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  1. #1
    Stammgast   Avatar von Schwaelmer
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    Cool Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Hallo zusammen,

    in meiner Heimatzeitung (s.u.) ist heute zu lesen, dass vier Studenten mit einem selbst entwickelten, Kleinstwechselrichter für Photovoltaikanlagen einen internationalen Innovationspreis zum Thema Zukunft der Energie gewonnen haben.

    Zwar ist die Sache vordergründig auf den immobilen Bereich ausgerichtet. Mir kam aber bei der Lektüre des Artikels die laienhafte Idee, dass damit auch eine (alternative) Stromversorgung im Reisemobil realisiert werden könnte. Schon allein weil sich die Erfindung (nach Zitat der HNA Fritzlar-Homberger-Allgemeine, vom 31.7.2013) - "in großen Stückzahlen - für weniger als hundert Euro herstellen ließe, mit 1,2 Liter Volumen etwa der Größe einer Milchtüte entspricht und 93 Prozent Wirkungsgrad bei bis zu 500 Watt Leistung erzielt."

    Leider ist eine Verlinkung des Beitrags derzeit nicht möglich. Deshalb versuche ich es mal auf diese Art:

    Technik im Taschenformat
    Kasseler Studenten haben mit Kleinstwechselrichter internationalen Preis gewonnen
    (...) Vier Kasseler Studenten haben mit einem selbst entwickelten, kompakten Wechselrichter für Fotovoltaikanlagen in den USA einen internationalen Innovationspreis zum Thema Zukunft der Energie gewonnen. (...) Der Preis ist mit 3000 Dollar (2260 Euro) dotiert.
    Ziel des Wettbewerbs war, einen möglichst kostengünstigen, kompakten und effizienten Kleinstwechselrichter für Solarmodule zu entwickeln. Wechselrichter werden benötigt, um Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln. Die angehenden Ingenieure aus Kassel haben der Jury in Columbus/ Ohio ein Gerät vorgestellt, das sich - in großen Stückzahlen - für weniger als hundert Euro herstellen ließe, mit 1,2 Liter Volumen etwa der Größe einer Milchtüte entspricht und 93 Prozent Wirkungsgrad bei bis zu 500 Watt Leistung erzielt.
    Während große Wechselrichter in der Regel an etwa zehn Solarmodule angeschlossen werden, versorgt sich der neu entwickelte Mikroinverter mit nur einem, maximal zwei Modulen. Daraus ergeben sich Vorteile: „Weil jeder Kleinstwechselrichter nur einem Modul zugeordnet wird, entfällt die Gleichstromverkabelung, und alle Module können stets an ihrem optimalen Leistungspunkt betrieben werden“, sagt Christian Felgemacher. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachgebiet Elektrische Energieversorgungssystem hat die Studenten im Vorfeld des Wettbewerbs unterstützt.
    Mehr als ein Jahr Entwicklungsarbeit haben die vier Studenten in den Kleinstwechselrichter investiert – und dadurch unbezahlbare Erfahrungen gesammelt. „Die Teilnahme an so einem Wettbewerb ist schon allein deshalb eine tolle Erfahrung, weil wir das Erlernte aus den Vorlesungen in die Praxis umsetzen konnten“, sagt Ali Kobeissi (24). Für den Fachbereich sei die Auszeichnung nach dem Gewinn des Innovationspreises 2011 ein weiterer großer Erfolg, freut sich auch Christian Felgemacher.
    Trotz der internationalen Anerkennung: In Serie wir der Kasseler Wechselrichter wohl nicht produziert werden. „Aktuell ist das nicht geplant, da neben dem von unseren Studenten entwickelten Konzept an unserem Institut auch andere Ansätze für derartige Geräte untersucht werden“, erklärt Felgemacher. Es sei jedoch denkbar, dass sich die Studenten in ihrer Abschlussarbeit erneut mit dem Mikroinverter befassen und ihn weiterentwickeln.

    von Sebastian Schaffner


    HNA Fritzlar-Homberger-Allgemeine vom 31.7.2013



    Ich fand die Sache so interessant, dass ich sie hier für eine Diskussion vorstellen möchte. Allerdings muss ich zugeben: "Von dieser komplexen Materie habe ich selbst nur ein sehr, sehr laienhaftes Verständnis."
    Geändert von Schwaelmer (01.08.2013 um 11:13 Uhr)
    Glück auf!
    Beste Grüße aus Nordhessen

    Hajo
    Unterwegs mit einem Mobilvetta Huari, auf IVECO-Daily 3.0 JTD, 4 to.

