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  1. #71
    frajo
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Verstehe ich nicht, bei meinem Umbau-Pedelec bekomme ich das Hinterrad einfach raus!? Warum geht das nicht bei einem 'echten' Pedelec?

  2. #72
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Natürlich geht es. Aber nicht jedes Kabel lässt sich so einfach abstecken. Oft sind die Stecker hinter einer Abdeckung oder das Kabel nach dem Stecker noch mit Kabelbindern befestigt. Dann geht es halt nicht ohne Werkzeug.

    Bei mit geht es so:
    1) Schnellspannkupplung öffnen und Rad rausnehmen, dabei darauf achten, dass die Kette sich nicht verheddert.
    2)Schlauch flicken und wieder einsetzen, dabei die Kette richtig auflegen, Schnellspannkupplung schließen,fertig.

    Beim Nabenmotor (evtl. noch Nabenschaltung) geht es so:

    Zugkettchen der Nabenschaltung aushängen. Hierzu wird ein Werkzeug benötigt. Im einfachsten Fall nur ein Schraubendreher zum öffnen des Gabelkopfes, im Schlimmsten Fall eine Sicherungszange für den Sprengring. Schwerer wird es, das Kettchen wieder einzuhängen, da meist ein kräftiger Zug notwendig ist. In jedem Fall die den so schalten, dass die das Kettchen weitestgehend enzspannt ist.
    Stromkabel zum Nabenmotor ausstecken. Hier kann es sein, dass dieser sich unter einer Abdeckung befindet. Auch kann es sein, dass vor dem Stecker das Kabel mit einem Kabelbinder festgemacht wurde, welchen man nun durchzwicken muss.
    Schlauch flicken und Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
    Und wenn man keine Schnellkupplung hat, dann wirds noch komplizierter, da man dann die Radmuttern lösen muß. Hierzu braucht man oft einen zweiten Gabel- oder Ringschlüssel zum Gegenkontern.

    Mit Werkzeug ist beides keine Kunst.
    Geändert von raidy (08.10.2014 um 13:15 Uhr)

  3. #73
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Ne ne Georg!

    Ich will überhaupt nichts, außer....

    Das Amateurteil wiegt weniger als 150 Gramm, passt in jeder Satteltasche und man muss nur die linke Schraube der HR-Nabe lösen um den Schauch heraus zu bekommen, es widerspricht also Deiner Aussage, man müsse bei ´nem Nabenmotor erst mal alle Strippen lösen, um dann aufwändig das HR ausbauen. Abgesehen davon möchte ich den Muskelprotz sehen, der die Schweißnaht einer Hinterbaustrebe eines Alu-Rades "mal eben" aufreisst. Wenn die beschädigt wird, war da vorher schon unsauber geschweißt.

    Wenn man einen HR-Schaden hat, ist man nur mit hydraulischer Scheibenbremse davor gefeit, nicht die Bremse öffnen zu müssen. Selbst bei einer hyd. Felgenbremse muß man also eine Seite mit Schnellspannhebel vom Bremssattel demontieren und beim Zusammenbau wieder ausrichten.

    Auch der angenommene Vorteil einer Nabenschaltung ist eigentlich keiner, Es gibt keine mir bekannte Nabenschaltung, die eine Hohlachse mit Schnellspanner aufweist. Also benötigt man auch dort, selbst bei Mittelmotor, einen, besser zwei, 15er Schlüssel, um die Radmuttern zu lösen, man muss zusätzlich den Schaltzug lösen usw. ( GsD haben die modernen Nabenschaltungen fast alle eine "Klickbox", so daß man nicht nach einer/einem Schlauchreparatur oder -wechsel auch noch die Schaltung einstellen muss. )
    Schmutzige Finger bekommt man so oder so, ob man nun die Kette, bzw. den Schaltkäfig der Kettenschaltung sauber auf die Ritzel legt oder "nur das Rad ein- und ausbaut ". Außerdem noch eine Bemerkung zu den HR-Nabenmotoren: idR sind die Kabel mit Steckverbindungen versehen, obwohl nur eines zum Antrieb geht, die Auswertelektronik ist mit der Akku-Steuerung meist in einer externen Box plaziert und muss für einen Radausbau nicht extra demontiert werden.

