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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Wie ihr ja wisst, hatte ich einen üblen Hagelschaden. Die Versicherung zahlt mir den Austausch des Daches, oder zahlt mir den Betrag -19%MWSt aus. Ich habe mich für zweites entschieden.
    So sah das Dach nach dem Hagel aus:


    Heute sieht es so aus:


    Es sind mehrere Ultraflachmodule drauf, die den Hagelschaden verdecken. Genau genommen sind es:
    Vorne: 3*100W
    Mitte: 80W + 20W + 80W
    Hinten: 60W + 2*50W
    Summe: 630Wp.
    Dazu zwei MPPT-Regler, die immer automatisch den besten Arbeitspunkt der Zellen suchen und sehr effektiv arbeiten.
    Heute, 4. Oktober 2013 bei leicht diesigem Himmel kamen immerhin gegen 13 Uhr 22A vom Dach. , was bei 13,8V doch stolze 303W sind.

    Kosten: Alle Zellen plus 2 MPPT-Regler + Kabel, Kanäle, Sikaflex Spezialkleber ~2100€, also nur ein Bruchteil der "Entschädigung". Dafür aber waren 3 Tage robben, bohren und kleben angesagt.

    Und nun das beste: Diese 630Wp Anlage wiegt (Panele+Kabel+Kanäle+Dachdurchführung+Kleber) nur rund 30kg !
    Zum Vergleich: Ein normales 100W-Modul samt Halter und Kleber wiegt rund 11kg, was also bei 630Wp rund 63kg wären.

    Erfahrungen kann ich euch noch keine sagen, da sie heute erst fertig geworden ist.
    So, das war Teil 1 . Im Teil 2 kommt dann eine neue Batterietechnik mit gewünschten 300-400Ah Nutzkapazität, was ca. 500-700Ah bei Bleibatterien entspricht und trotzdem erheblich leichter ist.

    Ein Traum für Freisteher.
    Gruß
    Georg
    Geändert von raidy (04.10.2013 um 21:02 Uhr)

  2. #2
    Stammgast   Avatar von reisepirat
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    Standard AW: Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Tach zusammen, hallo Georg.

    Wat sagen wir im Pott zu sowat: Alter Falter, da hasse aber wat(t)

    Wenn jetzt noch die Batteriekapazität ausgebaut ist, dann kannst du frei stehen, bis der Arzt kommt. Glückwunsch, tolle Sache.

    Wir werden demnächst auch ein weiteres Paneel auf's Dach setzen, aber nur 100W. An Deine Anlage kommt so schnell keiner ran.

    Gruß,

    Michl
    Mahlzeit und Glück Auf! aussem Pott vonne ReisePiraten Micha, Ela & Leo



    Knaus SunLiner von 2006 auf Fiat Ducato 2,8l mit 145PS, zGG: 4t, L: 684 cm, B: 230 cm, H: 299 cm

    "Manche Hähne glauben, dass die Sonne nur ihretwegen aufgeht." (Theodor Fontane)

  3. #3
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    Standard AW: Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Hallo Georg,
    sieht super aus.
    Hast du die Solarmodule alle an beide Regler oder hast du z.B 300w an einen und den Rest an den anderen angeschlossen?
    Und dann beide Regler in Reihe an die Batterien?
    Gruß

    Kai

  4. #4
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Zitat Zitat von auf-reisen Beitrag anzeigen
    Hast du die Solarmodule alle an beide Regler oder hast du z.B 300w an einen und den Rest an den anderen angeschlossen? Und dann beide Regler in Reihe an die Batterien?
    Die vorderen 3 * 100Wp seriell (56V) an MPPT-Regle1 30A. Die hinteren 5 Stück 330Wp parallel (18V) an MPPT-Regler2 30A. Beide gehen an die gleichen Batterien.
    Das mit vorne hat folgenden Grund: Die Werkstattt, welche mit die erste Zelle (damals 130Wp) angeschlossen hat, hat leider nur 6mm² genommen.
    Da mit das für 30A zu dünn ist (Spannungsverlust), habe ich mich für serielle Verdrahtung 3*18V = 54V ~5,6A = aucch 300Wp entschieden.

