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    Standard Unser Weg zum eigenen Wohnmobil

    Ich möchte Euch hier unsere ersten Gedanken für ein eigenes Wohnmobil beschreiben. Unsere verhältnismäßig kurze Suche des richtigen Gefährts, den Schritt zum Kauf und unsere ersten Umbauten folgen in diesem Thread.

    Unsere Vorgeschichte als Camper:
    Sie ist kurz erzählt. 2012 hatten wir uns entschieden, ein Wohnmobil zu mieten. Es wurde ein SEA Alkoven mit fast 8 Meter Länge.
    Mit diesem Schlachtschiff ging es nach Süd und Mittelschweden. 2014 folgte ein weiterer Versuch. Diesmal wurde es ein Kastenwagen von Vantourer mit 5,99 Meter, mit dem es nach Norwegen ging... und ja, irgendwie fühlte es sich für uns passend an. Meine Frau und ich fanden ausreichend Platz und unser Hund gewöhnte sich irgendwann auch an das Geklapper und Geknirsche hinter ihm. Seit diesem Urlaub ließ uns der Gedanke nicht mehr los, das Abenteuer mit einem eigenen Wohnmobil zu versuchen.



    Die ersten Überlegungen zum Wohnmobil:
    Die Reise + Camping Messe 2016 in Essen war bereits seit vier Wochen im Kalender notiert. Ein paar Tage vor der Messe, haben wir uns überlegt nicht als Zuschauer zur Messe zu fahren, sondern sich aktiv bei den Händlern nach einem Kastenwagen umzusehen.

    Es folgten vier Stunden in der Wohnmobil-Halle und wunde Füße.

    Wir hatten auf jeden Fall eine Entscheidung getroffen... 5,99 Meter würden für uns reichen. Aber welche Marke, welches Modell?
    Ehrlich gesagt waren nach rund 4 Stunden und Besichtigung unzähliger Kastenwagen, kaum noch Vor- und Nachteile diverser Fahrzeuge im Kopf vorhanden.
    Einzig die Marken Knaus und Pössl hatten bei uns nachhaltig Eindruck gemacht... und die Fahrzeuge eines Discount-Händlers aus dem Kasseler Raum.

    Zwei Wochen nach der Messe, machten wir uns tatsächlich auf den Weg zum Discount-Händler, nahe Kassel. Vor Ort war die Suche mit dem Verkäufer, nach dem letzten Kastenwagen auf dem Hof etwas chaotisch. Als er endlich gefunden war, konnten wir uns nochmal die Vorzüge zeigen lassen. Mein ungutes Gefühl ließ mich aber nie ganz los. Es ist viel an Sonderausstattung verbaut aber mein Gefühl sagte mir, es sollte damit oberflächlich viel „Hui“ gezeigt werden.

    Auf dem Rückweg ging es noch zu zwei kleineren Händlern. Wohlgemerkt ergab es kaum neue Erkenntnisse außer, dass ein Gebrauchter für uns nicht in Frage kam. Die Preisersparnis war nicht reizvoll. Somit blieb weiterhin nur ein Neufahrzeug.


    Unser Kauf:
    Kurzum haben wir bei einem großen Kastenwagenhändler am Niederrhein gekauft. Wir entschieden uns für einen Pössl 2Win mit Querbett. Somit haben wir im Sitzbereich etwas mehr Raum zur Verfügung. Der Händler informierte uns, er hätte genau noch einen 2Win im Zulauf. Allerdings einen 3.0 Liter Motor mit Automatik-Getriebe.
    Also gab es eine weitere Entscheidung zu fällen. Wir ließen uns zwei Tage Zeit und gingen in die Verhandlung. Wobei Verhandlung ist etwas weit gegriffen. Uns war bereits seit der Messe klar, das es bei Kastenwagen kaum was zu handeln gibt. Mit 5% Verhandlungsbasis mussten wir uns begnügen. Zumindest bekamen wir 20% Rabatt auf die Markise, das Radio/DAB/Navi/Bluetooth-Gerät, sowie eine Steckdose am Bett.
    Frage: wieso gibt es bei Pössl keine Steckdose am Bett?


    Der erste Ausbau:
    Den ersten Ausbau haben wir bereits geplant, nachdem wir den Kauf festgemacht haben.
    Dazu führte unser Weg zu einem nahen Ausrüster. Dort führten zwei Besuche zu folgendem Ergebnis:
    Es sollte auf jeden Fall eine zweite Aufbaubatterie (Varta 95 AH) her. Zudem gab es einen
    25 AH Votronic Ladebooster und ein 15AH Zusatzladegerät.


    Die ersten Ärgernisse:
    Ja, auch den ersten Streß gab es bereits. Bei Übergabe des Fahrzeugs stellte sich heraus, die Steckdose über dem Bett verbaut ist... juhuu... allerdings führte durch den Schrank nun ein Kabelkanal, worin der gesamte Kabelbaum des Fahrzeugs Platz gefunden hätte. Dafür passte nichts anderes mehr in den Schrank.
    Die Lenkrad-Fernbedienung funktionierte nicht, da der passende Adapter derzeit nicht verfügbar ist (und es noch immer nicht ist).
    Und hoppla, ich bekam keinen DAB+-Sender rein. Ja herrlich dachte ich damals. DAB im Wohnmobil. Schwärmte auch dem Verkäufer etwas vor von DAB. Sogar einen Rock-Sender empfängt man. Aber es klappte im Wohnmobil nicht... ja, da muss separat ein DAB-Splitter verbaut werden, klärte mich ebendieser Verkäufer auf.
    Und nun das letzte Ärgernis. Nach zwei Tagen vorm Haus, ist die Starterbatterie leer. Da stehe ich mit meiner nagelneuen Funkfernbedienung, vor meinem nagelneuen Wohnmobil und nichts passiert. Eine Auswertung am Testgerät ergab, das vermutlich eine Zelle der 110AH Starterbatterie hinüber ist.
    Nun steht er aktuell bei einer Fiat Vertragswerkstatt und ich warte darauf, das er nun endlich bei uns in der Einfahrt steht.

    Ich habe bereits gelesen, das Wohnmobilisten eine gewisse innere Gelassenheit besitzen.
    Zu dieser Gelassenheit muss ich noch finden


    Weitere Erfahrungen und dann endlich auch Fotos folgen...

  2. #2
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Unser Weg zum eigenen Wohnmobil

    Stefan, gut beschrieben. Aber es könnte schlimmer sein. Ich hoffe der Ärger ist bald vergessen und ihr habt dann viel Freude mit dem Mobil.

    Viele Grüße
    Bernd
    MobilLoewe, unterwegs im Dethleffs Alpa

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  3. #3
    Stammgast   Avatar von seeli1
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    Standard AW: Unser Weg zum eigenen Wohnmobil

    Hallo Stefan

    ist ja schade so ein holpriger Anfang.
    Aber wenn das überwunden ist, wird umso schöner....

    Liebe Grüße Roland

  4. #4
    Ganz neu hier  
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    Standard AW: Unser Weg zum eigenen Wohnmobil

    Natürlich weiß ich, das es uns hätte schlimmer treffen können. Gravierende Schäden sind ja zum Glück noch nicht aufgetreten.
    Darum freuen wir uns auch auf unseren ersten Urlaub im September.

    Gruß
    Stefan

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