Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #81
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    Hallo zusammen,

    das erschließt sich mir nicht, was hat die Art des Aufbaus mit "Verhalten auf Stellplätzen" zu tun?
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom... Alpa, Konzept Top, Qualität Flop

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  2. #82
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    Teilintregirten

    was ist das?

  3. #83
    Stammgast  
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    Zitat Zitat von willy13 Beitrag anzeigen
    Teilintregirten

    was ist das?
    *lächel*


    Beste Grüsse

    Christoph
    mit besten Grüssen
    Christoph
    ____________________________________

  4. #84
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    "Teilintregirten" klingt nach Intrige
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  5. #85
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    "Teilintregirten" klingt nach Intrige
    Georg, Georg, und die "Vollintegrierten"? Voll....... ? Es gibt mehrere andere Ergänzungsmöglichkeiten.

    Schreibt der Alkoven-Fan.

    Zu diesem Thread:
    Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, dass man sich bei seiner Begründung ereifert. - Victor de Kowa
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  6. #86
    Stammgast   Avatar von Travelboy
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    Anhang 11030

    Also meiner hat ja so eine "Hohe - Stirn", ich glaube aber die wächst noch und es wird irgendwann mal ein Alkoven



    Volker
    Gruß
    Volker

    Zwei "Reisende" unterwegs im Frankia FF-4 - nach dem Motto "der Weg ist das Ziel"

  7. #87
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    Georg, Georg, und die "Vollintegrierten"? Voll....... ? Es gibt mehrere andere Ergänzungsmöglichkeiten.

    Schreibt der Alkoven-Fan.

    Zu diesem Thread:
    lieber Bernd,

    wenn Du das Voll in der Verbindung mit Wein sehen willst, dann könnte es sogar sein das Georg noch nicht mal widerspricht

  8. #88
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    Zitat Zitat von urlipper Beitrag anzeigen
    Hallo, in welche Schublade werde ich dann mit einem kleinen Teilintregrirten geschoben ?
    Gruß Jürgen
    Mit Deinem schicken Reisemobilcoupé hockst Du zwischen den Stühlen: Hier das komfortable Alkovensofa, dort der designte VI-Klapphocker.
    Du mußt Dich entscheiden - entweder innere Werte oder äußerer Schein,


    Volker

    Achtung: Speziell bei diesem Beitrag den Smily nicht überlesen, bitte.

  9. #89
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    Hallo zusammen,

    Benehmen auf dem Stellplatz ist ganz einfach, wenn man diese Regeln beachtet:

    Ankunft:
    Haben Sie Kinder oder Hunde dabei, sollten sich diese zunächst erst einmal tüchtig
    austoben. Während die Kinder den Fußball gegen andere Reisemobile donnern läuft der
    Hund frei, damit der sich nach der langen Fahrt zwischendurch erleichtern kann. Sollte es
    vorkommen, dass der Stellplatzbetreiber ihnen keinen Platz in der ersten Reihe zuweist,
    was eigentlich selbstverständlich wäre, und sie somit 20 Meter weiter laufen müssen, so
    tragen sie es mit Fassung!

    Einrichten auf dem Stellplatz:
    Wenn das Reisemobil unter lauten Einweisungsrufen der Beifahrerin nach mehrfachen
    versuchen mit qualmenden Motor auf die Keile gefahren ist, kommt das übliche Procedere
    – bitte möglichst nach 22:00 Uhr, das spart mindestens eine Stellplatzgebühr: Markise
    ausrichten mit klappernden Gestänge, Heckgarage (Motorroller, Fahrräder, Vorzeltteppich,
    Campingmöbel) leer räumen und natürlich den Staubsauger betätigen. Polster und
    Teppich ausklopfen nicht vergessen! Zwischendurch sollten sie immer wieder schwungvoll
    die Fahrerhaustüren zuwerfen, damit die Nachbarn von ihrer Ankunft wissen. Die
    Fahrräder werden zufällig auf den Rand des freien Stellplatzes nebenan gestellt, sonst
    könnte ja ein weiteres Reisemobil die Sicht behindern.

    Vergessen sie nicht den Akkuschrauber, eine nützlich Hilfe die Stützen auszufahren.
    Aufgeweckte Reisemobilisten bohren mittels Akkuschrauber die Löcher für die Heringe
    vor. Bei dem Abspannen von Markisen unbedingt darauf achten, dass die Heringe
    mindestens 15 cm raus gucken und das möglichst am Rande vom Geh- oder Fahrweg - es
    hat ja niemand was auf ihrer Parzelle zu suchen! Falls mal einer stolpert, was soll es, der
    verirrt sich nicht mehr hier hin. Denn nichts hasst der Edelcamper so sehr wie
    Grenzüberschreitungen! Sollte jemand doch des Nachts eine Abkürzung wählen, so wird
    er sich diesen Fehltritt nur einmal begehen.

