Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #51
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Zitat Zitat von Acki59 Beitrag anzeigen
    Diese Studie ist doch einfach nur Blödsinn - oder anders ausgedrückt : Geistige Onanie eines Wichtigtuers!
    Und warum ist die Studie Blödsinn?

    Gesendet von meinem GT-S7562 mit Tapatalk
    Alles hat zwei Seiten: Das ist das Gute am Schlechten und das Schlechte am Guten." (Werner Mitsch)

    Alpa, Konzept Top, Qualität Flop


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  2. #52
    Ist öfter hier   Avatar von Gerhardius
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Thema wieder aktuell? - Prima!

    Vor einigen Jahren, es mögen so ca. 5 gewesen sein, war ich mit meinem Rad unterwegs im Walde auf einem leicht feuchent geteerten Radweg.
    Dann kam eine Bank in Sicht und ich will anhalten, um was zu trinken und essen.
    Beim Absteigen rutsch mir auf dem glitschigen Boden der Fuß weg und, man glaubt es kaum, mit samt dem Rad fand ich mich im Grabe wieder.
    Dummerweise mit dem Kopf zuerst. Und dann lag da im Graben zufälligerweise ein dicker Stein und dessen Härte habe ich dann mit meinem Kopf getestet.
    Die Beule wurde, gottseidank, nicht so groß, wie der Stein.
    Seit dem nie mehr "oben ohne".

    Ich habe einen Freund, dem ist eine Radfahrerin in die Seite gefahren. Er hat sich ebenfalls den Schädel ziemlich gestoßen und fährt seit dem auch nicht mehr "oben ohne".

    Es gibt halt Menschen, denen ist der eigene Kopf noch etwas wert, weil doch etwas positives drin. Und dann gibt es Menschen...ein Schelm, der sich jetzt böses dabei denk.

    Gruß
    Gerhardius

    PS: Jeder ist seines Glückes Schmid

  3. #53
    Kennt sich schon aus   Avatar von paule2
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Hallo,

    nu schreibe ich noch mal etwas zum Helm.

    Lange Jahre habe ich mich ebenfalls gesträubt, auch auf dem Motorrad, einen Helm zu tragen.

    Nach der Einführung der Helmpflicht für Motorradfahrer habe ich halt, gezwungener Maßen, auch so'n Ding aufgesetzt. Nötig fand ich so einen Helm gar nicht, denn ohne Helm war man ja vieeel freier.

    Dann stand das Motorrad lange Zeit unangetastet in einer Ecke herum. Autofahren war jetzt angesagt.

    Weil meine körperliche Leistungsfähigkeit dadurch aber nachließ, fuhr ich, auch wieder ohne Helm, mit dem Fahrrad zur Arbeit. Solange, bis sich ein Fahrrad fahrender Arbeitskollege, durch einen Sturz auf eine Bordsteinkante, tödliche Verletzungen zuzog.

    Danach setzte bei mir ein Denkprozess ein, der mich bewog, künftige Fahrten nur noch mit einem Helm durchzuführen.

    Behelmte Grüße,
    Paule2
    Spritmonitor:

    Hymer Exsis 562, auf Ford Chassis - TDCI-Motor 2,2l /140 Ps

  4. #54
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Dann äußere ich mich als seit etwa zwanzig Jahren überzeugter Fahrrad-Helmträger auch mal.

    In Posting #14 schreibt brainless so überzeugt über das Miteinander der Verkehrsteilnehmer in den Niederlanden. Wir, also Ulla und ich, machten bei Regenwetter eine Radrunde durch Utrechts Innenstadt und erlebten dabei folgendes:

    Als Erstes: Kaum eine niederländischer Radfahrer trug einen Helm!

    Als Zweites: kaum ein niederländischer Radfahrer schien irgendwelche Verkehrsregeln zu kennen, oder wenn, wusste er, wie man die Regeln verdrängt.

    Als Drittes: die niederländischen Radler besaßen fast ausschließlich keine Regenkleidung, sondern fuhren, je nach " Händigkeit" mit einem normalen Regenschirm, also entweder in der rechten oder linken Hand, fuhren sie einhändig ohne eindeutige Sicht nach vorn.

