Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #61
    Stammgast   Avatar von oliwink
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Hallo,
    die ganzen Fahrerassistenzsyteme bringen natürlich nichts, wenn durch "Hirn im Fahrpedal" die physikalischen Grenzen überschritten werden.
    Und wenn ich dann hier von "durch die Kurven driften" lese, fällt mir nur der, aus einer fränkischen Spaßserie stammende Spruch ein "Marta wo issn des Hirn"




    Gruß
    Oliver
    Gruß,
    Gaby und Oliver
    Hobby Siesta 555 AK GF SC
    Allzeit gute Fahrt

  2. #62
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Ich bin ein Fan von allem was das Fahren sicherer und angenehmer macht.
    Ich sehe dabei nicht nur MICH und MEIN Fahrzeug sondern vor allem auch alle anderen Verkehrsteilnehmer um mich rum.

  3. #63
    Stammgast   Avatar von LT35
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Moin

    Früher war alles besser, weil aus Holz ...

    Die Fahrerassistenzsysteme meiner frühen Mietfahrzeuge und der späteren eigenen beschränkten sich Bremskraftverstärker und (manchmal) Servolenkung. Das aktuelle Modell hat immerhin mal ABS. Bei den genutzten PKW sieht das etwas anders aus, das ist aber auch ein wenig die Frage des Angebots.

    Natürlich kann man auch in einem Auto ohne ABS überleben, ebenso ohne Airbag und ohne Gurt. Bei letztgenanntem Ausstattungsdetail sollte allerdings möglichst keine einschlägige Sondersituation eintreten. Man kann auch ohne ABS saubere Notbremsungen hinbekommen, es ist aber ungleich schwieriger, vor allem die bereits genannte Ausweichübung (wofür ABS ja konstruiert wurde). Diese Fahrsicherheitstrainings sind eine nette Gelegenheit, so etwas zu üben, nur braucht man dann schon ein Fahrzeug ohne ABS, denn die Sicherung zwecks Demonstration zieht dort heute kaum noch einer. Wozu auch, es gibt kaum noch PKW ohne. In den 1990er Jahren war das noch anders, sowohl real als auch bei diesen Trainings. Mit ABS waren die Übungen - auf normalem Asphalt oder Beton bei 70-90km/h gefahren - schwierig genug, ohne konnte man froh sein, wenn das Auto noch irgendwo auf der Nebenspur stand (allerdings nicht selten um 180° gedreht).

    Die heutigen Trainingsdurchläufe - z.B. auf den Anlagen des ADAC - sehen etwas moderner aus und da der Kunde mit eigener Ware anrückt (und eher selten mit gestelltem Fahrzeug), nimmt man Wassersäulen statt Verkehrsleitkegel, das kracht auch nicht so und reduziert den Reifenabbrieb. Durch die bewässerte und teilweise im Reibwert herabgesetzten Verkehrsflächen kommt man mit etwas geringeren Geschwindigkeiten aus, das lässt auch für den wartenden Fahrerer etwas mehr Zeit zur Beobachtung. Ein weiterer Grund ist die Reaktionszeit dieser Versatzeinrichtungen (im Zusammenhang mit den sperrenden Wassersäulen).

    Wenn jemand sehr reaktionsschnell (und sicher) ist, dann kommen diese FahrerInnen auch ohne ESP gut durch diese Ausweichübungen, weil die Abweichung von der eigentlichen Fahrrichtung überschaubar bleibt. Ansonsten wird der Aufwand am Lenkrad sehr groß und da man ja auch noch bremsen soll, um im Zweifel die Einschlagsgeschwindigkeit herab zu setzen, braucht man dann auch sehr viel Platz. Es reagiert auch nicht jedes ESP gleich. Bei meiner alten E-Klasse war das recht fix dabei, beim Clio meines Sohnes eher spät und bei meinem LandRover gerieten die (Winter-) Reifen an ihre Grenzen, also entweder mit ESP und mittelmäßiger Bremsung ausweichen oder bei starker Bremsung den Dreher riskieren).

    Bei den Kreisbahnen sind Vergleiche der Ein- und Ausfahrgeschwindigikeit bei unterschiedlichen Fahrzeugen schwierig, die müssten mindestens mal dieselbe Bereifung - und denselben Fahrer - haben. Der Effekt von Ganzjahres- oder Winterreifen auf diesen Skidpads wurde ja schon beschrieben, auf trockenem oder nur leicht feuchtem Asphalt sieht das dann normaler aus.