  2. #2
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Hallo Hajo,

    kompakte Wechselrichter mit 550 Watt gibt es von WAECO für Reisemobile, mit 129 x 71 x 237 mm auch nicht gerade sehr groß. Listenpreis schlichte 109 Euro, oder für 78 Euro im Netz.

    Viele Grüße
    Bernd

  3. #3
    RJung
    Gast

    Standard AW: Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Hallo Hajo,

    da habe ich mich spontanauch gefragt, wo da die Innovation liegt. In denAbmessungen und im Preis sicher nicht, die Schaltungstechnik ist auch kein Geheimnis. Die innovation muss da irgendwo anders liegen, für mich im Verborgenen. Und, wie Renate sagen würde, aus Mobi-Sicht: What does it nütz ?

  4. #4
    RJung
    Gast

    Standard AW: Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Zunächst: Ich weiß nicht, wer einen 1.500 W-WQechselrichter an Bord hat - ich nicht ..

    Zu Alfred: Die Frage war ja letztlich, ob sich da etwas Nützliches für uns Mobilisten hervortut. Da kann ich nur wiederholen: Einen Waeco-Sinuswechselrichter mit 150 W Dauerleistung habe ich eben nebenan bei unserem Händler auf der Theke stehen sehen - 99.- €. Mag sein, dass der nicht 25 Jahre im Freien arbeitet würde, aber das ist ja auch nicht unsere Anforderung.

  5. #5
    Stammgast   Avatar von Schwaelmer
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    Unglücklich AW: Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Zitat Zitat von Slotblech Beitrag anzeigen
    Moin Leute, der Aufhänger hier sollte Microinverter und nicht Kleinstwechselrichter sein.
    Es geht nicht um Teile die man bei Conrad für 50 Euro kauft und nach 2 Jahren in die Tonne haut.
    Mal einige Infos der Einsatzbereich ist draussen am Modul, Garantie auf Funktion min.25Jahre, Can-Bus fähig, Spannungsbeich 30-60Volt gleichstrom - Ausgang 220V Wechselstrom. (...)
    Hallo zusammen,

    in bin Alfred sehr dankbar für den obigen Hinweis. Nach meinem Dafürhalten lässt sich der - durch den Innovationspreis gekrönte - Microinverter/Kleinstwechselrichter (über die richtige Bezeichnung lasse ich mich gerne belehren) nicht mit irgendwelchen chinesischen Billigteilen vergleichen. Diese Dinger können lediglich 12 Volt Batterie(gleich)strom, in 220 Volt Wechselstrom umwandeln und obendrein die Batterie "ruck-zuck leer nudeln."

    Dem gegenüber bringt aber die vorgestellte Erfindung der Kasseler Studenten, das Gleiche wie ein Wechselrichter im heimischen Bereich, nämlich auf 30-60 Volt (Solar-) Gleichstrom = 220 Volt Wechselstrom. D. h. man kann damit bei ausreichenden Lichtverhältnissen z. B. einen kleinen Verbraucher (Mini-Klimaanlage, Haartrockner etc. >500 Watt) direkt und ohne eine Batterie betreiben.

    Ich betone nochmals, ich bin kein Elektriker und meine physikalischen Kenntnisse haben gerade mal den Oberstufen-Standart von vor 45 Jahren. Mit diesem (ausgesprochen laienhaften!) Verständnis für diese Thematik begründete sich deshalb die etwas naiv gestellte Frage: Ob die vorgestellte Erfindung auch eine Reisemobil-Relevanz haben könnte?

