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  1. #1
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard Die richtige Dachdurchführung / DAB+ - Antenne

    Hallo zusammen,

    zurzeit bin ich dabei, meine Radioanlage im Reisemobil zu erneuern.

    Zum Einen ist das verbaute Radio im Wohnbereich unseres Mobil (separat vom Führerhaus montiert) nicht das Gelbe vom Ei und zum Zweiten habe ich für dieses Radio im Heck nur eine Scheibenantenne baumeln. Der Empfang dieser Antenne ist eher suboptimal.

    Also habe ich mir ein neues Radio mit DAB+ - Empfang, eine Antennenweiche, die die Frequenzen aufteilt und eine spezielle Dachantenne bestellt. Und diese Antenne soll auf das Dach.

    Ebenso wie bei der Dachdurchführung der Leitungen für die Solaranlage stellt sich für mich dabei die Frage, wie die Antenne montiert wird (i.d.R. nur für PKW-Bleche gedacht) und die Dachdurchführung sicher abgedichtet wird. Und auch so, dass ich die Antenne später ggf. wieder austauschen kann.

    Dazu möchte ich kurz meine Erfahrungen mit der Dachdurchführung meiner Solaranlage berichten.
    Ich hatte eine solche Dose wie auf diesem Foto zuerst rein mittels Kleben montiert:

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    (Quelle Womo-Omniro) , ich hoffe, du hast nichts dagegen....

    Leider hatte ich durch diese Art von Montage zweimal (!) einen Wassereinbruch im Wohnmobil, weil sich unbemerkt die Klebeflächen der Dose im Nachhinein gelöst hatten. Vermutlich ist die Auflagefläche der Dose zu klein. Erst ein Verkleben und (!) ein zusätzliches Verschrauben der Durchführungsdose an den Randflächen der Dose auf dem Dach brachte eine endgültige Fixierung.

    Dabei wurden auch die Bohrlöcher vor Einbringen der Blechschrauben mit Dekalin versehen. Ein Fachmann einer Werkstatt bestätigte mir übrigens, dass nach seiner Meinung diese Dosen zusätzlich verschraubt werden müssen. Gleiches hatte übrigens auch der Monteur der Satanlage gemacht.

    Montage der Radioantenne:

    Mit der Montage der Antenne will nun ich ähnlich vorgehen, wie Concorde es auch schon mit der bereits montierten Fahrzeugantenne für das Führerhausradio gemacht hat:.

    Ich habe mir ein Aluminiumblech (Stärke ca. 2mm) zurechtgeschnitten und darauf die DAB+/FM-Antenne montiert.
    Nach Bohren eines Loches im Dach will ich dieses Blech unterhalb ausreichend mit Dekalin (Butylkitt lässt sich wieder demontieren) unten abdichten und das Blech anschließend verschrauben.


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    Dass Wasser unterhalb des Blechs eindringen kann, schließe ich aus, wenn ich ausreichend Dichtungsmasse aufbringe. Einzig die Bohrlöcher machen mir etwas Sorgen. Wie bei der Dachdurchführungsdose der Solaranlage geschehen, will ich auch die Bohrlöcher der Aluplatte vor dem Einschrauben der Edelstahlschrauben ausreichend mit Dichtungsmittel versehen.

    Wenn die Schrauben fest sind und plan aufliegen, dürfte doch auch dort nichts eindringen können, oder?

    Unterlegscheiben aus Gummi habe ich zwar, aber die könnten mit der Zeit spröde und undicht werden....

    Wie ist eure Meinung zu der Montage?

    Grüße
    Martin


    +++ EDIT +++

    Damit der Montagetipp zusammenhängend hier zu lesen ist, füge ich einen Beitrag aus dem späteren Verlauf des Threads hier ein, wie ich die Antenne letztendlich montiert habe:


    [/I]So, es ist vollbracht.

    Das neue Radio mit Subwoofer nebst Antenne habe ich am Freitag nach 10 Stunden Montage im Mobil eingebaut.

    Ich habe mich nach Rücksprache mit unserer Nachrichtentechnik (Feuerwehr) bewusst (!) gegen eine Montage der Antenne mittels Alublech oder o.g. Dose entschieden.

    Das Hauptargument war die richtige Masseverbindung der Antenne mit dem Aluaufbau meines Mobils.
    Denn wie bekannt, muss eine Antenne für einen optimalen Empfang einen entsprechenden Gegenpol (Fahrzeugblech) haben.

    Hätte ich die Antenne mit dem Alublech oder mittels anderer Halterung montiert, hätte ich die Fahrzeugmasse entweder nur über die eingedichteten Schrauben (fragwürdig) oder mittels einer externer Masseleitung bekommen.
    Aber einen direkten Kontakt der Antenne mit dem Blech wäre so immer mangelhaft gewesen. Mit Alublech hätte ich auch fünf Löcher im Mobil gehabt, so wie bei folgender Beschreibung nur eine Bohrung.

