Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #11
    Stammgast   Avatar von BRB-Stefan
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Ich bin immer wieder erstaunt zu lesen, was hier einige so erleben!

    Seit über 15 Jahren sind wir unterwegs - und gar nicht so selten - doch solche Erlebnisse haben wir noch nie gehabt.
    ... nicht einmal ansatzweise!
    Stefan, sehr gern unterwegs mit Kerstin und Rapido 996 MH



    unsere private Homepage mit Reiseberichten und mehr: wiese-mobil.de

  2. #12
    Lernt noch alles kennen   Avatar von Hanse
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    @scottonin

    Ich gehe jetzt mal zuerst auf das Ende deines Kommentars ein:
    Du brauchst dich für nichts zu entschuldigen - im Gegenteil. Ich bedanke mich für deinen blumigen Versuch, all meinen Ausführungen zu widersprechen, zwischen den Zeilen gelesen sehe ich bei fast jedem Wort genau das Gegenteil, nämlich nur pure Zustimmung.
    Allerdings solltest du Beiträge genau lesen, abspeichern, gut verarbeiten und erst dann kommentieren!

    So bedeutet z.B. "von der Pike auf" ganz einfach, auch das "Camperleben" von Grund auf zu kennen und somit auch mit den einfachsten Dingen klar zu kommen und nicht immer gleich los zu motzen wenn mal etwas nicht so ganz den (oftmals falschen) Vorstellungen entspricht.
    Und es bedeutet auch, mit der Umwelt klar zu kommen, wegen der wir mit unseren Mobilen ja draussen sein möchten - oder siehst du auch die kleinen Schweinchen nicht, die da manchmal unterwegs sind. Fragst du dich dann auch, warum die sich so verhalten? Ich sehe dann eher, dass sie es tun, warum ist mit ziemlich wurscht!

    Des Weiteren bin Realist - ich kommentiere ausschließlich das, was ich selbst sehe und erlebe, Spekulationen sind nicht mein Ding.
    Und schon gar nicht bin ich der Typ, der unangenehme Dinge schön redet, nur um die Welt rosa einzufärben.


    Die Entwicklung wie ich sie beschrieben habe - glaube ich - geht schon in diese Richtung.

    Zuletzt noch das Eine: Nicht alle die dir unterwegs winken wie verrückt grüßen dich auch freundlich. Manchmal denken die vielleicht auch nur: Was sind das denn für welche, die haben ja das HEKI auf oder die Schüssel noch oben.

    Gruß
    Hanse
    Gesundheit, allzeit gute Fahrt und immer einen Becher Sprit im Tank
    wünschen euch
    Hanse, Heidi, Nico und Eros

    www.schaetzle-family.de

  3. #13
    Stammgast   Avatar von oliwink
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Hallo,
    sind nun auch schon 15 Jahre mit WoWa und WoMo unterwegs (SP/CP) aber das hier beschriebene können wir so nicht bestätigen. Bei uns geht's nach dem Motto "wie man in den Wald hinein schreit so kommt es auch wieder raus"
    Und so sind wir all die Jahre immer gut zurecht gekommen.

    Gruß
    Gaby und Oliver
    Gruß,
    Gaby und Oliver
    Hobby Siesta 555 AK GF SC
    Allzeit gute Fahrt

  4. #14
    Stammgast  
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Nabend Hanse,

    da hast Du Dir ja richtig viel Gedanken gemacht.
    Solch ein umfangreiches Essay zum Thema "Reisemobilisten - eine Gemeinschaft ohne Fehl und Tadel?" hat eine Reaktion verdient.
    Ob meine als angemessen erscheint, müssen die Leser beurteilen.

    Zitat Zitat von Hanse Beitrag anzeigen
    Wir haben ein wunderbares Hobby. Und für viele ist das Wohnmobil-Reisen sogar noch viel mehr als nur ein Hobby.
    Aber vielleicht fehlt vielen die langsame, stetige Entwicklung hierzu.
    Geht es vielen vielleicht zu schnell mit dem Einstieg ins „reisemobile Leben“?
    Wieso muß eine langsame, stetige Entwicklung vorangehen?
    Reisemobilfahrer sind qualifiziert über den erfolgreichen Erwerb der passenden Fahrerlaubnis und den Besitz des entsprechenden Fahrzeugs - mehr braucht's nicht dafür.