    Diese Fahrtrainings machen Spaß und man lernt auch wirklich etwas dabei, sonst wäre ich nicht über die Jahre 9x dabei gewesen, aber es gibt ein paar kleine Unterschiede zum realen Leben auf der Straße. Wie TinaundTom schon schrieb, man ist nicht alleine unterwegs, muss also neben dem eigenen Unfug auch noch den von anderen Fahrer/innen verarbeiten, und man will eigentlich nur von A über B nach C. Dabei läßt man sich von Beifahrern , Radios und Navis oder manche auch von Google begleiten, irgendwelche Zaubereien am Lenkrad sind eigentlich nicht eingeplant, schon mal gar nicht im Wohnmobil. Die Reaktion fällt anders aus als auf den Teststrecken, aller Voraussicht nach auch etwas verzögerter. Und dann bin ich doch ganz dankbar, wenn irgendein System meint, korrigierend eingreifen zu müssen ...

    Den Seitenwindkorrekturassistenten aus dem aktuellen Sprinter hätte ich gerne im alten LT gehabt, der Ducato mit dem AL-KO-Fahrwerk wirkt da doch deutlich "langweiliger"

    Bergabfahrhilfe habe ich im Wohnmobil nun noch nicht vermisst, die meisten Fahrzeuge dieser Bauart dürften für die entsprechenden Gefälle aufgrund der geringen Böschungswinkel auch nicht geeignet sein. Da so etwas, wenn keine Untersetzung vorhanden ist, über einen Bremseingriff geregelt wird, wäre ich auch nicht überrascht, wenn irgendein Kunde so etwas dann in den Alpen einsetzt (und die Folgen seines Tuns später lautstark verkündet, sofern er dazu noch in der Lage ist).

    Ein echtes Sperrdifferential könnte manchmal helfen, ist aber nicht ganz billig und dementsprechend eher selten.

    mfG
    K.R.

  4. #64
    Stammgast   Avatar von goldmund46
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Als sehr hilfreich empfinde ich das Navi, die Rückfahrkamera und das ABS. Die restlichen hier bereits erwähnten Gimmicks brauche ich nicht, da ich zum Genießen unterwegs bin - ich bin nicht auf der Flucht.
    beste Grüße - Eckart

  5. #65
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Die Bremsleistung meines Ducatos ist knapp an der gesetzlichen Grenze, da blockiert nix, ergo brauch ich auch kein ABS :d

    Ich hab im Job die Autos, bei denen so ABS/ESP Geschichten nicht funtkionieren... Ich hab da allmälich irgendwie Angst vor...
    Ich hab mal einen gehabt, hab ich mich reingesetzt, bin losgefahren, ab auf ne Ampel zu, wollte Bremsen, macht das ABS zu. Konnte ich noch an der Bordsteinkannte ausbremsen, 2 Felgen und 2 Reifen Schrott, fertig. Der hat Quasi 0 Bremsleistung... Danke ABS.

    Auch hab ich grade einen, Kundenbeanstandung "fährt nur 190 statt 250km/h", also Probegefahren, fuhr nur 190, bis dahin alles normal, Bremst, Beschleunigt, alles gut, aber eben nur bis 190. Fuß aufm Gas gelassen, ging auf einmal bis auf 210, ich mir gedacht, hm, geht ja, dann schnappt er weiter auf 230km/h, alles gut, vorne überholt auf relativ leerer Autobahn n PKW mit vieleicht 120 nen LKW, also hab ich gebremst und das Auto bricht aus, konnte ich noch ganz knapp vor der Leitplanke wieder einfangen. Was war passiert? Raddrehzahl VR liefert falsche Werte, aber erst ab 100km/h. Dann glaubt der, da ist Radschlupf. Das fält ohne Notbremsung gar nicht auf, aber ab 190km/h schließt der beim Bremsen das Trennventil und dann bremst er vorne rechts nicht mehr und dreht das Auto im Kreis...
    Die Werte sind zwar so daneben, dass er das Auto im Kreis dreht, aber unter der Grenze dass das ESP einen Fehler erkennt und abschaltet. Glückwunsch...

  6. #66
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Es ist unbestrittem dass an dier hier genannten Fahrsicherheitssysteme von mindestens 98 % aller Autofahrer falsche Erwartungen gestellt werden.
    Sie sind für unvorhersehbare Notfälle da, da sollen sie helfend eingreifen und sonst nichts. Man kann damit nicht schneller fahren als ohne und mann sollte damit auf öffentlichen Straßen auch nichts ausprobieren.
    Ich erinnere mich an eine Probefahrt mit einem der ersten ABS-Autos die in unserer Firma zu Probefahrten bereitstanden. Der Fuhrparkleiter einer Firma in meinem Kundenkreis bemerkte nach wenigen Kilometern und einigen zaghaften Vollbremsversuchen sofort dass da was anders ist. Das Auto bremst wirklich toll, man bemerkt das ABS sofort.....Er hatte absolut keine Ahnung.
    Er war, wie 98 % der anderen Probefahrer, nicht in der Lage das ABS absichtlich in den Regelbereich zu bringen. Und ich wiederhole meine Behauptung dass eben mindestens 98 % der Autofahrer mit all diesen Systemen nichts anfangen können weil sie deren Funktionsweise nicht kennen.
    Es wäre besser die Hersteller würden Stillschweigen über das Vorhandensein der Systeme bewahren um keine falschen Erwartungen zu wecken.

