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  1. #1
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    Hallo,

    Anfang September haben wir uns bei D+W in Herford einen Li-Akku einbauen lassen.

    Nach langfristigen telefonischen und Email Kontakten mit mehreren Anbietern dieser neuen Akkutechnologie erschien mir D+W als für uns am besten.
    Also bestellte ich verbindlich im März 2016 eine ESY 161-12 incl. Einbau.
    Anfang Juni bekam ich die Info, das diese ESY 161-12 zur Zeit nicht lieferbar ist, die Bestellung wurde geändert auf ESY 201-12 und der
    Einbautermin bei unserer nächsten Deutschlandreise für Anfang September abgesprochen.
    Dann schickte ich noch zur Vorbereitung der Installation noch einige Fotos vom geplanten Einbauort im Wohnmobil.

    Unter dieser Sitzbank in Fahrtrichtung rechts befindet sich alles







    alles heißt von links nach rechts - Aufbaubatterie(wartungsfreier Blei-Säure-Akku 180Ah, Schaudt Elektroblock, 2,5kW Wechselrichter,
    Steckerleiste und Cteck-Lader



    Sehen kann man nicht den 50A Sterling B2B Ladebooster im Kasten unter dem Beifahresitz und den NASA BM-1 oberhalb der Sitzbank.

    Am 3.Sept. spätnachmittags kommen wir bei D+W in Herford an und der Einbau ist für den 4.9. ab 9.00 Uhr geplant.
    Aber man fragte uns, ob man den Einbau auch sofort machen kann, weil es vom Einbauort sehr vorteilhaft ist und Leistung und Zeit dafür
    nicht sehr hoch sein werden - ca. 2 Stunden - und es ging auch gleich ans Werk.
    Ich fragte noch, ob ich den Einbau fotomäßig festhalten kann - kein Problem damit.

    Alter Zustand



    60 kg Bleibatterieklotz raus



    2 x ca. 17 kg ESY 101-12 wieder rein



    Parallelverkabelung und Anschluß aller Ladegeräte und Verbraucher





    Einschalten der einzelnen Akkus und Funktionstest mit allen Verbrauchern - alles so wie es sein sollte.

    Herunterladen und installieren der ESY-Monitor App zur genaueren Batterieüberwachung per Bluetooth mit dem Smartphone.
    Auch der BM-1 zeigt im Groben an was vor sich geht, aber eben nicht so genau.

    Auch mit der App kann man einige Zustände überwachen und Funktionen schalten - alles funktioniert.

    Dann kommt der Funktionstest mit dem 2,5 kW Wandler, welcher die 230 V für zwei Kompressortiefkühlboxen liefert - auch das funktioniert wie es soll.
    Aber jetzt spinnt die gesamte elektronische Überwachung per App - ständig Fehlermeldungen und stark verschiedene Meßwerte bei dicht aufeinanderfolgenden Messungen.
    Li-Akkus wieder ausgebaut und in der Werkstatt getestet - alles ok, also wieder eingebaut und weitere Funktionstest.
    Wie schon vorher,bei Wandlerbetrieb spinnt das BMS.
    Das war dann dem Chef und dem Monteur von D+W doch ein Mysterium und wir gingen gemeinsam auf Ursachensuche.

    Irgendwie muß es mit dem Wechselrichter zusammenhängen, also :

    WR ausbauen und mit verlängerten dicken Kabeln wieder anschließen - brachte einen Teilerfolg
    zusätzliche Abschirmung des WR mit einer Metallplatte zwischen WR und Li-Akkus war noch besser - das BMS spinnt nicht mehr.

    Dann holte der Chef noch einen anderen neuen 1,5 kW WR, der dann am alten Standort des alten WR plaziert und angeschlossen wurde
    - wieder arbeitet das BMS ganz fehlerfrei.

    Also ist der 2,5 kW WR die Ursache, weil er schlecht oder gar nicht abgeschirmt ist und jede Menge Elektrosmog abstrahlt, der bei der räumlich nahen Einbausituation das BMS und die Batterieüberwachung per Bluetooth-App stört.

    Man machte mir ein gutes Angebot für den 1,5 kW WR und ich mußte ihn nicht wieder ausbauen.

