Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #1
    Lernt noch alles kennen   Avatar von Hanse
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    Standard Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Wir nutzen unser Womo zwar das ganze Jahr über, aber wie in jedem Frühjahr kommt auch jetzt wieder dieses "Endlich-Gefühl" auf.
    Das Womo mal richtig Durchputzen, alles in Ordnung bringen, Planen ...
    Und daran denken was man so alles schon erlebt hat, was ist und was (hoffentlich) noch so alles kommen wird.
    Und dabei kommen einem manchmal so ganz besondere Gedanken, welche ich heute als Beitrag in unser Blog eingestellt habe.
    Hier eine Kopie davon:

    Nur ein paar Gedanken zur „Womo-Szene“ - bitte nicht aufregen!

    Einmal im Monat erwarte ich gespannt die Zustellung der neuen Ausgabe „unseres“ Reisemobil-Magazins.

    1. Schritt: Durchsicht der Leserbriefe
    2. Schritt: Durchsicht der Stellplatzangebote
    3. Schritt: Lesen des Magazins von vorne bis hinten

    Der 1. Schritt belustigt, verärgert und verwundert mich meistens gleichermaßen:

    Wir haben ein wunderbares Hobby. Und für viele ist das Wohnmobil-Reisen sogar noch viel mehr als nur ein Hobby.
    Aber vielleicht fehlt vielen die langsame, stetige Entwicklung hierzu.
    Geht es vielen vielleicht zu schnell mit dem Einstieg ins „reisemobile Leben“?
    Kredit aufnehmen oder - wenn’s geht - Haus und Hof verkaufen und her mit dem Wohnmobil. Und ab ins neue Leben. Kann das so funktionieren?

    Manchmal denke ich, manche sollten erst einmal ein paar Tage (Wochen) im Zelt oder im Klein-Camper verbringen bevor sie als „Einsteiger“ mit dem großen/tollen/teuren/besseren ... Reisemobil loslegen.

    Warum ich das denke?

    Eigene Beobachtungen auf Stellplätzen und o.g. „Schritt 1“.

    Auf Stellplätzen müssen wir leider immer mehr Intoleranz und ein eigenartiges Verhalten untereinander feststellen.
    Nicht dass wir jetzt großen Wert darauf legen, mit jedem gleich per Du zu sein oder über ein paar Bier zu großen Verbrüderungsszenen zu gelangen (wobei ich nichts gegen ein paar Bier habe ...), aber als „Gleichgesinnte“ kann man immer weniger Mobilisten bezeichnen.

    Man grüßt sich unterwegs nicht mehr bzw. immer weniger.
    Man schlappt auf dem Stellplatz ohne „Guten Morgen“ oder ein „Hallo“ aneinander vorbei, sitzt hinter geschlossenen Vorhängen im Mobil, beobachtet und notiert, was andere so tun und schreibt nach der Rückkehr einen Leserbrief über lärmende Kinder oder kläffende Hunde.
    Man lächelt und lästert über die „alte Schrottkiste“ von nebenan oder den „eingebildeten Affen mit seinem Protzmobil“.

    Sicher, wenn ein Platz eh’ schon voll ist, sollte man nicht gerade für Bekannte die später anreisen mittels Stühlen etc. reservieren. Entweder man kommt zusammen an oder derjenige, der später kommt hat eben einfach Pech gehabt, wenn’s voll ist. Und wenn’s nicht voll ist? Muss man immer unbedingt nebeneinander stehen? Wer zuerst kommt malt zuerst (ist zwar ein alter Spruch, aber es ist halt mal so)!

