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  1. #21
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    Standard AW: Darf man nach Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Zitat Zitat von smx Beitrag anzeigen
    Ich verstehe auch nicht, was dieser Thread bezwecken soll.

    ...
    Dieser Post einfach mal stellvertretend für Äußerungen ähnlicher Stoßrichtung zitiert.

    Man muss nicht alles verstehen. Kein Problem.

    Dann muss man aber nicht den Sinn von Threaderöffnungen anzweifeln. Für den TE macht es Sinn, und das ist gut so.

    Übrigens, Ralf,

    Mein Vater hatte einige leichte Schlaganfälle. Über die Fahrerlaubnis hat er sich nie Gedanken gemacht.

    Zum Glück ist ihm nie was schlimmes im Verkehr passiert.

    Grüße, Alf

  2. #22
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    Standard AW: Darf man nach Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Hi Alf,

    vor Jahrzehnten hat mein Hausarzt mir den Führerschein schon mal 8 Wochen "beschlagnahmt" wegen Schlafapnoe und ständigem Sekundenschlaf am Lenkrad.

    Seine Argumente waren richtig..........also bin ich Strabse gefahren.

    LG

    Lola

  3. #23
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Darf man Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Zitat Zitat von Ralf_B Beitrag anzeigen
    Ungeprüft verliert man auch den Versicherungsschutz.
    Eine Teilschuld bekommt man wenn man keine Schuld an einen Unfall hat und dass kann teuer werden.

    Gruß Ralf
    Das ist kompletter Quatsch.
    Eine Teilschuld bekommt man natürlich nur, wenn ohne die Körperlichen beeinträchtigungen die vorliegen müssen und nachgewiesen sein müssen, der Unfall hätte verhindert werden können. Aber wenn dir z.B. einer ins stehende Auto fährt, ist die körperliche Verfassung des haltenden Fahrzeugführers recht egal.

    Teuer wird daran für dich erst einmal nicht all zu viel, außer evtl. Anrechnung des Schadens auf deinen eigenen Schaden am Auto. Den Rest übernimmt die Haftpflichtversicherung.

    Was das ewige geträllerte Stammtischmährchen angeht, von wegen "erloschenem Versicherungsschutz", ist dass einfach falsch.
    Der Haftpflichtversicherungsschutz kann nicht erlöschen.
    Man kann dich bestenfalls mit 5.000€ für grob Fahrlässiges Verhalten in Regress nehmen. Die Hürden sind aber so hoch, dass du schon nüchtern den Vorsatz gefasst haben musst, nach 2 Flaschen Vodka nach Hause fahren zu wollen. Mehr wie maximal 2.500€ kommt da in der Regel nicht raus. Aber auch dass bedingt noch grobe Fahrlässigkeit und kommt idr. nur bei starken Trunkenheitsfahrten vor.

    Einzig und alleine der Kaskoschutz könnte erlöschen. Dazu ist es aber nötig, dass du auf Grund der körperlichen Beeinträchtigung nach einem Schlaganfall einen Unfall verursachst. Das muss auch schon konkreter sein als "ich hatte mal einen Schlaganfall".

    Die Frage ist aber in der Praxis, wer raus bekommen soll, dass du einen Schlaganfall hattest...
    Wenn du dem Arzt auf die Frage bzgl. Führerschein sagst "nö, hab ich schon vor Jahren versoffen" oder "ich hab denen wegen nem schweren Verkehrsunfall abgegeben" dann wars das wahrscheinlich und der Arzt / die VE-Behörde / die Versicherung kommunizieren sicherlich nicht miteinander.

  4. #24
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Darf man nach Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Mark hat recht. Wieso wird immer so wild spekuliert, wo es doch so leicht zu ergoogeln ist?
    "Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine Regressforderung allerdings auf maximal 5.000 Euro begrenzt. Dieses Limit gilt, wenn eine Obliegenheitsverletzung vor Eintritt des Versicherungsfalls vorlag. Es gibt aber auch Pflichtverletzungen, die erst nach dem Versicherungsfall eintreten. Das kann beispielsweise eine relevante Verletzung der Mitwirkungs- oder Schadenminderungspflicht sein. In diesem Fall reduziert sich die maximale Höhe der Regressforderung bei der Kfz-Haftpflichtversicherung auf 2.500 Euro.
    Dabei ist es unerheblich, ob ein solcher Verstoß grob fahrlässig oder vorsätzlich vom Versicherungsnehmer begangen wird. Lediglich ein Dieb, der ein versichertes Fahrzeug stiehlt, kann vollständig in Regress genommen werden. Liegen Pflichtverletzungen sowohl vor als auch nach Eintritt des Versicherungsfalls vor, ist eine Zusammenführung der Maximalbeträge möglich, sodass Regressforderungen bis zu 7.500 Euro zulässig sind."
    Quelle

    Zum Thema:

    Für mich gibt es zwei Kriterien, ob jemand noch ein Fahrzeug lenken sollte.
    1) Das medizinisch juristische. Also wenn ein Arzt dem Patient sagt, dass er nicht mehr fahren darf, oder die gesetzlichen "Ämter" dies vorschreiben.
    2) Die Vernunft. Manchmal ist es so, dass zwar keine Verbote vorliegen, man aber aus Vernunft darauf verzichten sollte. Beispiele wären da Übermüdung, momentane Verfassung und andere. Ich habe mal im Hochsommer auf der Heimfahrt auf einem AB-Rasthof 1 Weizenbier getrunken und das hat derart rein gehauen, dass ich erst mal 1 Stunde spazieren musste, bevor ich mich wieder fahrfähig fühlte.