    Mit Enttäuschung in der Sache habe ich inzwischen zur Kenntnis genommen, dass die Diskussion postwendend (und von berufener Seite) mit dem Hinweis auf eben solche chinesische Billiggeräte "totgeschlagen" wurde.

    Die beteiligten Moderatoren können meinetwegen den (von mir eröffneten) Thread gänzlich löschen.
    Jedenfalls entschuldige ich mich, dass ich überhaupt gefragt habe.


    LG Hajo

  6. #6
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Zitat Zitat von Schwaelmer Beitrag anzeigen
    .... Die beteiligten Moderatoren können meinetwegen den (von mir eröffneten) Thread gänzlich löschen.
    Jedenfalls entschuldige ich mich, dass ich überhaupt gefragt habe.


    LG Hajo
    Aber Hajo, das ist doch "ganz normal" von Thema abgewichen... nö, ich lösche nicht. Wir kommen der Sache ja so langsam auf die Spur!

    Viele Grüße
    Bernd

  7. #7
    Ist öfter hier   Avatar von Slotblech
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    Standard AW: Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Hallo Hajo,

    ich finde das interessant!

    Das man die Anwendung nicht unbedingt im Womo gebrauchen kann kann man ja nicht wissen.

    Gruss

    Alfred

  8. #8
    RJung
    Gast

    Standard AW: Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Hallo Hajo,

    ich wollte Dir nicht auf die Füße treten. Ich habe nun noch einmal Deine Eröffnung gelesen. Du fragst darin, wie diese Neuentwicklung uns Mobilisten dienen könnte. Nun, irgendwie steht in dem Zeitungsartikel zu wenig drin, um wirklich zu verstehen, was die Studenten da entwickelt haben. Wahrscheinlich sind wir auch einfach nicht informiert, welche Technik verwendet wird, wenn Solaranlagen in das Netz einspeisen. Wenn ich das richtig verstehe, geht es hier darum, dass einzelne Solarmodule über den Wechselrichter direkt in das Netz einspeisen. Das Netz nimmt jederzeit alles an Strom ab, was die Solarzelle hergibt.
    Bei uns im Mobi ist das anders, da speisen die Solarzellen die Batterie, die den Ausgleich herstellt, Strom von der Solarzelle speichert, wenn keiner verbraucht wird, andererseits Strom bereithält, wenn die Solarzelle keinen liefert. Insofern mag es sein, dass der dort entwickelte Wechselrichter ganz andere Anforderungen hat als unsere in den Mobis. Wahrscheinlich für uns also nicht nützlich.
    Wahr ist aber auch, dass für unsere Zwecke gute Wechselrichter dieser Leistungsklasse auf dem Markt sind, die um die 100 € kosten. Nix fü ungut ...

  9. #9
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Hallo zusammen,

    irgendwie ist es nicht gelungen beim Thema (auch ich) zu bleiben, daher ein neues Thema: Wechselrichter? Wofür? Wie viel Watt?

    Viele Grüße
    Bernd, als Moderator

  10. #10
    Lernt noch alles kennen   Avatar von whettmer
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    Standard AW: Kleinstwechselrichter - eine innovative Erfindung auch fürs Reisemobil?

    Manchmal kann man nur den Kopf schütteln. Manch einer glaubt doch tatsächlich er kann seine umweltfeindliche Nespresso Maschine mit 1200 Watt Leistungsaufnahme über einen Wechselrichter betreiben.
    Dabei wird eines gerne vegessen: der Wirkungsgrad! Bei jeder Umwandlung geht Energie verloren. wenn ich also aus einer 12V Batterie über einen Wechselrichter 220Volt Wechselstrom mache, daran ein Steckernetzteil anschließe welches mir daraus eine 12V Spannung für meinen Akkurasierer produziert, dann ist das nicht nur uneffektiv, sondern totaler Blödsinn. Mein Tip: alles auf 12V im Womo umstellen. Fernseher laufen eh mit 12V, Radio, SAT Reciever, alle Handy, Kamera und Laptopladegeräte... sprich "Alles" auf 12V, dann geht nichts beim Wandeln verloren

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