    Als die erste Generation der Mercedes A-Klasse den unrühmlichen Elchtest nicht bestanden hatte und danach alle bereits ausgelieferten Fahrzeuge zurückgerufen und mit ESB ausgerüstet wurden weckte diese ganze Aktion natürlich das Kundeninteresse, ein absolut positiver Effekt.
    Ich erinnere mich an eine Probefahrt mit 2 siebenmalklugen jungen Männern. "Wir möchten gern probieren wie man die A-Klasse umschmeissen kann".
    Das könnt ihr machen, ich fahre mit.
    Es wurde eine wenig befahrene, kurvenreiche Straße aufgesucht und Gas gegeben, die Burschen hatten ihre Freude. Auf dem Rückweg setzte ich mich ans Steuer.
    Ich zeige euch jetzt mal was das Auto kann.
    Eine Kurve, die einer der Burschen mit 90 km/h durcheiert hatte, fuhr ich mit 120 km/h an, die beiden wurden blass und jeder suchte den Angstgriff. Um die Sache akustisch interessanter zu gestalten schaltete ich vorher in den dritten Gang und gab Vollgas. Die Sicherheitssysteme regelten spür- und hörbar.
    Na, habt ihr was gemerkt ?
    Jaaa....das hätte ich mich nicht getraut, ich hatte wirklich Angst dass die Kiste von der Straße fliegt.
    Ich könnte noch viele Beispiele nennen wie die Mehrzahl der Leute bewusst mit diesen Systemen nichts anfangen können - und das ist gut so.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  7. #67
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    unser Basisfahrzeug, ein Mercedes Benz Vario 814D-KA, Baujahr 2001 ist mit ABS ausgerüstet. Das reicht mir vollkommen. Beim Ausbau kam noch eine Rückfahrkamera rein, ist manchmal vielleicht kein Fehler obwohl ich eigentlich nur nach den Spiegeln fahr. Navi ist okay, Standartoption Autobahn meiden Mehr "Sicherheitssysteme" hab ich nicht- und will ich nicht.
    Schaut mal über den Tellerrand zu den LKW, die sind mittlerweile vollgestopft mit Elektronik. Lichtsensor, Regensonsor, Spurhalteassistent, Notbremsassistent, Tempomat, ESP, ESR, ........ passieren deshalb weniger Unfälle? Wohl kaum. Der Tempomat erkennt nun mal den am Stauende stehenden LKW nicht Die Fahrer verlassen sich viel zu sehr auf die technischen Spielereien- mit oft tötlichen Folgen. Tempomat mag eine gute Sache sein, aber nicht ohne aktive Kontrolle, so wie bei der bahn. Der Lokführer muß in bestimmten Abständen einen Knopf drücken ansonsten erfolgt nach Warnung die Zwangsbremsung. Der LKW mit Tempomat fährt bis der Tank leer ist- oder etwas auf seinen Weg steht

  8. #68
    Kennt sich schon aus   Avatar von luebars0
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Zitat Zitat von varioausbauer Beitrag anzeigen
    ...Schaut mal über den Tellerrand zu den LKW, die sind mittlerweile vollgestopft mit Elektronik. Lichtsensor, Regensonsor, Spurhalteassistent, Notbremsassistent, Tempomat, ESP, ESR, ........ passieren deshalb weniger Unfälle? Wohl kaum...
    Hallo,
    ich weiß zwar nicht warum, aber die Unfallzahlen von Güterkraftfahrzeugen sind insgesamt von 2006 bis 2012 um 4,8 % zurückgegangen

    (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Publikati...ublicationFile )

    Grüße

    detlev

  9. #69
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    die Einsatzzahlen unserer Feuerwehr sprechen aber ein andere Sprache......

  10. #70
    Stammgast   Avatar von Driving-office
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    Standard AW: Fahrerassistenzsysteme im Wohnmobil-Basisfahrzeug - Sicherheitsgarant oder Spiel

    Was ist denn das für eine Aussage? Mit weniger Assistenz- und Sicherheitssystemen gebe es weniger Unfälle?
    Wer ist "unsere" Feuerwehr? FFW Entenhausen, wo ein Brandstifter sein Unwesen treibt?
    Was willst Du uns sagen?
    Grüße aus dem driving-office

    "Nur wer reist, kommt auch ans Ziel"

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