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  1. #31
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    Wenn ich das hier so lese frage ich mich immer wieder ob die Qualität rückläufig ist oder woran liegt es das so viele Käufer von neuen Wohnmobilen so unzufrieden sind?Ich habe an meinem inzwischen 22 Jahre alten Bürstner noch nie Grund zur Unzufriedenheit gehabt,das Auto ist auch heute noch dicht und trocken und das Fahrgestell hat auch noch nie Probleme gemacht.Ich bin der Meinung das bei vielen Herstellern die Endabnahme versagt,solche Mängelfahrzeuge dürften bei funktionierender Endabnahme das Werk nicht verlassen.Die Hersteller sollten hier mal grundlegende Änderungen durchführen bevor sie sich ihre Reputation ganz zerstören.Für mich mehr ein Grund meinen ollen Hobel zu behalten zumal der Inhaber der Werkstatt wo ich mein Womo warten lasse geäußert hat: Behalt die alte Karre,da gibt es nur zwei Zustände,läuft oder läuft nicht,da kann keine Elektronik versagen weil er keine hat.

    Gruß Arno

  2. #32
    Moderator   Avatar von hdlka
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    Hallo Arno,

    das ist recht einfach:

    Es gibt nur ein Unternehmensziel da alle Hersteller Kapitalgesellschaften sind - maximaler Gewinn!

    Jede Qualitätskontrolle kostet Geld - sehr viel Geld! Da ist es billiger bei diesen Kosten zu sparen und lieber dem Händler einen gewissen Pauschalbetrag für die Fehlerbeseitigung zu zahlen.

    Mein Eindruck ist, dass die Hersteller sich sicher sind, dass es keine wirklichen Alternativen zu ihren Produkten gibt...

    Viele Grüße von
    Hans-Dieter

  3. #33
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    Hallo Arno,

    die unzufriedene Eigner äußern sich schneller ... aber unsere Umfrage ist ja so grausam auch nicht: Zufrieden mit dem Hersteller?

    Aber Du hast schon recht, eine vernünftige Endkontrolle würde einiges verbessern, aber niemals alles. Schon ein wenig älter: Die Banane reift beim Kunden
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  4. #34
    Stammgast   Avatar von BRB-Stefan
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    Ich denke, die berühmte Katze beißt sich hier in den Schwanz.
    Der Qualität-Kontrolleur des Herstellers - nach welcher Zeit ist er "Betriebsblind"?
    Das wird nicht lange dauern.

    Legt man die Überprüfung zum Händler, ist die Kontrolle auf Dauer sicher intensiver
    und besser aber auch mit höheren Kosten verbunden.

    Also ist der einfachste Weg auf den Kunden zu hoffen.
    Regt er sich auf, machen sie etwas, regt er sich nicht auf, kommt man um die Kosten herum.
    Ich kenne keine Statistik, aber gehe davon aus, das sicher 50% der Kunden nicht meckern...

    ... ein guter Schnitt!
    Stefan, sehr gern unterwegs mit Kerstin und Rapido 996 MH



    unsere private Homepage mit Reiseberichten und mehr: wiese-mobil.de

  5. #35
    Stammgast   Avatar von oliwink
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    Zitat Zitat von BRB-Stefan Beitrag anzeigen
    ...............
    Also ist der einfachste Weg auf den Kunden zu hoffen.
    Regt er sich auf, machen sie etwas, regt er sich nicht auf, kommt man um die Kosten herum.
    Ich kenne keine Statistik, aber gehe davon aus, das sicher 50% der Kunden nicht meckern...

    ... ein guter Schnitt!
    Und wenn dann doch mal einer reklamiert (Undichtigkeit vom Gericht bestellten Sachverständigen, unter Beisein eines Hobby Mitarbeiters eindeutig festgestellt) streitet der Hersteller alles ab und schlägt einen Vergleich dahingehend vor, dass jeder seine Anwaltskosten selber trägt und man die Angelegenheit auf sich beruhen lassen sollte.
    Gruß,
    Gaby und Oliver
    Hobby Siesta 555 AK GF SC
    Allzeit gute Fahrt

  6. #36
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    .......streitet der Hersteller alles ab und schlägt einen Vergleich dahingehend vor, dass jeder seine Anwaltskosten selber trägt und man die Angelegenheit auf sich beruhen lassen sollte.

    Vergleichsangebote sind dafür da, um abgelehnt zu werden,


    Volker

  7. #37
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    Hallo zusammen,

    hier einige grundsätzlichen Gedanken aus dem Bereich Kundenzufriedenheit, die ich hier wiederhole.

    Generell spricht man über negative Erfahrungen viel mehr. Ein zufriedener Kunde berichtet darüber sechs weiteren Kunden. Ein unzufriedener Kunde berichtet darüber zwölf weiteren Kunden. Diese schlichte Erkenntnis (erhoben und belegt) ist sicherlich nicht neu. Speziell bei persönlichem Kundenkontakten stehen die Mitarbeiter vor der Aufgabe, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens gegenüber dem Kunden zu kommunizieren, zu repräsentieren und zu vertreten.

    Da gibt es noch die 20/80 Regel. Man braucht 20% Aufwand um 80% eines Produktes zu erstellen. Dann benötigt man 80% Aufwand um die restlichen 20% des Produktes zu erstellen. Das bedeutet, dass die Qualität und Ausstattung eines Fahrzeuges nicht linear zu seinem Preis steigen kann. Ein Reisemobil, welches 150.000 Euro kostet, ist nicht doppelt so gut, wie eines, das 75.000 Euro kostet. Dies sollte man immer im Hinterkopf behalten.

