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  1. #931
    Stammgast  
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    Standard AW: Elektroauto - unsere perfekte Ergänzung zum Wohnmobil

    Für die gesamte Ökobilanz kann man bei den Verbrennern pauschal ca. 20 % aufschlagen, damit hat man dann so einigermassen den sog "well-to-wheel-Wert".

    Aber übrigens, das muss man bei den Elektrikern fast in der gleichen Höhe ebenfalls machen, nur heißt es hier "Ladeverluste". Der "well-to-Wheel-Wert ist bei den E-Fahrzeugen ebenfalls ca. 20 % höher als der eigentliche Verbrauchswert. Bringt also nicht allzuviel in dieser Diskussion.

    Tom

    p.s.: Wer Lust kann ja mal googeln: CO2-Emmissionsvergleich-Rotta.pdf - sehr gute (bunte ) Statistik, die übrigens den Tesla bei teutonischem Strommix ein wenig CO2-mässig entlarft (und das schon alleine beim Verbrauch, ohne Betrachtung der Herstellungswerte).
    Geändert von nanniruffo (02.01.2019 um 17:54 Uhr)

  2. #932
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Elektroauto - unsere perfekte Ergänzung zum Wohnmobil

    Also ich finde da nichts entlarventes an der schönen bunter Darstellung. Warum vergleicht man nur immer mit TESLA und selten mit dem meist verkauften E-Auto, den
    Nissan Leaf ?

    Bei den Ladeverlusten wird mit 10% kalkuliert was ich realistischer als 20% finde.

    Der wichtigste Satz faßt doch alles zusammen :

    "Selbst mit dem kohlehaltigen, Deutschen Strommix ist ein 400 PS Elektro-Tesla sauberer als ein 100 PS Benziner. Effizientere Elektroautos
    wie der Nissan Leaf, vor allem aber das Laden mit ausschliesslich erneuerbarer Energie, vergrössern den Vorsprung um ein Vielfaches."

    Und hier wird auch nur die CO2 - Emmision untersucht.

    NOX- , Feinstaub- und Lärm-Vergleich wären auch interessant gewesen.

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  3. #933
    Stammgast   Avatar von custom55
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    Standard AW: Elektroauto - unsere perfekte Ergänzung zum Wohnmobil

    Zitat Zitat von rundefan Beitrag anzeigen
    @custom55

    Hallo Jürgen,
    gibt es von Deinem Link auch etwas, was in 2017, oder besser, 2018 erfasst wurde? Ich meine nur, gänzlich andere Daten zu erneuerbarer Energie gelesen zu haben. Leider hört die Datensammlung in dem Link ja mit 2016 auf.
    Wobei ich als interessant empfinde, dass wenigstens hier mal deutlich beschrieben wird, dass eben ein "Benzin-Verbrenner" besser dasteht als ein "Diesel-Verbrenner", beide bei der CO2 Emmission bei der Herstellung zwar besser als ein E-PKW sind, aber in der Gesamtemmission schon erkennbar schlechter sind als die E-Mobile. Und, erstaunlich, aber leider nicht zu leugnen, die Verfasser der Studie haben tatsächlich berücksichtigt, dass der Strom für die E-Mobilität aus dem Strommix eben eine leider nicht zu vernachlässigende Größe darstellt. Würde der Strommix deutlich "sauberer" wäre diese Gesamtbilanz für die E-Mobilität deutlich besser. Wird leider noch etwas dauern.
    Hallo Werner,
    auf der oben verlinkten Seite ist leider nur der Stand von 2016 dargestellt. Aber du hast Recht, bei dem dort aufgestellte Strommix ist deutlich weniger Erneuerbare Energie (ca. 21%) dargestellt.
    Auf dieser Seite sind es für 2016 33,5% und 2018 40,4%.
    https://www.energy-charts.de/energy_....htm?year=2016

    Woher der große Unterschied herrührt?
    Evtl. ist einmal der tatsächlich genutzte Strom und anderereseits der zur Verfügung stehende dargestellt. Die Differenz wird ja entweder abgeschaltet oder weiter ins Ausland geleitet.

