Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #1
    Administrator   Avatar von Sophia_Pfisterer
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    Standard Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spielerei

    Liebe Foristen,

    Mercedes Sprinter hat es vorgemacht, der Fiat Ducato folgt dem Beispiel: Immer mehr Wohnmobil-Basisfahrzeuge bekommen Fahrerassistenzsysteme. Zu der Vielzahl der Systeme gehören neben dem Fahrstabilitätsprogramm beispielsweise der Seitenwind-Assistent, das elektronische Sperrdifferenzial, Berganfahr- und -abfahrhilfe, die elektronische Überschlagsvermeidung, Spurhalteassistenten, und so weiter.

    Wie wertet ihr das: Ein längst überfälliger Sicherheits- und Komfortgewinn oder eine überflüssige und teure Spielerei für Technik-Freaks?

    Wir freuem uns auf eure Meinungen und eine rege Diskussion!

    Viele Grüße aus der Redaktion,
    Sophia und Stefan

  2. #2
    Kennt sich schon aus   Avatar von Norsegreek
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    moin,
    solange es nicht gesetzl vorgeschrieben ist,
    sind es nur Zusatzumsatz für die Hersteller.
    Ich warte da mal noch bis es den Autopilot serienmäßig gibt
    um dann mal während der Fahrt aufs Örtchen zu gehen oder
    in der Rundsitzecke einen Käffchen zu genießen.

    Gruß Jürgen

  3. #3
    Stammgast   Avatar von M846
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Kurz und knapp, überflüssig.
    Es wird immer mehr Müll ins Auto gepackt und die Dinger werden immer teurer.
    Wenn es so weiter geht brauchen wir bald keinen Führerschein mehr, weil das Auto kann das ja alles alleine.
    Das fing an mit der automatischen Einparkhilfe. Wer sein Auto nicht selbstständig einparken kann sollte es tauschen oder weggeben.
    Ich fahr noch selber und lass mich nur mit abblendbaren Spiegel, Tempomat und Regensensor unterstützen.
    Gruß Marko

  4. #4
    Ist öfter hier   Avatar von Quax
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Ich habe als PKW einen recht modernen Wagen - und auf solche Dinge wie Spurhalteassistent und Radar für den toten Winkel mit Warnung im Spiegel will ich nicht mehr verzichten! Diese Dinge sorgen für mehr Sicherheit - und wer sowas ablehnt fand früher wahrscheinlich auch Airbag und ABS unnötig
    Gruß Markus
    Gruß Markus

    ----------------------------------------------
    Unterwegs im Hymer Tramp CL 678, 2014

  5. #5
    Kennt sich schon aus   Avatar von sanddorn
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Moin!

    Ich fahr zwar vornehmlich PKW, aber an ein paar Assistenzsysteme kann man sich enorm schnell gewöhnen. Der adaptive Tempomat wird mir sicher sehr leid abgehen, da meiner Meinung damit die Aufmerksamkeit nicht vermindert, sondern nur auf die Spuren neben der eigenen. Über die Transporter-Eigenen Assistenzsysteme will nicht nichts sagen, die kene ich noch nicht. Wenn sie aber zu meiner Sicherheit beitragen können, ist mir das auch einen Aufpreis wert.

    Just my 0.02€

    Nils

  6. #6
    Stammgast   Avatar von dojojo
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Hallo,

    ganz gut und schön, aber sie müssen auf das Womo abgestimmt sein und nicht auf die leere Pritsche des gleichen Fahrzeugtyps.
    LG aus DO von Johannes zur Zeit mit einem TPH 50 unterwegs ...

