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    Stammgast   Avatar von Wolle_M
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    Standard WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Hallo liebe Gemeinde,
    mein Name ist Wolfgang und ich möchte hier erstmals meine Reiseeindrücke schildern. Das WoMo habe ich seit einem Jahr und bin aufgrund seines Alters stets am Basteln. Ich komme aus dem schönen Schöeswig-Holstein, doch der Spruch "Der echte Norden" kann so von mir nicht unterschrieben werden

    Die Idee war einfach. Töchterchen Alexandra, fast 12, und ich sind beide Wildnisfans. Vor der Tür stand unser altes Wohnmobil, ein Laika Laserhome von 1991 mit rund 202.000 km auf dem Tacho, angetrieben von einem Peugeot J5 mit 95 PS Turbodiesel. Ich hatte den vergangenen Winter benutzt, den Vollintegrierten trocken zu legen. Durch Alufraß aufgrund unsachgemäß montierter Zubehörteile, gab es erheblichen Schimmel- und Gammelalarm. Nun sollte also die erste große Tour starten. Einen Kurztrip nach Lökken hatte unser Laika schon im Mai klaglos absolviert.


    In groben Zügen sollte es über Dänemark, Hirtshals per Fähre nach Norwegen, Langesund gehen. Hier bot die Fjordline eine viereinhalbstündige Überfahrt für unschlagbar günstige 82€ an.


    Am 29.7. gegen Mittag waren wir startklar. Vollgepackt mit Lebensmitteln, Wasser- und Treibstofftanks gefüllt, fuhren wir bei km-Stand 202750 los. Von Itzehoe über die A23 gen Norden.


    Wir hatten uns vorgenommen, die Nordeseeküste entlang der B 11 nach Lökken zu fahren, dort zwei Nächte auf dem uns schon bekannten Platz "Lökken Strand Camping" zu verbringen und schließlich am 31. die Fähre von Hirtshals zu nehmen. Trotz des bisher verregneten Sommers hatten wir Glück, die Sonne schien und die Straßen waren angenehm leer.

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    Genau 257 km später, es war gegen 15.30 Uhr, irgendwo neben Varde, da wo B11 und B12 sich ein Stück des Weges teilen, wurde der Motor-und Turbolärm schlagartig unerträglich. So steuerte ich einen Rastplatz an, um nachzusehen. Zwischen der komplett aus Edelstahl gefertigten Auspuffanlage und dem Rohr zum Turbo war das Auspuffrohr durchgebrochen. Na, das fing ja gut an... Dank ADAC-Premiumkarte machte ich mir keine größeren Sorgen, ein gewiefter Pannenhelfer würde mittels Reparaturblech und einigen Schellen den Schaden schon richten, dachte ich. Nach 90 Minuten erschien Ian, sehr freundlich, sogar einige Brocken Deutsch sprechend. Ian legte sich sogleich unter den Wagen und stellte fest: "I cant't fix this, but there is a Verkstatt near Varde".


    Ian befestigte den Auspuff provisorisch mit zwei Kabelbindern, nahm dankbar meine 5€ Trinkgeld und verschwand winkend. Inzwischen war es 17.30 Uhr, ich hatte keine Hoffnung auf eine offene Werkstatt. Trotzdem fuhren wir laut röhrend und pfeifend zu, besagten Ort. Keine Menschenseele auf dem großen Gelände. Also suchte ich in den Schrottcontainern nach Draht und Dosen. Ich fand ein Stück Schweißdraht, sonst nichts Brauchbares. Die Reparatur konnte starten. Drei Zeltheringe und eine alte Rolle Glasfaser-Klebeband halfen, beide Rohre zu stabilisieren.


    Drei Spannschellen fixierten alles bombenfest.


    Nun konnte es weitergehen, doch uns lief irgendwie die Zeit davon. Gegen 22 Uhr schloss der Campingplatz und ich hatte keine große Lust vor der Schranke zu übernachten.


    Trotzdem blieben wir auf der B11 und legten das eine oder andere Päuschen ein, wobei ich wieder einmal froh war, einen richtigen Fäkalientank zu haben, so oft, wie Töchterchen mal musste.




    Trotzdem schafften wir es, bis kurz nach 10 den Platz zu erreichen. Wir wurden eingelassen, man kannte uns noch, ersparte uns somit die Anmeldung und wir fuhren auf unsern Stammplatz direkt an der Steilküste. Inzwischen hatten wir heute 540 km abgespult.