    Aber, um Deine Frage wenigstens realstisch zu beantworten: Auch wenn ich zur Zeit noch ohne elektrische Unterstützung unterwegs bis, käme auch für mich nur ein Mittelmotor in Frage. Würde das E-Bike aber ein Liegedreirad, könnte ich auch mit dem dann notwendig werdenden Aufwand leben.

    Nun, meine Satteltasche enthält jetzt schon eine Teleskop-Pumpe, zwei Schläuche 26" ( wir fahren ja meist zusammen) und einige Stofffetzen, mit denen man die evtl. beschädigte Decke notdürftig flicken kann, um noch bis zum Startpkt. zu kommen. Dazu einen Nippelspanner, falls man mal einen Speichenbruch erleidet und einen die entstehende Acht im Laufrad zu sehr stört ( da ich meine Räder, also auch die Laufräder, selbst aufbaue und warte,habe ich einen ähnlich empfindlichen Po, wie die sprichwörtliche "Prinzessin auf der Erbse", darum in der Garage auch meist einen Reise-Zentrierständer ), dazu noch einen Satz Reifenheber, damit die Decke leicht aus der Felge zu heben ist. Auf die paar Gramm Zusatzgewicht für einen Gabelspreizer käme es bei 105 kg Kampfgewicht auf dem Rad dann auch nicht mehr an.
    Geändert von rundefan (08.10.2014 um 13:53 Uhr)
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  4. #74
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Da bist du besser ausgerüstet als ich. Ich habe nur Flickzeug und einen Leatherman-Clone (Ein Werbegeschenk von IBM) dabei.
    Zum Spreizer: Ja, mit etwas Gefühl passiert da sicher nichts. Aber insgesamt ergibt sich eine enorme Hebelwirkung, ich schätze mal grob 1:10. Falls der Spreizer dann auch noch mit Gewinde bedient wird, werden es schnell mal 1:50 und mehr. Und dann kann es kritisch werden. Schlecht reden wollte ich ihn aber auf keinen Fall. Wenn er so wenig wiegt und so nützlich ist, dann kann er schon Sinn machen. Nur sollte man den Schlauch dann auch sehr, sehr sachte durch die enge Öffnung schieben, damit er dort nirgends Schaden nimmt.

    Stimmt, von den Bremszügen habe ich gar nicht geredet, da bei mir außer (hydraulischer) Scheibe eh nichts mehr anderes aufs Rad käme. Wobei man diese auch mit etwas Kraft von Hand aushängen kann.


    Tipp zum Schlauch flicken:

    Oft sieht man von außen den Schaden nicht oder kaum. Dann nicht einfach den Mantel halb abnehmen und den Schlauch raus nehmen, sondern erst nur den Mantel halb abnehmen und dann mit den Finger im Mantel im Kreis fahren und fühlen (aua), wo der Nagel/Nadel/Draht sitzt. Den Schlauch dort schon vormarkieren (Zur Not mit Spucke) . Dann weiß man gleich wo man suchen und flicken muss. Denn oft sind die Nägel/Drähte so dünn, dass man es von außen nicht sieht. Und natürlich auch den Nagel wieder raus machen, sonst kannste gleich nochmals flicken....

  5. #75
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Georg!

    Du hast so einen tollen Tröt gestartet, nun lass ihn doch nicht durch uns kaputtschreiben! Ich könnte aus meiner Schrauberzeit in einem Radladen hier soviel weiterhin aufführen...

