Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
Seite 24 von 130 ErsteErste ... 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 74 124 ... LetzteLetzte
Ergebnis 231 bis 240 von 1300
  1. #231
    Stammgast   Avatar von raidy
    Registriert seit
    13.01.2011
    Ort
    Landkreis Esslingen
    Beiträge
    10.092

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    Zitat Zitat von pan Beitrag anzeigen
    Ultraschall-Entfernungsmesser zur Wasseroberfläche als Prinzip wäre doch auch was. Gr. Richi
    Siehe Beitrag #184

  2. #232
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
    13.09.2014
    Beiträge
    126

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    Danke, bei 23 Seiten.... Wüßte noch was : Steigrohr wieTankanzeige bei PA18 : außen am Tank mit z.B. 10 opto.elektr. Sensoren, die LED-Lichtbrechungungsveränderung Luft u. Wasser registrieren ? Wahrscheinlich zu kompliziert, evtl. Platz- /Dichtigkeits -/ Hygiene Probleme .Problem der in Tank-Messung sicher immer Eichung, da die Tanks fast immer unmögliche Formen haben.
    Ansonsten Bilanzierung mit Durchflußfernmessung u. Subtraktion , Vorteil: rel. genau, da vom Tank unabhängig,. Nachteil: Immer mit vollem Tank beginnen. Gr. Richi

  3. #233
    Stammgast   Avatar von raidy
    Registriert seit
    13.01.2011
    Ort
    Landkreis Esslingen
    Beiträge
    10.092

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    §1: Schreibfehler bleiben drin, basta

    Wasserpegelmessung Variante 3
    Nach Pegelbestimmumg via Ultraschall-Entfernungsmessung und Druckmessung der Wassersäule heute die Variante 3:

    Messung der Tankfüllung mittels optischem Trigonometrie Sensor von Sharp.

    So, heute mal eine ganz andere Art der Messung. Hierfür habe ich einen Sharp Sensor verwendet, welcher mittels optischer Trigonometrie und Infrarot Entfernungen in eine analoge Spannung umsetzt. Oder einfacher gesagt: Je näher ein Objekt vor der Linse ist, desto höher ist die Spannung. Und eine Wasseroberfläche ist auch nur ein "Objekt".

    Der Aufbau :
    Ein PVC-Rohr, damit das Wasser bei der Messung nicht so schwabbelt, darauf ein schwimmendes Stück Styropor, oben der spezielle Sensor und natürlich wieder ein kleiner Computer mit LCD-Display. Es ginge auch ohne das Styropur, also direkt die Wasseroberfläche messen. Aber mit geht der Sensor auch für 50cm Tanks, da es besser reflektiert..... Tischtennisball ginge auch
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	sharp01.jpg 
Hits:	407 
Größe:	98,5 KB 
ID:	17782

    Das ganz wird nun in den Tank gesteckt, so dass das Rohr oben raus schaut und oben sitzt dann der Sensor, welcher übrigens ab Werk auf der optischen Seite schon Wasserdicht ist. So sollte das dann im Prototyp aussehen:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	sharp02.jpg 
Hits:	403 
Größe:	51,4 KB 
ID:	17783
    (O.K., etwas ordentlicher darf es schon aussehen )

    Funktion:

    Einmal-Aktion Eichung:
    Nach dem ersten Einbau muss die Anzeige einmalig geeicht werden, damit sie den unteren und oberen Pegelstand des Tanks kennt.
    Bei leerem Tank drückt man 5 Sekunden die Taste "eichen leer", das sind dann die 0%. Bei vollem Tank drückt man 5 Sekunden die Taste "eichen voll" was dann 100% sind. Ab jetzt kennt er den Tank und kann den Pegel in % anzeigen. In Liter ist auch möglich, aber noch nicht programmiert.
    Kleiner Trick: Man kann natürlich auch erst mal 10 Liter rein lassen und das als 0% speichern, dann hat man eine "emotionale" Notreserve. Aber nicht wundern, wenn er dann mal -7% anzeigt.

    Für unsere Freunde laufender Bilder:



    Es gilt nur die Anzeige "Wasservorrat in %", Wasserpegel zeigt die Entfernung vom Sensor zur Wasseroberfläche, Batterie1+2 seht ihr einfach mal weg bitte.

    Vorteile:
    1) Alles Standardbauteile, keine große manuelle Arbeit, einfach im Aufbau, relative günstige Bauteile (Sensor ca. 15€).
    2) Wäre eigentlich für jeden Bastler der etwas löten und sägen kann nachbaubar.
    3) Sensorfläche von vorn herein 100% Wasserfest.
    4) Vermutlich sehr Langzeit-zuverlässig.

