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Thema: Die Baumfrage

  1. #1
    Kennt sich schon aus  
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    Standard Die Baumfrage

    Hallo Waldbauerfranz,
    Deine Beiträge gefallen mir immer, besonders die, wenn es um Deinen Wald geht.
    Daher eine Frage an Dich.
    Dabei geht es nicht direkt um Wald aber immerhin um Bäume.

    Kannst Du Dir einen Reim darauf machen, daß die Bahn bei Sturm
    über umgestürzte Bäume stolpert?
    Müßten die Bäume, die auf Schienen und Oberleitung fallen
    nicht vorsichtshalber gefällte werden?

    Grüße nach Bayern

    Gert

  2. #2
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Die Baumfrage

    Da misch ich mich mal ein:
    Habe ein Grundstück direkt oberhalb einer Böschung für eine Bahnstrecke.
    Die Bahn verbietet mir, auf meinem Grundstück Bäume wachsen zu lassen. Sie würden bei Westwind auf die Gleise fallen wenn sie höher als ca 5 m wären.

    Ein Meter östlich der Grenze - also auf dem Bahngrundstück und noch näher an den Gleisen wachsen schöne Eschen die die 10 m bald erreichen.
    Im Frühjahr hat die Bahn entlang der Böschungen viele Bäume fällen lassen. Aber drei Eschen direkt bei meinem Grundstück hat sie stehen lassen.
    Die Fällungen wurden von Osteuropäern fast ohne jede Personensicherung durchgeführt. Es war nicht zum Ansehen!

    Bei jedem Weststurm beobachte ich die Eschen interessiert.
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T.
    https://get.google.com/albumarchive/...sR06Is0B-zdVPD

  3. #3
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Die Baumfrage

    Moin Alter Hans,

    hier in der Nähe von HH liegen bei jedem popeligen Sturm
    die Bäume auf den Schienen.

    Dann sind Bahnstrecken stundenlang gesperrt.

    Kopfschüttel

    Grüße

    Gert

  4. #4
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Die Baumfrage

    Hallo Gert,

    zu Zeiten des Dampfbetriebs wurden die Schneisen des Gleiskörpers mit entsprechendem Wachstumshemmern freigehalten. Also so wie mit Unkrautvernichtungsmittel der Boden freigehalten. Da kannte man die Brandgefahr, durch Funkenflug. Das damit auch der Baumbewuchs zurückgehalten wurde, wurde in Kauf genommen. Jetzt fährt ja keine Dampflock mehr.....

    Natürlich werden die Kosten für die Trassenpflege gern heruntergefahren. Solange man doch nur im Schadensfall eingreifen muss, dafür evtl sogar die freiwillige Feuerwehr anrückt.....
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  5. #5
    Stammgast  
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    2.846

    Standard AW: Die Baumfrage

    Hallo Gert, wie soll man das denn auch machen? Willst Du Schneisen in der Breite von vielleicht dem anderthalbfachen der Baumhöhen neben den Gleissen?
    Gruß, Stefan

  6. #6
    Stammgast   Avatar von dojojo
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    Standard AW: Die Baumfrage

    Hallo,

    stufenförmig: neben den Gleisen niedrige Büsche, daneben etwas höher wachsende. Dann Bäume, dessen Sorten kleinwüchsig sind. Dann die "normalen" Bäume.
    Geändert von dojojo (28.07.2015 um 00:37 Uhr)
    LG aus DO von Johannes zur Zeit mit einem TPH 50 unterwegs ...