    Gruß Jürgen


    Gerne auf Tour mit unserem LMC Breezer V643, 148 PS,
    Leergew. incl. Zub. 2672 KG, Reisefertig 3390 KG mit 2 Pers., Motorroller, 2 Fahrräder +ca. 50 KG Sportausrüstung
    für uns perfekt, so groß wie nötig, so klein wie möglich

  4. #934
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Elektroauto - unsere perfekte Ergänzung zum Wohnmobil

    Servus!
    Es kommt halt darauf an, für welchen Zweck ich das Auto brauche.
    Wir haben z. B. nur ein Auto und das ist ein Smart. Das Fahrzeug wäre als EMobil ideal für die Umgebung, aber für weitere Strecken absolut ungeeignet
    .
    Auch im Urlaub könnten wir keine Touren über 130 bis 150 km unternehmen.
    Daher gibt es kein EAuto, zumindest bis das Reichweitenproblem gelöst ist.
    CU
    Wolf

  5. #935
    Stammgast  
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    Standard AW: Elektroauto - unsere perfekte Ergänzung zum Wohnmobil

    Da das Thema Elektromobilität aktuell im Forum wieder aufgelebt ist, gibt’s heute nach längerer Zeit wieder ein Update zu den Erfahrungen mit unserem Renault Zoe (zu diesem Zweck hatte ich den Thread ja gestartet).

    Genau genommen ist das schon unser zweiter Zoe. Es handelt sich um einen Firmenwagen. Bisher wurden die elektrisch angetriebenen Firmenwagen bei uns nur 2 Jahre gefahren und dann ausgetauscht. Der erste Zoe hatte eine (theoretische) Reichweite von 240 km, der jetzige 400 km. Den geben wir in einem Jahr ab und die Frage ist: welches Auto nehmen wir dann ?
    Es soll natürlich wieder ein E-Auto werden. Die Wenigsten, die mal ein E-Auto hatten, wollen zurück zum Verbrenner. So ist das auch bei uns. Bisher war die Auswahl an kompakten und bezahlbaren E-Autos gering. Aber in 2020 kommen einige neue und interessante Modelle auf den Markt: VW ID.3, Peugeot e208, Opel E-Corsa, etc.
    Für unsere Bedürfnisse bleibt der Renault Zoe das Maß, an dem sich die Anderen messen müssen. Wir werden uns die anderen Modelle auf jeden Fall ansehen und mit dem Zoe vergleichen. Falls uns eines davon besser zusagt, haben wir auch kein Problem, zu wechseln.
    Immerhin hat der Zoe auch ein paar Besonderheiten, die die Anderen vielleicht besser machen:
    - Der neue Zoe kann mit knapp 50 kW schnell laden. Ist besser, als beim aktuellen. Aber die Konkurrenten laden z.T. noch schneller. Der ID.3 beispielsweise kann wohl mit 100-150 kW laden.
    - Beim Laden gibt das Fahrzeug ein hochfrequentes Fiepen von sich; an der 230 Volt Steckdose (also mit 2,3 kW) hört man das kaum. Beim Laden mit 22 kW dagegen deutlich (zumindest, solange man so hohe Frequenzen noch hört)
    - Im Sommer läuft während des Ladevorgangs ein Lüfter, der die Batterie kühlt. Im Winter läuft der Lüfter bei sehr niedrigen Temperaturen ebenfalls, um die Batterie zu wärmen. Das Rauschen des Lüfters ist bei uns im Haus hörbar – jedenfalls in den Räumen, die Richtung Einfahrt liegen (das Fahrzeug steht immer Draußen). Ein Nachbar hat sich zwar noch nicht beschwert, aber wir wollen das gute Verhältnis ja auch nicht riskieren.
    - Bei den aktuell niedrigen Temperaturen bläst die Wärmepumpe beim Vorheizen und anfangs während der Fahrt ebenfalls sehr geräuschvoll (im Fahrzeug hört man das glücklicherweise nicht)
    Elektroautos gelten zwar als sehr leise, aber für den Zoe gilt das nicht immer.