    Der nächste Tag wurde am Strand bei strahlendem Wetter verbracht. Am 31. wollten wir um sieben starten, um die 35 km nach Hirtshals zu fahren. Um acht Uhr war Checkin. Doch die Nacht wurde viel kürzer. Um kurz nach fünf brachen beide Gelenke des Klapptisches, auf dem sich zum Teil mein Bett befand, ab, die Platte rutschte herunter und meine Schlafstätte war dahin. Mein lautes Fluchen weckte auch die Tochter, die sich schier weglachen wollte. "Tja Papa, bist wohl doch zu dick..." war einer der Kommentare. Alexandra schlief immer in dem Klappbett über dem Cockpit, ich in der hinteren Sitzgruppe, die bisher mittels Tisch zum Bett umgebaut werden konnte. Eigentlich eine geniale Konstruktion, aber wohl nicht für mein Gewicht gemacht.


    Die Fähre erreichten wir pünktlich und die Überfahrt war unspektakulär. Trotz angesagten 3m-Wellen schaukelte es nur wenig. Nachdem wir die Fähre gegen 14.40 Uhr verlassen hatten, reihten wir uns in eine lange Schlange ein, an deren Kopf drei Zöllner standen und hin und wieder ein Fahrzeug herauswinkten. Wir hatten Glück und der geschmuggelte Wein wurde nicht entdeckt.


    Sofort ging es steil bergauf. Ständig zweiter oder dritter Gang, immer höher in die Berge. Nach einer Stunde nahm ich den so bekannten Geruch von Kühlmittel wahr, hielt auf einem Parkplatz und hatte Recht. Eine Pfütze Kühlflüssigkeit empfing mich, als ich mich unter den Wagen legte. Es tropfte aus Richtung Wasserpumpe. Wieder kreisten die Gedanken. Was war passiert, das Thermometer hatte kurz über 90 Grad angezeigt, also schied Überkochen wohl aus. Kühlmittelpumpe wäre das Ende der Reise gewesen, dies war mir klar. Also warten und abkühlen lassen. Nach dreißig Minuten vorsichtig den Deckel des Ausgleichsgefäß abgeschraubt, es war staubtrocken von innen. Dank genialer Konstrukteure war es nahezu unmöglich, Wasser nachzufüllen. Zwischen Öffnung und oberer Abdeckung war 10 cm Luft. Mit einem schlanken Glas gelang es schließlich ca. 1 Liter aufzufüllen. Probelauf: Alles dicht. Puh! Jetzt bekam das WoMo einen Namen und ein Versprechen: "Albert, wenn du durchhältst und uns wieder heim bringst, wirst du repariert. Andernfalls Schrottplatz!" Alexandra bekräftigte dies Versprechen: "Genau Albert! Reiß dich zusammen!"


    Die weitere Reise ging über die E18 Porsgrunn B32 Skien B40 Lardal, E18 Rtg. Drammen bis Abfahrt Sande. Weiter, quer zur B35 gen Eidvoss nach Ringerike und Jernaker auf E16 bis Lunner. Dort schlugen wir uns auf die Schotterpisten und fanden einen schönen Platz in den Sommarberget, zwischen frei umherlaufenden Schafen. Unsere erste Nacht in Norwegen nach einer 220 km Etappe.


    Wir hatten uns angewöhnt, morgens nach dem Austehen eine Portion Müsli und mittags Brote mit Aufschnitt zu essen. Abends kochte ich uns was. Wir hatten Reis und Nudeln an Bord, jede Menge Konserven, frische Tomaten und Gurken und allerhand Soßen.


    Das hintere Bett wurde mittels Campingtisch und der alten Tischplatte wieder einigermaßen hergestellt. Doch mein Gewicht traute ich ihm nicht mehr zu, also tauschten Alexandra und ich die Schlafplätze. Pünktlich um neun ging es weiter. Wieder war ich froh ein WoMo mit Fäkalientank zu haben, da sich Töchterlein beharrlich weigerte, ihren Hintern in die Botanik zu halten. Da halfen keine Diskussionen. Dank Iphone Navi gelangten wir über Roa und Lunner auf die Straße und fuhren querab Richtung Dal, dann die E6 über Eidsvoll und Elverum. Über die B25 fuhren wir gen Nybergsund und bogen auf die B208 Richtung Schweden ab. So hatten wir einen eleganten Bogen um die Metropole Oslo geschlagen und waren dem Motto Wildnis treu geblieben.