    Die Umrüstung, die Installation und die Funktionsprobe der neuen Li-Akkus hat ca. 2 Stunden gedauert.
    Erst die Ursachenforschung weshalb das BMS spinnt und die App-Überwachung nicht funktioniert haben nochmals 4 - 5 Stunden gedauert
    und es war schon dunkel als wir mit allem fertig waren.

    Außer dem Auswechseln des WR und die Verlängerung einiger Verbraucheranschlußkabel wurde an der ursprünglich vorhandenen
    Elektroinstallation im Wohnmobil nichts verändert.
    Am Schaudt- Elektroblock wurde die Ladeeinstellung "Blei/Gel" gewählt mit Ladeschlußspannung 14,2 -14,4 V.
    Am Sterling Ladebooster wurde eine Einstellung vom max. 14,4 V Ladeschlußspannung ausgewählt.
    Das zusätzliche Cteck Multi XS 7000 Ladegerät wird auf " Normal"- Ladung eingestellt.

    Nach einer ruhigen Übernachtung bei D+W, einem gemütlichen Frühstück mit weiterer netter Unterhaltung mit dem Chef von D+W
    konnten wir am Sonntagvormittag den 4.9. unsere Deutschlandreise vorzeitig planmäßig fortsetzen.

    Per Mail erhielten wir dann die Rechnung für den 1,5 kW Wechselrichter, die Installationsanleitung für das ESY Batteriesystem und die Bedienungsanleitung zur Android-App "ESY Monitor".

    Fazit :

    Mit der ausführlichen Installationanleitung kann jeder halbwegs handwerklich geschickte Womofahrer die Batterieümrüstung von alter Blei-Säure, AGM oder Gel auf das ESY-Batteriesystem selbst durchführen.
    Bei einem eventuellen Fahrzeugwechsel ist der Umbau in das neue Fahrzeug also kein Problem.
    Die ESY Batterie hat zwar einen Minuspol und drei Pluspole, aber es müssen nicht zwingend Lader und Verbraucher getrennt angeschlossen werden, denn die Anzahl der Pluspole hat andere Gründe.
    Der Kontakt, die Beratung und die Gespräche bei D+W waren immer freundlich und kompetent und die Installation fachmännisch.
    Der Aufenthalt und die Betreuung bei D+W in Herford auf einem landschaftlich schön abseits liegenden Nebenerwerbsbauernhof
    war sehr angenehm und informativ.

    Bis jetzt arbeitet das neue ESY- Batteriesystem problemlos und fehlerfrei. Wir sind trotz hoher Verbräuche durch die Kompressorgefrierboxen noch nie unter 50 % Akkurestkapazität gekommen und während der Fahrt liefert der Ladebooster genug
    Strom für den laufenden Verbrauch und der Rest steht zur Wiederaufladung der Akkus zur Verfügung.
    Der neue 1,5 kW WR schafft problemlos die hohen Anlaufströme der Kompressorgefrierboxen, das BMS und die Überwachungs-App werden nicht gestört und wir sind hoffentlich wesentlich weniger Elektrosmog ausgesetzt.
    Die Schutzabschaltung bei Überspannung/Überladung habe ich unabsichtlich auch schon getestet und sie hat die Akkus von allem getrennt.
    Zum Abschluß unseres Ümrüstungsaufenthalts wurden noch Naturalien ausgetauscht und wir herzlich verabschiedet.
    Geändert von rundefan (28.11.2016 um 20:48 Uhr) Grund: Auf Walters Wunsch Einstellung Schaudt-Lader geändert

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  2. #2
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    Standard AW: Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    Hallo Walter,

    Vielen Dank für diesen schönen Bericht. Sind das nun LiFePo oder LiYFePo?

    Grüße, Alf

    P.S. Kabelsalat gefällt mir nicht.

  3. #3
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    Zitat Zitat von KudlWackerl Beitrag anzeigen
    Hallo Walter,

    Vielen Dank für diesen schönen Bericht. Sind das nun LiFePo oder LiYFePo?

    Grüße, Alf

    P.S. Kabelsalat gefällt mir nicht.
    Hallo Alf, im von D+W mitgelieferten Sicherheitsdatenblatt steht : Yttrium , CAS-Nr. 7440-65-5 ; 40,5 Gewichts-%

    Der Kabelsalat funktioniert schon 14 Jahre fehlerfrei !

