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  1. #1
    Kennt sich schon aus   Avatar von Carapilot
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    Standard Pfingstferien 2014 in Apulien

    Liebe Foristen,
    hier ein kurzer Reisebericht über unsere Fahrt in den Pfingsferien 2014 nach Apulien (können nur in den Ferien längere Reisen machen, da meine Frau noch "schulpflichtig" ist.) Zuerst waren wir der Meinung, für 2 Wochen ist die Strecke zu lang, aber wenn man nicht jede Kirche und jede Stadt anfährt. sondern Prioritäten setzt, ist eine längere Anreise doch auch in Ordnung. Als Stellplatzliteratur diente uns der Promobil-Stellplatzatlas Südeuropa (PM) und das Buch vom Womo-Verlag "Mit dem Wohnmobil nach Süditalien, Teil 1, Der Osten (Schulz).
    Los gings am Freitag Nachmittag, nach der Schule, auf unsere Stammstrecke A7 - Füssen - Fernpass - Reschenpass. Bei Mals haben wir immer einen Stellplatz auf dem Parkplatz des "Haideparks", eine Pizza dort ist schon obligatorisch. Am frühen Morgen gings dann weiter Richtung Bozen, auf die A 22 Modena, dann A 14 Bologna - Ancona. Wir fuhren hinter Ancona die Stadt Loreto an, bei der wir einen schönen Sosta Camper gefunden haben (Pro Loco "Felix Civatas Laurentana" - in PM).Loreto ist übrigens der zweitwichtigste Wallfahrtsort Italien. Am Am nächsten Tag gings nochmals auf die Autostrada A 14 bis Foggia. Wir wollten zu dem kleinen Ort Troia, dort ist eine der schönsten Fensterrosen Apuliens aus dem 12. Jahrh.an der Kathedrale zu sehen. Allerdings war für diesen kleinen Ort der Wohnmobilstellplatz beeindruckend (Schulz). Gut und gerne können dort ca. 30 Womos stehen, wir sind zusammen mit einem italienischen Paar die einzigen gewesen, V+E und Strom kostenlos, in der Hauptreisezeit ist ein WC und Dusche geöffnet.Als wir noch beim Womo waren und uns fuhr der Dorfpolizist über den Platz, mit dem Ergebnis, dass wir im Städtchen jedesmal mit einem freundlichen Buon giorno gegrüßt wurden.Am nächsten Tag fuhren wir übers Land weiter zum Castel del Monte. Die Straßen im südlichen Italien sind katastrophal, da weist du erst wo dein Womo überall knarzt und scheppert. Beim Castel del Monte gibt es einen großen Parkplatz mit Shuttelbus zum Castel, auf dem Parkplatz kann man auch über Nacht stehen, Strom vorhanden (Schulz). Nach der Besichtigung führen wir jedoch weiter nach Alberobello, der Stadt mit den Trulli. Der Sosta Camper (PM) iegt in einem Olivenhain, ca 200 m vom historischen Zentrum entfernt. Am nächsten Tag stand Lecce, die Hauptstadt des apulischen Barocks auf dem Plan. Auf schnellstem Weg, über die Autobahn (ohne Maut) fuhren wir nach Lecce. Zur Stadtbesichtigung fuhren wir den großen Parkplatz (Schulz) an. Für € 1,50 konnten wir dort einige Stunden stehen. Nach der Stadttour wollten wir den außerhalb liegenden Sosta Camper Fuori le Mura anfahren (PM), den es aber leider nicht mehr gab. Da uns Lecce "nicht wollte" fuhren wir ans Meer und landeten schließlich an einem, jedenfalls für unseren Geschmack, einem herrlichen Sosta Camper direkt am Meer bei Torre Canne. Sosta Camper Lido Tavernese (Schulz), wir standen Womo-Schnautze voraus ca 5 m vom Meer entfernt. Dort blieben wir einige Tage und begannen dann unsere Rückfahrt richtung Norden, großräumig vorbei an Bari (kennen wir bereits), zunächst nach Trani, um die Kathedrale am Meer zu besuchen. Auf den Parkplatz vor der Kathedrale (Schulz) führte uns unsere "Susi" (Navi) abenteuerlich