    Aber muss man sich via Leserbrief jetzt auch schon beschweren, wenn (Zitat = aus einem Leserbrief der Ausgabe 3/2014 unseres Reisemobil-Magazins): „jemand auf parzellierten Plätzen Reservierungen in Form von Stühlen vornimmt, obwohl weit und breit kein anderes Fahrzeug zu sehen ist“ und den Nachbarn auch noch darauf ansprechen?
    Sorry – aber gerade wenn ein Platz leer ist machen wir das auch (uns ausbreiten), gerade dann stört’s ja (eigentlich) Keinen. Und theoretisch habe ich, wenn ein Platz leer ist, ja gar keinen (direkten) Nachbarn.
    Muss man einen Leserbrief schreiben, wenn in einem Reparaturtipp statt von einem „Schraubendreher“ von einem „“Schraubezieher“ die Rede ist. (Leserbrief aus 4/2014)

    Und viele andere derartig geartete Leserbriefe gibt es Monat für Monat.

    Man beschwert sich über „sauteure“ Stellplätze, fordert aber gleichzeitig alles Drum und Dran bis hin zu Dusch-/Sanitärcontainern, Waschmaschinen und Trockner und, und, und ...
    Man erwartet den Bäcker am Morgen, das Restaurant um die Ecke für abends, den See vor der Womo-Tür und die Seilbahn zum Berg direkt nebenan, nicht weiter als 100 Meter ins Stadtzentrum und zum Supermarkt sollten es sein aber dabei auch noch völlige Ruhe – und das alles möglichst umsonst.

    Und sollte es doch was kosten haut man dann – falls möglich – morgens bevor der/die Kassierer(in) kommt schnell ab, um ein paar Euros zu sparen.

    Sicher - wenn man lange und viel unterwegs ist, braucht man das mit den Containern, Duschen, Wäschetrocknern etc. schon mal – keine Frage. Aber hierfür gibt’s ja auch noch Campingplätze, genauso wie für lange Aufenthalte. Oder Stellplätze, welche man an Hand dieser Ausstattung gezielt anfahren kann. Muss man dann eben auch bezahlen!

    Irgendwie habe ich aber in letzter Zeit das Gefühl, der Grundgedanke des Urlaubs mit dem/im Reisemobil und der Übernachtung auf Stellplätzen geht immer mehr verloren und manchem „Neu-Mobilisten“ auch völlig ab.

    Eigentlich habe ich das Gefühl, viele tun sich mit dem Erwerb eines Wohnmobils nicht Gutes: Überforderung, generelle Unzufriedenheit, Neid oder nur die Enttäuschung darüber, dass eben doch nicht alles so toll ist und funktioniert wie man sich das vorgestellt hat mit der „großen Freiheit“.

    Bei anderen Hobbies (Modellbau, Fotografie oder auch beim Sport) stellt man einen ganz anderen Zusammenhalt und Umgang miteinander fest als beim Hobby Reisemobil.

    Ich möchte hier nicht auch noch nur motzen und maulen.
    Aber:
    Wir haben das Wohnmobil wegen dem freien Reisen, dorthin wo wir hin wollen und bleiben wie wir möchten.
    Wir haben (hatten) das Wohnmobil, auch weil wir mit den Kindern einen anderen Urlaub als im Hotel verbringen konnten.
    Wir haben das Wohnmobil, weil wir so Küche, Klo und Waschbecken/Dusche dabei haben.
    Wir haben das Reisemobil, weil wir weiter ziehen können wenn uns was nicht passt und von vorn herein gar nicht erst bleiben, wenn es uns zu teuer, zu laut oder zu voll ist oder sonst irgendwas ist, was uns nicht gefällt.
    Und wir haben das Reisemobil der Entwicklung wegen: eben vom Zelt an über den Klein-Camper zum Aktuellen. Es ist mit den Ansprüchen (und auch mit der Familie) gewachsen und nicht zuletzt haben wir das Wohnmobil, weil wir uns damit identifizieren können, weil wir damit glücklich sind und weil wir mit dieser Art und Weise unsere freie Zeit zu verbringen zufrieden sind – und weil wir so immer wieder neue Bekanntschaften (manchmal auch Freundschaften) machen/schliessen, an die wir uns aber nicht binden müssen und danach wieder tun und lassen können was wir wollen.

