Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #1
    Stammgast   Avatar von Driving-office
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    Standard Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    Werden Deutschlands Straßen unsicher?
    http://www.stuttgarter-nachrichten.d...c7929f558.html
    Grüße aus dem driving-office

    "Nur wer reist, kommt auch ans Ziel"

  2. #2
    Stammgast  
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    Standard AW: Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    Das hat doch nix mit "Deutschlands Strassen" zu tun: Es handelt sich um die schon oft berüchtigten Parkplätze an Autobahn-Raststätten.
    Wer dort übernachtet, geht ein unkalkulierbares Risiko ein,



    Volker
    Alles, was ich habe, ist sinnvoll und nützlich. Alles, was ich nicht habe, ist unsinnig und überflüssig.

  3. #3
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    Man kann jetzt sagen: "Wer ist auch so leichtsinnig und übernachtet auf einer AB-Rastästte".
    Man kann aber auch sagen: Nehmen wir es denn einfach hin, das AB-Rastätten mehr und mehr zum rechtsfreien Raum werden?
    Alleine der Schaden durch Diebstähle in LKW (Planenschlitzer) word auf über 7 Mrd.€ geschätzt.
    Ich würde schon aus 100 anderen nicht auf einer AB-Raststätte übernachten. Aber ich meine auch, dass die Exekutive da mehr machen muss.

  4. #4
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    Ich bin auch einmal unangenehm von "Hooligans" in Vaterstetten aufgeweckt worden. Zwei dicke Beulen und Kratzer bevor ich gerade noch weg kam. Zum Glück hatte keiner von denen eine Eisenstange oder ähnliches dabei um meine Scheiben einzuschlagen.

  5. #5
    Stammgast   Avatar von Esron
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    Standard AW: Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    Es ist wirklich traurig, wir hatten das Thema schon mal in einem anderen Thread, da ging es um LKW auf der BAB.
    Die Autobahn ist aus meiner Sicht ein mehr oder weniger rechtsfreier Raum und da gehören auch Raststätten zu.
    Es wird über kurz lang dazu kommen, dass auch hier private Sicherheitsdienste einspringen, wie z.B. in U-Bahnen.
    Die Kosten werden dann auf die Nutzer, in der Regel LKW-Fahrer, umgelegt, Parkgebühren auf Autobahnraststätten.
    Die müssen auf diesen Anlagen übernachten. Und, wie Raid sagt, in diesem Segment entstehen die weitaus größten Schäden.
    Ich gehöre gewiss nicht zu den Leuten, die immer und über all nach dem Staat rufen, aber im öffentlichen Raum hat der Staat die Sicherheit zu gewährleisten.

    Ob man auf Raststätten übernachtet, wobei es ja in der Regel ja nichts anderes ist als ein paar Stunden schlafen um für die Weiterfahrt wieder fit zu sein, ist sicher eine grundsätzliche Frage. Aber ob der Staat noch Willens oder in der Lage ist die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten ist eine andere.
    Gruß

    Roland

    mit der besten besseren Hälfte der Welt immer wieder gerne unterwegs

  6. #6
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    Beinahe alles was in Amerika in Mode ist oder war kommt irgendwann zu uns.
    Jetzt ist anscheinend der Wilde Westen angekommen.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  7. #7
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    Der Staat hat das Gewaltmonopol, dann soll er es gefälligst auch intensiver ausüben. Einbrüche in Häuser, Fahrzeuge und Wohnmobile haben drastisch zugenommen, gleichzeitig hat man intensiv Stellen bei der Polizei abgebaut. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass meine Steuern weniger geworden sind. Also akzeptiere ich auch nicht, dass meine Sicherheit weniger wird. Manchmal erschleicht mich das Gefühl, dass die Sicherheit des "kleinen Mannes" in der Politik keine Priorität mehr hat. Dies bestätigt auch die meines Erachtens dümmliche Aussage, dass man sein Haus zu Festung umbauen soll, damit nicht eingebrochen wird.
    Nein, ich werde mein Haus nicht vergittern, ich erwarte mehr Leistung und Qualität der Executive und Judikative.
    Wenn dies so weiter geht, dann werden wohl so manche Bürger dieses Gewaltmonopol bald selbst in die Hand nehmen. Das kann nicht Sinn der Sache sein.
    Dies war keine Kritik an der Polizei, dies ist eine Partei-unabhängige Kritik an der Politik von Bund und Ländern.
    Statt völliger Auflösung des persönlichen Datenschutzes (die nicht vor solchen Straftaten schützt) empfehle ich einfach wieder mehr Präsenz in kritischen Gegeneden.
    Klar kostet das Geld, aber scheinbar herrscht daran wohl zur Zeit kein Mangel, wenn ich dauernd höre wie viel mehr der Staat schon wieder an Steuern kassiert hat.

  8. #8
    Stammgast   Avatar von Esron
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    Standard AW: Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    mehr gibt es dazu eigentlich nicht sagen!
    Gruß