    Die B 208 hatte es allerdings in sich. Derart holperig, dass Tempo 50 das Maximum waren. So erreichten wir die Gabelung zur B26 und kurze Zeit später das Värmland in Schweden. Hier folgten wir der B 62 bis kurz vor Sysslebäk, bogen rechts ab Richtung Bograngen und Dyrpasen. Dann schlugen wir uns wieder auf Schotterpisten in die Wälder und rasteten an einem einsamen See in den Midsommarberget. Den Weg zum See schritt ich zuvor aber zu Fuß ab, zu schmal und matschig war die Einfahrt. Wenden sollte schon möglich sein. Nach 200 m endete der Weg an einem kleinen Grillplatz am See. Um 17 Uhr, nach gefahrenen 345 km, gab es erst einmal warmes Essen.


    Alex wollte angeln, also fummelte ich Haken und Gewichte an die beiden uralten Angeln, die ich seit Kinderzeiten hatte. In Ermangelung von Posen mussten kleine Holzstückchen herhalten. Leider war uns Petri nicht heil, wir fingen nichts. Auch Elche, von denen es 300.000 Stück in Schweden geben sollte, sahen wir bisher nicht.

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    Zeitig gegen 9 Uhr ging es im Regen am 2.8. weiter.


    Nachdem uns das Iphone wieder auf feste Straßen geführt hatte, schlug ich eine nördöstliche Route ein. Über die B 62 Nora Ny , B 45 Malung Richtung Mora, dann über die B70 nach Rattvik. Uns beiden war nach Duschen zumute, also liefen wir den Waldcampingplatz in Furudal an. 240 SKR für alle Personen und Strom war echt günstig. Der Platz selber bot einen Badestrand, Minigolfbahn und diverse Grillhäuschen an.


    Frisch geduscht gab es eine neue Nudelvariation. Heute hatten wir 413 km zurückgelegt.


    Am Morgen des 3.8. schlug ich vor, noch weiter in den Norden zu fahren, um eventuell Nordlichter bewundern zu können. Eigentlich eine dumme Idee, da wir meistens schon gegen 23 Uhr in den Betten lagen.
    Fortsetzung folgt...
    Geändert von Wolle_M (12.08.2015 um 13:44 Uhr)

  2. #2
    Stammgast   Avatar von Wolle_M
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    Standard AW: WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Fortsetzung:
    Also folgten wir der E45 gen Östersund. Uns beiden fiel auf, dass die Besiedlung hier deutlich zunahm. Das entsprach nicht unserem Wunsch nach Wildnis. 30 km vor Östersund drehte ich um und fuhr ungefähr 45 km zurück. Im Westen erblickten wir schneebedeckte Berge, die zogen uns förmlich an. In Arsana bog ich grobe Richtung Ljungdalen ab. Eine sehenswerte Strecke durch wunderschöne Landschaft, kaum Fahrzeuge, einfach traumhaft. Plötzlich rissen mich mehrere auf die Straße trottende Tiere aufschrecken. "Elche!!!" rief Alexandra, die Augen weit aufgerissen. Aus einem Weg kamen von rechts einige dunkelbraune Geweihträger auf uns zu. Ich wendete einige Meter weiter und hielt auf einem kleinen Parkplatz. Kamera mit Teleobjektiv ausgerüstet, so schlichen Alex und ich zum Ort der seltsamen Begegnung. Tatsächlich, ohne Hast trotteten vier Rentiere die Straße entlang.


    Wir waren fasziniert. Sie trugen weder Halsband noch Ohrmarke wie bei einige späteren Sichtungen.
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    Einige Kilometer weiter konnten wir einen kapitalen Brocken in einer Lichtung beobachten und ablichten. Dieser hatte allerdings hellgraues Fell. Alexandra war ganz aus dem Häuschen, besonders als sie von mir erfuhr, dass ich zwar Elche auf meinen früheren Touren aber noch nie Rentiere gesehen hatte.


    Wir fanden einen Schlafplatz zwischen Flasjön und Ytter-Grucken nach 461 km. Es war inzwischen 20 Uhr geworden.


    Am Morgen des 4.8. lassen wir es ruhig angehen und starten erst nach 10 Uhr. Nachdem wir dem Schotterweg weiter gefolgt waren, mussten wir feststellen, das er an einem Gehöft endet. Freundlich grinsend winken uns die Bewohner zu, als wir wenden. Im Hintergrund winkten die Berge.


