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  1. #1
    Ist öfter hier   Avatar von Marcus aus Braunschweig
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    Standard Fähren in Norwegen

    Hallo zusammen,
    im Sommer plane ich das erste Mal nach Norwegen zu fahren.
    Viele Ziele in Norwegen erfordern das Übersetzen mit Fähren.
    Kann man davon ausgehen, dass die Fähren auch mit Wohnmobilen befahrbar sind ? Oder muss man vorher schauen, ob dies auch für Wohnmobile taugleich sind ?

    Danke Euch

    Gruß
    Marcus

  2. #2
    Stammgast   Avatar von k28
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    Standard AW: Fähren in Norwegen

    Hallo Marcus,

    ich habe noch nie eine Fähre erlebt, die keine Wohnmobile mitnehmen. Sonst müsste ja die Straße, die durch die ensprechende Fährverbindung miteinander verbunden wird, schon im Voraus für Wohnmobile gesperrt werden.
    Also keine Sorge, Fähren gehören in Norwegen zum Straßenalltag und transportieren alles, was auch auf der Straße fährt!
    Hier kannst Du schon mal bei einer der wichtigsten Gesellschaften ein bisschen reinschauen:
    http://www.fjord1.no/eng/ferry/ferry-timetables
    Gruß Klaus

    Unterwegs mit Frankia A 740

  3. #3
    Stammgast   Avatar von Esron
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    Standard AW: Fähren in Norwegen

    Ich bin auch gerade dabei unsere Tour im Sommer vorzubereiten, wie Klaus schon sagt, ich habe noch keine Verbindung gesehen, die keine Wohnmobile mitnehmen würden. Ich plane die Küste von Kristiansand aus hochzufahren und da sind einige Fähren von Nöten, ich sehe da kein Problem.
    Gruß

    Roland

    mit der besten besseren Hälfte der Welt immer wieder gerne unterwegs

  4. #4
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Fähren in Norwegen

    Hallo Marcus aus Braunschweig!

    Also, die Frage ist eigentlich nur, wieviel Wohnmobile gleichzeitig auf einer Fähre stehen können. Sind ja nicht überall gleich große Schiffe im Einsatz. Gehe aber davon aus, dass mindest 90% der Schiffe eine zweispurige Decksfläche besitzen. Ich war schon mit einem Mähdrescher zusammen auf einer Fähre, da gingen ausser dem Teil und unserem Mobil noch vier PKW mit auf die Fähre. Aber genau so gut gab es Strecken, die neben einer Spur mit Mobilen auf der mittleren Spur LW bis in die 40-t-Klasse und daneben noch eine Spur mit PKW bestückt hatten.
    Mir bekannt ist nur die Fähre im Lysefjord, die eine Reservierung in der Hauptsaison erfordert. Die nehmen zwar auch etliche Mobile mit, diemüssen aber vorher bei der Fährgesellschaft eine Reservierung gemacht haben. Ein Hinweis vllt. noch: immer bedenken, man muss nur noch für den Beifahrer zahlen. Fahrer ist im Fährpreis fürs Mobil inkludiert. Also bei den von Klaus verlinkten Fähren entsprechend der Fahrzeuglänge den Fährpreis ermitteln, dazu dann noch die weiteren Personen, also alle Erwachsenen + mögl. Kinder. Nicht verzewifeln, weil man ein Fahrzeug besitzt, welches nicht unbedingt in die günstigste Preisklasse gehört, sicher sind die Staumeter auf den Fähren begrenzt und irgendwie muss das ja auch finanziel für die Gesellschaft aufgehen. Eine durch Fähren unterbochene Route ist überhaupt kein Hindernis, selbst wenn man in der Nebensaison unterwegs ist, fahren die nach einem festen Fahrplan. Genießt die ausgesuchten Strecken,fast jeder Kilometer bietet irgendetwas fesselndes.

    Hier eine der beschriebenen großen Fähren

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	0159 - Ørnes.jpg 
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ID:	17489

    Und hier eine kleinere Fähre, mit nur zwei Fahrspuren an Bord

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Bild 098 Fähre von Foroy nach Agskardet.jpg 
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Größe:	54,0 KB 
ID:	17488
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  5. #5
    Ist öfter hier   Avatar von WorldTraveller
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    Standard AW: Fähren in Norwegen

    Wir sind schon zig Fähren in Norwegen gefahren, ebenfalls mit einem WoMo und hatten damals vom Süden, bis hoch an das Nordkap keinerlei Probleme unser WoMo auf eine der Fähren zu bekommen. Die kleineren bedienen ja meistens kürzere Strecken, da kann es ggf. sein, dass man vielleicht eine Runde aussetzen muss, aber dass man eine Fähre nicht nehmen kann weil das WoMo zu groß ist, sollte in Eurem Fall nicht passieren.

    Wie k28 bereits geschrieben hat, gehören Fähren in Norge zum Alltag. Ich habe auch schon die Müllabfuhr auf den Kähnen gesehen, und wo die hinkommen, da sollten wir auch keine Probleme haben.
    Viele Grüße, Heike

  6. #6
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Fähren in Norwegen

    Die Fähren mit denen ich bisher über Fjorde gefahren bin stellten überhaupt kein Problem bei der Benutzung dar. Die Straße endet, die Rampe der Fähre liegt auf, man fährt auf die Fähre nur über eine kleine Stufe die so hoch ist wie die Rampe am Ende dick.
    Mein Womo ist noch dazu ein Hymertramp 674 SL mit wenig Bodenfreiheit und 2,5 Meter hinterem Überhang.
    Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Gebühren. Bei schmalen Fjorden gehts mal mit ca. 25 Euro, bei breiteren kostet es schnell mal bis zu 10 Euro mehr. Allein schon der Sprung zwischen unter und über 7 Metern Fahrzeuglänge ist nicht ohne.
    Ich gebe es zu, ein paar Mal habe ich geschwindelt als ich nach der Länge des Mobils gefragt wurde......generell haben die Kassierer aber ein sehr gutes Augenmaß.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  7. #7
    Ist öfter hier   Avatar von WorldTraveller
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    Standard AW: Fähren in Norwegen

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    ...generell haben die Kassierer aber ein sehr gutes Augenmaß.
    Das wird denen auch manches Mal durch Markierungen erleichtert.

