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  1. #11
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    der PKW wird schon erkannt, aber wer rechnet damit, dass Jemand mit 40 auf der Landstrasse zuckelt?

    "Alleine" nachts auf der Autobahn tauchte auf meiner mittleren Spur ein 190er wie aus dem Nichts vor mir auf. Ohne Retarder hätte ich den wohl nur über die Leitplanke geschubbst. So konnte ich noch ausweichen und seinen Hut erkennen.
    Gruß Thomas

  2. #12
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    ich verurteile keinen und die handytelefonierenden Jugendlichen sind auch gefährlich und auch häufiger anzutreffen.
    Meine Schwiegermutter ist 82J. soll sie fahren, aber wir steigen da nicht mehr ins Auto!
    Gruß Thomas

  3. #13
    Stammgast  
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    Standard Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    Hoffentlich bin ich bald alt. Dann fährt man besser, und einem passiert weniger. Das Leben ist insgesamt ungefährlicher. Gut das ich die Statistik heute noch gesehen habe.


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    mit besten Grüssen
    Christoph
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  4. #14
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    Ich bin dafür.
    Die Menschheit wird immer älter,
    immer mehr Senioren fahren mit zunehmenden Alter noch Auto,
    obwohl ihre physische und psychische Leistungsfähigkeit naturgemäß dabei abnimmt.
    Diese Menschen hören und sehen immer schlechter,
    sind oftmals auch durch div. Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck,
    nach Herzinfarkt usw.in ihrer Reaktionsfähigkeit eingeschränkt
    reagieren immer langsamer, sind mit komplexen Abläufen
    im Auto und auf der Straße immer mehr und immer öfter überfordert
    und somit immer weniger oder garnicht mehr in der Lage,
    adäquat auf immer größere Anforderungen
    im Straßenverkehr zu reagieren.
    Dazu kommt, diese Menschen weigern sich oftmals, ihre Einschränkungen
    zuzugeben, weil sie zu recht Angst haben, Ihre vermeintliche Mobilität zu verlieren.
    Und so kommt es früher oder später dazu,
    daß sogar selbst mehr oder weniger demente Menschen glauben,
    noch Auto fahren zu können,
    selbst wenn sie objektiv gesehen längst nicht mehr in der Lage dazu sind.
    Und so steigt mit zunehmendem Alter das Risko schwerer Unfälle,
    die von immer älteren Menschen verursacht werden
    Und wer soll ihnen dann sagen, Opa oder Oma, du darfst nicht mehr Auto fahren.
    Wird eine Behörde geschaffen, die es an objektiven Punkten festmachen kann,
    fällt das Problem weg, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Die oben gezeigte Grafik greift zu kurz, weil aus Ihr nicht hervorgeht,
    warum welche Altersgruppe weniger Unfälle verursacht.
    Wenn z.B. naturgemäß Personen mit zunehmendem Alter versterben,
    können diese Personen auch keine Unfälle mehr verursachen.
    Sie fahren auch aus gesundheitlichen Gründen weniger und kürzere,
    nur noch immer gleiche, ihnen gut bekannte Strecken usw.
    Mir ist sehr wohl bewußt, das auch ich bald zu dem Kreis derjenigen zählen werde,
    der sich einem solchen Test unterziehen muß.
    Es würde ja reichen, wenn man z.B. ab 70 einen Reaktionstest und eine Fahrstunde absolvieren müßte
    und dann mit zunehmendem Alter ab 75 meinetwegen alle 3 Jahre.
    In der Schweiz hat sich eine regelmäßige Überprüfung schon seit 40 Jahren bewährt.
    Dort wird die Fahrtüchtigkeit mit dem 70ten zum ersten Mal geprüft.
    Dabei wird unter anderem auch auf Medikamentenmißbrauch gepüft,
    ebenso die Beweglichkeit, also ob jemand z.B. den Kopf noch drehen kann
    und wie schnell.
    Letzte Woche hat wieder ein 91 Jähriger Geisterfahrer einen tödlichen Unfall verursacht.
    So etwas kann man mittlerweile fast jeden Tag in der Zeitung lesen:
    https://www.google.de/search?q=91+j%...OQG8zTUcPhkLgE
    https://www.google.de/search?q=80+-+...Jsa7swHvjoSABw
    Geändert von womofan (26.01.2016 um 08:19 Uhr)
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
    Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
    Ois isi
    LG Peter

  5. #15
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    Das die Alten viel besser fahren, sieht auch die Versicherung so. Um mit 70 noch ein Auto anzumelden musst du schon reich sein, so hoch ist der Risikozuschlag!
    Gruß Thomas

  6. #16
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    Bleiben tun einem ja meistens die ganz schlechten Erfahrungen. In den letzten zwei Jahren habe ich drei Vorfälle gehabt an die ich mich erinnere als wäre es gestern gewesen. Leider waren in allen drei Fällen Senioren am Steuer.