    Ansonsten haben wir am Fahrzeug nichts zu bemängeln. Der Zoe spult jeden Tag zuverlässig bei Wind und Wetter, bei Hitze und Kälte ca. 100 km Pendelstrecke ab und bisher hatten wir keinerlei Ausfälle. Wir sind auch noch nie wegen Energiemangels liegen geblieben. Frieren oder Schwitzen mussten wir auch noch nie. Im Gegenteil: die Heizung ist sehr wirkungsvoll und schnell. Die Sitzheizung ist mir persönlich selbst auf kleinster Stufe eher zu warm (meine Frau liebt sie). Der nächste Zoe bekommt dann auch noch die Lenkradheizung.
    Zur Minimierung der Ladegeräusche laden wir das Fahrzeug fast nur noch an der normalen 230 Volt Steckdose (mit 10 Ampere / 2,3 kW). Das genügt selbst im Winter völlig, um die 100 km Reichweite bis zum nächsten Tag nachzuladen.

    Den ersten Zoe haben wir angesichts der geringen Reichweite nur zum Pendeln und für die Kurzstrecken verwendet. Mit dem aktuellen (ZE 40) fahren wir jetzt auch Mittelstrecken bis ungefähr zur doppelten Reichweite (also mit einmal zwischenladen). Der nächste Zoe (also der ZE 50) kann bis zu 50 kW laden und hat eine noch höhere Akkukapazität. Da werden wir dann mal testen, wie praktikabel es für uns ist, zweimal zwischenzuladen, also die dreifache Reichweite an einem Tag zu fahren. Damit könnten wir dann den gelegentlichen Urlaub in einem Ferienhaus an der Ostsee (von uns aus ca. 700 km) mit dem Elektroauto bewältigen, statt wie heute mit dem Wohnmobil. Für das Gepäck von 4 Personen ist dann allerdings der Kofferraum des Zoe doch etwas zu klein. Was dann doch wieder für ein anderes Fahrzeug sprechen würde (z.B. den VW ID.3).

    Alles in Allem findet die ganze Familie das Elektroauto immer noch sehr komfortabel und angenehm und Niemand will zurück zum Verbrenner.

    Jetzt fehlt uns nur noch ein elektrisches Wohnmobil – aber das ist eine andere Geschichte.
    Viele Grüße,
    Kai-Uwe
    --------------------------------------------------------------------
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    So wird dein Wohnmobil smart

  6. #936
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Elektroauto - unsere perfekte Ergänzung zum Wohnmobil

    Zitat Zitat von UeberraschungsCamper Beitrag anzeigen
    Alles in Allem findet die ganze Familie das Elektroauto immer noch sehr komfortabel und angenehm und Niemand will zurück zum Verbrenner.
    Hallo Kai-Uwe,

    alle E-Auto Besitzer, die ich bis jetzt gesprochen habe, teilten mir Deinen Satz ebenso mit. Keiner davon will mehr einen Verbrenner.
    Danke für Deine Erfahrungen aus der Praxis.
    Viele Grüsse

    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

  7. #937
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Elektroauto - unsere perfekte Ergänzung zum Wohnmobil

    Hallo, aus unseren bisher gemachten Erfahrungen kann ich diese Aussage nur bestätigen.

    Noch ist erst 1/3 unserer Fahrzeuge ein E-Auto, aber wie ich schon geschrieben habe noch maximal 5 Jahre, dann wird der nächste Diesel durch
    einen Plugin-Serienhybrid ersetzt und wenn es auf dem Womomarkt so etwas auch geben wird, bin ich auch gern bereit den Ducato-Diesel zu ersetzen.

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

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