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  1. #31
    Stammgast   Avatar von wolf2
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Heute habe ich mit dem Helm ein zu tief hängendes Plakat gestreift. Gott sei Dank nicht zu stark, aber ein Ruck ging doch durch den Nacken. Ich hatte es zwar noch gesehen und mich seitlich geduckt, aber die Höhe dann noch unterschätzt. Und da dachte ich sofort an diesen Thread und wie es wohl ohne Helm ausgegangen wäre. Also so ein Helm kann auch "von oben" schützen.
    Hallo Georg,
    vielleicht hättest du ohne Helm aber auch drunter durch gepasst!?
    Grüsse aus dem schönen Saarland
    Wolfgang

    Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
    Ernest Hemingway


  2. #32
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Zitat Zitat von wolf2 Beitrag anzeigen
    Hallo Georg,
    vielleicht hättest du ohne Helm aber auch drunter durch gepasst!?
    Wer weiß? Vielleicht hätte ich ja sogar ohne Helm eine bessere Sauerstoffversorgung des Hirnes gehabt und das Schild schneller registriert.

  3. #33
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Als langjährig täglich Fahrrad fahrender, früher auch Mofa und heute auch Motorrad bin ich strikt eggen eine Helmpflicht für Fahrradfahrer.
    Die o.g. Begründung des Schutzes der (Versicherung-)Algemeinheit würde ansonsten in der Nächsten Stufe zu
    - Helmpflicht für Fußgänger
    - Protektorenpflicht für Motorradfahrer
    - Schutzbekleidungspflicht (ind er nächsten Stufe dann auch verpflichtend mit Protektoren) und schließlich
    - all dies auch für Fußgänger
    führen.
    Nur logisch.
    Letztlich dürfen alle nur noch gepanzert das Haus (oder gar die Etagenwohnung! - Unfallgefahr im Treppenhaus!) verlassen.

    Erstrebenswert?


    Übrigens - ihr helmtragenden Radler:
    Fahrt ihr evtl. mit kurzen Hosen oder Hemden?
    Habt ihr schon mal die fiesen Schürfwunden gesehen, wenn nackte Haut (auch bei Tempo 10-15) über Asphalt oder Schotter geht?
    ... und ihr tragt keine Protektoren wie die vom Inline-Skating?

    ... und ja:
    Ich habe auch schon Fahrradhelm getragen. Die Irritation und Ablenkung beim Kopfdrehen (zur Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs beim Abbiegen), der zu Ablenkungen führende Schweiß unter dem Helm/den Helmgurten führen eher zu einer Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt ein Unfall passiert.

  4. #34
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    pleo,
    Zustimmung: Keine Helmpflicht. Argumente richtig.
    keine Zustimmung: Irritation. Ich weiß nicht wie du darauf kommst, aber ich kann nichts vom Helm sehen, wenn ich ihn an habe. Weder so, noch beim Kopfdrehen. Anders ist dies bei Motorradhelmen, selbst bei Jethelmen. die geben Sicherheit und nehmen Aussicht.
    Auch kommt es bei mir vom Helm nicht zu einer erhöhten Schweißbildung, so lange man fährt. Steht man länger, ist dies was anderes. Eigentlich merke ich ihn so gut wie überhaupt nicht.

    Zur weiteren Schutzkleidung: Stimmt, man kann trotzdem üble Verletzungen bekommen. Aber selbst schwerste Schürfwunden sind nichts im Vergleich zu einem Hirnschaden. Wobei dieser auch mit Helm nicht 100% ausgeschlossen werden kann. Ich trage Helm und Fingerlinge mit Schürfschutz, kann es empfehlen würde es aber niemals fordern.

  5. #35
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Zitat Zitat von pleo Beitrag anzeigen
    Ich habe auch schon Fahrradhelm getragen. Die Irritation und Ablenkung beim Kopfdrehen (zur Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs beim Abbiegen), der zu Ablenkungen führende Schweiß unter dem Helm/den Helmgurten führen eher zu einer Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt ein Unfall passiert.
    Falscher Helm, ein paar Euros muss man schon ausgeben.

    Gruß
    Dietmar

  6. #36
    Stammgast   Avatar von wolf2
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen

    Aber selbst schwerste Schürfwunden sind nichts im Vergleich zu einem Hirnschaden. Wobei dieser auch mit Helm nicht 100% ausgeschlossen werden kann.
    Hallo Georg,
    deine Argumente kann ich zwar einerseits nachvollziehen, aber andererseits würden mich mal neutrale (nicht von den Helmherstellern ihren Lobbyisten oder irgendwelchen Gutmenschen gefälschte) Zahlen interessiern, aus denen hervorgeht zu wievielen Hirnschädigungen es bei Fahrradfahrern vor der Zeit der Fahrradhelme überhaupt gekommen ist.