    Zur Zeit sind allerdings die zwei 85Ah Exide GEL für diese Anlage "leicht" unterdimensioniert.
    Geändert von raidy (04.10.2013 um 21:56 Uhr)

  5. #5
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Georg, ich bin beeindruckt... Da bin ich mit Büttner CIS Solar 2 X 110 Watt (soll auch bei Schwachlicht und Teilabschattung noch gute Ladeleistung bringen) ja ein Waisenknabe, aber immerhin mit einer Gelbatterie vont 220 Ah. Aber was soll ich sagen, seit knapp 2 Wochen auf Tour, noch nicht einmal am Landstrom gewesen. Heute Morgen wurden noch 79% Batteriekapazität vom Batteriecomputer angezeigt, da am Abend etwas geheizt, der Kompressorkühlschrank läuft eh über 12 Volt. Heute Nachmittag war die Batterie 100% voll, auch die Starterbbatterie hat was abbekommen. Was will man mehr?

    Es grüßt aus Albanien
    Bernd
    Geändert von MobilLoewe (04.10.2013 um 22:28 Uhr) Grund: Fehlerteufel verjagt

  6. #6
    Kennt sich schon aus   Avatar von wuselman
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    Standard AW: Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Hallo raidy,
    ich hab da mal ne Frage:
    Du hast 3 Module in Reihe geschaltet. das macht wie Du schreibst 54V ~5,6A = 300Wp. Das wären dann ja bei angenommen 14V Ladespannung ein Strom von ~21A, wenn der MPPT Regler 100% Wirkungsgrad hätte. (300W/14V)
    Ist dem wirklich so? Bisher konnte ich nirgendwo im Internet etwas darüber lesen, dass MPPT Regler so hohe Eingangsspannungen/ entsprechend für 12 V Anlagen umsetzen. Dann könnte man ja Module aus dem PV Bereich verwenden, die als Einzelmodul Wp Werte von > 200W haben.
    Gruß aus dem Weserbergland
    Jörg


    Unterwegs mit Inga im Mökki einem Eura Profila T 650 EB

  7. #7
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Zitat Zitat von wuselman Beitrag anzeigen
    Dann könnte man ja Module aus dem PV Bereich verwenden, die als Einzelmodul Wp Werte von > 200W haben.
    Danke für die Frage. Ich fürchtete schon, dass Technik in diesem Forum für die Fories uninteressant ist.

    Klar kann man das. Genau das ist ja der Vorteil von MPPT-Reglern. Sie wandeln hohe Spannung/wenig Strom in niedrige Spannung/hohen Strom um.
    Im Prinzip sind sie das was man im Wechselstrom einen Trafo nennt.
    Selbst bei normalen Für-12V-Zellen (18V Zellen) kann man so noch ein paar % zusätzlich rauskitzeln. Gerade an kalten Tagen liegt bei "normalen" 12V Zellen der höchste Leistungspunkt bei über 18V. Normale Regler "verbrennen" alles was über der aktuellen Batteriespannung liegt, MPPT-Regler wandeln diese Differenz aber noch in Strom um.
    Technisch gesehen sind es DC/DC-Wandler, also Gleichspannung1 in Gleichspannung2 Wandler.

    Ein Beispiel:
    Eine Zelle 180Wp hat ihren besten Wirkungspunkt gerade bei 36V 5A. Mittels MPPT könnte man daraus 12V 15A machen, also den dreifachen Strom (1-10% Wandlerverluste nicht mitberechnet).
    Ich verwende nur noch MPPT-Regler. Außer dem etwas höheren Preis haben sie nur Vorteile.

