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  1. #1
    RJung
    Gast

    Standard Mercedes 6 to vs Iveco

    Mit Interesse habe ich den Vergleich der neuen Mercedes 6to-Basis mit dem Iveco gelesen. Ein paar Kommentare muss ich da doch mal loswerden.

    Testergebnis: Mercedes zieht besser / verbraucht weniger. Kommentar: Mercedes hat 20 PS mehr, aber vor allem: Testfahrzeug hat eine Tonne weniger Leergewicht. Kein Wunder also ...

    Einstieg: In den Mercedes steigt man flacher ein. Kommentar: Dafür hat man im Iveco den durchgehenden Wohnraumboden, was im "Liner" nun eigentlch ein "Muss" ist. Und der kann nun mal nicht auf PKW-Höhe liegen. Es ist wohl einfach so, dass es den Umbau mit den höher und nach außen gelegten Cockpit-Sitzen für Mercedes einfach nicht gibt. Dafür kann man tief einsteigen.

    Preise: Der Grundpreis beim Mercedes-basierten Frankia ist geringer, weil das getestete Mobi bei Frankia eine Linie tiefer angesiedelt ist. Das relativiert sich sicher schnell, wenn man die Ausstattungen vergleicht und, soweit das geht, auf Augenhöhe bringt. Wer´s nachvollziehen will: Viel Spaß mit dem sehr umfangreichen Frankia-Katalog ...

    Wendekreis: Beim Iveco trotz größerer Gesamtlänge kleiner.

    Klarer Vorteil beim Mercedes: Durch den Alko-Rahmen gibt es wesentlich bessere Stauraummöglichkeiten im Doppelboden. Dagegen den auch im Test beschriebene Nachteil: Eine Tandemachse, bei der nur ein Räderpaar angetrieben ist, hat Nachteile in der Traktion und bei engen Kurvenradien.

    Promo hat hat Recht: Einen wirklichen "Sieger" gibt es da nicht.

    Grüße Rafael

  2. #2
    Stammgast   Avatar von Womoyo
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    Standard AW: Mercedes 6 to vs Iveco

    Hallo Rafael!

    Wer will schon einen Mercedes mit Nachlaufachse? Soweit ich weiß, hat Mercedes das Projekt auch schon wieder aufgegeben; die Gesamteigenschaften waren einfach nicht "Mercedes like". Im Übrigen habe ich beide Modelle schon probegefahren. Da tun sich Welten auf. Der ruppige, für den harten Gewerbealltag konstruierte Iveco trifft auf den kultivierter daherkommenden Mercedes. Die Luxusliner, die aufgrund ihrer Größe und Gewicht einfach nicht auf den Iveco verzichten können, haben dann häufig vorne und hinten eine Vollluftfederung, um das Ganze ein wenig bequemer zu machen.

    Für mich gibt es aber noch ein weiteres Argument, den Iveco nicht zu kaufen. Die angebotenen Fahrzeuge (egal welcher Hersteller) sind alle zu hoch für meinen Carport. Höher bauen geht nicht wegen Grenzbebauung und tiefer in die Erde ist unverhältnismäßig teuer, allein schon die Entwässerung tiefer zu legen kostet ein Vermögen. Also wird bei jetziger Lage am Trägerfahrzeugmarkt mein nächstes Womo auf einem Mercedes mit 5,3 t GG sein.

    Gruß
    Yo

  3. #3
    RJung
    Gast

    Standard AW: Mercedes 6 to vs Iveco

    Na ja, ich fahre ja so einen ruppigen Iveco. Ich hatte noch keine Gelegenheit, einen der aktuellen Mercedes zu fahren, weiß aber auch nicht genau, was an dem Iveco denn nun so "ruppig" ist. Der zieht prima, auch bei ganz niedrigen Drehzahlen, macht nicht übermäßig viel Lärm, und an der Federung vermisse ich auch nichts. Das einzige, was wirklich nervt ist, dass ich manchmal die ersten beiden Gänge schlecht reinkriege. Da muss man mit dem Ganghebel schon genau an die richtige Stelle zielen und dann auch mal etwas fester zufassen. Ich habe aber auch eine Vorliebe für dieses "Lasterfeeling".

    Im Übrigen hatten wir keine Wahl: Wir wollten diesen Grundriss - Alkoven mit Längsbetten, Rundsitzgruppe im Heck, da gab es 2010, als wir den Wagen bestellt haben, nur Iveco bei Phoenix oder Iveco bei Concorde. VW bei Robel hatten wir ausgeschieden. Kurz danach kamen dann die verschiedenen Varianten dieses Grundrisses auf Fiat. Auf Mercedes bis heute, glaube ich, nicht.