    Aber wir wissen immer noch, wo und wie wir angefangen haben - egal was heute ist: ganz unten und ganz klein!
    Und wir brauchen auch heute noch „nur“ kleine, einfache, günstige Stellplätze. Hauptsache V+E ist vorhanden. Und wenn nicht geht’s auch mal ohne.
    Wenn wir auf dem zentralen Platz in der Stadt stehen wissen wir, dass es laut werden könnte. Wenn wir frei und allein irgendwo stehen wissen wir, dass es einsam werden wird.
    Und auch das ist das Schöne am Wohnmobil: Eigentlich kann das ja jeder halten wie er will – und müsste sich eigentlich später über (fast) nichts beschweren!

    Leute! Da gibt man 40 - 50.000,- Euro und mehr aus nur um sich ständig zu ärgern? Umdenken ist angesagt. Und sich einfach über das was man hat freuen und den anderen die Möglichkeit geben, ihre Freiheit auch zu genießen.
    Es wäre nur ein klein wenig mehr Toleranz nötig – eigentlich sind wir doch alle irgendwie gleich.


    Und früher war übrigens nicht alles besser – es war nur alles ein klein wenig anders!

    Sollte sich vielleicht mal der Eine oder Andere Gedanken darüber machen – und sich durch meine Gedanken nicht so sehr auf den Schlips getreten fühlen ...

    Wie Eingangs schon erwähnt – es sind meine ganz eigenen Gedanken hierzu – und die sind bekanntlich (auch) frei.


    In diesem Sinne
    Hanse
    Gesundheit, allzeit gute Fahrt und immer einen Becher Sprit im Tank
    wünschen euch
    Hanse, Heidi, Nico und Eros

    www.schaetzle-family.de

  2. #2
    Stammgast   Avatar von laikus
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Hallo Hanse, deine Gedanken teile ich weitgehend. Es gibt zum Glück natürlich auch durchaus freundliche Menschen unter uns.
    Aber wenn ich so die mürrischen Gesichter in und vor den Wohnmobilen sehe, die geradezu stumpfsinnigen Blicke, mit denen auf einen Gruß reagiert wird, dann ist das schon typisch deutsch. Zwanglose, unverkrampfte (und auch unverbindliche) Kommunikation ist bei uns eher die Ausnahme. Es ist weitaus einfacher, mit einem Holländer, Engländer, Finnen oder sonstwas eine freundlich-nachbarschaftliche Geste auszutauschen.

    Ich denke dann immer, ihr armen Wichte geht bestimmt zum Lachen auch noch in den Keller.

    Aber wie gesagt, Ausnahmen gibt es ja und dann freut man/frau sich auch, solchen zu begegnen.

    Gruß,
    Horst

    LAIKA X 595 - enjoy la dolce vita.

  3. #3
    Stammgast   Avatar von M846
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Dazu fällt mir nur ein: Jeden das seine.......
    Gruß Marko

  4. #4
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Es gibt eben die begeisterten Wohnmobilisten und dann gibt es die, die glauben sich mit einem Wohnmobil die absolute Freiheit erkauft zu haben.
    Ich beobachte es auf Stellplätzen oder lese es auch zwischen den Zeilen in Foren. Viele kaufen sich ein Womo ohne dass sie mit dem Hobby eigentlich was am Hut haben. Der Grund ist häufig, dass man es mit seinen Tieren nicht mehr schafft eine Pension oder Hotel zu finden wo man willkommen ist. Einige denken ein Wohnmobilurlaub ist Billigurlaub. Einige Wohnwagendauercamper siedeln zum Wohnmobil über weil man dann auf den "billigen" Stellplätzen stehen darf.
    Wenn mir dann einer erzählen will, dass wir alle das selbe Hobby haben, kann ich nur herzhaft lachen.
    Was mir in letzter Zeit noch aufgefallen ist, dass wenn Wohnmobilisten sich über Neuanschaffungen oder technische Zusatzeinbauten unterhalten, geht es immer um Qualität, wenn ein "Camper" dazu kommt, erfährt man sofort, wann es bei Aldi den Billigersatz gibt.
    Gruß Thomas

  5. #5
    Stammgast  
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Der erste Schritt selber zur Spassbremse zu werden ist manifestierte Spassbremsen zu analysieren. Da verschwende ich keine Sekunde - wenn mir einer aber aktiv auf den Keks geht sage ich ihm das aber ohne Verzögerungsrabatt!


