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  1. #1
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    Hallo zusammen,

    über teure Maut haben wir uns schon alle geärgert. Die Alternative sind natürlich mautfreie Straßen. Hier zum Beispiel in Frankreich ab Metz Richtung Mittelmeer.

    Wir hatten uns für den heutigen Tag eine lange Tour vorgenommen, 566 Kilometer ohne Mautstraßen zu nutzen! Mehr als die Hälfte der Strecke war vierspurig, aber auch die zweispurigen Landstraßen ließen sich gut fahren. Allerdings musste der Pilot Geduld aufbringen, denn etliche Orte, insbesondere in der zweiten Hälfte der Strecke. Etwa 84 „gefühlte“ Kreisverkehre mussten durchquert werden. Mit Pausen, Tank- und Einkaufsstopp in einem Hyper U Supermarkt dauerte die Fahrt gut 9 Stunden.
    Auszug Reisebericht Marokko

    Also für 566 Kilometer mit Unterbrechungen etwa 9 Stunden gebraucht. Für uns eigentlich unüblich, in der Regel bleiben wir unter 400 Kilometer. Wieviel Zeitersparnis würde die, manchmal sogar etwas weitere, gebührenpflichtige Autobahn bringen? Ich schätze in diesem Beispiel keine 2 Stunden, oder? Ist das "Lebensentscheidend", auch für eilige noch Berufstätige mit wenig Urlaub? Dann noch günstiger tanken, viel mehr sehen, mal eben einkaufen oder ein Eis essen... Und mit der Garminfunktion POIs entlang der Strecke auch schnell Übernachtungsplätze gefunden.
    Geändert von MobilLoewe (19.06.2014 um 12:43 Uhr) Grund: Fehlerteufel verjagt
    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  2. #2
    Ist öfter hier   Avatar von Überschall
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    Standard AW: Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    Hallo Bernd,

    auch ich freue mich, daß du wieder schreibst.

    Wir meiden gerne Mautstrecken, wenn es Alternativen gibt. Z.B. in Norwegen gibt`s manchmal keine....
    So gut wie nie setzten wir uns ein festes Ziel, wir haben ja den Weg! So kann auch kein Streß/Zeitdruck entstehen. Und wo wir nicht hin kommen, gibt`s beim nächsten Mal was zu entdecken.
    Gruß Micha

  3. #3
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    Wenn "Zeit" auf der Fahrt in den Urlaub eine wichtige Rolle spielt sollte man vielleicht besser zuhause bleiben.
    Wenn ich draran denke was an Stresshormonen auf der Fahrt in den Süden freigesetzt würde wenn ich die fast immer überlastete Brennerautobahn benutzen würde, nur um vielleicht eine Stunde Zeit zu sparen- nein , das brauche ich nicht.
    In Norwegen habe ich mir keine Gedanken gemacht wie und was ich an Maut sparen hätte können, da zählten einzig die landschaftlichen Reize an den Strecken, zumal die Mautgebühren in diesem Land sehr moderat sind wenn man den Aufwand betrachtet mit dem dort manche Straßen gebaut werden müssen. Man denke nur an den 24 Kilometer langen Tunnel bei Laerdal.
    In Italien führen über weite Strecken fast parallel zu den mautpflichtigen Autobahnen Landstraßen, deren Benutzung hat aber in den letzten Jahren wegen des zunehmend schlechten Zustands an Reiz verloren. Da zahle ich lieber ein paar Euro bevor das Wohnmobil und meine Bandscheiben kaputtgerüttelt werden.
    In Österreich ist mir der Zeitverlust eigentlich egal, weil relativ gering, wenn man Autobahnen meidet.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

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  4. #4
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    ...In Italien führen über weite Strecken fast parallel zu den mautpflichtigen Autobahnen Landstraßen, deren Benutzung hat aber in den letzten Jahren wegen des zunehmend schlechten Zustands an Reiz verloren. Da zahle ich lieber ein paar Euro bevor das Wohnmobil und meine Bandscheiben kaputtgerüttelt werden....
    Franz, fahre die Strecke mal mit einem Sprinter und Schwingsitzen...

    Italien bin ich von Florenz bis Sizilien Landstraße gefahren, viel gesehen, gute Stellplätze.

    Gruß
    Bernd

  5. #5
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    Wie lange ist das her, Bernd ?
    Die Strecken südlich von Florenz habe ich aus vergangenen Zeiten durchaus in guter Erinnerung, auch die mautfreien Straßen vor 2 Jahren auf Sizilien. Aber in Norditalien, um Cortina, die Strada Romea um Ravenna und Rimini - einfach furchtbar, da helfen auch keine Schwingsitze.
    Vor ca. 12 Jahren bin ich von Matera bis Rom nur Nebenstraßen gefahren, wir haben herrliche Land- und Ortschaften gesehen bei mäßigem Verkehr.