    Kredit aufnehmen oder - wenn’s geht - Haus und Hof verkaufen und her mit dem Wohnmobil. Und ab ins neue Leben. Kann das so funktionieren?
    Manchmal denke ich, manche sollten erst einmal ein paar Tage (Wochen) im Zelt oder im Klein-Camper verbringen bevor sie als „Einsteiger“ mit dem großen/tollen/teuren/besseren ... Reisemobil loslegen.
    Ist das nicht ein bißchen, ähh ja, wie soll ich das sagen, "mißmutig" ausgedrückt?
    Um deine Frage "Kann das so funktionieren?" zu beantworten, sage ich schlicht "Ja, das kann."


    Warum ich das denke?
    Nun bin ich enttäuscht. Ich hatte erwartet, von Dir rationale Gründe genannt zu bekommen. Gründe, die Deine vorgenannten Thesen glaubhaft stützen.
    Statt dessen nennst Du einige Momentaufnahmen von Stellplätzen mit Gegebenheiten, die nicht in Dein Bild eines Reisemobilisten passen.

    Auf Stellplätzen müssen wir leider immer mehr Intoleranz und ein eigenartiges Verhalten untereinander feststellen.
    Nicht dass wir jetzt großen Wert darauf legen, mit jedem gleich per Du zu sein oder über ein paar Bier zu großen Verbrüderungsszenen zu gelangen (wobei ich nichts gegen ein paar Bier habe ...), aber als „Gleichgesinnte“ kann man immer weniger Mobilisten bezeichnen.
    Mit dem Anspruch begegne ich anderen Menschen, die zufällig auch mit einem Reisemobil unterwegs sind, erst garnicht.
    Wir mögen teilweise gleiche Interessen haben - mehr aber nicht.
    "Gleichgesinnte" identifiziere ich über ausgiebige Gespräche und Erlebnisse, nicht über ein Fortbewegungsmittel.

    Man grüßt sich unterwegs nicht mehr bzw. immer weniger.
    Man schlappt auf dem Stellplatz ohne „Guten Morgen“ oder ein „Hallo“ aneinander vorbei
    Kann gut sein, daß ich an Dir mal muffelig vorbei geschlappt bin - manchmal mag ich überhaupt nicht reden.


    ..sitzt hinter geschlossenen Vorhängen im Mobil, beobachtet und notiert, was andere so tun und schreibt nach der Rückkehr einen Leserbrief über lärmende Kinder oder kläffende Hunde.
    Man lächelt und lästert über die „alte Schrottkiste“ von nebenan oder den „eingebildeten Affen mit seinem Protzmobil“.
    Da ist aber eine Menge Bitterkeit herauszulesen.

    Aber muss man sich via Leserbrief jetzt auch schon beschweren, wenn (Zitat = aus einem Leserbrief der Ausgabe 3/2014 unseres Reisemobil-Magazins): „jemand auf parzellierten Plätzen Reservierungen in Form von Stühlen vornimmt, obwohl weit und breit kein anderes Fahrzeug zu sehen ist“ und den Nachbarn auch noch darauf ansprechen?
    Sorry – aber gerade wenn ein Platz leer ist machen wir das auch (uns ausbreiten), gerade dann stört’s ja (eigentlich) Keinen. Und theoretisch habe ich, wenn ein Platz leer ist, ja gar keinen (direkten) Nachbarn.
    Muss man einen Leserbrief schreiben, wenn in einem Reparaturtipp statt von einem „Schraubendreher“ von einem „“Schraubezieher“ die Rede ist. (Leserbrief aus 4/2014)

    Und viele andere derartig geartete Leserbriefe gibt es Monat für Monat.
    Man beschwert sich über „sauteure“ Stellplätze, fordert aber gleichzeitig alles Drum und Dran bis hin zu Dusch-/Sanitärcontainern, Waschmaschinen und Trockner und, und, und ...
    Man erwartet den Bäcker am Morgen, das Restaurant um die Ecke für abends, den See vor der Womo-Tür und die Seilbahn zum Berg direkt nebenan, nicht weiter als 100 Meter ins Stadtzentrum und zum Supermarkt sollten es sein aber dabei auch noch völlige Ruhe – und das alles möglichst umsonst.
    Viele Leserbriefe werden von armen Würstchen geschrieben, deren Ehefrauen das Notebook für sich selbst entdeckt haben.
    Jetzt können sie nicht mehr am Forumsleben teilhaben und "motzen" per Leserbrief...
    (Ja, ich kann das auch mit den "Allgemeinplätzen)



