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  1. #1
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Frage Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Hallo zusammen,

    ihr müsst mir mal helfen.

    In meinem Wohnmobil habe ich 2 (Nass-) Batterien mit je 105 AH und dazu eine Solaranlage mit 135WP verbaut.
    Um 230 Volt-Geräte (Ladegeräte für Pedalecs, Laptop) zu betreiben, reichte mir bisher mein 400W-Umformer mit sinusartiger Trapezspannung, den ich mittels Batterieklemmen direkt angeschlossen habe.

    Einzig allein der Fön bleibt außen vor. Und das ist nervig und der Knackpunkt.

    Im Prinzip komme ich während unserer Fahrten immer ohne Landstrom aus, weil wir selten lange stehen und die Solaranlage sehr effektiv ist. Um nun auch einen Fön mit etwa 1200W zu betreiben, spiele ich mit den Gedanken, einen Wechselrichter (brauche keinen Sinuswechselrichter) einzubauen.

    Erste Gedanken, alle Steckdosen im Mobil durch eine Netzvorrangschaltung anzuschließen, habe ich mittlerweile verworfen. Denn ich müsste irgendwie das Ladegerät bei Umformerbetrieb trennen, wenn ich mit der Wechselrichterspannung auf die 230 Volt-Landstromeinspeisung gehe.

    Ich würde also nur eine Steckdose (im Kleiderschrank oder so) und einen Fernschalter montieren.

    Jetzt meine Gedanken und Fragen:

    Wenn ich meinen 1000-1200 Watt Fön betreibe (wir beide haben keine besonders langen Haare) , fließen ja bekanntlich sehr hohe Ströme.

    Wie schädlich ist der hohe Entnahmestrom für meine Bordbatterien, die ja Nasszellen sind (kein AGM oder GEL)?
    Es wäre kontraproduktiv,die Batterien zu himmeln. Dann lieber aussehen wie Quasimodo.

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wie sich die Batterien verhalten?

    Ist die Kapazität mit 210 AH Nasszellenbatterien ausreichend, um täglich etwa 5 Minuten zu fönen und die Batterien durch die Solarzellen im Sommer nachgeladen werden?

    Im Netz gibt es sogar Empfehlungen, den Wechselrichter an der Starterbatterie zu betreiben. Davon sehe ich aber ab, weil ich Angst hätte, sie leerzusaugen und dann mein Mobil nicht mehr starten kann.

    Danke für eure Beiträge!
    Geändert von Frenzi (15.05.2013 um 14:11 Uhr)

  2. #2
    Stammgast   Avatar von dojojo
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    Standard AW: Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Hallo Martin

    warum überhaupt fönen ? Bei kurzen Haaren kräftig trocken rubbeln und fertig. Ich fön meine Haare schon lange nicht mehr.
    LG aus DO von Johannes zur Zeit mit einem TPH 50 unterwegs ...

  3. #3
    Stammgast   Avatar von christolaus
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    Standard AW: Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Hallo Martin,

    ich kann auf Deine spezifischen Fragen leider nur zum Teil eingehen, da wir andere Komponenten haben. Vielleicht hilft es Dir aber trotzdem.

    Wir haben 2 x 80 Ah-Exide-Gel-Batterien, einen Wechselrichter 1500 SI-N (1500 Watt, echte Sinuskurve mit Netzvorrangschaltung) und 2 x 75 Watt Solar von Büttner. Wir betrieben damit einen Fön 1200 Watt, Kaffeemaschine (benötigt die echte Sinuskurve), diverse Ladegeräte für Handy, Lap Top, etc.

    Bisher haben wir in der Konstellation keine Probleme bekommen. Es werden hohe Ströme vom Fön und der Kaffeemaschine gezogen, aber alles im grünen Bereich.

    Später mehr, ich muss gerade mal weg.

    So nun mehr: Mit dieser Konstellation haben wir auch bei 4 Tagen ohne Landstrom bisher nie die 50 % der Batteriekapazität unterschritten. Ich würde auf jeden Fall einen echten Sinus-Wechselrichter nehmen, damit bist Du dann für die Zukunft gerüstet. Denn später kommen evtl. auch mal Geräte dazu, an die Du im Moment nicht denkst. Wir haben den WR auf alle 220-Volt-Steckdosen geschaltet, läuft ohne Probleme. Bei Landstrom wird Landstrom zugeschaltet, ohne Landstrom können wir den WR bei Bedarf zuschalten.

    Für unseren neuen haben wir aber diesmal den WR von WAECO. Bisher haben wir den von Büttner und sind vollends zufrieden.
    Geändert von christolaus (15.05.2013 um 16:59 Uhr)
    Gruß aus Siegen Niko
    Niesmann & Bischoff Arto 76 L - BJ 2018- Fiat Ducato - Comformatic - 4,8 t zul. GG - 7,68 lang - 2,35 m breit - 2,97 m hoch

  4. #4
    Stammgast  
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    Standard AW: Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Hallo Martin,

    eine Alternative wäre ja auch ein kleiner Generator, der dir die notwendige Leistung liefert. Dann gehst du kein Risiko mit der Batterie ein. Vielleicht läßt der sich ja sogar fest bei dir einbauen.