    Zuerst fährt mir ein älterer Herr beim aus parkieren seinen Reisemobils in meinen drei Tage alten Integra. Schaden vorne rechts im GFK und das rechte Seitenfenster vorne kaputt. Die Brille setzte er erst beim ausfüllen des Unfallprotokolls auf. Vorher wäre besser gewesen, dann hätte er meine 8.5m lange Kiste im Rückspiegel gesehen.

    Ich fahre mit meinem LKW durch Konolfingen. Rechts steht ein PKW der vom Einkaufzentrum in die Hauptrasse einfahren will. Er wartet, schaut mich an, ...und fährt mir direkt vor den LKW. Ich trete voll in die Bremse und kann eine Kollision nur knapp verhindern.

    Auf der höhe von Häusernmoos im Emmental fahre ich auf der Hauptstrasse mit 80km/h. Von einem Feldweg fährt eine Seniorin von rechts knapp vor dem LKW auf die Hauptstrasse. Die gute Dame hat meinen LKW schlicht nicht gesehen. Zu allem Übel hat sie auch nicht stark beschleunigt sonder beschleunigte bis ca 50km/h, und hielt die Geschwindigkeit.... Wieder voll in die Bremsen getreten. Die gute Frau fuhr unbeirrt ihr tempo weiter, ich glaube sie hat gar nicht bemerkt was in den letzten Sekunden hinter ihr passierte.

    Das sind Erlebnisse wo ich abends meinen LKW parke, tief durchatme und froh bin das niemand zu schaden kam.

    Ich bin jetzt 38 Jahre alt, zweimal habe ich die Vertrauensärztliche Kontrolle als Berufskraftfahrer schon machen müssen. Schadet es, nein.

    Vielleicht bin ich auch mal in der Situation das ich im Alter mein können hinter dem Steuer nicht mehr korrekt einschätzen kann. Dann ist es doch gut wenn mich jemand darauf aufmerksam macht. Bevor man jemanden verletzt.

    Gruss Lars

  7. #17
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    Das schlimme ist es trifft uns alle, nur wir werden es nicht wahr haben wollen. Ich muß alle 5 Jahr zur Untersuchung damit ich weiter den alte klasse 2, heute CE genannt nutzen kann. Gut über die Kosten ärgere ich mich jedes mal, sind aber zu verschmerzen, wenn man mal nicht nur an sich denkt muß man sagen so falsch ist das garnicht, Den von selber wollen wir es bestimmt nicht merken wenn wir zur Gefahr für andere werden.
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
    http://www.willy13.mynetcologne.de/index.html

    Maggeln mit Restbestände der Wohnmobilindustrie, alle Marken

  8. #18
    Stammgast   Avatar von dojojo
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    Standard AW: Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    Das die Alten viel besser fahren, sieht auch die Versicherung so. Um mit 70 noch ein Auto anzumelden musst du schon reich sein, so hoch ist der Risikozuschlag!
    aber warum der Zuschlag, wenn die Alten besser fahren ???
    LG aus DO von Johannes zur Zeit mit einem TPH 50 unterwegs ...

  9. #19
    Stammgast   Avatar von Sky Traveller
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    Standard AW: Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    Von Klasse-2-Fahrern wird das seit Jahren oder Jahrzehnten ab dem 50. Lebensjahr verlangt. Bei denen geht's um existentielle Fragen, ob die ihren Führerschein und ihren Job behalten dürfen, wenn es zur Gesundheitsprüfung geht. Niemand regt sich auf, alle finden das gut. Es trägt zur Sicherheit aller erheblich bei.

