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  1. #1
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    Standard Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Hallo zusammen, sofern diese Frage schon einmal beantwortet wurde, bitte ich das zu entschuldigen. Aber: Unsere Pläne zum Kauf eines Wohnmobiles werden weiter konkret. Daher meine Frage: Mit welchen Gesamtkosten (Steuer, Versicherung usw.) muss ich im Jahr rechnen? Keine genaue Summe, sondern "pee mal Daumen". Grüße und bereits im Voraus Dank für die Antworten Michael

  2. #2
    Stammgast   Avatar von Sky Traveller
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    Standard AW: Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Oh, das wird aber ein weites Feld öffnen. Wer fasst was unter "jährliche Kosten", wer versichert wie... hui, da kommt man nicht auf einen Nenner.

    Meine kleine Ameise kostet 240,- € Steuer pro Jahr und mit VK 15.000km p. a. 550,- € an Steuern. Naja, und was man an Reparaturen hineinsteckt, ist einerseits Glückssache (hält das Basisfahrzeug oder geht's kaputt) und andererseits ein bisschen vom Bock auf's Investieren abhängig. Ich repariere gerne und kann's nicht ertragen, wenn irgendwo was kaputt ist und ich dauernd draufsehen muss. So ließ ich mich letzten Monat einen neuen Tisch für die Sitzgruppe 400,- € kosten, weil ich dummerweise den Pfefferstreuer hatte fallen lassen und eine hässliche Macke daraus resultierte. Andere schmieren Bauschaum in das Loch und leben damit.

    Andersherum: so mancher wechselt jedes Jahr das gute, teure Longlifeöl, was bei einem Auto wie den unsrigen richtig ins Geld geht. Halte ich für eine Umweltschweinerei und für schwachsinnig, Öl mit ~10.000km Laufleistung wegzukippen. Viele geben die Kiste auch gern in die Jahresinspektion und zahlen mit Genuss 950,- € und ähnliche Beträge für einen Stempel im Scheckheft. Dazu ist meine Brieftasche nicht dick genug.

    Grundsätzlich glaube ich, dass in Foren wie diesem hier gerne von den Angebern auf die Sahne gehauen wird, wenn es darum geht, Neulingen das Hobby finanziell madig zu machen. Einer schrieb mal, man müsse jedes Jahr tausende Euros in das Wohnmobilhobby stecken. Großspuriges Gewäsch...

  3. #3
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    Standard AW: Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Zitat Zitat von Sky Traveller Beitrag anzeigen

    Grundsätzlich glaube ich, dass in Foren wie diesem hier gerne von den Angebern auf die Sahne gehauen wird, wenn es darum geht, Neulingen das Hobby finanziell madig zu machen. Einer schrieb mal, man müsse jedes Jahr tausende Euros in das Wohnmobilhobby stecken. Großspuriges Gewäsch...
    Das kommt darauf an, wie realistisch man die Abschreibung (Wertverlust) ansetzt. Das kann bei einem neuen, großen Wohnmobil leicht in die Tausende pro Jahr gehen.

    Alles andere ist eher überschaubar. Bei mir schlägt die Garage mit 840 € pro Jahr deutlich zu Buche.

    Gruß
    Rombert

  4. #4
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Also ich hatte bei meinem alten an Steuern und Versicherung 750€, beim jetzigen ist das bisher geblieben, allerdings Teilkaskoversichert.
    Das alles macht aber nur einen Bruchteil der Betriebskosten aus. Unterstand war und bleibt bei mir Kostenlos.
    Da ist erst einmal kein Verschleiß, kein Service und auch keine Reparaturen drinnen. Einmal im Jahr ist idr. Inspektion angesagt, bei neuen Fahrzeugen vieleicht alle 2 Jahre, aber auch abhänig von der Fahrleistung, Reifen, und irgendwas geht immer kaputt, egal ob n Wassertankdeckel, n Fensteraufsteller, oder man fährt nen Außenspiegel ab oder nen Abwasserhahn, etc.
    Das alles summiert sich dann doch ganz schön, um die 2.000-3.000€ Betriebskosten pro Jahr sind bei mir drin, ohne Kraftstoff und natürlich Wertverlustfrei...

