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  1. #1
    Kennt sich schon aus   Avatar von wuselman
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    Standard Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Hallo zusammen,
    bei unserem 1 1/2 Jahre altem Eura Profila T 650 EB ist ein Garantiefall aufgetreten bei dem das Fahrzeug höchstwahrscheinlich zurück ins Herstellerwerk muß. Der Händler traut sich da mit seiner Werkstatt wohl nicht ran. Nach Rückfrage beim Händler wie das Fahrzeug nach Sprendlingen kommt meinte er so lapidar: Da müsste ich es selber hinfahren.
    Das kann es ja wohl nicht sein. Wie das Fahrzeug zum Hersteller kommt, ist doch Sache des Händlers. Oder wie seht ihr dass? Habt ihr ähnliches erlebt?
    Das Fahrzeug wurde bei dem Händler neu gekauft und hat auf den Möbelbau 3 Jahre Garantie!
    Gruß aus dem Weserbergland
    Jörg


    Unterwegs mit Inga im Mökki einem Eura Profila T 650 EB

  2. #2
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Hallo Inga und Jörg,

    grundsätzlich habt Ihr recht, den Transport muss der Händler bzw. Eura bezahlen. Auch Kilometergeld bei Erledigungen von Reklamationen sind nach der Rechtslage vom Händler zu übernehmen. Aber davor wird sich gerne gedrückt. Jetzt hast Du ein Problem... Was tun? Zunächst wäre zu klären wie Eura dazu grundsätzlich steht, denn der Händler lehnt die Reparatur ab. Wenn Euro ins Werk "einlädt", dann kann man ja auch mal vorsichtig die Frage der Anreisekosten klären. Das wird sicherlich nicht ohne Kompromisse gehen. Viel Erfolg!
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  3. #3
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Wieso geht das nicht ohne Kompromisse? Der Verkäufer ist mein Ansprechpartner, mit dem Werk habe ich nichts zu tun. Ich würde die Kiste mit Fristsetzung dem Händler auf den Hof stellen, mehr nicht!
    Oder trägst du deine "Breitling" in die Schweiz, weil der Uhrenhöher um die Ecke wo du gekauft hast, es nicht gebacken kriegt?
    Gruß Thomas

  4. #4
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    Standard AW: Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Hallo Inga&Jörg,

    juristisch einwandfrei wäre es, ausschließlich mit dem Händler zu verhandeln.
    Er hat das Mobil an Euch verkauft und ist dadurch alleiniger Vertragspartner für euch.
    Nur er selbst kann auf diesen Status verzichten und ihn an (z.B.) Eura Mobil GmbH - für diesen einen Sachmangel - schriftlich abtreten.
    So, wie Ihr aber das absolut unverständliche Vehalte des Händlers schildert, seid Ihr wohl besser beraten, gleich einen Anwalt mit der Vertretung Eurer Interessen zu beauftragen.
    Ein Spezialist auf diesem Gebiet ist er hier: http://www.wohnmobilrecht.de/
    Er fährt selbst seit Jahren Reisemobil und hat schon vielen Mobilisten kompetent zu ihrem Recht verholfen,



    Volker

  5. #5
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Na ja Volker, auch RA Dähn (ich kenne ihn ein wenig) wird zunächst darauf verweisen, unter Fristsetzung einen zweimaligen Reparaturversuch zuzulassen. wenn das nicht klappt, dann wäre allerdings ein Fachanwalt empfehlenswert.

    Aber zunächst nicht mit der ganz großen Kanone schießen. Natürlich kann man dem Händler das Mobil auf den Hof stellen und eine Frist setzen, rechtlich einwandfrei. Aber dann sind die Fronten verhärtet... Miene Vorgehensweise wäre noch ein freundliches Gespräch mit dem Händler, auf die Rechtslage verwiesen und dann ggfs. das Werk einschalten: "Mein Händler verweigert eine Garantieleistung!" .
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  6. #6
    Stammgast   Avatar von BRB-Stefan
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    Standard AW: Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Hallo Jörg!

    Wir hatten Probleme mit unserem Rapido.
    Er wurde im Werk instandgesetzt. Die Überführung (nach Frankreich) hat der Händler organisiert.

    Der Tieflader kam in unseren Heimatort. Der Fahrer rief (nach absprache) an und das Mobil wurde aufgeladen.
    Mit Fotos hat der Fahrer den Zustand dokumentiert.
    Dann fuhr er ab.
    Irgendwann meldete sich dann der Händler und teilte mir mit, dass das Mobilwieder bei ihm steht.
    Unser Händler hat uns dann das Mobil übergeben. Dabei wurden gleich von ihm eventl. Mängel aufgenommen.

    Ich war sehr zufrieden mit diesem Service. Die komplette Prozedur wurde mit uns im Vorfeld abgesprochen.
    Lediglich die Kommunikation während das Mobil im Werk war lies zu wünschen übrig. (es gab gar keine ...)

    Ich bin der Meinung, das im Werk wirklich vernünftige Reparaturen durchgeführt werden können.
    Dort wissen mit Sicherheit die Mitarbeiter bescheid was sie gerade tun! Sollte etwas schiefgehen, können sie in die
    Montagestrecke gehen und Ersatzteile holen.
    Beste Voraussetzungen für eine gute Reparatur finde ich.
    _ _ _

    Für die auf Achse zurückgelegten Kilometer gibt es eine Formel, die den einzelnen Kilometerpreis ergibt.
    Solche Formeln kennt jeder Rechtsanwalt,der sich mit Verkehrsrecht auskennt, oder bekommt sie problemlos heraus.
    Ich hatte mich schon mal vor Ort bei eben solchem Anwalt erkundigt und siehe da - er hatte gar keine Probleme mich zu beraten
    und zu unterstützen, obwohl er sonst nichts mit Reisemobilen zu tun hat.