    Ich habe die Antenne also wie bei jedem PKW direkt (!) auf das Fahrzeugblech montiert.

    Zuerst habe ich mittels Lochfräser (Durchmesser etwa 24mm) ein Loch von unten nach außen so gebohrt, dass ich nur das untere Alublech des Sandwich und den Isolierschaum aufgefräst habe. Das Alublech habe ich dann von unten so vom Isolierschaum befreit, dass es schön blank ist. Ein Kosmetikspiegel von Gaby war dabei sehr hilfreich.

    Dann das kleine Loch des Zentrierbohrers des Lochfräsers von oben auf genau 19,5 mm erweitert, dass der Antennfuß mit Gewinde und Dichtung gerade durch passt. So kann die Dichtung der Antenne das Loch optimal abdichten. Zusätzlich ist der Fuß der Antenne mit Dekalin rundum eingedichtet worden, dass sich nach Festziehen der unteren Kontermutter mittels Steckschlüssels (deswegen musste ich von unten größer bohren) schön gleichmäßig neben der Fußdichtung der Antenne herausdrückte.

    Also im Prinzip nichts anderes, als wenn ich die o.g. Abzweigdose montiert hätte.
    Ich bin sehr sicher, dass da kein Wasser eindringen kann.

    Zum Radioempfang mit DAB+:

    Ich bin begeistert! Die Empfangsqualität ist mit dem Klang einer CD ebenbürtig.Kein Rauschen, kein Zirpen - nichts!

    Die kleine Antenne hat so eine gute Qualität, dass ich für alle Sender in unserer Fahrzeughalle immer Vollausschlag im Display des Radios angezeigt bekam. Da ich das Radio nur im Stand benutze (im Führerhaus ist ein normales Doppeldin-Radio verbaut), kommt ein Umschalten zwischen DAB+ und FM nie vor. Letzteres wird teilweise von Benutzern von DAB+-Radios bemängelt.

    Auch die Vielfalt der Sender (ohne nervige Werbung) ist toll.

    Also wenn ihr euch mal ein Autoradio anschafft, kann ich euch DAB+ als Ergänzung empfehlen. Wichtig ist aber die richtige Antenne und deren Montage. Diese Scheibenantennen für DAB taugen wohl nicht viel.
    Geändert von Frenzi (21.01.2015 um 12:18 Uhr)

  2. #2
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Die richtige Dachdurchführung

    Hallo Martin,

    da ich weiß wie sorgfältig Du arbeitest, dürfte die Montage so wie von Dir beschrieben ewig halten, wenn Du die richtige Dichtungsmasse verwendest.
    Alles hat zwei Seiten: Das ist das Gute am Schlechten und das Schlechte am Guten." (Werner Mitsch)

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  3. #3
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard AW: Die richtige Dachdurchführung

    Hallo Bernd,

    ich will diesen Butylkautschuk (ähnlich Dekalin) verwenden, damit ich zur Not das Ganze später auch noch demontieren kann: Klickmich

    Grüße
    Martin

  4. #4
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Die richtige Dachdurchführung

    Hallo Martin,

    ich bin kein Fachmann, aber ich würde hier nur das Beste kaufen. Promobil hat auch mal was dazu geschrieben: Kleben und Dichten oder hier bei der RI: Nach fest kommt ab
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  5. #5
    Stammgast   Avatar von Travelboy
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    Standard AW: Die richtige Dachdurchführung

    Hallo Martin,
    warum verschrauben, vollflächiges Verkleben sollte doch reichen, denn so groß kann der Windangriff bei der kleinen Antenne doch nnicht sein?

    Mit Schrauben hätte ich ein Problem und wenn, dann würde ich Sprenglerschrauben nehmen,
    http://www.amazon.de/Stck-Spenglersc...nglerschrauben

    Können dann ja anschließend noch versiegelt werden,
    Volker

  6. #6
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Die richtige Dachdurchführung

    Hallo Martin,

    das klappt so wie Du das machen willst mit Dekalin oder einem Produkt mit gleichen Eigenschaften.

    Alles gut säubern und dann bleibt das Dicht. Dachhauben werden ja auch mit Dekalin abgedichtet.

    Vorteil von Dekalin gegenüber kleben ist ja, dass man es ohne großen Aufwand wieder demontieren kann.

    Kleben geht natürlich auch.


    Gruß Lars
    Geändert von Euralars (11.01.2015 um 14:03 Uhr) Grund: Ergänzung

  7. #7
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard AW: Die richtige Dachdurchführung

    Tja Bernd,

    ob jetzt die Butylmasse von Dekalin, einem anderen Hersteller oder Permacol besser ist, kann ich nicht sagen.
    Ich denke, die Inhaltsstoffe werden ähnlich sein. Frag mich mal in 10 Jahren...

    Grundsätzlich würde ich auch lieber kleben anstatt dichten und schrauben.

