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  1. #61
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    Soviel ich weiss, hat das SEA-Werk seine verwendeten Sandwichplatten selbst konstruiert und setzt diese bei sehr vielen bei ihnen produzierten Modellen ein.

    Dass Forster bezüglich der Materialdicke verschiedene Angaben macht, ist natürlich verbesserungswürdig.
    Ich finde aber toll, dass sie schnell lernen und schon bald nach dem Markenstart überall GFK eingeführt haben, auch beim Unterboden (die ersten Fahrzeuge hatten noch einen Holzaufbau); da hinken andere Günstigmarken wie Sunlight und Carado aus dem Capron-Werk, Sun Living von Adria etc. noch hinterher. Überhaupt war ich erstaunt, dass sogar deutsche Traditionsmarken wie Dethleffs bei neueren Modellen immer noch Holzboden verwenden; ich stellte dies letzthin fest, als ich bei einem Wohnwagen an die Unterseite klopfte. Da scheinen die Italiener allgemein bezogen weiter zu sein.

    Bevor ich kaufe, werde ich mein Wunschmodell sowieso vorab noch mieten und in der Praxis testen. Doch nach sehr vielen Abklärungen läuft es wirklich auf den Forster A699HB hinaus.

  2. #62
    Ist öfter hier   Avatar von dnik
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    Letztes Jahr auf der CMT habe ich mich mit einem Hymermensch unterhalten. Er meinte die Hersteller hätten grade das Problem, dass Holzfrei zu sehr gehyped wird. Somit müssen sie holzfrei anbieten obwohl es häufig keinen Sinn ergibt. Eura hat an der Decke einen Stoff der mit 1cm Schaumstoff unterfüttert ist. Das sieht sehr hochwertig aus. Bei der Führung durchs Werk habe ich aber erfahren, dass der Hauptgrund dafür ein ganz anderer ist. Holzwände nehmen Luftfeuchtigkeit auf und geben diese langsam wieder an die Umgebung ab. GFK Wände können das nicht. Entsprechend muss die Feuchtigkeit anderweitig gebunden werden, damit es nicht überall Schwitzwasser gibt. Hymer setzt genau aus dem Grund immer noch Holz im Innenraum ein.

    Ich kann nicht verstehen warum Eura zwar in Boden und Decke auf XPS setzt aber in der Wand auf EPS. EPS ist minimal teurer und damit hätte man keinerlei Angst mehr vor Feuchtigkeitsschäden. Detlefs bspw. bietet bei den günstigeren Modellen an XPS anstelle von EPS als Option zu nehmen. Würde ich sofort machen!!

  3. #63
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    Holz hat bestimmt auch seine Vorteile und ist nicht grundsätzlich schlecht; auch diese Fahrzeuge können sehr alt werden und dabei immer noch intakt bleiben; es fahren heute immer noch viele alte Modelle herum, welche auf einem Holzgerippe aufgebaut sind.
    Aber Holz ist pflegeintensiver, was sich im Aufwand und in den Kosten niederschlägt. Zudem sollten diese Fahrzeuge nicht über längere Zeit auf feuchtem Untergrund wie Gras abgestellt werden. Beginnt das Holz wegen Feuchteschäden zu faulen, kann eine Reparatur richtig teuer werden; meine Bekannten hatten mehrere Fälle in der Werkstatt bearbeitet, weshalb sie von Holzaufbau abraten, sofern man Alternativen hat.

    Forster macht es einfach und verwendet an allen Seiten dieselben Sandwichplatten, einfach mit verschiedenen Durchmessern. Zudem ist GFK bis zu einem gewissen Grad schlagresistent (Hagel) und leicht zu reinigen. Für mich ist deshalb klar... Forster, und nicht etwa Carado oder Sunlight (die waren bei mir lange in der Pole Position). Am Suisse Caravan Salon im letzten Oktober sagte mir ein Carado-Verkäufer, wahrscheinlich müssten auch sie früher oder später holzfrei werden, wenn sie den Anschluss nicht verlieren wollen.