    Ich kann nur sagen wir sind als Kinder und junge Erwachsene sehr viel Rad gefahren und ich habe in meinem Leben nicht einen Fall mitbekommen, wo ein Fahrradfahrer aus meinem Umfeld einen Sturz gehabt hätte der solche Folgen nach sich gezogen hat.
    Grüsse aus dem schönen Saarland
    Wolfgang

    Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
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  7. #37
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Vor der zeit der Airbags gab es auch keine Tote oder Verletzte, weil der Airbag fehlte. Das haben die Statistiker schon hingebogen. Tut mir leid, so ein Blödsinn. Wer die Wirksamkeit eines guten Fahrradhelms bezweifelt, der sollte mal Unfallchirurgen befragen.

    Gruß
    Dietmar

  8. #38
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Es ist mir eigentlich völlig egal, wie ihr das seht. Ihr dürft eure Entscheidung treffen wie ihr wollt. Ich habe meine getroffen.
    Ich kritisiere nicht, wenn ihr keinen Helm tragen wollt. Kritisiert ihr bitte nicht die, welche einen Helm tragen.

    Etwas habe ich dann doch gefunden und das ist wiederum völlig widersprüchlich:

    Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie:
    Eine Untersuchung von über 4.000 Fahrradunfällen mit geringem Helmträgeranteil, die klinisch behandelte Verletzungen zur Folge hatten, ergab, dass rund die Hälfte der Verletzten Kopfverletzungen erlitt, wovon wiederum rund zwei Drittel in dem Kopfbereich lagen, der von Fahrradhelmen abgedeckt wird. 62 % der Verunfallten hatten zudem Verletzungen an den unteren Extremitäten.

    Also Helm nützlich?

    aber auch:

    "Andere Untersuchungen kamen zu einem Anteil der Kopfverletzungen an allen Verletzungen von Fahrradfahrern von nur etwa 5 bis 10 %. Der Anteil der Verletzungen von Radfahrern an allen Kopfverletzungen liegt mit 1 % deutlich unter dem Anteil von PKW-Insassen (48 %) und Motorradfahrern (13 %)."

    Aha, Helmpflicht für Autofahrer ??

    und noch extremer:

    "Es gibt auch Studien, die keine wesentliche Schutzwirkung von Fahrradhelmen ergaben.[10] Eine kanadische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich positiven Effekte einer Helmpflicht kaum feststellen ließen und minimal zu sein scheinen.[11] Allerdings wird im Zusammenhang mit der Studie auf die Besonderheit hingewiesen, dass Fahrräder in Kanada vor allem als Sportgerät genutzt würden.[12]
    Schließlich gibt es auch Vermutungen, dass bei bestimmten Unfallformen Helme das Verletzungsrisiko sogar erhöhen, vor allem durch erhöhte Rotationskräfte.[13]"


    Oder doch alles Quatsch????

    Wie man sieht, jeder darf es halten wie er will. Hauptsache es wird nicht Gesetz.
    Geändert von raidy (26.06.2014 um 17:12 Uhr)

  9. #39
    Stammgast   Avatar von wolf2
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Zitat Zitat von ReiseundMobil Beitrag anzeigen
    Vor der zeit der Airbags gab es auch keine Tote oder Verletzte, weil der Airbag fehlte. Das haben die Statistiker schon hingebogen. Tut mir leid, so ein Blödsinn. Wer die Wirksamkeit eines guten Fahrradhelms bezweifelt, der sollte mal Unfallchirurgen befragen.

    Gruß
    Dietmar
    Hallo Dietmar,
    die Lobbyisten der Helmhersteller biegen nichts hin gell!

    Ich bezweifele auch nicht die Wirksamkeit des Fahrradhelms bei dem einen oder anderen Unfall. Aber ich frage mich schon gegen was soll uns der Gestzgeber nicht noch alles beschützen?
    Außerdem frage ich mich wieso der Helm das Allheilmittel ist, wohingegen die Wirbelsäule völlig ungeschützt bleibt?
    Frag mal deine Unfallchirurgen ob nicht auch der ein oder andere Radfahrer mit Querschnittlähmung im Rollstuhl sitzt?
    Wo bleiben denn da die Protectoren die zumindest die Halswirbelsäule schützen?

    Usw. und so fort!
    Grüsse aus dem schönen Saarland
    Wolfgang

    Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
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  10. #40
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Ja, so ist das, jeder hat seine Argumente, manchmal auch ein wenig zurecht gebogen. Ob jemand einen Fahrradhelm trägt, das sollte jeder für sich entscheiden und kein Gesetzgeber. Wenn jemanden das Fahrradfahren als solches zu gefährlich ist, dann sollte er es lassen oder in gesicherter Motorradkluft aufs Fahrrad steigen. Niemand wird daran gehindert...

    Viele Grüße
    Bernd

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