    Roland

    mit der besten besseren Hälfte der Welt immer wieder gerne unterwegs

  9. #9
    ebi1
    Gast

    Standard AW: Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Der Staat hat das Gewaltmonopol, dann soll er es gefälligst auch intensiver ausüben. Einbrüche in Häuser, Fahrzeuge und Wohnmobile haben drastisch zugenommen, gleichzeitig hat man intensiv Stellen bei der Polizei abgebaut. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass meine Steuern weniger geworden sind. Also akzeptiere ich auch nicht, dass meine Sicherheit weniger wird. Manchmal erschleicht mich das Gefühl, dass die Sicherheit des "kleinen Mannes" in der Politik keine Priorität mehr hat. Dies bestätigt auch die meines Erachtens dümmliche Aussage, dass man sein Haus zu Festung umbauen soll, damit nicht eingebrochen wird.
    Nein, ich werde mein Haus nicht vergittern, ich erwarte mehr Leistung und Qualität der Executive und Judikative.
    Wenn dies so weiter geht, dann werden wohl so manche Bürger dieses Gewaltmonopol bald selbst in die Hand nehmen. Das kann nicht Sinn der Sache sein.
    Dies war keine Kritik an der Polizei, dies ist eine Partei-unabhängige Kritik an der Politik von Bund und Ländern.
    Statt völliger Auflösung des persönlichen Datenschutzes (die nicht vor solchen Straftaten schützt) empfehle ich einfach wieder mehr Präsenz in kritischen Gegeneden.
    Klar kostet das Geld, aber scheinbar herrscht daran wohl zur Zeit kein Mangel, wenn ich dauernd höre wie viel mehr der Staat schon wieder an Steuern kassiert hat.
    Soweit zu Deinem Wunschdenken. Die Praxis sieht leider anders aus. Wir werden es sicher noch erleben, dass es geschützte Wohngegenden in D geben wird, wie es sie in den USA oder im südlichen Afrika schon gibt. Irgendwann kommen Zäune und Kameras, weil das, was der Staat tut, nicht reicht.

  10. #10
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Im Raum Stuttgart besser nicht auf Rastplätzen übernachten

    Was der Staat tut reicht doch schon lange nicht mehr.
    Leider haben unsere Politiker andere Interessen als der gemeine Einfachbürger, sie genießen Privilegien auch was den persönlichen Schutz angeht.
    Kleinkriminelle werden in Deutschland doch kaum bestraft, kleinere Straftaten werden nicht verfolgt sondern vom Schreibtisch aus abgetan, nicht abgearbeitet. Es wundert mich nicht dass ganz offensichtlich viele Polizeibeamte frustriert sind.
    Vor ungefähr 3 Jahren hat so ein Kleinkrimineller die Haustüre meines leerstehenden Elternhauses aufgebrochen, innen alles mögliche durchwühlt und einige Dinge von geringem materiellen Wert mitgehen lassen. Dass der Fall aufgeklärt werden konnte war einem Nachbarn zu verdanken, er hatte sich das Kennzeichen eines Autos notiert das am Waldrand gegenüber seines Wohnhauses abgestellt war. Als er von dem Einbruch erfuhr rief er mich an und teilte mir seine Beobachtung mit. Ich gab das an der ermittelnden Beamten weiter dann ging alles ziemlich schnell. Bei einer Hausdurchsuchung beim Autobesitzer wurden ein paar Gegenstände gefunden die ich als gestohlen gemeldet hatte und genau beschreiben konnte. Es wurden noch einige -nicht wenige- Dinge gefunden die aus Diebstählen stammen mussten, aber nicht zugeordnet werden konnten.
    Was sagte der Beamte zu mir?
    "Es wundert mich dass der Staatsanwalt einer Hausdurchsuchung zugestimmt hat." Es war ihm Frust anzumerken.
    Es folgten 3 Gerichtsverhandlungen zu denen auch ich als Zeuge geladen wurde. Der Beklagte hat jegliche Vorwürfe abgestritten obwohl er eindeutig überführt werden konnte. Er bekam eine Geldstrafe von insgesamt 3000 Euro die er in monatlichen Raten von je 100 Euro abstottern durfte. Er stotterte zu diesem Zeitpunkt auch noch eine Geldstrafe aus einer früheren Verurteilung ab. Er hatte Vorstrafen wegen eines Eigentumsdeliktes und unerlaubtem Waffenbesitz. Dass er weiterhin wieder straffällig werden würde ist sehr wahrscheinlich.
    Durch Bürokratie werden sehr häufig Fahndungen behindert. Ich könnte noch Beispiele aus meiner beruflichen Vergangenheit nennen, schließlich führte die Gebrauchtwagenpräsentation an dem Laden in dem ich tätig war relativ oft zur Notwendigkeit die Polizei zu rufen. Diebstahl von ganzen Autos bis hin zu Radkappen, Rädern usw. gab es relativ häufig. Was sollte die Polizei machen ? Die Autodiebstähle wurden zu 66 % aufgeklärt, kleinere Diebstähle überhaupt nicht. Ein Straftäter der ausgerechnet meinen Dienstwagen, einen fast neuen Mercedes der E-Klasse unterschlagen hatte, wurde in Spanien festgenommen, die spanischen Behörden mussten ihn nach 3 Tagen laufen lassen weil der deutsche Staatsanwalt nicht in der Lage war innerhalb von 3 Tagen einen Auslieferungsantrag zu stellen. Erwischt wurde er dann einige Wochen später in Frankreich, in der Zwischenzeit hatte er sich wieder mit einem adäquaten Fahrzeug versorgt.
    Ein Autodieb aus Polen wurde erwischt, er bekam eine Bewährungsstrafe. Er hatte den gestohlenen Mercedes im nahegelegenen Wald weitgehend ausgeschlachtet. Schließlich betrug der Schaden am entwendeten Auto nur knapp 20000,- D-Mark.....
    Unter diesen Umständen ist es doch verlockend wieder mal einzureisen und was zu organisieren, passiert ja nicht viel wenn man erwischt wird.
    Die viel zu laschen Strafen schrecken doch kaum ab, ein Bazi der ein Wohnmobil aufbricht und erwischt wird, was hätte der schon zu befürchten wenn er erwischt würde? Eine Geldstrafe auf Bewährung wahrscheinlich, mehr nicht.
    Die geradezu sprunghafte Zunahme von Einbrüchen sollte die Politik doch endlich mal wachrütteln.
    Geändert von Waldbauer (14.05.2015 um 14:19 Uhr)
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

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    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

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