    A propos Sprinter, Hymer hat da jetzt was bezahlbares im Angebot, leider nur in Exsis-Breite, das ist aber ein anderes Thema. Gut 70´ etwa, wenn man für meinen 45´ anrechnen würde......Irene bremst aber...
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

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  6. #6
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    Franz, das war 2008.

    Aber hinsichtlich sehr schlechten Straßen habe ich in Albanien und Marokko so meine Erfahrungen gemacht. Insofern möchte ich Dir in diesem Punkt widersprechen, die ISRI Schwingsitze bringen sehr viel. Sie sind eine Wucht und für uns eigentlich unverzichtbar. Alleine schon die vielfältigen Verstellmöglichkeiten und die verstellbare Lordsenstütze, der "alte Rücken" dankt es. Da mag ich die s.g. Pilotensitzen mit durchgehender Rückenlehne überhaupt nicht.

    Viele Grüße
    Bernd

  7. #7
    Kennt sich schon aus   Avatar von Destillator
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    Standard AW: Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    Da wir noch keine Rentner sind, auch in den nächsten Jahren nicht, müssen wir schon mit unserer Freizeit haushalten. Daher haben wir auf dem Weg zum Genfer See die Autobahn gewählt. Die Alternative Strecke hätte uns nur für den Hinweg 3Std mehr Zeit gekostet. Sicher wäre die andere Strecke schöner gewesen, aber das holen wir dann in ein paar Jahren noch nach.
    Liebe Camper - Grüsse
    von
    Heike und Jürgen

  8. #8
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    Zitat Zitat von Destillator Beitrag anzeigen
    ... Die Alternative Strecke hätte uns nur für den Hinweg 3Std mehr Zeit gekostet. ...
    Hallo Jürgen,

    in Deutschland eh Autobahn, in der Schweiz ist die Maut spottbillig! Da muss man sich über Alternativrouten keinen Gedanken machen. Aber was sind schon drei Stunden...

    Gruß
    Bernd

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    In der Schweiz braucht man ne Vignette und um 1x im Urlaub ein wenig durch die Schweiz zu fahren, was grade so im Bereich Genfersee auf der üblichen Route sonst nur mit riesen Umwegen zu bewältigen sind, die ettliche hundert KM lang sind und im Prinzip fast nen ganzen Tag kosten. Die Vignette gibt es ganz Bürgerfreundlich nur als Jahresvignette, und das finde ich ne komplette Frechheit.

    Ansonsten habe ich mich noch nie über Mautstraßen geärgert und nutze diese idr. wenn ich da eben hin will und wenn ich durchs Ausland fahre, dann weis ich das Auotbahnen Maut kosten und dann ist das eben so und fertig. Ich käme nicht auf die Idee, um "an zu kommen" hunderte von KM Landstraße zu zuckeln, um ein paar Euro Maut zu sparen.

  10. #10
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Auf Mautstrecken verzichten - wieviel Zeitverlust?

    Hallo Mark,

    die Schweizer Jahres-Vignette 2014 für alle Fahrzeuge bis zu 3,5t kostet schlichte 33 Euro. Das ist im Gegensatz zu anderen Alpenüberquerungen sehr günstig. Übersteigt das Gesamtgewicht die 3,5 t, dann ist die pauschale Schwerverkehrsabgabe (PSVA) zu lösen. Diese beträgt als (Minimalabgabe ca. 21 Euro für maximal 10 Tage und ist für das Befahren des gesamten öffentlichen Strassennetzes während der gesamten Aufenthaltsdauer zu bezahlen.

    In der Schweiz sehe ich auch keine Alternative auf die Autobahn zu verzichten.

    Zitat Zitat von Mark-86 Beitrag anzeigen
    ... . Ich käme nicht auf die Idee, um "an zu kommen" hunderte von KM Landstraße zu zuckeln, um ein paar Euro Maut zu sparen.
    Ich ja, aber nicht unbedingt nur wegen des Geldes, kann ja schnell mal ein Hunderter sein, sondern um eine gelassene Anreise zu verwirklichen. Die Frage hier ist, wieviel mehr Zeit braucht man, um die Maut zu sparen?
    Geändert von MobilLoewe (20.06.2014 um 11:50 Uhr) Grund: Nachtrag
    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

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