    Bei ausreichender Aufstandsfläche der Teile (so wie bei meinen Solarpaneelen) habe ich auch meine Aluwinkel der Solaranlage auf das Dach nur geklebt. Hält bombe und ist für ewig.

    Will ich aber das ganze später auch demontieren können, darf ich nicht verkleben, sondern muss abdichten und (!) schrauben. Es sei denn, wie bei einer Dachhaube könnte ich zwei Teile von oben und innen verschrauben und so einen ausreichenden Druck zwischen zwei Teilen aufbauen.

    Grüße
    Martin

  8. #8
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: Die richtige Dachdurchführung

    Hallo Martin,

    bzgl. Antenne kenne ich mich nicht aus. Aus Forums- Berichten erinnere ich mich, dass Antennen einen metallischen "Fusspunkt" benötigen. Wenn Du kein Metalldach hast: Vielleicht reicht Dein Alu Blech aus ? Ansonsten mal suchen / googeln. Oder hier im Forum findet sich ein Experte ?

    Zur Dachdurchführung: für meine Solaranlage (Kabel) habe ich die gleiche Durchführung (s. Dein Bild) verbaut. Mit Sika geklebt, ist dicht. Sicherheitshalber hatte ich aber in das gebohrte Loch (Kabeldurchführung durchs Dach) ein Alu Rohr eingeklebt. Dieses ragt ca. 5 mm aus dem Dach. Damit kann Wasser, das in die Abdeckung kommt, nicht ohne weiteres durch die Bohrung laufen. Innen endet das Rohr im Oberschrank. Habe es bewusst nicht verkleidet, um ggf. Auftretende Undichtigkeiten sofort zu sehen. Wie geschrieben: seit Einbau vor einem Jahr alles dicht.

    Grüsse Jürgen

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard AW: Die richtige Dachdurchführung

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    Hallo Martin,
    warum verschrauben, vollflächiges Verkleben sollte doch reichen, denn so groß kann der Windangriff bei der kleinen Antenne doch nnicht sein?

    Mit Schrauben hätte ich ein Problem und wenn, dann würde ich Sprenglerschrauben nehmen,
    http://www.amazon.de/Stck-Spenglersc...nglerschrauben

    Können dann ja anschließend noch versiegelt werden,
    Volker
    Hallo Volker,

    verkleben ist mehr als ausreichend, aber was ist, wenn ich die Antenne mal austauschen will?
    Dann bekomme ich die Platte nie wieder los.

    Diese Schrauben mit der Gummidichtung habe ich.
    Meine Befürchtung ist aber, dass genau diese Gummidichtungen mit der Zeit spröde und undicht werden.

    Wäre es da nicht besser, die Dichtungsmasse vor dem Eindrehen der Schraube so in das Bohrloch zu drücken, so dass später der Schraubenkopf vollflächig in der Masse ist? Butylkautschuk lässt sich gut abtupfen, so dass das ganze hinterher sauber aussieht...

    Natürlich kann ich auch beides machen. Gummidichtung und Bohrloch mit Dichtungmasse versehen....


    Grüße
    Martin
    Geändert von Frenzi (11.01.2015 um 14:20 Uhr)

  10. #10
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard AW: Die richtige Dachdurchführung

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    Hallo Martin,

    bzgl. Antenne kenne ich mich nicht aus. Aus Forums- Berichten erinnere ich mich, dass Antennen einen metallischen "Fusspunkt" benötigen. Wenn Du kein Metalldach hast: Vielleicht reicht Dein Alu Blech aus ? Ansonsten mal suchen / googeln. Oder hier im Forum findet sich ein Experte ?
    Hallo Jürgen,

    ich habe ein Aludach und durch die Verschraubung (ein weiterer Punkt, weil ich verschrauben muss) erhalte ich eine ausreichende Gegenmasse zu der Antenne. Hätte ich ein GFK-Dach, müsste die Platte etwas größer ausfallen. Etwa 40x40cm.

    Tja, leider hatte sich meine Dachdurchführungsdose zweimal gelöst. Einmal kam massiv Wasser ins Fahrzeug, gsd lief es aus dem Schrank direkt in die Treppe und nicht auf den Boden des Mobils. Obwohl ich das Bohrloch vor Montage der Dose abgedichtet hatte, suchte sich das Wasser (zwischen den Kabeln) seinen Weg ins Mobil.

    Die Idee mit dem Rohr ist sehr gut, hatte aber bei mir wegen der geringen Aufbauhöhe der Dose nicht geklappt. Dadurch, dass die Kabel recht dick sind (6mm) und einen Bogen oberhalb des Rohres bilden, konnte ich diese Montage vergessen.

    Nach dieser Erfahrung würde ich heute eine Dose immer verschrauben....

    Grüße
    Martin
    Geändert von Frenzi (11.01.2015 um 14:26 Uhr) Grund: Ergänzung

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