    Fernsehen:
    Der beste Fernsehempfang ist immer dort wo sie gerade nicht stehen. Fragen sie also
    ruhig ihren Stellplatznachbarn, ob sie nicht die Satellitenschüssel samt Dreibein auf seinen
    Stellplatz stellen dürfen. Die Ausrichtung der Satellitenschüssel wird erheblich erleichtert,
    wenn sich alle Familienmitglieder daran beteiligen. Laute, gut verständliche Kommandos
    und Zurufe wie: mach mal wie eben, fast gut, zurück, neeee ist Schnee, kein Signal...
    können über mehrere Familienmitglieder besser übermittelt werden.
    Patriotismus:
    Der echte Patriot hat immer eine bundesdeutsche Flagge dabei und hisst diese am
    eigens mitgeführtem Mast. Vorgeschriebene Masthöhe: Nicht unter 4 Meter! Wollen sie
    sich aus der beschränkten Patrioten-Masse hervorheben, hissen sie zusätzlich noch die
    entsprechende Flagge ihres Bundeslandes, ihres Automobilherstellers, ihres Fußballclubs
    sowie den wunderschönen Wimpel ihres Kleintier-Zuchtvereins. Die Bewunderung ihrer
    Stellplatz-Nachbarn insbesondere im Ausland ist ihnen sicher!

    Umweltschutz:
    Als eifriges Mitglied der Aktion Krombacher-rettet-den-Regenwald stapeln sie voller Stolz
    die mitgeführten Arbeitsutensilien (Bierkästen) sichtbar vor ihr Reisemobil. Ganz nebenbei
    erklären sie den staunenden Nachbarn die Vorzüge ihres Reisemobils in Bezug auf
    Ladekapazität, des Aufbaus und Fahrgestell. Natürlich weisen sie auf ihre jahrelange
    Erfahrung hin und lassen Ihre Überlegenheit erkennen. Nach stundenlangem
    Arbeitseinsatz zur Rettung des Regenwaldes, selbstverständlich mit gesanglicher
    Unterstützung, präsentieren sie das Ergebnis: Alle geleerten Flaschen sind in Reih und
    Glied zu kunstvollen Figuren platziert. Bei längerem Aufenthalt ist ein zweifacher
    Flaschenkreis um das Wohnmobil einfach Pflicht für jeden ernsthaften Naturschützer!
    Mit den Erdölreserven sollte man tunlichst sparsam umgehen. Deshalb verbietet es sich
    natürlich quietschende Fahrrad-, Dreirad- oder Buggy-Räder womöglich mit Schmieröl zu
    benetzen, schließlich könnte ja auch ein Tröpfchen daneben gehen und den gepflegten
    Rasen des Stellplatzes zu verschmutzen.

    Strom:

    Wird auf Stellplätzen der Strom pauschal abgerechnet, grillt man elektrisch und verwendet
    zum Heizen einen großvolumigen Heizlüfter. Bei gleichzeitiger Nutzung der Geräte kann
    man die Stromverkabelung auf mehrere Stromkästen verteilen. Sollten alle
    Stromanschlüsse besetzt sein, wird es gerne gesehen, wenn man einfach mit dem
    mitgebrachten Mehrfachstecker den Strom beim Nachbar anzapft. Gehen sie dabei wie
    folgt vor, ignorieren Sie zunächst die Nummerierungen an den Verteilerkästen. Wählen sie
    einfach immer nur den kürzesten Weg zu Ihrer Fahrzeugsteckdose, der Nachkommende
    auf dessen Platznummer sie eingesteckt haben, soll es dann halt genauso machen. Oft ist
    auch gerade gegenüber über des Weges sogar die kürzeste Entfernung zu finden. Keine
    Sorge, wenn da mal einer drüberfahren muss. Das hält jedes Baumarkt-Kabel ohne
    weiteres aus. Ärgerlich nur, wenn so ein Fußgänger mit seinen offenen Sandalen mal
    hängen bleibt. Aber dann ziehen Sie das Kabel einfach wieder kurz gerade und sagen
    demjenigen, er soll beim nächsten Mal besser aufpassen. Sieht man doch, dass da ein
    Kabel liegt, ist doch extra deswegen knallrot oder grellgelb. Sollte dann doch mal jemand
    Sie genötigt haben, gefälligst die zu Ihrer Stellplatznummer gehörende Steckdose zu
    nehmen, verpassen Sie dem Nörgler bei der Abreise einen Denkzettel, indem sie seinem
    Anschluss raus ziehen oder sein Adapterkabel mitgehen lassen. Soviel Erziehung muss
    sein.