  4. #64
    Ist öfter hier   Avatar von dnik
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    Das die Außenseite kein Holz sein sollte da bin ich vollkommen einig. Ein Fahrzeug mit Holzunterboden hätte ich bspw. auch nicht genommen. Das Holz von dem Hymer hier spricht ist die Innenverkleidung oder auch Einlagen, an denen die Schränke befestigt werden. Damit hätte ich kein Problem. Auf EPS als Dämmaterial hätte ich gerne verzichtet. Wichtig ist auch der Schraubenfreie Aufbau. Da wirbt Eura zwar mit - macht es aber bei genauem Hingucken gar nicht. Bei der Führung sagte man bspw. das alles geklebt und nichts geschraubt wird. Wir liefen grade an einem Heck mit Fahrradträger vorbei - der zwei Schrauben hatte. Ich sprach die Führerin drauf an. "ja die halten aber nichts die sind nur zum fixieren. Halten tuts der Kleber". Ob die Schraube zum halten, fixieren oder zur Deko da ist ist der Feuchtigkeit die potenziell darüber eindringt ziemlich egal. Nichts desto trotz sind sehr wenige Schrauben am Aufbau vorhanden und alles ist großflächig geklebt. Ich habe da schon die Hoffnung, dass das lange hält. Bei Forster ist das ähnlich - lediglich am Boden wird hier geschraubt und nicht geklebt.

    Thema Holz in der Wand: Ob sich hier das EPS mit Wasservollsaugt und somit kaputt ist oder Holz spielt eine untergeordnete Rolle.

    Gruß
    Dominik

    PS: Wie stabil die Außenwand aus GFK ist beeindruckt wirklich! Wir nehmen recht häufig Äste und Büsche mit und man sieht noch fast gar nichts davon.

  5. #65
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    Zitat Zitat von liggenstorfer Beitrag anzeigen
    Für mich ist deshalb klar... Forster, und nicht etwa Carado oder Sunlight (die waren bei mir lange in der Pole Position). Am Suisse Caravan Salon im letzten Oktober sagte mir ein Carado-Verkäufer, wahrscheinlich müssten auch sie früher oder später holzfrei werden, wenn sie den Anschluss nicht verlieren wollen.
    Das kann ich nachvollziehen und ich glaube, dass es noch einige Jahre dauern wird, bis Carado holzfrei ist. Davor müssen erstmal die höher positionierten Dethleffs, z.B. Trend und der neue Globebus, holzfrei werden. Und im Moment ist da auch keine Not, die verkaufen sich alle bestens auch mit Holz.

  6. #66
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    @dnik:

    Das sehe ich auch so, Holz beim Innenausbau ist kein Problem. Dieser Teil des Fahrzeugs ist ja auch nicht direkt dem Wetter ausgesetzt.
    Aussen sieht dies natürlich ganz anders aus. Diese Seite bekommt die volle Ladung des Wetters ab, auch unter dem Fahrzeug wo je nach Untergrund besonders viel Feuchtigkeit herrscht und während der Fahrt Dreck hochgeschleudert wird. Zudem hat die Aussenschicht die Aufgabe dicht zu halten und der Unterboden ist das zentral tragende Element. Fault das Holz unten, zerbricht einem quasi der Boden unter den Füssen... mit teuren oder bösen Folgen.


    @smx:

    Dass immer noch sehr viele Wohnmobile und Wohnwagen auf Holzgerippe verkauft werden, dürfte damit zusammenhängen, dass viele Käufer zu wenig oder gar keine Ahnung haben und sich vor allem nicht informieren. Ich habe es ja am eigenen Beispiel erlebt. Ich hatte lange den Sunlight A70 im Visir; den Unterboden schaute ich mir von aussen gar nicht an, ich wäre auch nie darauf gekommen, dass dort Holz verbaut sein könnte... bis ich davon Wind mitbekommen hatte.

    Die deutschen Premiummarken begannen, sich mit holzfreien Aufbauten abzuheben. Nun haben die Italiener damit auch bei den Einsteigermodellen nachgezogen. Für mich ist deshalb klar, dass wenn ich zwischen verschiedenen Modellen im gleichen Segment auswählen kann, den holzfreien (eben den Forster) nehme. Wer auf die Muttermarke Eura Mobil setzt, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit sowieso ein aussen holzfreies Fahrzeug erwischen, die haben schon länger umgestellt. Und auch Marken wie Dethleffs oder Hymer werden sich früher oder später der Weiterentwicklung beugen und andere Materialen verwenden müssen.
    Geändert von liggenstorfer (06.01.2017 um 16:23 Uhr)

  7. #67
    Kennt sich schon aus   Avatar von billy1707
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    Hallo liggenstorfer (ohne Namen),
    ich habe die neue PM in der Hand und darin ist ein Vergleichstest Forster und Bürstner.
    Leider wieder kein 100% vergleichbarer Test, da Motor, Betten und Radstand unterschiedlich sind.
    Das Ergebnis ist für viele überraschend.

