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  1. #1
    Moderatorin  
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    Standard Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Schreiben Sie uns zum Thema des Monats im kommenden Heft:

    Neue Energien bringen neue Möglichkeiten, im Eigenheim gilt das schon längst, im Ferienhaus auf Rädern lässt sich ebenfalls ein Trend erkennen - Solarpanels auf dem Dach des Fahrzeugs gehören oftmals schon so selbstverständlich zur Ausstattung wie die Sat-Anlage.

    Doch die Zukunft ruft noch neuere Technologien auf den Plan: Mit der ersten Gas-Brennstoffzelle überhaupt verspricht Truma zum Beispiel längere Unabhängigkeit vom Landstrom, indem Flüssiggas zu Bordstrom umgewandelt wird. Satte 7000 Euro plus Einbau kostet diese neue Energiequelle.

    Welche Stromquellen nutzen Sie und was sind diese Ihnen wert? Welche Meinung haben Sie in Sachen neue Energien für den mobilen und unabhängigen Urlaub im Reisemobil?

    Schreiben Sie uns ihre Meinung!

  2. #2
    Stammgast   Avatar von goldmund46
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    Standard AW: Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Liebe Frau Scheufele,

    da stossen Sie eine interessante Diskussion an! Grundsätzlich wird jeder selbst entscheiden müssen, wie sein individuelles Verhalten den Energiebedarf steuert. Sicher werden mehr als 80% der Foristen hier auf Landstrom zurückgreifen, solange man die Möglichkeit dazu hat (z.B. in Deutschland). Wer viel im Süden unterwegs ist wird auf Solar schwören, weil die Sonne ihr übriges dazu beiträgt, tagsüber die Batterien zu füllen. Wem das nicht genügt (z.B. mir), der installiert eine sog. Hybrid-Anlage - die Kombination zwischen Solar und Brennstoffzelle.

    Ich selbst habe 150 Wp Solar auf dem Dach - gekoppelt über Regler mit einer efoy-Brennstoffzelle. Jetzt bin ich noch nicht einmal mehr von der Sonne abhängig und kann stehen wo und wie lange ich will und brauche keinen Landstrom mehr. Den nehme ich nur noch dann in Anspruch, wenn er in den Standgebühren bereits enthalten ist. Ein 10-ltr.-Kanister Methanol (= 37,50 EUR) reicht für zwei Jahre, weil ich nur zwischen Ostern und Allerheiligen mit dem Womo unterwegs bin. Der Kauf und die Montage dieser Anlage hat mich beim Fachmann EUR 3.000 gekostet.

    Das ist mir diese Freiheit wert...
    Wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd... (arabische Weisheit)

  3. #3
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Unser Reisemobil eignet sich für Fernreisen und ist hinsichtlich der Stromversorgung völlig autark. Das heißt auch beim schlechtesten Wetter ist genügend Energie an Bord. Das wird grundsätzlich mit drei 110 Ah AGM-Batterien und einer 250-Watt Solaranlage erreicht. Daneben standen verschiedene Optionen zur Verfügung. Die teuerste Lösung wäre gewesen, einen Unterflur 230 Volt Generator mit Diesel oder Gas zu betreiben. Gleichzeitig sollte das im Stand betriebene “Kraftwerk” aber so leise und so umweltfreundlich wie nur möglich sein. Diesel kam daher nicht in Frage, Gas war da schon besser, zumal ein 110-Liter Unterflur-Gastank an Bord ist. Die Alternative, die seinerzeit stärkste Brennstoffzelle von EFOY 1600, sie lieferte maximal 5,4 A, ist dafür sehr leise und umweltfreundlich. Da lieferte der letztendlich eingebaute Gas-Generator Gasperini SELF-ENERGY EG 20 mit 20 A doch deutlich mehr 12 Volt Energie, als die Brennstoffzelle. Die Betriebsstunde ist darüber hinaus etwa um die Hälfte günstiger, zusätzliche Betriebsmittel samt Nachschubsorgen ist nicht erforderlich sind.

    Eine teure Gas-Brennstoffzelle von Truma würde ich in die Überlegung für ein neues Reisemobil zumindest einbeziehen, wenn ich im Gegenzug auf die oben beschriebenen Energieerzeuger verzichten kann und sich eine günstige Wirtschaftlichkeitsrechnung aufmachen lässt. Außerdem sollte sich die Gas-Brennstoffzelle erst mal einige Zeit in der Praxis bewähren und die obligatorischen Kinderkrankheiten auskurieren.
    www.mobilloewe.de

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  4. #4
    Stammgast   Avatar von Womoyo
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    Standard AW: Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Hallo!

    Für die Energieversorgung eines Reisemobils gibt es kein Schema F. Jeder hat sein persönliches Reiseverhalten: Der Eine fährt überwiegend während der Sommermonate, geht aber nie auf Campingplätze. Er kommt mit einer ausreichend dimensionierten Solaranlage ab 240 Wp gut zurecht, wenn auch seine Batteriekapazitäten seinem Stromverbrauchs-Verhalten angepaßt sind. Der Andere fährt gerne nach Norwegen zum Lachse angeln, das Wetter ist im egal, Hauptsache die Fische beißen. Er braucht bei wenig Sonne eine andere Lösung, die vom Stromgenerator über Efoy-Brennstoffzelle bis zum neusten Trumaprodukt reichen kann. Ich habe nach 38-jähriger Wohnmobilerfahrung für mein nunmehr 6. Wohnmobil eine für mein Reiseverhalten optimierte Lösung gefunden: Da ich die Wintermonate in Andalusien und in Südportugal verbringe, keine Campingplätze oder sonstige Stellplätze mit Landstrom anfahre, alle Woche bis 10 Tage weiterfahre, ist für mich eine Kombination aus 250 Wp Solaranlage, 3 Hochleistungs-AGM-Versorgungsbatterien und einem 45 Ah-Batteriebooster ideal. Für Notfälle habe ich zwar noch einen Stromgenerator dabei, der aber fast nie zum Einsatz kommt; da müßte schon eine Woche lang die Sonne nicht scheinen. So etwas passiert im Süden Europas auch im Winter glücklicherweise recht selten.

    Gruß
    Yo

  5. #5
    dojojo
    Gast

    Standard AW: Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Hallo

    was ist denn mit Windenergie? Ich habe erst ein​ Womo mit einem Windgenerator gesehen. Seit längerem überlege ich mir, so einen Windgenerator zu kaufen.

  6. #6
    Stammgast   Avatar von SeewolfPK
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    Standard AW: Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Dojojo, deine Stellplatznachbarn werden dich lünschen. Kenne die Krachmacher zur Genüge vom Boot.
    Gruß von Paul
    Wenn unterwegs, dann im Carthago Chic T 4.9 mit der lieben Karin.
    Wir grüßen auf diesem Wege alle Forenuser, auch wenn wir nicht persönlich jeweils begrüßen, sind uns alle im Forum Willkommen.
    http://www.seewolfpk.de

  7. #7
    dojojo
    Gast

    Standard AW: Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Hallo Paul

    sind die "kleinen Dinger" wirklich so laut? Außerdem stehe ich dann nicht auf einem SP.

  8. #8
    Stammgast   Avatar von SeewolfPK
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    Standard AW: Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Ja, habe noch keinen erlebt, der nicht stört. Außerdem wirst du es selber auch hören.
    Gruß von Paul
    Wenn unterwegs, dann im Carthago Chic T 4.9 mit der lieben Karin.
    Wir grüßen auf diesem Wege alle Forenuser, auch wenn wir nicht persönlich jeweils begrüßen, sind uns alle im Forum Willkommen.
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  9. #9
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Ein surrendes Windrad nach der Ankunft auf dem Stellplatz auf dem Dach aufbauen/aufrichten? Nein Danke! Ich glaube das ist die lautlose Solarzelle deutlich im Vorteil.

    Gruß
    Bernd

  10. #10
    Stammgast   Avatar von Driving-office
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    Standard AW: Neue Energiequellen für's Wohnmobil

    Ich bin ja völlig begeisterter Efoy-Benutzer (210 mit 7,5 A/h): Insbesondere im Winter, wenn auch die Heizung mitlaufen muss, kann man völlig entspannt autark auf Parkplätzen stehen, ohne Angst zu haben, das die Heizung (wegen Strom) ausgeht oder man im Dunkeln sitzt. Auch ist die Efoy leiser als manch Schnarcher, sodass einem nächtlichem bzw. autarkem Betrieb (Besatzung außer Haus) nichts entgegen steht.
    Solar kann man in D nur in der Sommerhälfte sinnvoll nutzen, aber ich bin ja 12 Monate unterwegs.

    Grüße

    Sascha
    Grüße aus dem driving-office

    "Nur wer reist, kommt auch ans Ziel"

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