  7. #7
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Die Baumfrage

    Jeder Waldbesitzer ist gehalten die Bäume in seinem Bestand auf Standfestigkeit zu kontrollieren, er hat auch eine Wegesicherungspflicht. Die Straßenbauämter machen das entlang der Straßen regelmäßig. Normalerweise müßte das entlang von Schienestrecken auch gemacht werden, eine totale Sicherheit gibt es aber nicht.
    Es müsste zu beiden Seiten von Bahntrassen ein Streifen von mindestens 35 Metern baumfrei gehalten werden um ganz sicher zu sein. So viel Grund gehört aber der Bahn normalerweise nicht.
    Bei den immer wiederkehrenden Behinderungen durch umgestürzte Bäume auf Straßen oder Schienen sollte der Staat oder irgend eine Stadtverwaltung schon mal vorbeugend tätig werden, zumindest wenn es sich um Bäume oder Wälder handelt die der öffentlichen Hand gehören. Man mischt sich sonst überall ein und macht den Menschen Vorschriften, hier kümmert sich niemand. Wenn ein privater Wald nahe an Schienentrassen steht ist die einzige Möglichkeit zu versuchen dem Besitzer entsprechende Streifen abzukaufen. In den allermeisten Fällen waren die Wälder vor den Schienen da.
    Zum Beitrag vom Alten Hans : Ich möchte den Sturm sehen der 10 Meter hohe Eschen zu Fall bringt, die sind so stabil dass sie kein Wind umbläst. Zur Baumpflegekolonne : Die Bahn schreibt das aus, der billigste Anbieter bekommt den Auftrag. Wie das dann ausschaut hast du ja gesehen.
    Meistens sind es Fichten die auf Gleise fallen und da ließe sich schon rechtzeitig eingreifen. Fichten sind Flachwurzler und nicht sehr stabil gegen Stürme. Sie brechen bei starkem Wind auch gerne in unterschiedlichen Höhen, meist im Gipfelbereich, mal ab.
    In meinem Wald hat der letzte Sturm bis auf eine Ausnahme nur Fichten umgeworfen, die Kiefern auf der gleichen Fläche blieben stehen. Ich kann auch jetzt schon ziemlich sicher vorhersagen an welchen Stellen im Wald beim nächsten Sturm Bäume fallen werden. Wenn ein Wald mal "offen" ist steigt die Anfälligkeit für Windwurf stark an.
    Bei der Bahn wäre es eine Möglichkeit die Baumbestände entlang der Trassen zu kontrollieren und mit den Besitzern der Bäume zu reden. Dazu ist dieser Verein jedoch viel zu schwerfällig. Also werden auch bei den nächsten Stürmen wieder Bäume auf die Schienen fallen.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  8. #8
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Die Baumfrage

    Ja, Franz,schwerfällig,da kann ich Dir nur recht geben auch wenn ich bei dem Verein beschäftigt bin.

    Gruß Arno

  9. #9
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Die Baumfrage

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    Es müsste zu beiden Seiten von Bahntrassen ein Streifen von mindestens 35 Metern baumfrei gehalten werden um ganz sicher zu sein. So viel Grund gehört aber der Bahn normalerweise nicht.
    Bei der Bahn wäre es eine Möglichkeit die Baumbestände entlang der Trassen zu kontrollieren und mit den Besitzern der Bäume zu reden. Dazu ist dieser Verein jedoch viel zu schwerfällig. Also werden auch bei den nächsten Stürmen wieder Bäume auf die Schienen fallen.
    Als Neuanlieger hatte ich beim Grundstückskauf unterschreiben müssen, dass ich auf meinem Grundstück (ca 8 m von den Gleisen entfernt) keine Bäume wachsen lasse.
    Die Bahn lässt aber auf ihrer eigenen Böschung (näher an den Gleisen und 1 m von meiner Grenze entfernt die Eschen stehen).
    Das verstehe wer will.
    @Franz: schade dass die Eschen so stabil wurzeln. Ich mag nicht dass sie mir die Morgensonne nehmen. Da wäre ein guter Sturm für mich angenehm.
    Die Züge fahren an dieser Stelle nur sehr langsam, so dass keine Katastrophe entstehen würde.
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T.
    https://get.google.com/albumarchive/...sR06Is0B-zdVPD

  10. #10
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Die Baumfrage

    Hallo Hans!

    Kannst Du nicht einen Bekannten überreden, Dir seine Kettensäge vorzuführen.

    Das wird den Eisenbahnern nicht auffallen, wenn da zwei Personen am Bahndamm "arbeiten", könnte ja eine bestellte Kolonne sein. Musst nur dafür sorgen,dass die Bäume auch auf Dein Grundstück fallen.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



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