  7. #7
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Moderne Fahrerassistenzsysteme unterstützen den Fahrer nicht nur in kritischen Situationen, sondern entlasten ihn auch von bestimmten Tätigkeiten, wie von der Regelung von Fahrgeschwindigkeit und Abstand einhalten. Die neuste Technik ist toll, aber ich befürchte, das sich in "Sicherheit wiegen" könnte sich irgendwann wieder nachteilig auswirken. Zum Beispiel Seitenwind-Assistent, elektronische Überschlagsvermeidung und Spurhalteassistenten, hier bin ich (noch) ein wenig skeptisch. Die Folgen könnten sein, dass durch Selbstüberschätzung und Leichtsinn die Vorteile der Technik, die ja durchaus ihre Grenzen hat, wieder aufgehoben wird. Aber z.B. auf ESP, ABS und Airbags will doch niemand mehr verzichten?
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom... Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren

    Meine private Homepage MobilLoewe mit Alpa





  8. #8
    Kennt sich schon aus   Avatar von sanddorn
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    [...] Die Folgen könnten sein, dass durch Selbstüberschätzung und Leichtsinn die Vorteile der Technik, die ja durchaus ihre Grenzen hat, wieder aufgehoben wird. Aber z.B. auf ESP, ABS und Airbags will doch niemand mehr verzichten?
    Moin,

    gerade was das ABS angeht, hat es in der Anfangszeit auch genügend Fälle gegeben, in denen durch Selbstüberschätzung die Grenzen der Fahrphysik soweit überschritten wurden, dass auch das ABS nicht mehr geholfen hat. Einige Versicherungen haben damals auch einen ABS-Malus eingeführt. Heute will's keiner mehr missen. Ich vermute adaptiven Tempomaten, Spurwarner (Blink-Erzwinger), Totwinkelassistent und Müdigkeitswarner in 20 Jahren wahrscheinlich auch niemand mehr.

    Wie bei aller Technik, es kommt auf den Umgang damit an.

    Viele Grüße,
    Nils

  9. #9
    Stammgast   Avatar von laikus
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Hallo, was Bernd anspricht, sehe ich auch so. Hilfe zur Selbsthilfe ist gut, Hilfe zur Nachlässigkeit/Selbstüberschätzung kann gefährlich sein.
    Es gibt Sachen, die kann man heute als Stand der Technik bezeichnen, ABS, EBD, ESP
    Es gibt Sachen die dienen der Bequemlichkeit und sind gerade im Wohnmobil nützlich: Tempomat, Navi, Klima.
    Es gibt Sachen die sind einfach Komfort, aber entbehrlich: Licht- / Regensensor, Berganfahrhilfe.

    Traut man den ADAC-Pannenstatistiken, dann hat die Elektrik/Elektronik einen Hauptanteil an Fahrzeugausfällen. Und jedes dieser vielen Helferlein birgt halt auch das Risiko von Störung oder Ausfall.
    Ich meine deshalb, auf die besondere Fahrsituation von Wohnmobilen ausgerichtet muss nicht jedes technische Gimmick in solche Fahrzeuge. Beim PKW sehe ich das etwas anders. Und am Berg anfahren habe ich gelernt, da brauche ich keine Hilfe.

    Gruß,
    Horst

    LAIKA X 595 - enjoy la dolce vita.

  10. #10
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Zitat Zitat von M846 Beitrag anzeigen
    Kurz und knapp, überflüssig.
    Es wird immer mehr Müll ins Auto gepackt und die Dinger werden immer teurer.
    Wenn es so weiter geht brauchen wir bald keinen Führerschein mehr, weil das Auto kann das ja alles alleine.
    Das fing an mit der automatischen Einparkhilfe. Wer sein Auto nicht selbstständig einparken kann sollte es tauschen oder weggeben.
    Ich fahr noch selber und lass mich nur mit abblendbaren Spiegel, Tempomat und Regensensor unterstützen.
    So eine Äußerung verstehe ich einfach nicht!
    Der Ducato des Knaus wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein serienmäßiges ABS besitzen, möglicherweise auch über einen "Hillholder" also eine Berganfahrhilfe , evtl. auch über eine Antischlupfregelung und ein elektronisches Stabilitätsprogramm verfügen. Wenn man das allerdings bei der Bestellung abwählen kann/konnte, wird es M846, als oben zitierter Poster, vermutlich gemacht haben, siehe die erste Zeile: kurz und knapp,überflüssig.
    Sicher hat sein Womo keine Rückfahrkamera, wenn doch, ist die Bemerkung zum Einparken also unsinnig.
    Nicht jeder Mobilist war in seinem Berufsleben gezwungen, mit einem 40 Tonnen Gliederzug rückwärts an eine Laderampe zu fahren, kann also u.U. eben nicht perfekt sein Womo rückwärts einparken. Ich wüsste allerdings nicht, was dies mit dem übrigen Fahrkönnen zu tun haben sollte.