    Beste Grüsse

    Christoph
    mit besten Grüssen
    Christoph
    ____________________________________

  6. #6
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Zitat Zitat von Bmwboxer Beitrag anzeigen
    Der erste Schritt selber zur Spassbremse zu werden ist manifestierte Spassbremsen zu analysieren. Da verschwende ich keine Sekunde - wenn mir einer aber aktiv auf den Keks geht sage ich ihm das aber ohne Verzögerungsrabatt!

    aber ohne Analyse merkst du ja gar nicht, dass er dir auf den Keks geht.
    Gruß Thomas

  7. #7
    Lernt noch alles kennen   Avatar von Hanse
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    aber ohne Analyse merkst du ja gar nicht, dass er dir auf den Keks geht.

    Der war ziemlich gut ...
    Gesundheit, allzeit gute Fahrt und immer einen Becher Sprit im Tank
    wünschen euch
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  8. #8
    Stammgast  
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Zitat Zitat von Hanse Beitrag anzeigen
    Der war ziemlich gut ...
    Das ist das wichtigste: sich den Frohsinn nicht verderben zu lassen, und sich auch an einfachen Sachen erfreuen! Noch eine kleine Anmerkung zu aktiv auf den Keks gehen: Solange mich jemand nicht grüsst, verdriesslich dreinschaut oder mit seinem Hund streitet ist mir das vollkommen egal, ich hinterfrage das nicht. Sobald es mich aber in meinem Tun beschränkt warte ich nicht ob es besser wird, sondern sage sofort etwas. Das Warten macht die Sache meist eher schlimmer, bei einem selbst und dem anderen.

    Beste Grüsse

    Christoph
    Geändert von Bmwboxer (28.03.2014 um 16:42 Uhr)
    mit besten Grüssen
    Christoph
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  9. #9
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    hallo hanse!

    auf deine frage: "typisch deutsch oder typisch wohnmobiler":

    ich denke, dass dein blog eigentlich in alle bereiche, in alle lebenslagen passt:
    einfamilienhaus-neubausiedlung, kaninchenzüchter, taubenfreunde,
    tänzer, motorradfahrer.... all die bereiche, in denen menschen mit nur einer
    einzigen gemeinsamkeit sich begegnen - und sei es nur der einkauf im selben geschäft
    oder das essen im selben restaurant -
    überall gibt es neider und nette menschen....
    in all diesen bereichen geht es meiner meinung nach so zu.

    das gesehene / erlebte wird wahrgenommen, eingeschätzt und kommentiert.
    wie böse oder wie nett es kommentiert wird, wie öffentlich oder wie still -
    das liegt am wahrnehmenden!
    überall gibt es die frage: warum macht der andere das? welchen ursprung hat sein
    handeln, ist derjenige zufrieden mit dem, was er tut - hat - kauft - ist?

    soweit also:typisch deutsch!


    und konkret zu den "wohnmobilern":
    entweder, ich bin viel zu wenig unterwegs bzw. habe bisher noch nicht "genug"
    erlebt oder ich hab grosses glück oder es ist doch was wahres dran an
    dem weisen alten spruch: wie man in den wald hineiruft, so schallt es heraus.