    Als wir an einer roten Ampel hielten, halt so, wie wir es hier in D auch tun, kam es zu heftigem Bremsquietschen und einigen Flüchen hinter uns. Unser unverständiges Umschauen zeigte eine Gruppe junger Leute, die, nachdem sie sich wieder sortiert hatten, trotz "rot" über die Kreuzung fuhren. Die niederländischen Autofahrer haben sich in ihr Schicksal ergeben und trotz eigener Grünphase eben gewartet. Wenn das als Rücksichtnahme aufeinander gewertet wird, hat brainless natürlich Recht.

    Ich hab hier so Reaktionen zu Radfahren gelesen, die, nachdem sie klingelten an anderen Radlern "vorbei preschten". Mein Gott, was soll so eine Äußerung? Wer mit 15-17 km/h auf einem Radweg unterwegs ist, ist für viele andere Radler eben zu langsam. Mittlerweile vor allem auch für viele ältere Pedelc-Fahrer und nicht nur für jugendliche Rowdies auf Sporträdern.

    Ich bin mit dem Rennrad auf dem Weserradweg durchaus auch schnell unterwegs, bei einer normalen Wirtschaftswegbreite( das war der Weserradweg vor seiner Umwidmung nun mal, bzw. ist es auch heute noch) von ca. 3,5 m auch kein wirkliches Porblem. Aber nie an Wochenenden oder zu Zeiten von Feier- und damit verbundenen Brückentagen. Da steppt hier der Bär. Familien mit kleinen Kindern, die noch nicht so richtig beurteilen können, ob sie auf der rechten Seite eines Weges fahren, bei Warnrufen der Eltern sich umdrehend, quer über den weg "britzen" und so zu einer großen Gefahr für sich und Dritte werden, Wanderer, die zu Recht auf dem kombinierten Rad-/Fußweg ihre Gruppenwanderung durchführen und sich einen Dreck um die Radfahren kümmern... .

    Diesen Radweg hab ich mehr als zwanzig Jahre als täglichen Weg zu meiner Arbeitstelle genutzt, Sommer wie Winters, bei Schnee und Eis mit Spikereifen ausgerüstet und einer jährlichen Kilometerleistung für den Weg zur Arbei von ca. 8000km ( eine Strecke 14 km ). Zudem geht der Weserradweg direkt hinter meinem Haus her. Es ist erfreulicherweise zu sehen, dass inzwischen ca. 75 % der Reiseradler und 95% der Kinder mit Helm durch die Landschaft radeln.

    Hintergrund für den Beginn des Radhelmtragens bei mir war die Anschaffung eines Liegerades, bei dessen Nutzung ist der Kopf doch sehr nah am Asphalt und bei Stürzen schon gefährdet genug. Bei Nutzung des Liegerades im Stadtverkehr befindet sich der Kopf etwa an der Oberkante eines normalen PKW-Rades. Man entwickelt in seiner Phantasie ganz schnell das Bedürfnis, sich bei einem eventuellen Unfall irgendwie zu schützen. Ob das wirklich geholfen hätte, musste ich nie erfahren, Gott sei Dank.
    Geändert von rundefan (26.09.2014 um 16:00 Uhr)
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  5. #55
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Hallo Werner,

    danke für die Erwähnung meines Beitrages #14.
    So, wie ich das sehe, sind wir überhaupt nicht auseinander.
    Du fährst mit Deinem Rennrad "durchaus auch schnell" - wenn es dann die Verkehrslage erlaubt.
    "Aber nie an Wochenenden..." - wenn es dann die Verkehrslage erfordert.
    Genau das meinte ich mit:
    Das alles ergibt: Miteinander statt Gegeneinander
    für die Niederlande nur noch erweitert um die verständigen, weil "unterlegenen", Autofahrer.

    Ob jemand einen Helm nutzt oder nicht, überlasse ich gerne jedem selbst. Eine Helmpflicht befürworte ich nicht.
    Ich sehe das wie eine Unfallversicherung:
    Geschieht einmal ein Unfall ist es gut, daß man sie abgeschlossen hatte. Geht alles gut, ist sie unnötig wie ein Kropf.
    Da ein jeder von uns ein unterschiedliches Sicherheitsbedürfnis hat, mag jeder für sich die Entscheidung pro oder contra treffen,



    Volker

  6. #56
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Hallo Volker!