    Dank Navi, eine Straßenkarte hatte ich nur vom Värmland und Dallarna, kamen wir wieder auf die Hauptroute nach Ljungdalen. Große elektronische Hinweisschilder wiesen auf eine nächtliche Sperrung der Straße in den Wintermonaten hin. Fast schnurgerade und nicht wirklich steil ging es auf den höchsten Pass Schwedens, dem Flatrouet in 975 m Höhe. Eine phantastische Aussicht auf die rundherum liegenden, teils mit Schnee bedeckten Berge hatten wir vom Parkplatz der Passhöhe. Viele Wanderer starteten hier ihre Tour.


    Bergab, ebenso schnurgerade kamen wir zur B84 in Funäsdalen. Der Straße folgten wir ein Stück bis zum Abzweig der B311. In der Nähe von Mälen nach nur 158 km war um 15 Uhr Feierabend. Zwischendurch hatten wir an einem breiten, schnell fließenden Bach unseren Trinkwasservorrat mittels Gießkanne aufgefüllt.


    Alex und ich gehen auf Fotosafari und können Eine Rentiermami mit ihrem jungen Bullenkalb bewundern und fotografieren. Das Muttertier trägt ein Halsband, gehört also zur Herde der Samen. Ganz entspannt liegen beide im Schatten einer krüppeligen Birke und kauen wieder. Wir nähern uns nur bis auf 20 m, denn wir wollen die Tiere nicht erschrecken.


    Morgens am 5.8. erwachen wir erst gegen halb zehn in strömendem Regen. Nach dem Frühstück gehet es wieder zur B311 zurück ins Värmland. Über Sarna und Malung fahren wir gen Torsby. In Malung mussten wir drei Tankstellen anlaufen, um eine zu finden, die Bargeld annimmt. Ich wollte auf keinen Fall schwedische Kronen mit nach Hause bringen. Außerdem war die extra für den Urlaub angeschafft Prepaid-Visakarte noch nicht aufgeladen, obwohl ich zwei Tage zuvor online Geld überwiesen hatte. Und eine deutsche Maestro-Karte wird in Schweden nicht akzeptiert.


    In Uddheden schlugen wir uns wieder in die Büsche und fanden einen Schlafplatz mitten im Wald. Dies sollte die letzte Übernachtung in Schweden werden. Am 6.8. entschieden wir uns, gen Helsingborg zur Fähre zu fahren. Zum Glück war das Geld inzwischen auf die Visa-Karte gebucht worden.


    Über die E45 ging es gen Göteborg. Die angezeigte Maut verwirrte mich, denn ich wollte ja nicht durch die Stadt. Weiter Richtung Malmö, die Tafel zeigt 9 SKR an... Wann die wohl kassiert werden, frage ich mich bis Helsingborg. Nach 300 km fällt mir der Spritstand auf. Er steht bei 1/2, eigentlich deutlich zu niedrig. Als wir anhalten, plätschert Diesel auf die Straße... Motor aus, das Plätschern hört auf. Die Ursache ist schnell gefunden, eine Schelle an der Rücklaufleitung hatte sich verabschiedet und der Schlauch war abgerutscht. Dank mitgeführter Kabelbinder keine große Geschichte, aber ca. 30 l Diesel verloren. Albert hat zwei Dieseltanks, zusammen 120 l. Man fährt fast 500 km, bevor die Sprituhr überhaupt reagiert. Bei Stand 1/2 fehlen schon rund 70 l...


    Nächste Tankstelle Visa-Karte testen. Ja funzt, Tank wieder aufgefüllt. Um 20.45 Uhr erreichen wir die Fähre nach Helsingör und dürfen stolze 54€ für 20 Minuten Fahrt bezahlen. Nur fünf Minuten später gehts los.


    Die weitere Fahrt gestaltet sich chaotisch. Rund um Kopenhagen alles Baustellen, schlecht beleuchtet und Autofahrer die wie die Wahnsinnigen heizen, links und rechts überholen, einfach anstrengend. Ganz im Gegenteil zum gemütlichen Reisen im Rest Dänemarks. Nach Zahlung von 235 DKR dürfen wir die Beltbrücke passieren und erreichen Kolding. 50 km vor Flensburg ist bei mir die Luft raus, wir übernachten auf einem Rastplatz zwischen brummender Kühlaggregate der LKW und zwei modernen Laika-Wohnmobilen.


    Um 10.30 Uhr am darauffolgenden Tag erreichen wir schließlich unser Zuhause, km-Stand 206220, also nach 3.470 km und rund 350 l Diesel. Albert hat durchgehalten, wird also repariert.


