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  1. #21
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Da fällt mir noch ein, vor Jahren habe ich mich mit meinem 7 m Robel (Sprinter 4,6 t), auf Sardinien in einer steilen Serpentine regelrecht fest gefahren. Ich bin so stark unten auf die Aufbaukante aufgesetzt, dass ein Vorderrad in der Luft hing. Bin dann mit rauchenden Reifen wieder frei gekommen. Übrigens, klarer Fahrfehler meinerseits, ich bin die Serpentine falsch angefahren. Der Schaden war gering, letztendlich der Motorradträger etwas verbogen und 1/3 "Stoßstange" musste ersetzt werden, alles in Eigenregie. Der Vorteil, Robel baut ein umlaufendes stabiles Aluminium-Profil an den Aufbaukanten als "Sicherheitsholm", ich denke, das hat größeren Schaden am Aufbau selbst verhindert.

    Geändert von MobilLoewe (01.07.2014 um 14:47 Uhr) Grund: Bildchen eingefügt
    MobilLoewe, unterwegs im Dethleffs Alpa

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.

    Mit 4.319 Benutzern waren die meisten Benutzer gleichzeitig online (20.05.2020 um 15:39 Uhr).

  2. #22
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Hallo miteinander,
    wenn man das alles hier so liest, kann man nur zu den Schluß kommen, daß ein Womo
    mit langem Hecküberhang eine klassische Fehlkonstruktion ist.

    Zu den oben geschilderten Problemen kommt ja noch hinzu, daß die erlaubten Achslasten bei
    vollgepackter Garage nicht mehr eingehalten werden können.
    Dabei ist insbesondere die evtl.Entlastung der Vorderachse gefährlich.

    Bergab auf nasser Str. dürfte dank Untersteuern schweißtreibend sein...
    Wenn man sieht, was bei manchen Mobilen so alles in die Garage gepackt wird,
    (Mopped, 2 Fahrräder, Getränkekisten usw) kommen da gut und gerne bis zu 300kg
    zusammen, die mit 2-3m Hebel die HA über- und die VA entlasten.

    Grüße
    Gert

  3. #23
    Kennt sich schon aus  
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    219

    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Mit einem Radstand von 3,665 Metern und mit einer Gesamtlänge von 6,3 Metern macht mein sehr kompaktes Bimobil keinen Stress, noch nie aufgesetzt, selbst in kritischen Fahrsituationen nicht.

    Gruß
    Dietmar

  4. #24
    Stammgast   Avatar von LT35
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    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Moin

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    [...] Das sah sehr übel aus. Der Fähren-Hiwie hat einfach nur munter weiter gewinkt. Ihn hat das nicht die Bohne interessiert.
    Ja, den interessiert nur die schnelle Beladung. Es ist nicht sein Auto, nicht sein Schaden und danach auch nicht sein Problem. Ruhe bewahren, auch wenn es schwer fällt bei so einem Hektiker, Einweiser raus schicken, so man einen dabei hat. Der/die sollte das dann aber auch können, also mal vorher abstimmen.

    Der Kollege auf der iranischen Fähre da versucht ja sein Glück schon mit der Schräganfahrt, aber der sind auch Grenzen gesetzt. Auf einer nordeuropäischen Nord- oder Ostseefähre ist da mehr Platz, mit Vorsicht würde ich speziell manche Flussfähren genießen. Mit den kurzen und nicht allzu niedrigen LT's ist mir da nie etwas passiert, der Hymer mit dem AMC-Chassis könnte da etwas anfälliger werden.

    Für nicht allzu schwere Wohnmobile kann man Waffleboards aus GFK zum Überbrücken kürzerer Senken benutzen, aber die Dinger sind sperrig, nicht eben leicht und das kostet alles Zeit.

    mfG
    K.R.

  5. #25
    meusel
    Gast

    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Ich denke diese Bild http://www.abenteuerosten.de/wp-cont.../12iran_02.JPG (direkte Einbindung nicht erlaubt) zeigt die Problematik sehr deutlich.
    Oft geht es zur Fähre abwärts und dann kommt die Rampe aufwärts. So kommen schnell ein paar Grad mehr Winkel zu Stande. Und sehr hartes Aufsetzen kann den Aufbau schnell beschädigen. Rollen und Schrammbügel helfen dann auch nicht mehr. Ich habe dies schon mal vor vielen Jahren in Civitavecchia gesehen, wie es einem bei einem Wohnwagen einen hinteren Aufstellbügel abgerissen hat, weil er auch noch in einer Kurve auffuhr. Das sah sehr übel aus. Der Fähren-Hiwie hat einfach nur munter weiter gewinkt. Ihn hat das nicht die Bohne interessiert.
    Genau so ist es. Aber man kann nicht allein die Schuld auf den Einweiser schieben. Man muss sich schon selbst vergewissern ob es klappt.
    Wir hatten eine ähnlich Situation 2012 als wir nach Euböa übersetzen wollten: http://www.cobsreisen.de/hpneu/Reise...nd2012_06.html (3. Bild). Ich habe es mir angesehen und entschieden wir lassen es und nehmen einen Umweg über eine Brücke.