    Frischwasser:
    Nehmen sie unbedingt einen 50 m Schlauch mit. Falls die Wasserentnahme 50 Cent
    kosten sollte, einfach irgendeinen Anschluss im oft vorhandenen Waschhäuschen der
    campingplatzähnlichen Stellplätze nutzen, zur Not den Anschluss vom Wasserhahn
    nehmen und schon hat der sparsame Reisemobilst wieder viel Geld gespart. Die
    Frischwasseranschlüsse auch an der Entsorgungsanlagen eignen sich auch hervorragend
    zum Reinigen der Campingtoilette, wobei darauf zu achten ist, dass aus
    Reinlichkeitsgründen der Frischwasserschlauch möglichst tief in die Öffnung der Kassette
    gesteckt wird, damit man sich nicht nass spritzt. Auch kann man dort hervorragend sein
    Mobil waschen.

    Abwasser:
    Hier hat sich der Eimer mit Loch bewährt, den man unter dem Abflussrohr stellt. Noch
    einfacher geht es, wenn man in der Nacht den Abwasserhahn mal eben öffnet.

    Weiter geht es mit Teil 2
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  10. #90
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Verhalten auf Stellplätzen

    Hier geht es weiter:

    Abfallentsorgung:
    Sollten keine Container zur Verfügung stehen, finden sich oft in der Nähe Papierkörbe ,die
    man mit den Abfalltüten füllen kann. Sollte diese überfüllt sein, dann wird die Abfalltüte
    ordentlich zusammen geknotet und daneben gelegt.

    Radio und Fernseher:
    Ein Radio brauchen sie in der Regel nicht mitnehmen. Auf vielen Stellplätzen ist der
    Empfang verschiedenster Sender durch die Nachbarn ohne Radio gesichert. Ihren neuen
    Weltempfänger testen sie am besten im Freien, damit alle Nachbarn das neue Gerät und
    dessen tollen Klang bewundern können. Das gilt auch für den draußen aufgestellten
    Fernseher, Fußballübertragungen begleiten sie mit deutlichen Anfeuerungsrufen und
    lauten Tooor, Tooooor, rufen.

    Wenn es Sanitäreinrichtungen gibt:
    Falls sie Duschgel und Shampoo vergessen haben sollten, eine Besichtigungstour der
    leeren Duschkabinen ist oft mit Erfolg gekrönt. Meistens steht dort eine größere Auswahl
    herum. Toilettenpapier kann man wunderbar einsparen, auf der Stellplatztoilette gibt es oft
    jede Menge umsonst. Nach drei Wochen Urlaub mit täglicher Sitzung sollten sie für die
    nächsten 3 Monate zu Hause ausgesorgt haben!

    Kochen/Essen:
    Wenn Sie Ihre frisch gekochten Nudeln durch das Nudelsieb abgießen wollen, tun sie das
    um Gottes Willen nicht in der eigenen Spüle oder laufen gar zur unzumutbar weit
    entfernten Entsorgungsanlage. Dem nächst gelegenen Baum oder Strauch ist es
    schließlich egal, ob er kochendes und gesalzenes Wasser bekommt. Hauptsache er
    bekommt was! Wenn sie bei beginnender Dunkelheit ihre Essensreste hinter ihren
    Reisemobil deponieren, sind diese am nächsten Tag verschwunden und müssen nicht
    mehr umständlich entsorgt werden. Sie glauben gar nicht, wie viele Tiere nachts Hunger
    haben! Gönnen sie sich bei der Verpflegung während einer dreiwöchigen Auslandsreise
    auch mal ab und zu mal etwas Gutes, man hat ja schließlich Urlaub! Abwechslung muss
    sein, Sonntags zum Beispiel mal eine Dose von Lidl statt immer nur Aldi!

    Kleiderordnung:
    Das ärmellose Feinripphemd, natürlich von Schiesser, ist für Männer obligatorisch. Nur zu
    übertreffen durch den nackten Oberkörper mit Bierbauch im Sommer oder bei der Arbeit
    am Motorroller mit Bierflasche. In der gemütlichen Abendrunde am Holzkohlegrill, damit
    die Nachbarn auch was davon haben, ist der Jogginganzug für Herren und Damen Pflicht.
    Die Kleinkinder können natürlich hüllenlos bis 1 Uhr nachts rumtoben, das spart die
    Pampers. Zum abendlichen Restaurantbesuch sollte man unbedingt die weißen Socken
    gegen die "edlen" grauen in den braunen Sandalen tauschen, denn die passen auch
    besser zum Muskelshirt. Falls sie folgendes Hinweisschild sehen – üblich in Restaurants
    der gehobenen Esskultureinfach ignorieren: NO SHIRTS, NO SHOES, NO SERVICE!
    Die am Strand gekaufte Goldkette trägt man natürlich darüber, so dass selbst die
    Einheimischen nicht übersehen können, welch hohe Kultur sie jahrelang verpasst haben.
    Im Urlaub sollte sich dieser Kleiderordnung wirklich kein vernünftiger Reisemobilst
    entziehen.