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    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  4. #4
    Stammgast   Avatar von reisemobil
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    Standard AW: Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    Hallo Walter,
    ich hätte noch 3 Fragen.
    1. Diese ESY 101 Akkus habe ich noch nie gesehen oder davon gelesen. Wo bekomme ich im Notfall Ersatz? Denn in den 30 Jahren mit dem Wohnmobil hatte ich schon 3x die Batterie plötzlich defekt. An der Tankstelle, im Baumarkt oder sogar einmal in einem großen Supermarkt fand ich immer schnell Ersatz.
    2. Du hast 2 Batterien verbaut. Läuft die Anlage auch mit nur einer Batterie ohne Änderung/Umprogrammieren weiter?
    3. Dieser BMS scheint sehr empfindlich zu sein. Kann man dies im Notfall abschalten oder überbrücken?

    Gruß Michael

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  5. #5
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    Walter,
    viel Freude mit deinem neuen Kraftpaket. Bin schon sehr auf deine Erfahrungen der nächsten Wochen gespannt.
    Gruß Georg
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  6. #6
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    Hallo Michael,

    zu 1. Ich vermute mal, daß du dich mit dieser Problematik noch nicht intensiv beschäftigt hast. Google mal nach "Lithiumionen-Akkus für
    Wohnmobile" , da findest du was darüber.
    Speziell über die ESY 101-12 ist hier alles zu lesen - http://www.duw-energie.de/

    Bei einem Notfall kann man problemlos wieder auf eine Bleibatterie zurück rüsten, die man ja noch fast überall erwerben kann.

    zu 2. Da die zwei ESY-Akkus parallel verbunden sind, kann man sie auch mit nur einem Akku betreiben.
    Jeder Akku läßt sich mit einem internen Hauptschalter vom Gesamtsystem total trennen.

    zu 3. Das BMS (Batterie-Managment-System) ist zum Schutz Lithiumionenzellen vor Tiefentladung(Unterspannung) und Überladung
    (Überspannung) und dem gleichmäßigen Balansieren der Einzelzellen. Man kann es nicht abschalten.
    Wie bei allen elektronischen Geräten kann es vorkommen, das durch elektromagnetische Strahlung anderer Geräte in räumlicher
    Nähe eine Beeinflussung erfolgen kann.
    Wir haben zum Beispiel durch den Betrieb des Wechselrichters während der Fahrt keinen UKW-Empfang im Autoradio und hören
    deshalb immer Musik vom USB-Stick. DAB-Radio wird nicht beeinflußt.

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  7. #7
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    Hallo Walter,

    schöner Bericht. Natürlich bin ich immer neugierig, was man am WoMo ändern / verbessern kann. Aber: wenn ich die Preise für die Batterien sehe und gedanklich Einbau und Anreise dazu rechne sehe ich (für mich) das Preis- / Leistungsverhältnis als sehr fraglich. Sicher, man spart ein paar Kilo Gewicht, für die Kosten könnte ich mein Batterienpaar allerdings mindestens 5 x ersetzen.

    Was war für Dich die treibende Kraft, so tief in die Tasche zu greifen ? Oder war es - was ja auch ok ist - "haben wollen"?

    Grüsse Jürgen

  8. #8
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    @Jürgen: Die Rechnung stimmt so nicht ganz, weil
    1) 200Ah Lithium-Technik entsprechen in der Entnahmefähigkeit mind. 300Ah Bleitechnik.
    Du müsstest also bei Gewicht und Preis auch mit 300Ah Blei vergleichen.
    2) Die Anzahl Zyklen liegt je nach durchschnittlicher Endladungstiefe um Faktoren höher (4000-8000 Zyklen)

    Ob es unterm Strich nun wirklich günstiger wird wie Blei kann man aber erst nach vielen Jahren mit Sicherheit sagen, wenn die tatsächliche Lebenszeit erreicht ist.