  6. #26
    Stammgast   Avatar von BRB-Stefan
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    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Auf unserer ersten Reise mit einem Reisemobil haben wir voll - und ich sage das nicht nur so - voll aufgesetzt.
    Ich hatte ja schon die Anhängerkupplung erwähnt ...
    Das war ein Mist, dieses Ding ... immer wieder! Der Händler (ein totaler Beratungsversager) baute sie natürlich gern an. Mit ihr haben wir unseren Überhangswinkel praktisch halbiert ...
    Naja, Fehler sind ja dazu da das man sie macht und wenn man jedesmal dazulernt ist es ja auch ok.

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    Mein erster Gedanke - das regel ich mit der Zusatzluftfederung - entpuppte sich schnell als Unsinn.
    3, vielleicht 4 cm war der reelle Höhenunterschied den man damit erreichen konnte. Das genügte gar nicht.
    Selbst die Ausgleichkeile waren keine echte Hilfe.

    Viel später entwickelt man einen Blick dafür was geht und was nicht. (wie bei tiefergelegten Autos) Jetzt konnte ich beim Fahren oft vermeiden aufzusetzen, manchmal konnte ich wenigstens vorher ankündigen: "ACHTUNG, keinen Schreck bekommen - es schnarzt wieder ..." Der Höhepunkt war in Schweden, als wir auf dem Weg zur Ostsee einen Sand- / Waldweg praktisch pflügten ...

    Heute haben wir einen recht hohen "Hintern". Ich werde es mal messen, aber mit dem Rapido haben wir noch nie aufgesetzt, obwohl sich die Wege nicht geändert haben ;o)
    Stefan, sehr gern unterwegs mit Kerstin und [COLOR=#800000]Rapido 996 MH


    [/I]unsere private Homepage mit Reiseberichten und mehr: wiese-mobil.de[/FONT][/CENTER]

  7. #27
    Stammgast   Avatar von Rafi
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    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Als ich heute morgen noch einmal in diesen Thread guckte, musste ich dann doch mal gucken, was eigentlich bei uns aufsetzen würde. Ich konnte mich da sehr beruhigen: Bei uns kommt im Falle des Falles nicht die Heckmaske auf den Boden, sondern eine Konstruktion aus sehr soliden Zinkstahlprofilen, welche die Garage trägt. Hinten ist das mit ebenso einem Profil quer abgeschlossen, das zugleich die Aufnahme für eine mögliche Anhängerkupplung hat, und das ist wirklich das Ende vom Mobi. Irgendwelche Leichtbauteil können nicht aufsetzen. na gut - ich versuche trotzdem, das garnicht erst auszuprobieren.

    Grüße Rafael

    "Großer weißer Vogel" - 8,5 m / 6,5 to
    Rollendes Ferienhaus von Renate, Rafael, Blacky

  8. #28
    Stammgast   Avatar von Driving-office
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    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Damit ich den Böschungswinkel meines Zugfahrzeugs ausnutzen kann, steht auch mein nächster Caravan schon fest:
    http://roadstar.com.au/caravans/safari-tamer

    Also, über was reden wir hier eigentlich

    Grüße

    Sascha
    Grüße aus dem driving-office

    "Nur wer reist, kommt auch ans Ziel"

  9. #29
    Stammgast   Avatar von LT35
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    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Moin

    Zitat Zitat von Driving-office Beitrag anzeigen
    [...]
    Also, über was reden wir hier eigentlich

    Grüße

    Sascha
    Bei Deiner Kombination da reden wir dann mal über den Rampenwinkel

    mfG
    K.R.

  10. #30
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Böschungswinkel und Bodenfreiheit

    Zitat Zitat von BRB-Stefan Beitrag anzeigen
    Auf unserer ersten Reise mit einem Reisemobil haben wir voll - und ich sage das nicht nur so - voll aufgesetzt.
    Ich hatte ja schon die Anhängerkupplung erwähnt ...
    Das war ein Mist, dieses Ding ... immer wieder! Der Händler (ein totaler Beratungsversager) baute sie natürlich gern an. Mit ihr haben wir unseren Überhangswinkel praktisch halbiert ...
    Naja, Fehler sind ja dazu da das man sie macht und wenn man jedesmal dazulernt ist es ja auch ok.

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    Mein erster Gedanke - das regel ich mit der Zusatzluftfederung - entpuppte sich schnell als Unsinn.
    3, vielleicht 4 cm war der reelle Höhenunterschied den man damit erreichen konnte. Das genügte gar nicht.
    Selbst die Ausgleichkeile waren keine echte Hilfe.

    Viel später entwickelt man einen Blick dafür was geht und was nicht. (wie bei tiefergelegten Autos) Jetzt konnte ich beim Fahren oft vermeiden aufzusetzen, manchmal konnte ich wenigstens vorher ankündigen: "ACHTUNG, keinen Schreck bekommen - es schnarzt wieder ..." Der Höhepunkt war in Schweden, als wir auf dem Weg zur Ostsee einen Sand- / Waldweg praktisch pflügten ...

    Heute haben wir einen recht hohen "Hintern". Ich werde es mal messen, aber mit dem Rapido haben wir noch nie aufgesetzt, obwohl sich die Wege nicht geändert haben ;o)

    Stefan,
    du hast eine öffentliche, von Steuergeldern bezahlte Straße beschädigt und stellst Beweisfotos ins Internet....... tststs.....
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
    Epiktet, um 50-138 n.Chr. , griechischer Stoiker und Philosoph

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