    Warum MPPT auch für normale Zellen gut ist:

    Der beste Leitungspunkt jeder Zelle ist auch von der aktuellen Zelltemperatur abhängig. Je heißer es ist, desto niedriger ist der MPP-Punkt, je kälter es ist, desto höher liegt er. Eine "normale" Für-12V-Zelle (also typisch 18V) kann so zwischen 15V und 22V variieren. Der MPPT-Regler prüft ständig, unter welcher Entnahmespannung (also welcher Belastung) der beste Ertrag erfolgt. Unter exakt dieser Last holt er nun den Strom. Im Winter kann dies bei normalen Für-12V-Zellen bis zu 30% Mehrertrag bringen.
    Im Jahresmittel sind +10-15% Mehrertrag als seriös zu kalkulieren, auch wenn die Hersteller gerne mehr behaupten.

    Fach-Chinesisch:
    MPP=Maximum Power Point = Maximaler Leistungspunkt = unter welcher Stromentnahme bei welcher Spannung erhalte ich aktuell die meisten Watt Leistung.
    Oder noch genauer:
    Der Maximum Power Point (oder kurz MPP) ist der Punkt des Strom-Spannungs-Diagramms einer Solarzelle, an dem die größte Leistung entnommen werden kann, d.h. der Punkt, an welchem das Produkt von Strom und Spannung sein Maximum hat. Er ist nicht konstant, sondern hängt von der Bestrahlungsstärke, der Temperatur und dem Typ der Solarzellen ab. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Maximum_Power_Point

    MPPT= MPP Tracker = Immer suchend, wo dieser Punkt aktuell liegt.
    Oder noch genauer:
    Unter dem Begriff Maximum Power Point Tracking, MPP-Tracking oder MPPT (auf deutsch etwa „Maximal-Leistungspunkt-Suche“) bezeichnet man in der Elektrotechnik, speziell in der Photovoltaik, ein Verfahren, mit dem die Belastung einer Solarzelle oder eines Solarmoduls für optimale Energieausbeute optimiert wird. In der Praxis wird dieses Verfahren bei speziellen Photovolatik-Ladereglern („MPP-Regler“) eingesetzt, welche die Solarzelle stets im sogenannten Maximum Power Point betreiben, dem Leistungsmaximum. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/MPPT

    Der Wirkungsgrad guter MPPT-Regler liegt bei bis zu 99% in der Spitze und ca. 95% über den gesamten Bereich. Es gibt Regler bis 150V Eingangsspannung!
    Geändert von raidy (10.10.2013 um 14:57 Uhr)

  8. #8
    Stammgast   Avatar von dojojo
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    Standard AW: Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Hallo Georg,

    wie stabil sind die Solarzellen bei Hagel?
    LG aus DO von Johannes zur Zeit mit einem TPH 50 unterwegs ...

  9. #9
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    Standard AW: Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Da ich einige Fragen zu Deiner Solaranlage habe, habe ich Dir eine PM gesand, bevor sich wieder jemand über meine Frage aufregt.

  10. #10
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Projekt Kraftwerk Teil 1 Solar 630Wp

    Diese Module sind nur bedingt hagelfest. Normaler Hagel sollte kein Problem sein, aber starker Hagel dürfte eines werden. Der Hagel, den wir hier hatten, hat auch ganze Dachanlagen durchlöchert.

    Aber ich habe mir halt folgendes überlegt:
    So rund alle 15-20 Jahre hat man statistisch gesehen mit einem WoMo einen echten Hagelchaden (laut Versicherung).
    Soll ich jetzt 20 Jahre unnötiger Weise 30kg mehr spazieren fahren, oder gehe ich das Risiko ein und habe eben diese 30kg als Reserve.
    Ich habe mich für zweites entschieden. Aber diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. Dafür ist man ja versichert.

    @Bernd: Ich habe ja jetzt zwei e-Bikes und die wollen auch geladen werden. Beide zu laden benötigt ca. 1KWh, was bei 12V so rund 80Ah sind.
    Eine GEL-Batterie mit 220Ah hat ca. 60% netto ~ 130Ah netto, womit einmal E-Bike laden fast 70% fressen würde. So aber lädt man sie "nebenher" mit.
    Im Sommer wäre es sogar möglich, während die Sonne knallt eine truma-saphir dauerhaft auf Stellung 1 laufen zu lassen.
    Geändert von raidy (04.10.2013 um 22:33 Uhr)

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