dann mit dem Laden dem gemäß anfangen oder aufhören, wenn man es so will/einstellt. Ladegeräte also, die diese ganz neue Lithium-Ladeaufgabe zugunsten der Lebensdauer in einem nicht gerade seltenen Anwendungsfall für mich erledigen. Wo sind denn solche Ladegeräte oder sollen wir die Li-Accus kaputt laden (geplante Obsoles.....?). Durch bittere Erfahrung klug gewordene Pedelec-Fahrer laden ihren Accu schon längst nicht mehr grundsätzlich immer zu 100% auf sondern nur noch der jeweiligen geplanten nächsten Radtourlänge entsprechend + Sicherheitsreserve

    Die technische Ladeaufgabe geht also noch über bloß die richtige Ladeendspannung/Ladeerhaltespannung undund weit hinaus. Prognostisch nur so viel nachladen, wie nach Abschätzung bezogen auf das zu erwartende Wetter (Solarladung) sowie die absehbaren/geplanten persönlichen Energie-Nutz-Aktivitäten, z.B morgen will/muss ich 2 Pedelec aufladen usw- da kann ich dann auch mal schnell vorher mit sagen wir 14,6 V an die 100%-Kapagrenze fahren, dann also, wenn ich die 100%-Volladugn der Zellen auch sogleich wieder verbrauche. Dann ist das ja für die Zelle bezüglich dem inneren Umwandeln ja nicht so schlimm- denn dabei hilft ihr enorm die Nutzlast. (Sowieso sind bei dem Thema all die feiner raus, die ein modernes Mobil mit z.B. so einem Inverter-Kompressor-Küli haben, der fast ständig läuft und indirekt damit dafür sorgt, dass bei 100%-Aufladung die Zellen dann nicht mit der hohen Ladeendspannung bloß stundenlang “rum stehen” sondern durch Entladung gleich auch quasi extern geholfen bekommt, von diesen hohen Zellspannung der Ladeendspannung runter zu kommen usw.) Wo aber frage ich sind dann auch solche Ladegeräte, mit diesen Vorgabeeinstellmöglichkeiten, die mir dabei helfen, mein absehbares Nutzerverhalten “einfach” in entsprechende Ladekennlinien programmierbar leichter umzusetzen. Ich denke, in bälde muss, aber wird da auch noch viel dazu kommen. All das nicht beachtet und wie bei Blei die Li jeden Tag voll 100% aufladen rumstehen lassen . Da halten die Lithium nie im Leben 5000/7000 Zyklen undund

    Und wenn man nun auch im Hobbybereich Nutzungsbetrachtungen wirtschaftlich nachrechnet , ob sich Li lohnt im Vergleich zu herkömmlich Blei über die Zyklenzahl undund und jetzt quasi auch bei Li nun von Vorsichtigen wegen der Lebensdauer besser nur der Ladebereich von 20 % bis 80% Kapa genutzt wird, also nur noch 50 bis 60% Ladebandbreite fast wie bei Blei, wirkt das sich auf das Rechenergebnis natürlich auch aus. Ha.

    Und zum Schluss: Im längeren Winterlager soll die Li-Ladespannung nur in Abständen unter gelegentlichen mageren Zwischenladungen ab und zu überwacht werden, ansonsten aber alles abgeschaltet sein an Last und Ladung und ferner der Ladezustand bei Einlagerungsbeginn nur um die 50% liegen - alles auch wegen der Lebensdauer

    Und winters/längeren Nichtnutzugszeiten einfach so stehen lassen draußen im Freien so wie früher bei Blei und Solar hat sich quasi ohne jegliche Arbeit und Sorgen um Aufbau- und Kfz- Jetzt muss man sich erst mal darum kümmern, dass vor der Abschaltung der Li-Accu nur ja nicht voll ist, sondern nur so um die 50% Ladung hat und schon das ist wegen der flachen Spannungskennlinie ja wirklich nicht einfach und sicher. (Beim Pedelec-Accu drücke ich dazu nur auf einen Knopf und Leuchtdioden zeigen mir sogleich den Ladezustand optisch an.) Und weiterhin muss man nun regelmäßig die Ruhespannung überwachen und so bei 13,1 V usw. mal händisch eine Zwischenladung einleiten. Aber auch das nur bis wieder nur 50% Ladezustand. Auch da wieder aufpassen ohne Ende. Und da ansonsten aber alles abgeschaltet, der Kfz-Accu aber mehr oder weniger Dauer-Ladeerhalt benötigt, ist der dann wohl mit einem separaten ETCK zu laden. Dfas ist dann separat anzuschalten, die Solarpanele sind abzuklemmen undund

    Wenn mann dann im Sommer 2 Monate eh nicht fährt, den Familien mit Kindern usw. das Terrain überlässt und im Winter für 3 Monate auch nicht also vier mal dann das ganze mit ein und aus alles und auch noch zwischendurch laden undudn. Das sind ja schöne Zeiten mit den Li. Also einfach geht anders. Wie grün sind denn bei Euch noch die Wiesen ?
    Grüsse


    Ende Zitat Teil 3 .