    Viele Grüße,
    Kai-Uwe

  5. #5
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Hallo Martin,

    ein 1500 Watt Sinus Wechselrichter von Büttner (wichtig z.B. für Notebook oder Tablet) begleitet uns seit 5 1/2 Jahren zuverlässig. Der Fön auf 1000 Watt läuft mühelos, nein nicht für mich... Schalte ich den WR ein, sind alle Steckdosen versorgt, Zahnbürsten, Handy, Tablet, Akkus usw. werden dann gleichzeitig geladen. Das Ladegerät ist außen vor. Solar: 240 Watt, Batterien: 3 mal 110 Ah.

    Viele Grüße
    Bernd

  6. #6
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard AW: Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Zitat Zitat von dojojo Beitrag anzeigen
    Hallo Martin

    warum überhaupt fönen ? Bei kurzen Haaren kräftig trocken rubbeln und fertig. Ich fön meine Haare schon lange nicht mehr.
    Johannes,

    ich hatte nicht nachgefragt, ob ich einen Fön oder ein Handtuch benutzen soll, sondern spezifische Fragen zur Hochstromentnahme meiner Batterien gestellt. Sorry, aber deine Antwort hilft mir nicht unbedingt.

    Zitat Zitat von christolaus Beitrag anzeigen
    Ich würde auf jeden Fall einen echten Sinus-Wechselrichter nehmen, damit bist Du dann für die Zukunft gerüstet. Denn später kommen evtl. auch mal Geräte dazu, an die Du im Moment nicht denkst.
    Hallo Nico,

    Danke für deine ausführliche Antwort. Deine Konstellation ist mir leider für 5 Minuten fönen zu kostspielig (Bin halt nur ein armer Feuerwehrmann) . Dass ich einen Sinuswechselrichter brauche, schließe ich aus. Alle meine bisherigen Geräte laufen mit meinem NoName-Chinaböller problemlos. OK, auszuschließen ist es nicht, dass ich vielleicht in ein paar Jahren ein Gerät besitze, welches eine Sinuskurve braucht.
    Hier eine Tabelle, welche Geräte so etwas brauchen:

    Klick


    Zitat Zitat von UeberraschungsCamper Beitrag anzeigen
    Hallo Martin,

    eine Alternative wäre ja auch ein kleiner Generator, der dir die notwendige Leistung liefert. Dann gehst du kein Risiko mit der Batterie ein. Vielleicht läßt der sich ja sogar fest bei dir einbauen.
    Hallo Kai-Uwe,

    ich habe zuhause einen solchen Moppel, der auch 1 KW bringt. Aber den will ich in Deutschland und im nahen Ausland nicht unbedingt spazieren fahren bzw. auf einem Stellplatz betreiben. Mir ging es ja hauptsächlich darum, ob die Nassbatterien durch die hohen Ströme einen wegbekommen können. Sie später wieder zu laden ist dank Solar und kurzen Standzeiten kein Problem. Aber zum föhnen den Moppel anwerfen? Ich glaube, das gibt Ärger....

    Danke trotzdem für deine Idee!

    Ich habe auch schon gelesen, dass Leute ihre Gebläseheizung mit einem Schlauch versehen haben und so ihre Haare föhnen.... OK, blase ich mir eben etwas Staub in die grauen Haare...

  7. #7
    Stammgast   Avatar von SeewolfPK
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    Standard AW: Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Gruß von Paul
    Wenn unterwegs, dann im Carthago Chic T 4.9 mit der lieben Karin.
    Wir grüßen auf diesem Wege alle Forenuser, auch wenn wir nicht persönlich jeweils begrüßen, sind uns alle im Forum Willkommen.
    http://www.seewolfpk.de

  8. #8
    Stammgast   Avatar von Tonicek
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    Cool Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Zitat Zitat von dojojo
    . . . warum überhaupt fönen ? . . . Ich fön meine Haare schon lange nicht mehr.
    Das ist aber auch deutlich sichtbar, Johann . Besitzt Du eigentlich einen Spiegel . . . ?
    ​Ich verstehe nicht, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann? Man hat doch ein Gewehr!


  9. #9
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard AW: Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Hallo Paul,

    Danke! Welchen Typ Batterien hast du in deinem Rapido?

    Übrigens ist der Preis für den Wechselrichter auffällig niedrig. Ich bezweifele, dass es sich um eine echte Sinuswelle, sondern nur um eine modifizierte Sinuswelle handelt, obwohl ja "Pure-Sinus-Wave" draufsteht. Das kann man auch in den Rezensionen zwischen den Zeilen lesen...

    Ich habe mich innerlich für den Fraron entschieden, weil es ein deutsches Produkt (zumindest Vertrieb) ist und eine kompetente Hotline hat. Darüber hinaus liefert Fraron Fernschalter mit, was bei den meisten Fernostgeräten selten möglich ist.
    Geändert von Frenzi (15.05.2013 um 18:42 Uhr)

  10. #10
    Stammgast   Avatar von dojojo
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    Standard AW: Gedanken zum Einbau eines Wechselrichters

    Zitat Zitat von tonicek Beitrag anzeigen
    Das ist aber auch deutlich sichtbar, Johann . Besitzt Du eigentlich einen Spiegel . . . ?

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    Du meinst so ein reflektierendes Teil aus Glas mit Silber dahinter?
    LG aus DO von Johannes zur Zeit mit einem TPH 50 unterwegs ...

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