    Irgendwie habe ich aber in letzter Zeit das Gefühl, der Grundgedanke des Urlaubs mit dem/im Reisemobil und der Übernachtung auf Stellplätzen geht immer mehr verloren und manchem „Neu-Mobilisten“ auch völlig ab.
    Eigentlich habe ich das Gefühl, viele tun sich mit dem Erwerb eines Wohnmobils nicht Gutes: Überforderung, generelle Unzufriedenheit, Neid oder nur die Enttäuschung darüber, dass eben doch nicht alles so toll ist und funktioniert wie man sich das vorgestellt hat mit der „großen Freiheit“.
    Gefühl ist nicht unbedingt der beste Faktensucher bei anstehender Situationsbeurteilung

    Bei anderen Hobbies (Modellbau, Fotografie oder auch beim Sport) stellt man einen ganz anderen Zusammenhalt und Umgang miteinander fest als beim Hobby Reisemobil.
    Mein Reisemobil ist ein Fahrzeug, nicht ein Hobby.
    Dieses Fahrzeug unterstützt meine Hobbys oder macht sie gar erst möglich - mehr ist die Karre aber nicht.
    Wir haben das Wohnmobil wegen dem freien Reisen, dorthin wo wir hin wollen und bleiben wie wir möchten.
    Wir haben (hatten) das Wohnmobil, auch weil wir mit den Kindern einen anderen Urlaub als im Hotel verbringen konnten.
    Wir haben das Wohnmobil, weil wir so Küche, Klo und Waschbecken/Dusche dabei haben.
    Wir haben das Reisemobil, weil wir weiter ziehen können wenn uns was nicht passt und von vorn herein gar nicht erst bleiben, wenn es uns zu teuer, zu laut oder zu voll ist oder sonst irgendwas ist, was uns nicht gefällt.
    Und wir haben das Reisemobil der Entwicklung wegen: eben vom Zelt an über den Klein-Camper zum Aktuellen. Es ist mit den Ansprüchen (und auch mit der Familie) gewachsen und nicht zuletzt haben wir das Wohnmobil, weil wir uns damit identifizieren können, weil wir damit glücklich sind und weil wir mit dieser Art und Weise unsere freie Zeit zu verbringen zufrieden sind – und weil wir so immer wieder neue Bekanntschaften (manchmal auch Freundschaften) machen/schliessen, an die wir uns aber nicht binden müssen und danach wieder tun und lassen können was wir wollen.

    Aber wir wissen immer noch, wo und wie wir angefangen haben - egal was heute ist: ganz unten und ganz klein!
    Und wir brauchen auch heute noch „nur“ kleine, einfache, günstige Stellplätze. Hauptsache V+E ist vorhanden. Und wenn nicht geht’s auch mal ohne.
    Wenn wir auf dem zentralen Platz in der Stadt stehen wissen wir, dass es laut werden könnte. Wenn wir frei und allein irgendwo stehen wissen wir, dass es einsam werden wird.
    Okay, das ist Eure Historie - nicht die von Zehntausenden anderer Menschen, die ein Reisemobil besitzen.

    .......und auch das ist das Schöne am Wohnmobil: Eigentlich kann das ja jeder halten wie er will........
    ........es wäre nur ein klein wenig mehr Toleranz nötig – eigentlich sind wir doch alle irgendwie gleich.
    ........umdenken ist angesagt. Und sich einfach über das was man hat freuen und den anderen die Möglichkeit geben, ihre Freiheit auch zu genießen.
    ........es sind meine ganz eigenen Gedanken hierzu – und die sind bekanntlich (auch) frei.

    Diese vier Aussagen unterschreibe ich sofort. Wenn auch Du ohne Einschränkungen dahinter stehst, wieso hast Du dann alles Vorangegangene geschrieben?


    Das müssen wir alles mal bei ein paar Bier auf 'nem Stellplatz besprechen,



    Volker

  5. #15
    Lernt noch alles kennen   Avatar von Hanse
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Bevor ich jetzt beginne, einer sinnvollen (nötigen) Arbeit nach zu gehen hier ein paar Bemerkungen zu dem seither Geschriebenen:

    Ich war bis jetzt der Meinung, Foren seien Plätze im www an denen man seine Meinung, Erfahrungen und ganz eigene Gedanken einbringen kann und darauf gespannt ist, was andere Forumsteilnehmer (Gleichgesinnte!!!???) so für Beiträge dazu stellen (je nach Thema manchmal mehr, manchmal weniger).
    So kenne ich das aus anderen Foren welche ich ab zu zu besuche, aus einem in dem ich manchmal Beiträge hinzufüge und aus einem in dem ich als Co-Moderator/Co-Admin tätig bin. Und so ergibt sich (meistens) eine vielfältige und interessante Korrespondenz/Diskussion, mit den unterschiedlichsten Meinungen zum Thema!