    Es geht also, altes Auto, lowbudget-Tour, schöne Erlebnisse. Doch die Durchsicht heute bringt eine ganze Latte Arbeitspositionen mit sich: Auspuffhosenrohr, Manschetten der Antriebswellen, oberes Lenkradlager und automatische Einstiegsstufe schreien nach Überholung.
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    Begeistert haben mich an dem alten Laserhome die Wenigkeit und erstaunliche Motorkraft bei durchschnittlich 10 l Verbrauch. Unverzichtbar war das feste Klo und der große Dieseltank. Schade, dass es dieses WoMo nicht mehr neu gibt. Ach ja, fast vergessen, Albert ist dank anderer Federn und hinterer Bremse auf 3,5 to aufgelastet.


    Technische Daten:
    Fahrgestell Peugeot J5
    Erstzulassung 1991
    Leistung 95 PS
    Motor 2,5 l Turbodiesel, keine Schadstoffeinstufung
    Länge 5,93 m
    Höhe 2,85 m
    Breite 2,12 m
    Fäkalien-, Abwasser- Frischwassertank
    Truma Umluftheizung und Warmwasserboiler,
    Elektrolux Kühlschrank
    Platz für 2 x 11 kg Gas
    Außengasanschluss


    Inzwischen repariere ich....

    Grüße,
    Wolfgang
    Geändert von Wolle_M (12.08.2015 um 13:47 Uhr)

  3. #3
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Hallo Wolfgang,
    Gratulation zu Deinem humorvollen Bericht einer nicht ganz einfachen Tour.

    Grüße

    Gert

  4. #4
    Kennt sich schon aus   Avatar von TravelVan690G
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    Standard AW: WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Sehr schöner Bericht


    LG
    Gerd
    Lieben Gruß vom Gerd

  5. #5
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Das war für Deine Tochter bestimmt ein toller Urlaub, an dem sie noch nach Jahren zurück denken wird.
    Schöner Bericht!


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    Geändert von Chief_U (12.08.2015 um 15:47 Uhr)
    Viele Grüsse
    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

  6. #6
    Stammgast   Avatar von Zwergi
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    Standard AW: WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Wow, du bist ja mutig! Ich wär am Anfang wohl schon umgekehrt nach dem ADAC-Flop .
    Ein toller Bericht, da lechzt man förmlich nach mehr!
    Euch noch viele schöne Fahrten mit eurem Albert, der hoffentlich bald wieder fit ist!
    Freundliche Grüße ,
    Maja

  7. #7
    Stammgast   Avatar von Wolle_M
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    Standard AW: WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Vielen Dank für die netten Worte!
    Heute dritter Tag der Reparatur, immer mehr Mängel fallen auf, grrr.... Am Schlimmsten war das obere Lengwellenlager. Ein Schleifkontakt der Hupe war abgebrochen und in das Nadellager (eigentli. ne Nadelhülse) gefallen und einige Lagerteile hatten sich verabschiedet. Das Lager war vom Hersteller Nadella nicht mehr lieferbar, aber mit Glück gab es eins in der Bucht für 14€...

    Morgen gehts weiter, wollen doch noch mal los diese Ferien Diesmal sogar mit skeptischer ( all inclusive liebender) Frau.

    Gruß,
    Wolfgang

  8. #8
    Stammgast   Avatar von HeiGerHH
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    Standard AW: WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Ein schöner Reisebericht, der mal ganz anders ist.
    Gut, daß du alles selbst reparieren kannst. Für mich wäre schon in Varde Endstation und somit Reiseabbruch.

    Gruß

    Gerhard



    https://www.heigerhh.jimdofree.com


    Heike und Gerhard, unterwegs im Fiat Ducato - Bürstner Lyseo Time T Limited 690 G



  9. #9
    Kennt sich schon aus   Avatar von daffi2222
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    Standard AW: WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Abenteuer Wohnmobil.

    Da freut man sich bald wieder los zukönnen. Viel Glück bei der Reparatur. Stell mal ein Bild von Albert ein.
    Scheint ein tolles Womo zu sein.

    Noch viele tolle Reisen Euch vieren.


    Gruß

    Ralf
    Das schöne am Leben ist doch, das es immer weitergeht.

  10. #10
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: WoMo Safari mit altem Laika in Skandinavien

    Hallo Wolfgang, spannender Bericht, schön geschrieben - Danke ! Deiner Tochter und Dir wird eine schöne Erinnerung bleiben. Grüsse Jürgen

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