    Mein Rat wäre:
    Einfach einen Verkehrsrecht-Anwalt befragen und aufzeigen lassen, welche Möglichkeiten es gibt.
    So bist du auf der richtigen und sicheren Seite.
    Oft wirkt auch schon ein Schreiben vom Anwalt wahre Wunder.
    Stefan, sehr gern unterwegs mit Kerstin und Rapido 996 MH



    unsere private Homepage mit Reiseberichten und mehr: wiese-mobil.de

  7. #7
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    Standard AW: Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Naja Bernd, vielleicht habe ich den TO falsch verstanden.

    Ich hatte folgendes gelesen:
    Der Verkäufer ist, lt. eigener Erklärung gegenüber dem Käufer, von Können / Werkstattausrüstung subjektiv nicht fähig den Sachmangel abzustellen.
    Zur geigneten Werkstatt (Eura Mobil GmbH,Sprendlingen) solle der Käufer auf eigene Kosten das mängelhafte Fahrzeug überführen.

    Nichts hatte ich gelesen, von Frist oder allgemeiner Unlust des Verkäufers.
    Alles deutet für mich darauf hin, daß der Verkäufer sich außerhalb jeder Verantwortung sieht, weil er selbst den Mangel nicht abstellen kann.
    Der Käufer seinerseits hat lediglich die Pflicht, das mängelbehaftete Fahrzeug zur Werkstatt seines Verkäufers zu bringen, mehr nicht.
    Die dabei entstehenden Kosten muß der Verkäufer ihm ersetzen.
    Wie das Fahrzeug von dieser Werkstatt nach irgendwo anders hin (und auch wieder zurück) kommt, interessiert den Käufer überhaupt nicht.

    Dieser Verkäufer hat sich wahrlich darum verdient gemacht, seine Pflichten von einem Anwalt mit Nachdruck dargestellt zu bekommen.
    Erfahrungsgemäß hat eine solche "Information" hohen Erinnerungswert bei dem Betroffenen, so daß es auch für andere Käufer dort sehr positiv sein kann,



    Volker

  8. #8
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    Standard AW: Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Eura hat in der Vergangenheit schon Fahrzeuge beim Kunden von einer Spedition abholen lassen und wieder zustellen lassen, wo der Händler sich schon nicht traut und das zugibt würde ich das Fahrzeug so wie so nicht machen lassen, setze Dich mit dem Werk in Verbindung, am besten mit dem Leiter für Kundendienst.

  9. #9
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Hallo wuselmann!

    Man könnte aus #1 aber auch ableiten, dass der Händler mit seiner Äußerung meinte, er müsse das Fahrzeug nach Sprendlingen fahren.

    In dem Fall wäre nur zu klären, auf welche Art er dies zu tun gedenkt.
    Es könnte sein, dass dies mit einem Spezialtransporter stattfindet, z.B. als Rückläufer zum Werk, bei Anlieferung eines oder mehrerer Neufahrzeuge, oder, natürlich schlechter für den Tachostand, als Selbstfahrer, durch ihn oder einen seiner Mitarbeiter, auf eigener Achse.

    Wenn er tatsächlich daran dachte, man müsse als Eigentümer des Fahrzeugs dies auf eigene Rechnung ins Werk fahren, weil er und seine Mitarbeiter nicht in der Lage sind, den anerkannten Mangel zu beseitgen, hat er wohl mit Rosinen gehandelt.

    Ihr, als reklamierende Kunden, habt Euch vollkommen rechtens verhalten:
    Einziger Geschäftspartner für Euch ist der Händler. Wie der dann mit der fachmännischen Beseitigung des Mangels umgeht, ist seine Sache. D.h., ob er das Fahrzeug zum Werk, also zu Eura bringt, auf welche Art er das tut, ist sein Problem. Ob bei Transport auf eigener Achse ein Wertausgleich zu zahlen ist, wüsste ich nicht.

    Einziger Wehrmutstropfen für mich wäre die Frage, ob ein Händler, der nicht in der Lage ist, von sich aus solche Lösungswege vorzuschlagen, in Zukunft noch mein Händler wäre. Vor Allem, wenn das Verhältnis zu ihm sonst, oder bisher, ungetrübt war.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  10. #10
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Wohnmobil muß zwecks Reparatur evtl. zum Hersteller zurück

    Zitat Zitat von rundefan Beitrag anzeigen
    ... Ob bei Transport auf eigener Achse ein Wertausgleich zu zahlen ist, wüsste ich nicht. ...
    Auf jeden Fall Werner, denn da kommen im Einzelfall hin und zurück schnell mal eben 1.000 Kilometer oder mehr zusammen. Das wären gefahrene Kilometer, die für die Erledigung der Reklamation angefallen sind. Ein reelles Kilometergeld hierfür halte ich auch für rechtlich sicher und einklagbar.
    Zitat Zitat von rundefan Beitrag anzeigen
    ... Einziger Wehrmutstropfen für mich wäre die Frage, ob ein Händler, der nicht in der Lage ist, von sich aus solche Lösungswege vorzuschlagen, in Zukunft noch mein Händler wäre. Vor Allem, wenn das Verhältnis zu ihm sonst, oder bisher, ungetrübt war.
    Da sehe ich auch ein Problem, daher mein Hinweis auf eine gewisse Kompromissbereitschaft. Wie weit da einer gehen will, das muss jeder selbst entscheiden.

    Gruß
    Bernd

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