    Allerdings gibt es auch unter Norwegern Deutsche. Selbst miterlebt am Nordkap, wo man damals für den Tunnel noch eine Gebühr entrichten musste. Das WoMo vor uns war deutlich über der 7-Meter-Markierung und der Fahrer schon völlig genervt, weil die 20cm zu viel so zu Buche schlagen.
    Der Kassierer schätzte die Länge des WoMo mit geschultem Blick und wollte dann vom Fahrer die exakte Länge wissen. Wir hörten durch die geschlossenen Fenster, wie "12,90m!!!!" Richtung Kassenhaus gebrüllt wurde.
    Ungläubig schaute der Kassierer ihn an und meinte eiskalt, dass er sich da wohl vertan habe. Die Antwort des Reisenden folgte prompt in doppelter Lautstärke:
    "Ist doch sch***-egal ob 7,20m oder 12,90m! Aarghh!!"

    Bis dato wußten wir nicht ob der vor uns schon wußte, dass er das Gleiche auf dem Rückweg nochmals löhnen muss.

    Die Länge macht also schon was aus, aber wie gesagt, haben wir es noch nie erlebt, dass WoMos grundsätzlich nicht befördert werden.
    Viele Grüße, Heike

  8. #8
    Stammgast   Avatar von LT35
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    Standard AW: Fähren in Norwegen

    Moin

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Gebühren. Bei schmalen Fjorden gehts mal mit ca. 25 Euro, bei breiteren kostet es schnell mal bis zu 10 Euro mehr.
    Die Tarife sind nach Distanz gestaffelt.

    Allein schon der Sprung zwischen unter und über 7 Metern Fahrzeuglänge ist nicht ohne.
    Ähm, der echte Sprung ist bei 6m und der ist auf allen Fähren im Land da sehr deutlich. Der nächste Meter kostet auch mehr, aber das ist irgendwo noch plausibel. Aber für die 10 Fähren in x Jahren kauft man kein kleineres Auto.

    mfG
    K.R.

  9. #9
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Fähren in Norwegen

    Ich habe die Frage nach der Länge meines Mobils immer mit "7 Meter" beantwortet bzw. 7 Finger gezeigt. Ist ja nicht direkt gelogen, sich um 19,5 Zentimeter zu irren kann ja vorkommen. Einem Kassierer habe ich auf sein Nachbohren hin die exakte Länge auf einen Zettel geschrieben worauf eine Tirade in englischer Sprache über mich hereinprasselte.
    Iich kam mir schon ein wenig verscheissert vor, schließlich habe ich doch die Wahrheit gesagt bzw. geschrieben.
    Ein kleineres Wohnmobil werde ich deswegen nicht kaufen. Auch wenn ich bei meinen 2 Norwegenreisen insgesamt 20 Fjordfähren benutzt habe und dafür über 500 Euro bezahlt habe.
    Bei den Gesamtkosten für zwei Norwegentouren mit dem Wohnmobil machen 500 Euro das Kraut auch nicht mehr fett.
    Ich werde wieder mal hinfahren und dann weniger Fähren benutzen. Nicht wegen der Gebühren, wir haben das Fjordland ziemlich ausgiebig bereist und werden uns das nächste mal mehr im Landesinneren bewegen. Mit ein paar Ausnahmen: Die Insel Runde muß auf jeden Fall nochmal sein, ebenso Bergen, das Westkap und die gegend um Alesund. Diese Gegenden sind im letzten Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen, ebenso der Trollstigen, da hätte uns der Regen wahrscheinlich runtergespült, den Vogelfelsen auf Runde konnte ich wegen eines Meniskusrisses nicht besteigen.
    Unsere Reise fand im letzten Jahr Ende Mai/Anfang Juni statt. Das war eindeutig zu früh im Jahr. Auf den Bergen lag jede Menge Schnee, Seen waren noch zugefroren und einige Museen die mich interessiert hätten waren ebenfalls noch zu. Bei 15 Tagen Aufenthalt in Norwegen regnete es an 11 Tagen durchgehend.
    Das nächste mal werde ich Ende Juni/Anfang Juli fahren.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  10. #10
    Ist öfter hier   Avatar von Ducato Freddy
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    Standard AW: Fähren in Norwegen

    Wir waren diesen Sommer 4 Wochen in Skandinavien; die meiste Zeit in Norwegen. Wir hatten nie Probleme mit den Fähren, insgesamt haben wir 9x eine Fähre benutzt. Fahrzeuge über 6m Länge kosten fast doppelt soviel wie Fahrzeuge unter 6m Gesamtlänge. Reserviert hatten wir nur 2x (Grena-Varberg und zurück) sonst sind wir einfach hingefahren und haben jeweils die nächste Fähre genommen.
    Besonders gefallen hat uns die RV17 Wünsche Dir viel Spass!!

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