    Ich fahre seit 1966 Auto, aber ich musste mich bisher noch nicht von einem Licht- und erst recht nicht von einem Regensensor unterstützen lassen. Bisher merkte ich, ob es regnete und sah, dass es dunkel wurde. Abgesehen davon fahre ich stets mit Fahrlicht, wenn ich mit dem Womo unterwegs bin. Das es diese Dinge gibt, ist aber doch nicht verwerflich und Menschen, die sich von solchen Assistenten untersützen lassen sind darum doch keine schlechteren Autofahrer.

    Spurhaltesystem, Antiüberschlags-Assistenten, Abstandswarner sind Dinge, über die ich mir bisher kein Urteil über ihre Notwendigkeit gemacht habe, aber irgendwie müssen Entwicklungsabteilungen ja auch wohl über Machbares nachdenken dürfen und bei Serienreife auch auf den Markt bringen dürfen.
    Wobei ich mit der Ansicht von MobilLöwe durchaus übereinstimme, es darf nicht dazu führen,dass sich der Fahrer über die Physik hinwegsetzt, weil er ja für eine nicht unerhebliche Summe die ganzen Assistenten hat einbauen lassen.

    Es gibt nur ein für mich mich verzichtbares Assistenssystem: der Antiüberschlags-Assisten soll ja wohl verhindern, dass ich nach einem Fahrfehler, hervorgerufen durch unangepasste Geschwindigkeit, nicht aufs Dach gedreht werde. Das mag zwar, sollte es auch tatsächlich funktionieren, Menschenleben retten, verführt aber sicher auch dazu, mit der eben zitierten " nichtangepassten Geschwindigkeit" durch die Lande zu "brettern".
    Nebenbei gilt ein Allradantrieb für mich auch nur dann für gerechtfertigt, wenn man nicht meint, bei gesclossener Schneedecke gälte die Physik für die Fahrzeugführer der entsprechenden Fahrzeuge nicht. Wer das nämlich so für sich und sein Fahrzeug denkt, gefährdet u.U. nicht nur sich, sondern deutlich mehr Dritte.

    Zu mir, bzw. meinem Womo:
    Es besitzt, weil werksmäßig schon 2005 so ausgestattet: es ist ein Sprinter und besitzt

    a) ABS, ESP und ASR. Assistensysteme, die man auch abschalten kann. Wer diese Assistenten allerdings einmal in brenzliger Situation im Womo erlebt hat, will nicht mehr darauf verzichten.

    b) Eine Halbautomatik( Sprintshift), die nur noch durch eine Wandlerautomatik übertroffen wird. Auch dazu möchte ich sagen, ich habe sie auf jedem der bisher mit dem Auto gefahrenen 120.000 ilometer genossen.

    C) Einen Tempomat. Auch hier gilt, eigentlich unverzichtbar, aber: der Tempomat wird von mir nur eingesetzt, wenn die Verkehrssituation es zulässt.

    Bremsassistenten sind nur dann angebracht, wenn sie tatsächlich auf die zu verzögernde Masse eines Mobils mit eigenständigemAufbau abgestimmt sind. Bei einem fast im Urzustand verbliebenen Kastenwagen werden sicher alle begeistert jubeln. Sicher auch zu Recht.

    Tempomaten, bzw. die neue Version, nämlich mit integriertem Abstandshalter ist nach meiner Meinung bei der hiesigen Verkehrsdichte nicht unbedingt erforderlich, bei Schrittgeschwindigkeit ist er verzichtbar, bei Geschwindigkeiten um 100 km/ setzt sich sowieso ein anderer Autofahrer ohne diesen integrierten Abstandshalter in die riesige Lücke, die man vernünftigerweise zum Vordermann haben sollte. Nach meiner Meinung hilf da schon offensives Beobachten des Verkehrs.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



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