    Mit meinem Beitrag hier habe ich NIEMANDEN persönlich angesprochen und NIEMANDEN persönlich angefeindet.
    Dennoch werden über 10 Punkte meiner Gedanken jetzt zitiert und mit 10 z.T. sehr ich nenne es jetzt mal "persönlichen" Antworten versehen.

    Die Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung scheint - ich möchte nicht sagen "hier im Forum" aber doch von manchen Mitgliedern hier im Forum - nur so lange akzeptiert zu werden, wie sie diese selbst in Anspruch nehmen.
    Alteingesessene Platzhalter verspüren aber wohl den Drang, "Neuschreibern" mit (eigenen!!!) Quergedanken erst mal zu zeigen, wo der Hammer hängt und wo's hier im Forum lang geht.

    Und wenn man hier schon jedes Wort in die Waagschale wirft und einzeln dokumentiert:
    Ich bin absolut nicht der Meinung, dass es zum Hobby (Fahrzeug, Ding, Karre oder sonst etwas) "Reisemobil" oder "Wohnmobil" oder "wie auch immer" ausreicht,
    den erfolgreichen Erwerb der passenden Fahrerlaubnis zu absolvieren und den Besitz des entsprechenden Fahrzeugs vorweisen zu können sondern darüber hinaus mindestens noch ein Faktum: Wenigstens ein klein wenig Hirn (= engl. "brain") um den Moment, in dem man kurz davor steht sich absolut daneben zu benehmen rechtzeitig zu erkennen um sich dann evtl. doch noch etwas einzubremsen!

    Abschliessend verweise ich auf den Beitrag 'Loblied' von 'brainless' vom 31.12.2013
    Ist auch ziemlich quer gedehnt und trotzdem gerade raus - aber das ist wohl der von mir oben erwähnte Unterschied in Sachen freie Meinungsäusserung hier im Forum.

    In diesem Sinne
    Tschüss!
    Gesundheit, allzeit gute Fahrt und immer einen Becher Sprit im Tank
    wünschen euch
    Hanse, Heidi, Nico und Eros

    www.schaetzle-family.de

  6. #16
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Zitat Zitat von BRB-Stefan Beitrag anzeigen
    Ich bin immer wieder erstaunt zu lesen, was hier einige so erleben!

    Seit über 15 Jahren sind wir unterwegs - und gar nicht so selten - doch solche Erlebnisse haben wir noch nie gehabt.
    ... nicht einmal ansatzweise!
    Hallo Hanse, wir können die 15 Jahre locker toppen, wir müssen aber scheinbar in einer "anderen Welt" unterwegs sein: Unser Erleben ist völlig anders, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen.

    Ach so, natürlich ist gegen freie Meinungsäußerungen hier im Forum nichts einzuwenden.... aber man muss auch andere Meinungen tolerieren können.
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom... Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren






  7. #17
    Stammgast   Avatar von ivalo
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    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Guten Morgen

    Danke für Deine Beiträge. Ich habe mich gefragt, wie ich an Deiner Stelle reagieren würde und finde Deine Antwort durchaus angemessen. Lasse Dich nicht von gewissen Mitgliedern ärgern und siehe dazu auch meinen heutigen Beitrag in:

    https://www.promobil.de/forum/thread...ein-Mix-machen
    oder
    https://www.promobil.de/forum/thread...ighlight=troll

    Für Dich wäre es schade, wenn Du dem Forum bereits wieder den Rücken kehren würdest. Bei andern ... lies oben!

    Gruss Urs
    Geändert von ivalo (02.04.2014 um 09:18 Uhr)

  8. #18
    Stammgast   Avatar von laikus
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    737

    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Zitat Zitat von brainless Beitrag anzeigen
    Nabend Hanse,
    da hast Du Dir ja richtig viel Gedanken gemacht
    Das hat er, in der Tat. Und dafür bin ich Hanse dankbar. Mit aufdringlicher Beckmesserei kann man sich wichtig machen. Mehr nicht.
    Ich würde mich, so wie Urs, über weitere Beiträge von Hanse freuen.

    @Bernd: ich denke schon, daß die Muffelquote unter den SP-Nutzern signifikant hoch ist. Allerdings spiegelt sie wohl nichts anderes als das Gesellschaftsbild in anderen Bereichen. Wie jede/r das persönlich wahrnimmt, ist natürlich individuell verschieden.

    Gruß,
    Horst

    LAIKA X 595 - enjoy la dolce vita.

  9. #19
    Milbe
    Gast

    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Huhu Ihr`s!

