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  1. #1
    Stammgast  
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    Standard Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    Hallo zusammen,

    als "Stützenneuling" (hydraulische E&P Hubstützen) habe ich einige Fragen an die praxiserfahrenen Nutzer:

    1. Wie handhabt ihr das mit der Handbremse? Beim Ausfahren der Stützen macht die hinten schon ziemliche (und auch eher unangenehme) Geräusche, weil sich natürlich die Räder beim Anheben leicht bewegen. Nur minimal oder gar nicht anziehen? Fahren die Stützen dann überhaupt aus?

    2. Lt. Handbuch kann man im ausgefahrenen Zustand die Handbremse auch lösen, damit sie z. B. im Winter nicht festfriert, soll dafür aber einen Gang einlegen. Was allerdings bei Vorderradantrieb und immer vom Boden abgehobenen Vorderrädern ziemlich witzlos sein dürfte. Sichert ihr dann die Hinterräder mit Unterlegkeilen (sind bei meinem > 3,5t ja pflichtgemäß an Bord)?

    3. Bei Schnee bzw. rutschigem Untergrund soll man die Stützen gegen Wegrutschen sichern, indem man eine rutschfeste Unterlage nutzt. Was benutzt ihr da? Reichen diese dünnen, schwarzen Antirutschmatten, die man z. B. auch in den Schubladen gegen Geklapper und Umherrutschen der Gegenstände verwendet?
    Viele Grüße,

    Martin (Birdman)

  2. #2
    Stammgast   Avatar von wolf2
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    Standard AW: Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    Hallo Martin,
    zu 1) ich ziehe die Handbreme nur leicht an, dann quietscht auch nicht mehr viel.
    zu 2) Wenn die Fahrzeugmasse überwiegend auf den Stützen ruht dann ist die Reibkraft zwischen Stützenteller und Untergrund so hoch, dass eine Wegrutschen ausgeschlossen ist!
    zu 3) Auf einer so massiv mit Eis überzogenen und geneigten Fläche habe ich noch nie gestanden, dass ich mir solche Gedanken gemacht hätte. In normalem Schnee reicht die Flächenpressung immer aus um genügend Reibschluss zum Unterboden aufzubauen um das ganze wie unter 2 beschrieben zu sehen.
    Grüsse aus dem schönen Saarland
    Wolfgang

    Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
    Ernest Hemingway


  3. #3
    Stammgast  
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    Standard AW: Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    Zitat Zitat von wolf2 Beitrag anzeigen
    zu 3) Auf einer so massiv mit Eis überzogenen und geneigten Fläche habe ich noch nie gestanden, dass ich mir solche Gedanken gemacht hätte. In normalem Schnee reicht die Flächenpressung immer aus um genügend Reibschluss zum Unterboden aufzubauen um das ganze wie unter 2 beschrieben zu sehen.
    Hallo Wolfgang,

    Danke für Deine Antworten.

    Mit dem Schnee hätte ich es ähnlich gesehen, allerdings erwähnt die Bedienungsanleitung dies explizit:
    Zitat Zitat von E&P
    In Schneegebieten: Legen Sie beispielsweise ein Stück Teppich unter die Stützen, um mögliches
    wegrutschen zu vermeiden.
    Viele Grüße,

    Martin (Birdman)

  4. #4
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard AW: Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    Hallo Martin,

    alle drei Meldungen von Wolfgang unterschreibe ich zu 100%.

    Zu 3.)

    Ich denke, wenn du auf Eis an einem steilen Berg stehst, wirst du dich wohl nicht auf deine Stützen verlassen wollen.
    Da würdest du eh nicht stehen. Ich sehe das einfach mal als Sicherheitshinweis, der aber in der Praxis nicht vorkommt.

    Ich würde die Matte / ein Stück Teppich höchstens unter die Stützen legen, damit der Teller der Stütze nicht bei widrigen Umständen (gefrierender Regen etc.) am Boden festfriert und du sie ggf. nicht einfahren kannst. Habe ich aber noch nie gemacht. Zur Not tut es dann auch ein Eimer heißes Wasser....

    Grüße
    Martin

  5. #5
    Kennt sich schon aus   Avatar von Tortuga
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    Standard AW: Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    Martin,
    mach ich auch wie Wolfgang beschrieben.
    viele liebe Grüsse wünschen Euch
    Carmen und Peter

    www.tortugasreisen.de
    www.enderle-chuchi-ketsch.de

  6. #6
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    Standard AW: Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    Danke Euch für die Hinweise bzw. Bestätigungen! Noch 'ne Frage: Nehmt Ihr eigentlich zusätzlich Unterlegplatten mit, falls der Untergrund mal weich ist oder um extreme Niveauunterschiede ausgleichen zu können? Und wenn ja, was nehmt Ihr da?
    Viele Grüße,

    Martin (Birdman)

  7. #7
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard AW: Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    Zitat Zitat von Birdman Beitrag anzeigen
    Danke Euch für die Hinweise bzw. Bestätigungen! Noch 'ne Frage: Nehmt Ihr eigentlich zusätzlich Unterlegplatten mit, falls der Untergrund mal weich ist oder um extreme Niveauunterschiede ausgleichen zu können? Und wenn ja, was nehmt Ihr da?
    Hallo Martin,

    ich habe 4 Stück Siebdruckplatten (etwa 40x40x4cm) dabei.
    Für einen Radwechsel hinten oder zum Ausgleich extremer Unterschiede.
    Die Platten haben den Vorteil, kein Wasser aufzunehmen und sind nicht ganz so schwer.

    Aber noch nicht gebraucht...

    Grüße
    Martin

  8. #8
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    Standard AW: Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    Hallo Martin,
    wo hast du die denn her? Laut Baumarkt sowie örtlichem Schreiner gibt's die nur bis maximal 24mm Dicke. Und zwei zusammenleimen kostet um die 250 €

    Viele Grüße, Birdman
    Viele Grüße,

    Martin (Birdman)

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard AW: Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    Hallo Martin,

    hat mir ein Kollege gespendet - aus Abfällen gefertigt.

    Aber du kannst auch 2 Stück 24er Platten einfach zusammenschrauben, macht 48mm je Platte...
    Ein wenig Holzleim an den Rändern aufgetragen, dass er sich später herausdrückt, und gut ist.

    Die Platten sind auch zusammengeschraubt wasserresistent.

    Grüße
    Martin

  10. #10
    Stammgast  
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    Standard AW: Praxisfragen zur E&P-Stützennutzung

    So, erster Praxistest wurde am Wochenende beim Skifahren absolviert. Auf dem Stellplatz leider große Enttäuschung, beim Einschalten der Fernbedienung signalisierte die grüne LED, dass der Wagen stand schon absolut gerade stand (so was ist uns mit Keilen noch nie passiert!). Na ja, wenigstens die Standfestigkeit ohne großes Anheben konnte unter Beweis gestellt werden.

    Gehe ich übrigens richtig in der Annahme, dass die Einstellung für das Schrägstellen bei der Wasserentleerung sich rein nach einem programmierten Gradwert der seitlichen Neigung richtet? Ich war nämlich etwas irritiert, dass gestern Abend nach Anwählen dieser Funktion die linken Stützen ausgefahren wurden, obwohl sich das Fahrzeug dazu ja nach links neigen soll (also rechts angehoben werden müsste). Lag wahrscheinlich daran, dass der Wagen schon per se leicht nach links geneigt war, wahrscheinlich wollte die Programmierung diese (zu Große) Neigung wieder ausgleichen. Wäre dann vielleicht sinnvoller, gar nicht in Aktion zu treten.
    Viele Grüße,

    Martin (Birdman)

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