  5. #5
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Das ist nicht so einfach zu beantworten, es kommt auf den Anschaffungspreis an, gebraucht oder neu, aus dem resultiert sich der nicht unerhebliche Wertverlust. Es ist wahrlich kein preiswertes Hobby. Die Steuer rechnet sich nach Schadstoffklasse und Gewicht. Hier
    Die Versicherung wird grundsätzlich nach dem Neuwert berechnet, auch bei gebrauchten Fahrzeugen. Kann man z.B. hier (es gibt viele andere Anbieter) abschätzen. Dazu Werkstatt, Sprit und irgendwann die Stell- oder Campingplatzkosten.
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  6. #6
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Mein kleines VW T4 syncro Alkovenmobil habe ich knapp 15 Jahre und bin ca 280 Tkm gefahren.
    Neu gekauft. Ohne Wartungsstau.

    Alle Kosten aufsummiert incl Abschreibung (90% der Gestehungskosten von ca 56 T€) sind 37 Ct/km, also ca 6900 €/Jahr bzw 575 /Monat.
    Keine Campingkosten dabei.
    .
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T.
    https://get.google.com/albumarchive/...sR06Is0B-zdVPD

  7. #7
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Passt. Zu den von mir angesagten Kosten kommen noch Diesel, Parkgebühren, Campingplatzkosten, Strafzettel, ggfls. Maut (Ausland), usw. usf.
    Kein günstiges Hobby, aber irgendwo für geht man ja arbeiten :d

  8. #8
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Ihr schreibt immer von "Hobby", für mich ist es nur eine art um das "Hobby Reisen" zu erfüllen. die karre selbst ist doch nur mittel zum zweck...
    grusz hartmut

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Dein Reisemobilstellplatz im unteren Jagsttal

  9. #9
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    Die Versicherung wird grundsätzlich nach dem Neuwert berechnet, auch bei gebrauchten Fahrzeugen.
    Hallo Bernd,

    es gibt einige Gesellschaften die nach Zeitwert berechnen.
    Gruß Thomas

  10. #10
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Jährliche Gesamtkosten eines Wohnmobiles

    Zitat Zitat von Sky Traveller Beitrag anzeigen
    Oh, das wird aber ein weites Feld öffnen.

    Grundsätzlich glaube ich, dass in Foren wie diesem hier gerne von den Angebern auf die Sahne gehauen wird, wenn es darum geht, Neulingen das Hobby finanziell madig zu machen. Einer schrieb mal, man müsse jedes Jahr tausende Euros in das Wohnmobilhobby stecken. Großspuriges Gewäsch...
    Hallo Phil,

    bin ich auch ein Angeber, wenn ich so ähnlich rechne wie User Alter Hans ?
    Wir haben unser erstes Reisemobil 2007 für knapp 50 000.- € gekauft und sind 7 Jahre damit gefahren.
    Dann haben wir es 2014 verkauft, haben 27 000.- € dafür bekommen und vor 2 Jahren ca. 50 000.- € für ein Neues drauf gelegt.
    Die Unkosten varieren ganz erheblich, je nachdem wie oft man wie weit damit fährt.
    Wenn ich z.B. einen uralten Knaus oder Weinsberg für kleinstes Geld kauf, alles selber machen kann,
    dann sind die Unkosten drastisch niedriger.
    Wenn ich aber wie wir und viele andere User hier, mit einem neuen Reisemobil unterwegs sein will,
    muß ich mit den entsprechenden Kosten leben.
    Dann sind wir keine Angeber, hauen nicht auf die Sahne,wollen niemand das Hobby madig machen
    und dann sind die von mir genannten Fakten kein großspuriges Gewäsch, sondern Fakten,
    die man ehrlicherweise einem fragenden Neuling durchaus nennen darf,
    ohne von Dir als Angeber bezeichnet zu werden.
    Also halt einfach mal den Ball flach, wenn Du eine andere Kalkulation vorlegen kannst, bitte !
    Geändert von womofan (12.04.2016 um 17:21 Uhr)
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
    Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
    Ois isi
    LG Peter

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