durch die Stadt, ein größeres Womo (unseres 6 m Länge, 2,30 m Breite) ging grade so durch. Naja, es war heiß und der Schweiß floss trotz Klimaanlage. Nach der Besichtigung ging es einen weitern Sprung Richtung Norden, diesmal an der Küste entlang, bis Mattinata, vorbei an den Salinen von Margherita di Savoia (wir sahen sogar dutzende Flamigos direkt an der Straße in der Lagune). Was uns dort, wie überall in Süditalien, am meisten störte ist das Müllproblem, überall, sogar im Naturschutzgebiet um die Salinen, liegt tonnenweise Müll. Bei Mattinata wollten wir den Sosta Camper Punta Grugno (PM + Schulz) anfahren, doch den gibt es nicht mehr. Ein paar Meter nebenan ist ein neuer Sosta Camper "Eden Park", direkt am Meer.Er wird bewirtschaftet von einem jüngeren Ehepaar, V+E, Toilette,Dusche, vorhanden, ebenso eine kleine Strandbar mit herrlichem Ausblick über die Bucht von Mattinate, und das schönste war noch, täglich kam ein Bauer mit einem kleinen Kühlwagen und verkaufte vorzüglichen Käse aus eigener Produktion, und ein Gemüsehändler mit einem kleinen Lastwagen mit frischem Obst und Gemüse. Einen hervorragenden Landwein (1,5 l zu € 3,00 in der Wasserflasche!) gab es in der Bar. Mit diesem Service fiel die Entscheidung leicht, dort einige Tage zu verbringen. Aber das Wetter verschlechterte sich zusehends, so dass wir uns nach drei Tagen entschlossen weiterzufahren. wir umrundeten den Gargano bis Vieste. An den schönsten Küstenabschnitten goß wie aus Kübeln, so dass weir von der herrlichen Steilküste kaum etwas zu sehen bekamen. In Vieste hatten wir Glück und konnten eine kleine Stadttour unternehmen und an einem Markt frisches Obst, Gemüse, Oliven und Käse einkaufen, dann ging es weiter zum Camping International Manacore, kurz vor Peschici. Dort waren wir vor ca. 25 Jahren mit den Kindern und Wowa dreimal. Der Campingplatz hat sich gewaltig verändert, nichts mehr für unsere Ansprüche. Obwohl auf dem Campingplatz kein Camperservice (Einmalübernachtung) besteht, konnten wir trotzdem für eine Nacht stehen und durch ein Missverständnis der Dame an der Rezeption sogar recht günstig (€ 16,00).Aber es ist nicht mehr unsere Welt, er war auch hauptsächlich in deutscher Hand und gut belegt. Da das Wetter über die ganze Woche im Süden sehr regnerisch sein sollte, war es eine leichte Entscheidung weiter Richtung Norden zu fahren, Unser Ziel wieder der Sosta Camper in Loreto, auf der Strecke dorthin fuhren wir ca 150 km nur im strömenden Regen, Scheibenwischerstufe 2! Von zu Hause hörten wir, dass das über Deutschland liegende Hoch mit über 30 C sich Richtung Norditalien bewegt, also auf nach Montegrotte Terme zum Campingplatz Sporting Center. Den kennen wir von verschiedenen anderen Fahrten und dort können wir das Mineralfreibad noch ein paar Tage genießen. Das Wetter war tatsächlich zwischenzeitig herrlich. Wir besuchten in Teolo, in den Colli Euganei, unseren Weinbauern und bunkerten für daheim einige Kistchen Wein. Am Wochenende der Pfingstferien führte dann unsere Heimreise über Padua - Bassano d. Grappa - Trento - Brennerautobahn bis Bozen - wieder über den Reschen (Mittagspause im Haidepark) - Fernpaß - Füssen - zurück ins Hohenloher Land. Unser Resümee: auch in zwei Wochen kann man eine längere Tour unternehmen, sollte jedoch im Voraus seine Ziele festlegen. Wir fahren sicherlich ein weiteres Mal nach Süditalien und suchen dann andere Ziele aus.
    Viele Grüße aus dem Hohenloher Land

