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  1. #31
    Stammgast   Avatar von fernweh007
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    Standard AW: Demnächst an eurem Stellplatz

    Zitat Zitat von brainless Beitrag anzeigen
    .....oder vom Hörensagen.

    Qualitativ hochwertige Funktionstextilien haben kaum noch einen der von Euch genannten Nachteile.
    Hallo,

    mich darf man gern als "Hosen-Jacken-Hemd-outdoor-Junkie" bezeichnen

    Ich habe schon viele (viele) tausend Euro für Funktions- und Outdoorkleidung ausgegeben.
    Meine Erfahrung ist, dass die Hälfte der Funktions-Kleidung "funktioniert" und die andere Hälfte eher wie Plastiktüten wirkt ... und das unabhängig von Marken bzw verarbeiteten Materialien (wie Gore- und andere -tex)
    Es ist auch sehr individuell, wie und ob solche Kleidung in feuchten Gebieten oder Wüsten funktioniert.
    Meinen Naturstoffanteil in meinem "Outdoorschrank" möchte ich auf jeden Fall nicht missen.

    LG
    Dietmar

  2. #32
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Demnächst an eurem Stellplatz

    Moin zusammen,

    die Fantastic Vent ist ein toller Tipp. Hab heute früh gesichet: Standardmaße (war wohl früher ein Problem), leistungsfähig, Regelbarkeit usw. vorbildlich.
    Steht auf meiner Liste. Danke.

    Vorsintflutlichkeit lasse ich mir nicht gerne nachsagen. Kaum jemand kennt sich hierzulande mit der Anwendung von Funtionskleidung so aus, wie ambitionierte Kanuten, denn gerade die sind sehr oft und viel dort unterwegs, wo man überhaupt keinen Schutz vor dem Wetter findet.

    Qualtität kostet natürlich, egal ob man moderne Fasern nimmt oder klassische.
    Das Problem ist in den letzten Jahren wohl der Kostendruck durch asiatische Fertigung.

    Erst vor zwei Jahren habe ich zwei Sommerjacken von Klepper gekauft (ein Modell, zwei verschiedene Farben). Eine "Funktionsjacke" war das, winddicht, atmungsaktiv usw., der Hersteller ist seit Generationen für Qualität bekannt.
    Hätte mir die Funktionalität nicht gefallen, hätte ich sie jedoch zurückgegeben. Beide Jacken waren "auf Kante genäht", hatten schon ab Werk eingerissene bzw. unvollständige Taschennähte und stellenweise zu knappe Nähte beim Futter. Da habe ich erst mal selbst nachgenäht. Von der Verarbeitung her war das "teurer Müll".

    Wieviel in Qualität investiert und als Qualität verkauft werden kann, entscheiden heute Marketing und Controlling. Handwerkliche Ehre geht bei den Herstellern oft in der Fertigung unter.
    So kommt es, dass man robuste Qualitäten nicht mehr im Massenmarkt bekommt.
    Wie schon gesagt: Bergausrüster sind eine gute Adresse, weil bei den dortigen Bewegungsabläufen und Abriebbedingungen feste Stoffe und gute Nähte wichtig sind. Seglerausstattung ist sehr gut, leider jedoch oft wegen der Seenot-Farben nicht alltagstauglich.

    #Brainless: schau Dir mal Filson-Jacken an! Mit denen geht man notfalls ohne Schaden durch eine Dornenhecke (nicht, dass man das müsste). Die halten ein Leben lang. So robuste Reissverschlüsse hat manches Zelt nicht. Jagdbekleidung eben.
    Meinen Parka von BMS Workwear (den tragen oft Executives in der Seefahrt) konnte ich im vergangenen Winter nicht tragen, weil es zu mild war. Der hat vor 5 Jahren rund 115€ gekostet.
    Der ist wind- und wasserdicht, atmungsaktiv, mollig warm und recht kratzfest. Auch den werde ich in diesem Leben nicht mehr verschleissen.
    Wie bei Arbeitskleidung oft anzutreffen, "ziert" den Parka ein grellgelbes Emblem an einer Oberarmtasche. Das habe ich mit wasserfestem Edding schwarz getränkt.

    Ich schmunzele beim Deichspaziergang sehr oft über die Wintertouristen hier an der Küste: top modern und dick vermummt - und total verfroren.
    Die irritierten Blicke, wenn ich noch den Reissverschluss offen habe weil mir sonst zu warm wäre, finde ich köstlich.
    Doch meine "Kälteresistenz" ist zu mindesten 80% meiner Ausrüstung zu verdanken.

    Aber vielleicht muss man sich beim Begriff "Funktionstextilien" öfter mal fragen, welche "Funktion" man über die meistens lediglich gemeinte Dampfdurchlässigkeit und Regendichtigkeit hinaus erwartet.
    Für mich gibt es da k.o.-Kriterien: schwache Nähte, mangelhafte Robustheit, Klettverschlüsse, die bei offen getragener Jacke ständig an den Textilien darunter rupfen, aufdringliche Hersteller-Kennzeichnung (ich bin doch keine Werbefläche!).
    Die Äquator-taugliche Arktiskleidung wird es wohl so bald nicht geben - also muss man sich bei Bedarf mit mehreren "Funktionen" ausrüsten.

    Beste Grüße
    Toni
    Geändert von bnvh (12.06.2016 um 14:29 Uhr)

  3. #33
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Demnächst an eurem Stellplatz

    Zitat Zitat von bnvh Beitrag anzeigen
    ...Wie bei Arbeitskleidung oft anzutreffen, "ziert" den Parka ein grellgelbes Emblem an einer Oberarmtasche. Das habe ich mit wasserfestem Edding schwarz getränkt. ...
    Hi, hi, ich habe mal günstig eine Schultertasche mit der Tatze gekauft, da war auch der Edding dran. Die wollten meinen Werbevertrag nicht akzeptieren...
    www.mobilloewe.de

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  4. #34
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    Standard AW: Demnächst an eurem Stellplatz

    Hallo Toni,

    Deine K.O.-Kriterien teile ich.
    Daß es die äquatortauglich Arktiskleidung so bald nicht geben wird - auch das teile ich.
    Vorsintflutlichkeit habe ich auch nicht nachgesagt - weiß ich doch garnicht, daß es ein solches Wort überhaupt gibt......

    Die Tests von Funktionskleidung sehe ich nicht ausschließlich bei Anwendern, denn dort wäre es oftmals zu spät für revisionsbedingende Einsichten.
    Da vertraue ich lieber auf sachliche Ergebnisse aus genormten und anerkannten Testmethoden im Labor, z.B. bei den Hohenstein Instituten oder beim Sächsischen Textilprüfungsinstitut als auf individuelle persönliche Meinungen,



    Volker
    Alles, was ich habe, ist sinnvoll und nützlich. Alles, was ich nicht habe, ist unsinnig und überflüssig.

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