    Ich wollte auch gar nicht auf unterschiedliche Ansichten abstellen, sondern nur unsere Erfahrung mit dem Verkehrsverhalten von niederländischen Stadtradlern hinweisen.
    Alles Andere von Dir geschilderte ist mehr als zutreffen. Man könnte die allgemein deutlich bessere Ausschilderung von Radwegen, Radknotenpunkten für die Tourplanung usw. noch lobend erwähnen. Und lange vor einer Diskussion um Radhelme gab es schon das ungeschriebene Gesetz in den Niederlanden, "nie einen Unfall mit einem Radfahrer! Du bist als der Stärkere ( Autofahrer) immer der Hauptschuldige, auch wenn man es aus Sicht eines deutschen Autofahrers entsprechend der Verkehrssituation anders sehen würde!" Woraus eben ein gutes Miteinander folgt.

    Ich war bis vor wenigen Jahren zudem noch Aktivist des ADFC hier im Kreis Höxter, da kann ich ja kaum etwas gegen das Tragen von Helmen sagen. Vor Allem, wenn man mehrere Male mit Infoständen zu Radhelmen und Radnutzung im Allgemeinen sich die Beine platt gestanden hat, um die wenigen Interessierten genauer zu informieren.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  7. #57
    Kennt sich schon aus   Avatar von Acki
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    Und warum ist die Studie Blödsinn?

    Gesendet von meinem GT-S7562 mit Tapatalk
    Bernd, ich beschäftige mich regelmässig mit den Opfern - behelmt und nicht behelmd - und glaub mir, ich kann Dir ganz klar die Unterschiede darlegen!
    Und bei uns verzichtet kein einziger aufs radfahren, nur weil er einen Helm tragen soll!!
    Gruss Acki

    Massiv redimensioniert unterwegs mit dem PhoeniX A 6500 RSL 2019
    Und auch mit einem Haibike Xduro FS SL 26


  8. #58
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Ich trage schon seit einigen Jahren den Helm weil ich meinem kleinen Sohn mit gutem Beispiel voran gehen wollte.
    Mittlerweile schätze ich ihn auch als guten und luftigen Sonnenschutz, angenehmer als ein Hut oder eine Kappe.

    Zudem wurde ich kürzlich durch einen üblen Unfall darin bestärkt, einen Helm zu tragen: Der Vater eines Freundes wurde von einem Fahrzeug erfasst, als er mit seinem Fahrrad auf einem Zebrastreifen bei grün die Straße überquerte. Er zog sich schwere Hirnverletzungen zu und lag 4 Wochen im Koma, an eine Reha ist jetzt nach 3 Monaten immer noch nicht zu denken - er trug keinen Helm! Viel Leid für ihn selbst, aber auch für die ganze Familie.

    Vielleicht sollte man mal daran denken, dass auch andere darunter leiden, wenn es einen selbst trifft.

    Gruß
    Rombert

  9. #59
    Stammgast   Avatar von wolf2
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Hallo zusammen,
    Ich bin vor ein paar Jahren beim Aussteigen aus dem Wohnmobil auf der obersten Stufe mit dem Schuh irgendwie hängen geblieben und dann aus dem Fahrzeug gefallen.
    Beim Aufprall der mit dem Oberkörper zuerst erfolgte habe ich mich zwar noch mit dem Armen abgestützt, aber ich bin dennoch mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen.
    Zum Glück war es ein Grasboden so dass alles glimpflich abging.

    Die Schlussfolgerung des threads folgend müsste ich jetzt also einen Helm im WoMo tragen!?

    Oder man kann auch sagen man kann sich im Leben nicht vor jedem Risiko schützen, selbst wenn die Hersteller der jeweiligen Schutzausrüstung das gut finden würden!
    Grüsse aus dem schönen Saarland
    Wolfgang

    Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
    Ernest Hemingway


  10. #60
    Kennt sich schon aus   Avatar von Acki
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    Standard AW: Radfahren ohne Helm ist nicht per se unvernünftig?

    Wolfgang

    Ich hoffe schon, dass Du Dir über den Stellenwert Deines Beitrages bewusst bist!.

    Andererseits erinnert er mich etwas an die blödsinnigen Argumentationen, mit denen Raucher gelegentlich die vorsätzliche Körperschädigung ihres Tuns versuchen zu rechtfertigen ...
    Gruss Acki

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