    Günter

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  2. #2
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Pfingstferien 2014 in Apulien

    Hallo Günter,
    ein sehr schöner Bericht !
    Ich habe eine Tour ähnlich deiner in 2001 gemacht und hatte ebenfalls nur 2 Wochen Zeit. Schon seit längerem geistert die Idee in mir nochmal dort hinzufahren. Wir hätten ab der letzten Augustwoche sogar 3 Wochen Zeit dafür.
    Wir sind damals südlich von Rom fast nie auf Autobahnen gefahren, die Straßen abseits der AB waren in gutem Zustand.
    Ich vermisse in deinem Bericht einen Hinweis auf Matera, wart ihr nicht dort ?
    In Loreto waren wir bereits 3 mal, es gibt einen Stellplatz unterhalb des Domes mit herrlichem Meerblick. Loreto ist die Partnergemeinde unserer Kreisstadt Altötting, ebenfalls ein Wallfahrtsort, es werden regelmäßg Kontakte gepflegt.
    Wir haben für Ende August noch kein festes Ziel geplant, dein Bericht hilft vielleicht zu einer Entscheidung. Ende August/Anfang September ist es dort auch nicht mehr so heiss, große Hitze im Urlaub mögen wir nicht.
    Danke für den Bericht !
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  3. #3
    Kennt sich schon aus   Avatar von Carapilot
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    Standard AW: Pfingstferien 2014 in Apulien

    Hallo Franz,
    Es freut mich, dass ich dich zu einer Süditalienfahrt animieren konnte. Der Stellplatz in Loreto ist sicherlich der selbe den du meinst, denn der weitere ist auf dem großen Bussparkplatz P2. Dass Altötting die Partnerstadt von Loreto ist haben wir beim Einfahren am Straßenschild gelesen - ein Grund Altötting einmal zu besuchen. Jedenfalls werde wir diesen Stellplatz für weitere Süditalientouren in unseren Favoriten vormerken. In Matera waren wir leider nicht, somit ein Grund, wieder einmal in den Süden Italiens zu fahren und andere Schwerpunkte zu setzen. Wir fanden die Zeit um Pfingsten ideal, da sehr wenige Wohnmobilisten ( sowohl Deutsche oder auch Italiener) unterwegs waren und somit die Stellplätze nicht voll waren, allerdings Campingplätze zum Teil noch geschlossen sind. Die Temperaturen waren um diese Zeit auch erträglich, auch konnte man schon Baden. Wir freuen uns auf die nächste Tour dorthin, vielleicht nächstes Pfingsten. Diesen Sommer geht es zunächst einmal an die Ostsee - und langsam zurück über den Spreewald, evtl. Sächsische Schweiz . Zeitspanne 3 bis knapp 4 Wochen!
    Viele Grüße aus dem Hohenloher Land

    Günter

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  4. #4
    Ganz neu hier  
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    Standard AW: Pfingstferien 2014 in Apulien

    Hallo Günter,
    wir wollen mit unserem Hymer Exis nach apulien Kalabrien fahren. Dein Bericht lädt ja richtig ein.
    Wart ihr immer auf Stellplätzen oder gibt es auch Campingplätze. Wir haben einen roller dabei und
    wollten öfters ein paar Tage bleiben und mit dem roller ausschwärmen.
    herzlichst aus Fürth
    Jürgen

  5. #5
    Kennt sich schon aus   Avatar von Carapilot
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    Standard AW: Pfingstferien 2014 in Apulien

    Hallo Jürgen,
    wir waren immer auf Stellplätzen (Sosta Camper) unterwegs, die liegen meist sehr schön und haben i.d.R. alle V+E, oftmals sogar eine kleine Bar. Campingplätze waren in dieser Zeit meist noch geschlossen, außer dem beschriebenen International Manacore bei Peschici (im Sommer sehr teuer - siehe Internetauftritt des Campingplatzes), Der Campingplatz Sporting Center in Montegrotto ist ganzjährig geöffnet und ist bei Rückreisen aus Italien i.d.R. immer unser "Wellness-Aufenthalt" vor der Heimreise. Da ihr einen Roller zum Ausschwärmen dabei habt ist es natürlich noch besser! Um Sehenswertes zu besichtigen, haben wir immer entsprechend geplant und sind dann Parkplätze angefahren. Mit unserem Womo gehts, da es nur 6m lang ist.
    Viele Grüße aus dem Hohenloher Land

    Günter

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