    mir sind bisher nicht ein einziges mal "doofe wohnmobilisten" begegnet.
    wir sind bisher immer auf nett grüssende menschen gestossen, auf menschen,
    die einer bitte um hilfe oder rat sofort nachgekommen sind, auf menschen, die
    recht entspannt waren, auf angenehme menschen!
    ok, ab und an sind menschen in meinem empfinden zu schnell zu vertraut,
    zu redseelig, aber sowas kann man ja auch sehr diplomatisch und nett
    unterbinden, oder?

    und: klar - auch ich denke bei menschen, denen ich begegne darüber nach,
    warum sie wohl im wohnmobil unterwegs sind, was sie wohl beruflich machen
    oder auch, was sie im berufsleben gemacht haben - aber diese gedanken finde
    ich eigentlich eher spannend und phantasievoll, als die antwort wirklich wissen zu wollen.
    toll, was für unterschiedliche typen man da trifft (so finde ich)

    noch zu den "bösen briefen" und den forderungen nach mehr bzw. dem
    schimpfen über zu wenig:
    wenn wir immer wüssten, aus welchem beweggrund jemand etwas beurteilt...
    wird nicht ein frisch verliebtes paar auf ihrer ersten tour alles wunderschön finden,
    was vielleicht ein völlig genervtes paar nach 15 jahren reiseerfahrung voll daneben findet?
    immer eine frage des blickwinkels und der objektivität!

    zuletzt noch zu deinem wohl eigentlichen hauptaspekt:
    VON DER PIEKE AUF.... den eigenen ursprung, nämlich: klein angefangen und
    immer weiter ausgebautes hobby gegen menschen, die sich "einfach so" ein
    modernes, teures mobil kaufen...
    schau dich um... das erste auto für jugendliche/junge erwachsene...
    es ist oftmals ein mittelklassewagen mit allem schnickschnack!
    "wir" sind noch mit dem fahrrad gefahren, obwohl wir einen führerschein hatten,
    weil wir noch für unser erstes auto (eine schrottkarre) gespart haben.
    sowas gibt es heute kaum noch - ich kann gar nicht sagen, ob ich das gut oder schlecht finde.

    wir zum beispiel sind erst mit 45 jahren zu dem hobby wohnmobil gekommen.
    nein, wir haben uns nicht gleich ein neues, chickes teil gekauft - wir hatten ein
    18 jahre altes, kleines, schnuckeliges teilchen und haben jetzt ein etwas jüngeres,
    etwas grösseres hübsches teilchen. sind wir "schlechter", weil wir nicht mit dem
    klapp-fix (hiess nicht so das teil aus dem osten deutschlands?) angefangen haben?

    wir haben freunde "angesteckt" mit unserer leidenschaft - sie haben sich nach einem
    probeurlaub ein schmuckes mietmobil neuesten baujahres gekauft. trotzdem
    beherrschen sie den respektvollen, toleranten umgang mit mitmenschen jeder art....

    entschuldigung, dass ich mich hier jetzt auch mal so blog-mäßig-lang ausgelassen habe,
    aber bei so vielen themen hier kann ich immer wieder nur zu einem schluss kommen:
    respekt, toleranz, eigene individualität genießen, ohne andere damit zu stören,
    individualität anderer hinnehmen und sich sogar daran freune....
    so ist ein miteinander schön *find*

    ja ja... ich bin ein idealist....und kann das hier wohl nur mit "amen" beenden, oder?

    nix für ungut

    ulla


  10. #10
    Ist öfter hier   Avatar von garagenspanner
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    @ Hanse.... ich sehe diesen Problemkreis ähnlich wie Du.

    Die Anzahl der unfreundlichen Egomanen scheint zu wachsen.
    Ich habe Anno 2011 selbst erlebt , das ein "Luxus-Mobilist" mich aufforderte ,
    mit meinem "Alt-Fahrzeug" aus seiner Nachbarschaft zu verschwinden , weil seine
    Frau Gemahlin den Anblick nicht ertragen könne. Meine Reaktion war nicht
    dazu angetan , hier zitiert zu werden !

    Gruss
    Jan
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