    Komisch, auf Seite 92 folgt die Bewertung der Reisemobile des Jahres.
    Hier schneidet der Bürstner DEUTLICH besser ab !?!
    Statussymbol denken ?

    Grüße Billy

  8. #68
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    Hallo Billy

    Vielen Dank für deinen Post.
    Ich habe die PM leider noch nicht abonniert (kommt aber noch). Kannst du mir kurz zusammenfassen, was am Forster kritisiert wird, bzw. was gemäss Test der Bürstner besser macht?

    Vielen Dank und lieber Gruss

  9. #69
    Stammgast   Avatar von Breisgauer
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    Forster hatte ich vor einem Jahr auch überlegt, schon wegen dem holzfreien Aufbau. Gesehen habe ich aber keinen. Das lag auch daran, daß uns Sunlight etc. innen nicht zugesagt haben und der Forster wohl ähnlich sein wird. Zwar ist der konfigurierbare Preis wirklich fair, aber es fehlen leider ein paar für uns wichtige Extras, die man nicht ordern kann. Zusätzlich kam uns die Innenausstattung bei Sunlight/Detleffs Trend nicht sehr wertig vor. Jetzt nicht polierte Oberflächen, sondern wackliger Tisch, einfache Schränke etc. Aber wie gesagt, im Forster war ich nicht. Ich weiß noch, daß er auch recht schwer war. 3.5t war beim TI699 EB nicht realistisch.

    Mit einem Sondermodell haben wir am Ende gefühlt ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis erzielt. Aber je nach Anforderungsprofil ist Forster schon interessant.
    Gruß Eike
    _________________________
    Bürstner Nexxo 690G

  10. #70
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    Standard AW: Forster Reisemobile, Erfahrungen

    Hallo Eike

    Die 3,5 Tonnen Klasse ist vielfach knapp bemessen (Ausnahme Van, würde für mich aber nicht in Frage kommen). Ein ordentlicher Camper hat seine Grösse und sein Grundgewicht... bei praktisch allen Herstellern; es ist auch typenabhängig.
    Natürlich könnte man die meisten Fahrzeuge auflasten lassen, doch dann braucht man den Führerausweis C1 (bis 7,5 Tonnen) und es gelten dieselben Regeln wie für Reisecars, inklusive der Schwerverkehrssteuer in vielen Ländern. Ich habe weder den Lastwagenausweis, noch möchte ich mir die Schwerverkehrssteuer antun; diese summiert sich in der Schweiz immerhin auf jährlich 500 Franken und in Österreich beispielsweise bezahlt man für jeden Kilometer.

    Es gibt aber auch gute Nachrichten bezüglich des Gewichts bei Wohnmobilen in der 3,5 Tonnen Klasse. Wenn die Hersteller den fahrbereiten Zustand angeben, sind dort ein Fahrer von 75 Kg mit eingerechnet, 100% gefüllter Frischwassertank und 90% gefüllter Kraftstofftank.
    Beim Forster A699HB könnte man also mit der Leerung des Frischwassertanks zusätzliche 110 Kg dazu gewinnen. Lässt man den Tank voll, liegt die Zuladung bei meiner Konfiguration bei rund 300 Kg... das sollte für 2 Personen gut reichen.
    Zudem hat der Fiat Ducato, auf welchem Chassis die meisten Wohnmobile aufgebaut sind, eine Anhängelast von 2 Tonnen. Für mehr Gepäck wäre also ein Anhänger eine Option. Dann gilt zwar eine tiefere Höchstgeschwindigkeit, doch die Schwerverkehrssteuer entfällt.

    Noch zur Marke Forster allgemein:
    Mich überzeugt der komplette GFK Aufbau und was Forster fürs Geld bietet. Ich durfte bereits mehrere Modelle genau unter die Lupe nehmen, die Qualität fühlt sich wertig an... ich wage sogar zu behaupten, noch besser als im Sunlight A70, welcher ich mir lange anschaute (Lichtschalter zum Beispiel); aber auch gegen die teureren Marken kann sich Forster behaupten.
    Es gibt immer noch Leute, die die Wohnmobil-Produktionen aus Italien als billigen Ramsch abstempeln... das sehe ich überhaupt nicht so. Und wer mal selbst in einen Forster einsteigen durfte, dürfte es selbst erlebt haben.
    Übrigens Optionen die ab Werk nicht zu bestellen sind, kann möglicherweise der Händler in der Werkstatt nachrüsten. Aber Achtung: Mehr Optionen bedeutet weniger Zuladung.

    Gruss Liggenstorfer
    Geändert von liggenstorfer (10.01.2017 um 08:02 Uhr)

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