    Also ich kann das durchaus z.T. nachvollziehen, was Hanse da geschrieben hat!!! Nicht alles, ok! Aber das ist ja wieder Ansichtssache....
    Allerdings finde ich das was Ulla geschrieben hat auch nicht falsch....

    Ich möchte da jetzt auch nicht in den Krümeln picken... aber ich habe das auch schon gesehen, wie manch verknütteter Mitcamper hinter der Gardine lauert!!! Oder mürrisch über den Platz läuft und noch nicht mal ein "Guten Morgen" raus presst... und und und.....

    Der Satz viel schon.... ich denke ihn dann --> Die gehen bestimmt zum lachen in den Keller!
    Sollen sie doch! Ist das mein Problem??? nö
    Jeder soll seine Freizeit so gestalten wie er es mag. Wenn ich meine absolute Ruhe haben will, fahre ich eben nicht auf einen vollen CP oder SP.... weil die Chance da bei 100% liegt, daß ich genau DIESE nicht habe! Aber dafür können die Anderen doch nichts.

    Den Anderen kann man nicht ändern, aber sich selbst!

    Ich habe 8 Monate in meinem alten WoMoBenz gelebt! Auf einem deutschen CP... Ich hatte da zu arbeiten und zu lernen.... Ihr wollt nicht wissen, was ich da erlebt habe!!!! Ich war drauf und dran ein Buch über das Verhalten von CP-Besuchern zu schreiben.... hatte leider nicht die Zeit dazu.
    Ich war immer ein Camper und werde immer einer bleiben... solange es gesundheitlich möglich ist. Habe viel und oft gezeltet, an allen möglich legalen und auch illegalen Orten. Dazu fühle ich mich nun zu alt, deswegen gibts ein WoMo.

    Und als letztes: Jeder Mobilist weiss, daß WoMo fahren nicht (des Ausdruck billig will ich nicht benutzen), günstig ist! Das ist wie Motorrad fahren.... dieses Hobby/diese Leidenschaft empfinde ich als ganz schön kostspielig. Aber das weiss ich vorher, und genauso will ich es haben, genau das ist es, wofür ich arbeiten gehe! Und deswegen bin ich glücklich! Und mein Glücklichsein lasse ich mir von Niemanden vermiesen! --> aus diesem Grund habe ich meist ein nettes lächeln für Jedermann über. Und dieses lächeln bekomme ich dann auch meist zurück.... weil es von Herzen kommt!

  10. #20
    Ist öfter hier   Avatar von Konwolf
    Registriert seit
    24.11.2013
    Beiträge
    42

    Standard AW: Typisch Deutsch oder typisch "Wohnmobiler" ???

    Hallo,

    wenn hier von mehreren dargelegt wird, wie lang sie schon "dabei" sind: wir "sind es auch" seit 23 Jahren - und vorher mit dem Wohnwagen.

    Auch wir haben den Eindruck, dass sich die Szene stark, sehr stark gewandelt hat in dieser Zeit. Aber ist das ein Wunder? Um wie viel Prozent hat denn der Fahrzeugbestand zugenommen? Und zu jedem Fahrzeug gehören Menschen. Aus einem eher kleinen Häufchen, häufig belächelter, Individualisten, die in keinen Stellplatzatlas schauen mussten, weil es keinen gab, ist ein großes Heer Freizeitgestalter geworden.
    Und mit ihnen ist auch das Angebot, "stehen", nicht reisen zu können, gewachsen.

    Wir reden also hier in Wirklichkeit über die Steh"mobile" (??? hähhh ???).

    Ich glaube schon, dass man in diesem Umfeld und Zusammenhang die von Hanse genannten Erfahrungen machen kann. Dass wir sie selber nur sehr viel weniger gemacht haben, hängt wohl nicht damit zusammen, dass es sie nicht gibt, sondern dass wir dort nicht "stehen", wo es sie gibt. Wir suchen uns, wo immer möglich, alternative Möglichkeiten, nach einem schönen Tag auch eine angenehme Nacht zu verbringen. Und dazu zählen betonierte oder asphaltierte Parzellen auf einem "Stellplatz mit Komfort" in unseren Augen nun wahrlich nicht.

    Tourismus ist eine Freizeitindustrie - das weiß jeder. Wozu dient ein Wohn-/Reisemobil? Industrie hat auch ihre Nachteile.

    Allen eine schöne Zeit in ihrem Mobil wünscht
    Wolfgang
    Viele Grüße und immer gute Fahrt
    Wolfgang

    Unterwegs im Knaus Sky I 700

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