    Nachteile:
    1) Der Sensor verliert an Reichweite, wenn die Oberfläche Wasser ist., deshalb das "schwimmende Objekt" im Rohr.
    2) Der Sensor regiert mit falschen Ergebnissen, wenn die Wasseroberfläche starke Wellen wirft oder Fremdkörper darauf schwimmen, auch deshalb mit Rohr und "schwimmendes Messobjekt".
    2)Der Sensor arbeitet nicht linear. D.h. halbe Entfernung ist nicht halbe Spannung. Die Korrekturformel hierfür war widerlich zu berechnen. Jetzt aber ist die Genauigkeit sehr passabel, ich schätze sie so auf +/-2 Liter bei einem 120l Tank mit 36cm Pegelunterschied (Hymer B504).
    Alle Nachteile haben sich hiermit eigentlich durch den Aufbau und die mathematische Korrektur erledigt.

    Hier mein Fazit:
    Ultraschall: Am genauesten, aber keine Wasserbeständigen Sensoren, welche schon ab 5cm können. Müsste man also mühsam manuell machen.
    Druckmessung: Sensoren bezahlbar, Aufwand mäßig, Genauigkeit o.k.. Aber die kleinste Undichtheit lässt die "Messluft" im Rohr entweichen und starke Temperaturschwankungen könnten wegen der Luftausdehnung auch Messfeher verursachen.
    Optisch: Senoren günstig, Genauigkeit gut (wenn man mal die Linearisierungsgleichung raus hat), Aufwand gering, keinerlei Abdichtprobleme, für versierte Bastler nachbaubar.

    Gäbe es die Ultraschallsensoren günstig und mit genannten Eigenschaften, wäre dies der Genauigkeit wegen meine Lieblingslösung. So aber scheiden sie aus, da Herstellung zu aufwändig. Unter den zwei verbleibenden finde ich die optische Lösung besser, denn hier muss keine 100%ige Abdichtung des Messraumes gemacht werden. Ich mach jetzt mal Gedankenpause und entscheide mich für welches ich einen einbaufertigen Typ für mein WoMo mache.
    Da der Ardunio (Computer) sich noch langweilt, kommen aber gleich noch ein paar Funktionen dazu, wie Wassertemperatur, Frostwarner (evtl. mit Heizung einschalten) und die Anzeige der Batteriespannungen.


    So, nun habe ich 3 Methoden der Tankanzeige gezeigt, jede besser als der Standardmüll den wir haben. Sollten sich die Hersteller schon mal Gedanken machen, wie lange es sich ihre Kunden noch gefallen lassen.

    Welche der drei Lösungen gefällt euch nun am besten?
    Gruß Georg
    (der jetzt mal Pause macht, weil ihm nur noch Formeln und Bauteile durch den Kopf gehen)


    @Richi,
    zu anfällig, etwas kompliziert wegen der Abdichtungen. Durchflussmesser kosten und klauen etwas Druck.
    Geändert von raidy (05.02.2016 um 17:27 Uhr)

  4. #234
    Stammgast   Avatar von walter7149
    Registriert seit
    14.12.2013
    Ort
    Selbu / eine Autostunde südöstlich von Trondheim/Norwegen
    Beiträge
    4.572

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    Hallo Georg, du willst ja nur eine " Karnevalspause " machen und feiern gehen .

    Es sei dir gegönnt bei der vielen Denk- und Fummelarbeit in den letzten Tagen - Prosit und Helau ! oder sagt man bei euch " Raidau " ?

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  5. #235
    Stammgast  
    Registriert seit
    19.01.2011
    Ort
    Backnang
    Beiträge
    3.493

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    Hallo Georg,

    mir gefällt die US-Methode am besten.
    Das einzige echte Hindernis ist die Wasserempfindlichkeit. Wie wäre es denn mit einem kleinen Gehäuse, das wasserseitig durch eine Membran (z.B. GORETEX) geschützt ist?
    - Wasserdicht ist das Gehäuse dann
    - Ultraschall sollte nicht behindert sein


    Volker
    Alles, was ich habe, ist sinnvoll und nützlich. Alles, was ich nicht habe, ist unsinnig und überflüssig.