    Die Statistik mit den Unfallverursachern von jung nach alt abnehmend ist bekannt, die sieht schon seit 30 Jahren so aus. Das wird sicherlich damit zu tun haben, dass die alten Herrschaften gerne etwas langsamer fahren. Klar, Reaktionen sind nicht mehr so schnell, die Augen sehen in der Dunkelheit nicht mehr gut, das verstehe ich alles, und die Reaktion darauf ist auch richtig. Trotzdem muss ich dem Kollegen beipflichten, dass solches Verhalten leider im gleichen Atemzug auch als rücksichtslos zu werten ist - diese Personen behindern den Straßenverkehr, provozieren zu gefährlichen Manövern, sorgen für Hass hinterm Steuer. Und das hat beileibe nichts damit zu tun, dass die jungen Wilden alle rasen oder sich auf ihre "elektronischen Helferlein" verlassen.

    Wer auf einer Landstraße in Deutschland, auf der 100 km/h erlaubt sind, bei guter Witterung und Sicht, schwachem Verkehr etc. 80 oder 70 km/h fährt, missachtet die Straßenverkehrsordnung und begeht eine Ordnungswidrigkeit. Das scheint vielen Rentnern mit Hut nicht klar zu sein, wenn sie argumentieren, sie dürften doch so schnell fahren, wie sie das wollen. Das ist eben *nicht* der Fall. Diese Personen kennen die Gesetzeslage nicht und verbarrikadieren sich gleichzeitig hinter einer arroganten und egozentrischen Einstellungn den anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber, die sich hochwohlgefälligst ihren Bedürfnissen, Möglichkeiten und Fahrweisen anzupassen haben. Schließlich gibt's ja am Straßenrand keine Temposchilder für Mindestgeschwindigkeit...

    Ich verstehe das Bedürfnis nach Autonomie und Mobilität bis ins hohe Alter. Ich habe auch zwei Eltern, die gerade alt werden (ich bin 36). Und ich sehe beim Vater, dass der abends um Sechs in dieser Jahreszeit schon nicht mehr fahren will, weil es dämmert und er nicht mehr gut sieht. Gut, der alte sture Bock will seine verdammte Brille nicht aufsetzen, damit sähe er wie ein Luchs. Aber so lange da der Leidensdruck nicht hoch genug ist... ich bin aber auch viel zu Zeiten unterwegs, wo die sogenannten "Sonntagsfahrer" die Straßen unsicher machen. Bei uns am Niederrhein auf dem Lande kommen Samstags und Sonntags gern Oppa und Omma ausm Pott zu Besuch, trinken Kaffee und fahren mit ihrem Benz hinterher wieder nach Hause nach Buer oder Sterkrade oder Bottrop. Und das kann für andere Verkehrsteilnehmer eine unglaubliche nervliche Belastung sein, bis endlich der Autobahnanschluss A57 / A40 / A61 erreicht ist (der kann in unserer Gegend schon mal 15-20 Kilometer Anfahrt bedeuten), so dass man vorbeikommt.

    Wenn es hier wirklich um Verkehrssicherheit, Unfallprävention etc. geht, sollte sich keiner hinter Statistiken verstecken, der nichts zu verbergen / zu befürchten hat. Dann ab zum Arzt und nachgewiesen, dass man auf der Landstraße noch 100 fahren kann, auch wenn es regnet - aber bitte keine peinliche Beschimpfung der jungen Wilden und die sollen erstmal trocken hinter den Ohren werden und was die von den Alten noch lernen können und sechzig Jahre unfallfrei und wat ham wir früher malocht.
    Geändert von Sky Traveller (25.01.2016 um 23:29 Uhr)

  10. #20
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Senioren sollen Testfahrten machen - was haltet Ihr davon?

    Zitat Zitat von Sky Traveller Beitrag anzeigen
    Von Klasse-2-Fahrern wird das seit Jahren oder Jahrzehnten ab dem 50. Lebensjahr verlangt. Bei denen geht's um existentielle Fragen, ob die ihren Führerschein und ihren Job behalten dürfen, wenn es zur Gesundheitsprüfung geht. Niemand regt sich auf
    Doch, ich rege mich auf! Weil ich Klasse 2 nur privat fürs Womo nutze.
    Ich kann nur von mir sprechen, aber ich wäre schon sehr borniert, wenn ich nicht zugeben würde, dass sich mit dem Schritt zu Ende 50 bei mir nichts verändert hat!

    Natürlich fahre ich 40 Jahre unfallfrei, aber auch nur, weil ich jeden Tag dazu lerne, wie man den Fehlern der Anderen ausweicht!
    Gruß Thomas

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