    Ältere Mitcamper:
    Halten sie ihre Kinder dazu an, der älteren Dame die Toilettenkassette tragen zu helfen.
    Auch dann, wenn sie gerade beim Frühstück sitzen.

    Hunde:
    Leinen sie ihren Hund ruhig unbeaufsichtigt vor dem Reisemobil an. Das ständige Bellen
    zeigt ihnen an, dass der Hund nicht weggelaufen ist. Lassen sie ihren Hund ruhig am
    Strand frei laufen. Die Strandbesucher gewöhnen sich schneller an Hunde und haben
    keine Angst mehr. Können Sie es nicht über Ihr Herz bringen, ihren Liebling anzuleinen,
    und ihm deshalb freilaufend seinen Aufenthalt auf dem Stellplatz gönnen, sollten Sie
    folgende Zurufe ständig parat haben:
    "Der macht nix, der will nur spielen!" folgen daraufhin aber irgendwelche Hilferufe, sollten
    Sie schnell mit "Das hat er wirklich noch nie gemacht" reagieren können.

    Abreise:
    Beim Einpacken unbedingt darauf achten die Funktionsfähigkeit der Fahrerhaustüren und
    der Heckklappe regelmäßig zu testen. Es empfiehlt sich, diesen Test nach jedem
    eingeräumten Gegenstand durchzuführen. Damit zeigen sie auch ihren Nachbarn, wie
    qualitativ hochwertig die Türen ihres Fahrzeuges sind! Selbst nach 20mal Öffnen und
    Schließen funktionieren diese noch anstandslos.
    Im Winter vor dem Abfahren den Wagen immer mindestens 10 Minuten warmlaufen
    lassen, im Sommer natürlich auch, damit die Klimaanlage schon mal anläuft. Dabei
    möglichst viel Lärm erzeugen, damit von den Nachbarn auch niemand zum Langschläfer
    wird.
    Fahren sie ihr Fahrzeug an die Entsorgungsstation und lassen sie dabei ihren Dieselmotor
    laufen. Kopfschüttelnde Gäste können sie bei dieser Gelegenheit auf die hervorragende
    Laufruhe, sowie die vorhandene Abgasnorm Euro 4 oder 5 verweisen. Bleiben sie
    gelassen und warten ab, bis der letzte Tropfen aus dem Abwassertank gelaufen ist, erst
    dann wird die Kassettentoilette entleert und gründlich gesäubert. Nutzen sie die
    Gelegenheit anschließend gründlich die Windschutzscheibe zu säubern, das sind sie der
    Verkehrssicherheit schuldig.
    Beim Besteigen ihres Mobils freuen sie sich darüber, wie lang die Schlange der ebenfalls
    Abreisewilligen geworden ist. In wohliger Eingenommenheit von sich selbst bewundern sie
    ihre seltene Gabe, anderen Reisemobilsten eine Lektion in Geduld und Toleranz geben zu
    können. Haben sie doch dafür gesorgt, das andere Reisemobilfreunde sich in aller Ruhe
    und Gelassenheit noch von der Schönheit des Stellplatzes überzeugen konnten.
    Nun prüfen sie noch gewissenhaft die Funktionstüchtigkeit ihrer Stopplichter, Blinker und
    sonstigen Lampen und Scheinwerfer, sammeln ihre Frau ein, steigen schnell noch mal
    aus, um zu prüfen, ob die Klappen auch wirklich geschlossen sind und schon geht´s mit
    lustigem Winken und beifälligem Hupen der Warteschlange auf den Heimweg.
    Zu Hause angekommen, setzen sie sich unverzüglich an den Computer und warnen in
    ihrem bevorzugten Reisemobilforum die lieben Freunde über die unzumutbaren Zustände
    auf dem Stellplatz und vor dem unfreundlichen Stellplatzbetreiber. Vergessen sie nicht zu
    erwähnen, dass bei der Abreise stets mit ellenlangen Warteschlangen zu rechnen sei!

    Ähnlichkeiten mit lebenden Personen rein zufällig! Oder hat das schon jemand so
    beobachtet?


    Alles klar?
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