  6. #236
    Stammgast   Avatar von custom55
    Registriert seit
    19.03.2014
    Ort
    Im Dreieck M-A-IN
    Beiträge
    1.045

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    Hallo Georg,
    die Genauigkeit ist ja bei allen dreien deiner Systeme um Welten besser als bei dem Originalsystem.
    Zu dem Ultraschallsystem habe ich folgende Frage/Idee:
    Da ja günstige Sensoren erst ab 30 cm Abstand zuverlässig messen, wäre es möglich den Ultraschall um 90° umzuleiten um auf diese 30 cm zu kommen?
    Ich denke an ein horizontal auf dem Tank angebrachtes 30cm langes Rohr an dessen einem Ende der Sensor befestigt ist. Am anderen Ende eine 90° Umlenkung in den Tank.

    Gruß Jürgen


    Gerne auf Tour mit unserem LMC Breezer V643, 148 PS,
    Leergewicht 2672 KG, Reisefertig 3390 KG mit 2 Pers., Motorroller, 2 Fahrräder plus ca. 50 KG Sportausrüstung
    für uns perfekt, so groß wie nötig, so klein wie möglich

  7. #237
    Stammgast   Avatar von raidy
    Registriert seit
    13.01.2011
    Ort
    Landkreis Esslingen
    Beiträge
    10.092

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    Wird wohl nicht gehen Volker, denn so schaut es im Sensor aus:
    Name:  x.jpg
Hits: 376
Größe:  100,4 KB


    Da laufen Kabel die absolut nicht feucht werden dürfen. Selbst extreme Luftfeuchtigkeit würde da schon stören, da der Sender mit rund 50-80V "bedient" wird, der Empfänger hochohmig aber nur wenige mV erzeugt. Die 50-80V sind übrigens völlig harmlos, denn da laufen fast null Ströme.
    Da ich aber eh keine Serienfertigung starten werde, zerbreche ich mir nicht den Kopf.....
    Die Sharp-Lösung gefällt mir deshalb, weil man sie selbst nachbauen könnte, während ein Abdichten dieses Sensors ohne dass man die Schwingplatte beeinflusst ein kleines Kunstwerk ist.


    @Jürgen: Habe ich früher mal versucht und aufgegeben.

    Gruß Georg

  8. #238
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
    13.09.2014
    Beiträge
    126

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    In jedem Falle kosten die v. Georg Raidy hier vorgestellten Systeme selbst in Massen hergestellt ein paar Kreuzerchen mehr als die bisherige Einfachtechnik, deshalb m.E. kaum Chance f. serienmäßigen Einbau ohne Aufpreis. Gr. Richi

  9. #239
    Gesperrt  
    Registriert seit
    17.11.2015
    Ort
    Neustadt Wstr.
    Beiträge
    6.076

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    Hallo Georg,

    Das gefällt mir besser als die Lösung mit dem Rohr und dem Drucksensor oben. Wenn alles fertig ist, empfehle ich das vergiessen der kompletten Elektronik am Tank mit Polymer, preisgünstige Lösung Pattex Baukleber "flextec Polymer Technologie klar" ca. 10 € die 300 ml Kartusche.

    Welches shield ist das Display? Ich warte weiter auf meine Teile aus China.

    Dein Alf

  10. #240
    Stammgast   Avatar von raidy
    Registriert seit
    13.01.2011
    Ort
    Landkreis Esslingen
    Beiträge
    10.092

    Standard AW: Raidys Bastlerecke

    Zitat Zitat von KudlWackerl Beitrag anzeigen
    Welches shield ist das Display? Ich warte weiter auf meine Teile aus China. Dein Alf
    20x4 Zeichen/Zeilen 0815-Typ mit I2C-Interface für 6,72€ inkl. Versand.
    Übrigens: Das Wasser im Steigrohr hat sich die letzten 48h max. um <2mm verändert und bleibt jetzt konstant, kann also vernachlässigt werden.

    @Richi, stimmt. Die geizen wo die nur können. Aber es gehören immer zwei dazu, damit so was geht.
    Ich denke aber wenn der Aufpreis so bei 100-130€ liegt, würden viele es wohl auch wollen.

    Ich wollte nur mal exemplarisch zeigen, was machbar ist. Und da wüsste ich noch viele Ecken im WoMo.
    Geändert von raidy (05.02.2016 um 18:46 Uhr)

Seite 24 von 130 ErsteErste ... 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 74 124 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Soll das Forum eine Rubrik Bastlerecke bekommen?
    Von raidy im Forum Lob, Kritik und Verbesserung
    Antworten: 65
    Letzter Beitrag: 25.02.2013, 11:25

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •