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  1. #1
    Stammgast   Avatar von ctwitt1
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    Standard Wenig zu Familiengerechten Fahrzeugen Promobil 1/2013

    Hallo,

    unbestritten sind die Mehrzahl der Wohnmobil Käufer zu zweit unterwegs, und diese Gruppe hat auch die finanziellen Möglichkeiten neue und teure Fahrzeuge zu kaufen. Darum kann ich die Hersteller schon verstehen, wenn sie ihre Produkte entsprechend konstruieren und ausstatten. Nun ist es aber so, dass auch junge Familien sich informieren wollen. Und mein Eindruck ist, dass in den Wohnmobilzeitschriften immer weniger Beiträge zu finden sind, die sich mit dem Familiencamping befassen. Sei es ein geeignetes Fahrzeug oder andere für die Ferien mit Kindern interessante Dinge. Z.B. die breite vieler Rücksitze, da bekommt man kaum zwei Kindersitze nebeneinander eingebaut. Oder die höhe der Lichtschalter oder der Abstand von der Rückbank zu den Vordersitzen usw.

    Es gibt schon hin und wieder eine Wohnmobilvorstellung von einem Fahrzeug für 4 oder 6 Personen aber, im Verhältnis zu den Hubbett Fahrzeugen und VI mit nur zwei festen Betten doch recht selten.

    Finde ich schade, auf unseren Reisen treffen wir viele Familien mit Kindern die in Wohnmobilen unterwegs sind. Also ausgestorben sind die noch nicht.
    Thorsten
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  2. #2
    Stammgast   Avatar von BRB-Stefan
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    Standard AW: Wenig zu Familiengerechten Fahrzeugen Promobil 1/2013

    Das sehe ich nicht ganz so.
    Zwar geht die Zahl der Wohnmobile bei "mobile.de" durch alleiniges Anklicken von "Stockbetten" von 40.000 auf 5.500, aber das entspricht doch in etwa der Realität der Reisemobilinsassen.

    Vielleicht hängt es auch ein bisschen mit Psychologie zusammen?
    Kinder wollen im Urlaub ankommen.
    Sie können mit dem ewigen Reisen nichts anfangen. Sie brauchen, wie immer im Leben, etwas festes, beständiges.
    Das ist nicht das Wohnmobil. Kinder akzeptieren auch eine lange Reise, aber irgendwann wollen sie einfach stehen bleiben und die Gegend erkunden, Spielkameraden finden oder sich selbst oder was auch immer.
    Aus diesem Grund sind die meisten Familien mit Wohnwagen unterwegs.

    Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel
    Stefan, sehr gern unterwegs mit Kerstin und Rapido 996 MH



    unsere private Homepage mit Reiseberichten und mehr: wiese-mobil.de

  3. #3
    RJung
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    Standard AW: Wenig zu Familiengerechten Fahrzeugen Promobil 1/2013

    Man muss aber auch mal ganz realistisch sehen, dass ein Reisemobil für z.B. vier Personen immer eine beengte Angelegenheit ist. Die typische Lösung ist da ja Alkoven mit Heckbett, zwei schlafen in der Nase, zwei hinten. Beim Fahren sitzen dann schon zwei meist recht unbequem angegurtet in der Dinette. Beim Wohnen wird es dann bei den üblichen 7-m-Mobilen wirklich recht eng, viel Verkehrsraum bleibt da ja ziwschen den Möbeln nicht.
    Ich empfehle aus eigener Erfahrung jungen Familien immer den Wohnwagen: Mehr Platz, weniger Kosten ... Außerdem entspricht sicher das Thema Campingplatz Kindern eher als das Herumzigeunern mit dem Mobi mit häufigem Standortwechsel. Kinder wollen gern in einer Umgebung heimisch werden und Freunde finden. Meine waren zumindest so.
    Was nicht ausschließt, dass gern auch über solche Mobis geschrieben werden soll. Ich würde gern mal was über fette Amis lesen, einfach aus Neugierde. Oder über große Alkoven, weil das eben unsere Marschrichtung ist.

  4. #4
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Wenig zu Familiengerechten Fahrzeugen Promobil 1/2013

    Hallo zusammen,

    natürlich gibt es Informationen, mal hier auf promobil schauen: Alkovenmobile für Familien: 10 günstige Familienmobile
    Alkovenmobile mit Stockbetten sind die beste Basis für den Familienurlaub. Die Auswahl unter 50.000 Euro ist mehr als üppig. promobil zeigt, worauf Sie achten müssen.
    Viele Grüße
    Bernd

  5. #5
    Stammgast   Avatar von ctwitt1
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    Standard AW: Wenig zu Familiengerechten Fahrzeugen Promobil 1/2013

    Hallo,

    Bernd,

    natürlich gibt es den ein oder anderen Artikel. Habe ich doch gesagt. In der aktuellen Ausgabe gibt es aber nichts. Und nur weil ein Stockbett drin ist, ist es noch lange nicht Familientauglich.

    Stefan und Rafael,

    zuerst hatten wir auch einen Wohnwagen. Aber das hat uns gar nicht gefallen. Gespannfahrerei in den Alpen oft schwierig und verboten. 2005/2006 gab es so gut wie keine Wohnwagen mit Garage. Keine mit vernünftigen Tanks um frei zu stehen. Du brauchst ein großes Fahrzeug um den Wowa zu ziehen. Aufbau mit Vorzelt ist mal richtig aufwendig. Der einzige Vorteil war, dass man am Ziel ein Fahrzeug zur Verfügung hatte.

    Wir nutzen das Fahrzeug aber auch oft am Wochenende. Und da ist es mit dem Wohnmobil einfacher und schneller. Und man kann frei stehen. Im Sommerurlaub wechseln wir dann zwischen frei Stehen und Campingplatz. Campingplatz für 4-5 Tage, dann wieder weiter. Dazwischen auf der Route frei stehen. Gerade lange Strecken lassen sich gut mit dem Wohnmobil und Kindern machen. Früh losfahren. Kinder schlafen dann gleich wieder. mittags mal drei Stunden Pause. Dann noch mal zwei Stunden fahren. So kommt man an einem Tag schon 500km weit. Im Sommer waren wir in 26 Tagen. Stuttgart, Oberammergau, Imst, Nauders, Scoul, Livigno, Ponte de Legro, Riva, Limone hochebene, Genua Küste, Iseo See, Bozen, Meran, Isny, Stuttgart.
    Thorsten
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  6. #6
    Stammgast   Avatar von Tonicek
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    Cool Wenig zu Familiengerechten Fahrzeugen Promobil 1/2013

    Die Frage, warum es relativ wenige Familien-WoMo's gibt, hat in erster Linie zwei Gründe:

    1. Familien haben in der regel 6 Wo. Urlaub / Jahr - für diese 6 Wo. rechnet sich der Kauf eines WoMo's in aller Regel nicht - da paßt ein WoWa besser, weil man den schon mal eher auf die Seite stellen kann.

    2. Das Finanzielle: Eine Familie mit Kindern hat in der Regel andere finanzielle Priroritäten als ein WoMo - oft kann es sich auch ein WoMo schlichtweg finanziell nicht leisten . . . einen WoWa schon eher.

    Das alles wissen natürlich die Hersteller und produzieren für die von Ihnen bevorzugte Zielgruppe - und dann sind eben die Lichtschalter paar cm höher.
    ​Ich verstehe nicht, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann? Man hat doch ein Gewehr!


  7. #7
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Wenig zu Familiengerechten Fahrzeugen Promobil 1/2013

    tonicek,
    genau so ist es!

  8. #8
    Stammgast   Avatar von ctwitt1
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    Standard AW: Wenig zu Familiengerechten Fahrzeugen Promobil 1/2013

    Das mit dem Rechnen hatten wir ja schon. Das Wohnmobil ist ein Luxusartikel und kann schlecht aufgerechnet werden. Wenn Du aber zwei oder drei schulpflichtige Kinder hast. Also in den Ferien reisen musst, dann kommen mit Osterferien, Langen Pfingstwochenende, Sommerurlaub, Skiurlaub, sowie einige Wochenenden pro Jahr mal schnell 10.000 Euro zusammen. Zu den 30 Tagen Urlaub muss man auch noch Feiertage, Brückentage, eventuell Gleittage hinzurechnen. Wir kommen so auf mindestens einen Womo Einsatz im Monat. Hinzu kommt, dass ich das Womo auch zu Übernachtungen bei Sportveranstaltungen nutze. Je nach dem ob sich die Fahrerei lohnt. Wenn die Kinder dann noch einen Sport betreiben bei dem am Wochenende gereist werden muss. Dann macht das schon Sinn. Meine Nachbarn hier fahren z.B Motocross und die anderen BMX. die sind sehr häufig unterwegs und mit einem Wohnwagen geht das gar nicht. Die brauchen noch einen Hänger für Material.

    Aber Du hast natürlich recht. Die kaufen alle nicht ein Wohnmobil für über 60.000 Euro. Eher den gebrauchten Alkoven für 30.000 Euro. Übrigens sind Wohnwagen auch nicht gerade billig. Unser kleiner Hymer hatte 2005 schon 22500€ Listenpreis mit den Extras. Und man braucht ein grosses Auto zum ziehen. Da sind dann schnell noch mal 30.000 weg. Klar den grossen Wagen kann man als Familienkutsche nutzen. Ich finde aber einen kleinen Wagen und ein Wohnmobil besser als einen Grossen und einen Wohnwagen.

    Thorsten
    Thorsten
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