    @Walter: War der UKW-Sender namens Wechselrichter "nur" ein Sinusähnlicher WR? Bei denen strahlen viele enorme Oberwellen ab.
    Geändert von raidy (02.10.2016 um 13:38 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  9. #9
    Stammgast   Avatar von reisemobil
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    Standard AW: Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    Zitat Zitat von walter7149 Beitrag anzeigen
    ... Ich vermute mal, daß du dich mit dieser Problematik noch nicht intensiv beschäftigt hast.
    Da hast du Recht! Mich interessiert das Thema zwar, weil die Lipo-Technologie bereits zum Beispiel in meinem Smartphone oder Pedelec ( --> Link) verbaut ist. Auch in Elektrofahrzeugen, wie dem Tesla, von dem ich absolut begeistert bin, wird sie bereits verbaut. Allerdings sehen die Berichte von den Einbauten im Reisemobil immer etwas wie nachträgliche Baustelle mit viel Kabelsalat aus. (Entschuldige bitte!) Von einem serienmäßigen Einbau, wie bei den oben aufgeführten Produkten habe ich noch nichts gelesen. Es können ja nicht nur die hohen Kosten sein, welche die Firmen abschrecken, dies als Option anzubieten? Auch die Berichte in den Foren sind sehr kontrovers. Viele schwören auf Winston LiFePo Eigenbau, eine Fachzeitschrift auf Super B und du jetzt wieder auf einen anderen Typ. Vermutlich alles nicht zueinander kompatibel? Beruhigend ist da deine Aussage, daß man im Notfall wieder eine stinknormal Autobatterie einsetzen kann. Freue mich jedenfalls auf deine Langzeiterfahrungen.

    Gruß Michael

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  10. #10
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Umrüstung auf ESY 201-12 LiFeYPO4-Akku von D+W in Herford und erste Erfahrungen

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    Hallo Walter,

    schöner Bericht. Natürlich bin ich immer neugierig, was man am WoMo ändern / verbessern kann. Aber: wenn ich die Preise für die Batterien sehe und gedanklich Einbau und Anreise dazu rechne sehe ich (für mich) das Preis- / Leistungsverhältnis als sehr fraglich. Sicher, man spart ein paar Kilo Gewicht, für die Kosten könnte ich mein Batterienpaar allerdings mindestens 5 x ersetzen.

    Was war für Dich die treibende Kraft, so tief in die Tasche zu greifen ? Oder war es - was ja auch ok ist - "haben wollen"?

    Grüsse Jürgen
    Hallo Jürgen, nutzbar sind 180 Ah, würde also bei Bleibatterien ca. 360 Ah entsprechen, d.h. 2 Stück 180 Ah Bleibatterien mit ca. je 60 kg, also ges. 120 kg Bleiklotz - ergibt bei 2 x 17 kg ESY eine Gewichtseinsparung von 86 kg, also nicht nur ein paar Kilo !!!

    Zur Anreise : Die Deutschlandtour war sowieso geplant und es war nicht mal ein Umweg auf der Strecke von Rostock nach Lünen und weiter nach Bonn. Also hier in dem Fall kostenmäßig nicht relevant.

    Die Kosten für die Installation waren vorher vereinbart und für 2 Arbeitsstunden absolut Ok.

    Die 4 -5 Stunden Ursachenforschung, wie oben erwähnt, waren für beide Partner Lehrzeit und für mich kostenlos.
    Selbst der Kauf des besser abgeschirmten Wechselrichters rechne ich nicht als zusätzlich, weil ich schon auf der Suche nach einem zweiten WR war zur Benutzung der 220 V Gefrierboxen im PKW.

    Wird die angestrebte Zyklenzahl von 4000 - 8000 erreicht, dann sind das bei täglicher Nutzung zwischen 10 bis 20 Jahre Nutzung.

    So, jetzt errechne dir mal wie oft du da die Bleibatterien auswechseln mußt und wieviel das insgesamt kostet.

    Abschließend noch zu " haben wollen " :

    Durch unseren sehr vielen Wechselrichtergebrauch mußte ich im Schnitt alle drei Jahre eine neue Aufbaubatterie mit mindestens
    150 Ah, besser 230 Ah haben.
    Ich hoffe das hat sich jetzt für mindestens 10 Jahre erledigt.
    Kommt mal ein anderes Womo in die Garage, dann behalte ich das ESY-Batteriesystem, baue um und erweitere die Kapazität.

    Jetzt bin ich gespannt wie dein Preis / Leistungsverhältnis jetzt aussieht.

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    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

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