    Ich will hoffen, es gibt keine e-bikes mit mechanisch betätigten Hinterradbremsen, ganz unabhängig von der verwendenten Antriebs-Technik. Damit meine ich sowohl Felgen als auch Scheibenbremsen, die über Bremszug angesteuert werden. Ach ne, die Flyer haben ja, je nach Modell, die Shimano Rollenbremsen, also auch mit Bremszug betätigt.... Wenn also eine Flyerfahrer einen HR-Schaden hat, muss er zwar keine Kabel des Nabenmotors lösen, dafür aber die Klemmung des Bremszugs der Rollenbremse http://www.simpel-ch.de/fileadmin/sp...org/brim80.JPG die Innensechkantschraube auf der Trommel. Viel Spass beim Vorspannen des Bremszugs, ohne gutes Werkzeug, unterwegs. Die Paar Gewindegänge reichen idR nicht, um die Bremse sauber einzurichten.

    Ich hab aus diesem Grund schon extra von den hydraulisch betätigten Felgenbremsen geschrieben. Bei sehr vielen E-bikes der mittleren bis oberen Preisklasse sind die Magura HS 11 verbaut, manche habe sogar eine HS33, bei der, je nach verschleiß, der Abstand von Bremsgummi zur Felge ein-, besser , nachgestellt werden kann . Da muss man an einer Seite den Nehmerzylinder mit dem Bremsklotz lösen , damit man das Hinterrad mitsamt Schlauch und Decke problemfrei herausnehmen, bzw. wieder einführen kann.

    Hab Dir eine PN geschickt!
    Geändert von rundefan (08.10.2014 um 15:19 Uhr)
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  6. #76
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Hallo Werner,
    bei so einem Thema wir es immer wieder unterschiedliche Meinungen geben. Das macht mir auch nichts.
    Mir ging es in erster Linie darum, den Unerfahrenen etwas Infos zu geben.
    Sobald dann aber Kenner und Könner in Diskussion treten, bewegen wir und auf einem völlig anderen Level und werden wohl auch immer in einigen Dingen unterschiedlicher Meinung sein. Typisches Beispiel: Reifengröße und Reichweiten.
    Schon deshalb habe ich in Post #1 geschrieben:
    Zitat Zitat von raidy
    "Daher seht bitte diesen Thread ausschließlich als MEINE MEINUNG."
    So ist das Leben.

  7. #77
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Hier mal ein typisches Beispiel, was ich garantiert nicht kaufen würde
    36V 12Ah, klingt doch gut für schlappe 439€ neu. Wo der Haken ist? Ich habe nur Haken gefunden. Nur mal zwei davon:
    1) Es sind Blei-Akkus (Info aber gut versteckt)
    2) Gewicht mit Akku 40kg, also rund doppelt so viel wie mein 29"

    Das Wort "Zündschloss" finde ich richtig gut. Vielleicht kann man es damit anzünden? Das wäre eine tolle Option.
    Die anderen Haken findet ihr sicher auch......

  8. #78
    Stammgast   Avatar von mabelucaad
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Hallo Georg, hallo Werner,

    das Thema "platter Reifen" sollte doch beim Gesamtkaufpreis erledigt sein. Wir haben den Händler beim Kauf unserer E-bikes gebeten, von dieser Firma
    http://www.schwalbe.com/de/unplattbar-site.html , den passenden Reifen zu montieren, war kein Problem, ohne Aufpreis, sollte meiner Meinung nach auch zur Grundausstattung bei solch teuren Fahrrädern sein.

    Grüße
    ludwig

  9. #79
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Das Fyler meiner Frau hat diese Reifen. Er ist etwas schwerer und hat andere Dämpfungseigenschaften. Die Bewertungen fallen völlig unterschiedlich aus. Anderseits ist der Vorteil "unplattbar" nicht zu verachten.
    Geändert von raidy (09.10.2014 um 21:52 Uhr)

  10. #80
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: E-Bike, worauf kommt es eigentlich an?

    Hallo Ludwig!
    Dann will für Dich hoffen, saß nie ein Dorn oder Nagel, oder eine Scherbe seitlich in den Mantel eindringt. Da ist das mit dem " unplattbar" nämlich nicht weit her. Aber Glaube versetzt Berge!
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



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