    Deshalb meine ich, dass es neben den ärztlich/gesetzlichen Beschränkungen z.B. bei Schlaganfall auch die eigene Vernunft ein wichtiger Faktor ist. Man muss nicht alles tun, nur weil es nicht verboten ist.
    Sagt der Arzt aber o.k. und fühlt man sich selbst fit, dann sehe ich überhaupt kein Problem darin, trotz einer "Vorschädigung" ein PKW oder WoMo zu fahren.

    Gruß Georg
    Geändert von raidy (25.11.2016 um 10:08 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  5. #25
    Stammgast   Avatar von ivalo
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    Standard AW: Darf man nach Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Guten Morgen

    So ist es. Eine gesetzliche vorgeschrieben Haftpflichtversicherung für Fremdschäden kann allenfalls Regress nehmen wie von Georg beschrieben. Die Leistung generell verweigern kann sie niemals und erlöschen schon gar nicht. Sie hat jedoch das Recht, nach einem erledigten Schadenfall den Vertrag zu kündigen.

    Anders verhält es sich bei der Kasko-Versicherung. Diese deckt den Eigenschaden und da ist ihr Spielraum grösser. Aber auch in diesem Fall kann sie nicht jegliche Leistung verweigern, sonst würde es sich bei den Prämienzahlungen um eine "ungerechtfertigte Bereicherung" der Versicherung handeln.

    Nur als Nebenbemerkung: In meinem Bekanntenkreis hat jemand beim Spaziergang mit den Hunden eine TIA erlitten. Das ist die leichte Form eines Schlaganfalls, im Volksmund "Streifung" genannt. Die kurze Heimfahrt ist nach anfänglichen Schwierigkeiten glücklicherweise ohne grössere Probleme gelungen.

    Gruss Urs
    Geändert von ivalo (25.11.2016 um 11:38 Uhr)
    Vorsicht beim Lesen: Meine Beiträge können auch bissige Ironie/Satire enthalten.
    Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
    alte ​Indianerweisheit

  6. #26
    Stammgast   Avatar von Ralf_B
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    Standard AW: Darf man nach Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Ich bin vom Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. angeschrieben wurden, ob ich nicht auf meine HP einen Link zum Ratgeberportal „Mobil mit Behinderung“ setzen würde und die Info habe ich nur hier weitergegeben.
    Ich vestehe nicht warum da welche aufregen, dass es nicht zum Thema Wohnmobil passt. Das passt sehrwohl zum Thema Wohnmobil, aber mache denken sie sind unstreblich.
    Ich danke allen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen und diejenigen die das nicht tun, einfach die Finger stillzuhalten und nichst dazu schreiben.

    Danke Ralf

  7. #27
    Stammgast   Avatar von Tonicek
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    Standard AW: Darf man nach Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Zitat Zitat von Drachana
    . . . Alleine die Tatsache sich selbst Sorgen darüber zu machen oder Gedanken... das zeugt doch davon, daß man sehr wohl fähig ist.
    Falsch! Bezeugen, daß man sehr wohl fähig ist, steht nur den einschlägigen Fachärzten zu - wo kämen wir denn sonst hin, wenn sich jeder als fähig betrachtet, nur weil er sich "selbst Sorgen oder Gedankan macht"?
    ​Ich verstehe nicht, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann? Man hat doch ein Gewehr!


  8. #28
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Darf man nach Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Grundsätzlich ist jeder erst einmal selbst dafür verantwortlich, zu entscheiden ob er Fahrtauglich ist oder nicht.
    Wenn es mir nicht gut geht, fahre ich auch kein Auto...

  9. #29
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Darf man nach Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Zu Georgs (raidys) Aussage der zwei Kriterien, wann ein Autofahrer nicht mehr am Steuer sitzen sollte, eine berichtigende Angabe:

    Der Mediziner kann zwar dem Patienten nahelegen, nicht mehr ein Fahrzeug zu führen , kann das auch durchaus dramatisierend darstellen, wie etwa:" Sie dürfen auf Dauer kein Auto fahren!" nur bleibt das ohne Rechtsverbindlichkeit. Das ist einfach so, als würde der Partner des Betroffenen dies sagen.

    Sinnvollerweise macht der Arzt einen Vermerk in der Patientenakte, eigentlich zur eigenen Sicherheit, falls es zu einem, durch die Krankheit ausgelösten Unfall kommt und der kranke Verursacher angibt,von seinem Arzt nicht auf mögliche Behinderungen hingewiesenworden zu sein.

    Ansonsten bleibt als einzig verbleibender Berechtigter die Führerscheinstelle, oder, neudeutsch abgekürzt, die FEB. An die darf der Arzt aber, wg. der Verschwiegenheitsverpflichtung ( ärztliche Schweigepflicht) die Krankheit, sowie die damit verbundenen Einschränkungen der Fahrtauglichkeit, nicht melden. Sonst hätte der Betroffene die berechtigte Möglichkeit, den Mediziner wg. Verletzung der Schweigepflicht zu verklagen.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  10. #30
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Darf man nach Schlaganfall noch ein Reisemobil fahren?

    Werner, ich habe den Arzt nicht als rechtlich verbindlich aufgeführt. Aber wenn ein Arzt es dir nahe legt, dann sollte man das schon sehr ernst nehmen und nicht einfach ignorieren.
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

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