    Man ist mit einem Kauf zufrieden, wenn sich Anspruch und Realität die Waage halten. Wenn man für 30.000 Euro ein neues Reisemobil kauft, sind die Erwartungen an dieses Mobil nicht ganz so hoch. Dann wird man selten enttäuscht werden. Das Luxusmobil mit 150.000 Euro ist fünf Mal so teuer, dann muss es auch höhere Ansprüche erfüllen. Sicherlich nicht fünf Mal so hoch, aber zweifach, vielleicht sogar dreifach höher sicherlich.

    In diesem Sinne, eine hohe Zufriedenheit für alle Reisemobilsten!
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  8. #38
    Stammgast   Avatar von laikus
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    Liebe Freunde des mobilen Wohnens,

    ich will hier mal eine Lanze für die Hersteller brechen. Auch wenn mich das vielleicht zum advocatus diaboli macht. Wir reden hier doch von aktuell rund 25.000 Zulassungen pro Jahr. Das sind 25.000 Entscheidungen für ein Produkt, das viel Geld kostet und an das (zu Recht) hohe Erwartungen gestellt werden. Darunter wird es auch eine erkleckliche Zahl geben, bei denen die Entscheidung im Nachhinein hinterfragt, bedauert oder verdammt wird. Da kann man im ein oder anderen Falle sicher ein Beratungsdefizit ausmachen, aber letztlich bleibt der Käufer für seine Entscheidung selbst verantwortlich. Hier liegt sicher schon ein gewisses "Unzufriedenheits"-Potenzial.

    Dann gibt es die wirklichen Mängel. Die sollte es nicht geben, aber das ist ein frommer Wunsch. Wo Menschen sind, da menschelt es. Allen ISO-Zertifizierungen usw. zum Trotz. Und solche Ausreisser, wie z.B. falsch angeschlossene Wasserzu- und ableitungen, das darf halt nicht passieren, liebe Hersteller. Nur der Tenor, der hier manchmal vorherrscht, den Herstellern ginge das alles am A... vorbei, den teile ich nicht. Kein inhabergeführtes und kein von angestellten Managern geführtes Unternehmen ist an Ausschuss interessiert. Es geht ganz schnell, einen guten Ruf zu ruinieren, aber es dauert unendlich lange, ihn wieder aufzubauen. Man erinnere sich da mal an die Firma Opel und einen gewissen Herrn Lopez. Und das ist auch den Kapitaleignern nicht egal.

    Dann gibt es noch die Spaltmass-Fetischisten. Ja, es gibt Spaltmasse, die sind nicht hin zu nehmen (im letzten PM-Test vom Carthago-Chic-C-Line - da hat jemand schlicht und einfach gepennt). Aber es gibt auch zulässige Toleranzen, die man mit der Schieblehre aufspüren kann. Nur, muss man das ?

    Was ich sagen will ist, Verbesserungsmöglichkeiten gibt es, aber Wurstigkeiten, wie sie hier immer mal beklagt werden, sind nicht die Regel. Ähnliche Probleme gibt es auch bei Fertighäusern, Einbauküchen, Schwimmbädern und Saunen.
    100 % lassen sich anstreben, aber nie ganz erreichen.

    Wie Bernd es schon sagte - die Zufriedenen schweigen eher und die Unzufriedenen melden sich zu Wort. Das ist im Prinzip ja auch in Ordnung, aber man sollte die Relationen dabei im Auge behalten. Wie gesagt, 25.000 mal im Jahr hat's Zong gemacht.

    Gruß,
    Horst

    LAIKA X 595 - enjoy la dolce vita.

  9. #39
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    Ja Horst,


    alles absolut richtig was Du schreibst.........................rein intellektuell betrachtet.
    Wenn ich aber nach vielmaligem Vertrösten endlich - vier Monate später als ursprünglich vereinbart- das ach so ersehnte Objekt der Begierde in Empfang nehmen darf, erwarte ich, daß alles picobello ist!

    Jeder klein(st)e Mangel trübt die Willkommensfreude und läßt mich intellektuelle Kühle vergessen und emotionsbefeuerten Zorn aufflammen.

    In diesem Punkt stimme ich aber nicht mit Dir überein:
    Da kann man im ein oder anderen Falle sicher ein Beratungsdefizit ausmachen, aber letztlich bleibt der Käufer für seine Entscheidung selbst verantwortlich.
    Natürlich liegt die Entscheidungsverantwortung beim Käufer - genauso wie die Beratungsverantwortung beim Verkäufer.
    Nicht nur "...im ein oder anderen Falle", sondern eher flächendeckend wird der Kaufvertrag mit allen möglichen Extras aufgeblasen, die einer echten Beratungskompetenz nicht standhalten würden.
    Es wird lieber das verkauft, was Geld bringt und nicht das, was den Kunden längerfristig zufrieden macht.

    Wenn Du's mir nicht glaubst, lade ich dich zu einem gemeinsamen Rundgang auf der CMT im Januar ein: Da können wir uns mal "richtisch kommbadent" beraten lassen,


    Volker

  10. #40
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    Standard AW: Erfahrungen mit Herstellern, Händlern und Werkstätten

    Oh Volker da würde ich gerne mitgehen, nur so zum Spaß
    So als Depp, mal sehen was man mir dort alles aufschwatzen will

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