  4. #4
    Stammgast  
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    Standard AW: Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtun

    Muss dieses Forum jetzt schon von den Beiträgen anderer Foren leben? Und dann noch von dem unbeliebten Forum.....
    Liebe Grüße

    Pit

  5. #5
    Stammgast   Avatar von ivalo
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    Standard AW: Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtun

    Guten Abend

    Hoch interessant - für den, den es interessiert. Der eilige Leser würde eine auf das Allerwesentliche konzentrierte Fassung sehr schätzen. Quasi wie das Dispositiv eines Gerichtsurteils, in dem das Wesentlichste aus den Erwägungen zum Schluss auf der letzten Seite auf den Punkt gebracht wird. Ich weiss, eine hohe Kunst. Aber erlernbar, wie eine Fremdsprache. 100 Seiten schreiben ist keine Kunst. Auf einem Blatt A4 daraus ein Konzentrat erstellen freilich schon.

    Gruss Urs
    Geändert von ivalo (03.12.2016 um 16:17 Uhr)
    Vorsicht beim Lesen: Meine Beiträge können auch bissige Ironie/Satire enthalten.
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  6. #6
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    Standard AW: Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtun

    Ja Alf, fasse das doch mal für die kurz zusammen, die wie ich keine Lust haben, das komplett zu lesen. Beim Überfliegen fand ich, dass man die sehr teuren Akkus auch schnell gehimmelt hat. Das ist ja auch irgendwie die Erfahrung, die wir alle mit Notebook Lithium Akkus gemacht haben, nach 5 Jahren sind die ja durch, ganz egal wie man die pflegt.

  7. #7
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    Standard AW: Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtun

    Zitat Zitat von smx Beitrag anzeigen
    Ja Alf, fasse das doch mal für die kurz zusammen, die wie ich keine Lust haben, das komplett zu lesen. Beim Überfliegen fand ich, dass man die sehr teuren Akkus auch schnell gehimmelt hat. Das ist ja auch irgendwie die Erfahrung, die wir alle mit Notebook Lithium Akkus gemacht haben, nach 5 Jahren sind die ja durch, ganz egal wie man die pflegt.
    Nein, das mache ich mit Respekt vor dem User SVENHEDIN aus dem ungeliebten Forum nicht. Gerade die Länge und Ausführlichkeit der Überlegungen schienen es mir wert, hier im Kreis der User diese Forums diskutiert zu werden.

    Viel einfacher ist es doch, wenn die Leute welche am Thema nicht interessiert sind oder die einfach keine Lust haben den beschwerlichen Stoff zu lesen, dies dann eben nicht tun.

    Ich meine, dass User welche sich damit auseinandersetzen oder sogar schon auf die Lixxxxx-Zellen umgestiegen sind, sich den kompletten Text reinziehen sollten. Es lohnt sich.

    O.K. eine kleine Zusammenfassung, sehr kurz: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

    Grüße, Alf

  8. #8
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    Standard AW: Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtun

    Blei/Säure alles andere ist weggeworfenes Geld

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtun

    Volle Zustimmung! Mache ich schon seit 14 Jahren so und bin zufrieden.

    Gruß Arno
    Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil

    Bekennender SP und Wackenverweigerer

  10. #10
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Unbequeme Wahrheiten? - LiFeYPO4 im wohnmobilen Einsatz - Eine andere Betrachtun

    Hallo Alf, hast aber lange gebraucht um etwas zum Thema - https://www.promobil.de/forum/thread...ahrungen/page9
    #89
    zu finden.

    Ich sehe gerade, er hat das ja auch erst heute veröffentlicht, ging also nicht schneller !

    In dem "Roman" von Svenhedin steht nicht eine einzige Quellenangabe oder Link zu seinen Aussagen. Ich würde das mit Orginalquellen-Link
    untermauern - also für mich, obwohl gelesen, doch es hat sich nicht gelohnt.

    Er hat sich ein Selbstbausatz gekauft. Warum überhaupt ?

    Warum plagen ihn solche Selbstzweifel ? Soll er doch erstmal eigene Erfahrungen bei der Nutzung machen.

    Gibt es da keine Garantie ?

    @Willy und Arno, wenn ihr mit Bleibatterien zufrieden seid bei eurem Womonutzungsverhalten dann ist doch alles ok.

    Ich war es bei unserem Womonutzungsverhalten nicht und hätte die ESY-Batterien schon gern vor unserer Winternordkaptour gehabt.

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

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