    In der aktuellen Promo steht ja auch ein Artikel über den aktuellen Concorde Charisma. der kommt dann wahlweise auf Iveco oder MAN daher. Bei 7,5 to bringt der MAN dann wegen der schweren Basis eine für so einen Wagen recht mickrige Zuladung mit. Argument von Promo für den MAN: "Mehr Lastwagenfeeling". Das wär´s mir dann doch nicht wert: Höherer Anschaffungspreis, höherer Spritverbrauch, schlechte Zuladung, aber "mehr Lasterfeeling" .

    Grüße vom ruppigen Rafael

  4. #4
    Kennt sich schon aus   Avatar von BernhardW
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    Standard AW: Mercedes 6 to vs Iveco

    Beim Iveco kann man dann noch zwischen Daily und Eurocargo wählen. Der 7,5 T Eurocargo ist mit dem MAN in der Basis vergleichbar.
    Schöne Grüße
    Bernhard

  5. #5
    Stammgast   Avatar von Schwaelmer
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    Cool AW: Mercedes 6 to vs Iveco

    Zitat Zitat von RJung Beitrag anzeigen
    (...) was wirklich nervt ist, dass ich manchmal die ersten beiden Gänge schlecht reinkriege. Da muss man mit dem Ganghebel schon genau an die richtige Stelle zielen und dann auch mal etwas fester zufassen.(...)
    Moin, "ruppiger" Rafael ,

    als ein ebensolcher "IVECO-Genosse" kann ich deine Empfindungen nur allzu gut nachfühlen.

    Sicher ist aber auch dir schon aufgefallen, dass das mit den (schlecht reingehenden) Gängen i. d. R. nur zu Beginn, beim kaltem Getriebe, vorkommt. Ich glaube irgendwo mal gelesen zu haben, dass das so ne Daily- oder IVECO-Krankheit ist. Denn wenn er warm ist, flutschen die Gänge besser als beim Mercedes.
    Glück auf!
    Beste Grüße aus Nordhessen

    Hajo
    Unterwegs mit einem Mobilvetta Huari, auf IVECO-Daily 3.0 JTD, 4 to.

  6. #6
    RJung
    Gast

    Standard AW: Mercedes 6 to vs Iveco

    Hallo Hajo,

    hast Recht, wenn er warm wird, geht´s. Am allerschlechtesten gingen die Gänge zu Beginn rein, als ich den Wagen im letzten Jahr neu hatte und noch nicht so genau wußte, wo ich den Hebel hinschieben muss und dass etwas kräftiger schon in Ordnung ist. Ich erinnere mich noch, wie ich da irgendwo als erster an einer Ampel stand, und die wurde grün. hinter mir eine Autoschlange, und der Doofmann in seiner rollenden Vierzimmerwohnung da vorne komt nicht in Gang - peinlich ... Aber das ist Vergangenheit. Daneben die beste Ehefrau von allen, die sich niemals an dieses Steuer setzen würde: "Bleib doch ruhig ..." Inzwischen sind wir Kumpels, mein Laster und ich.

    Was mich wirklich begeistert, ist die enorme Power, mit der der Wagen schon bei ganz niedrigen Drehzahlen zieht. Damit kann man auch Berge, bei denen ich vorher mit dem Fiat 2,8 l und einem 3,85 to Mobi längst im 4ten Gang (von 5, klar) war, jetzt ohne Anstrengung mit gerade 80 im 6tenGang hochmarschieren. Und letztlich kommt die ganze 5,2 to-Fuhre bei moderater Fahrweise auch mit 12 bis 13 l pro 100 km aus. Ich bin wirklch zufrieden.

    Grüße Rafael

  7. #7
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Mercedes 6 to vs Iveco

    Hallo in die Runde!
    Auch ich fahre seit drei Jahren einen Concorde auf Iveco Basis,nachdem ich vorher einen Hymer auf Sprinterbasis gefahren habe!
    Sicher,der Iveco-Motor klingt rauher,hat aber auch sehr viel Duchzugskraft,gerade am Berg.
    Ich habe die Agile Automatik,über die manche Leute schimpfen.Auch dem kann ich mich nicht anschließen.Mit der Automatik bin ich äußerst zufrieden.
    Den Test Iveco vs. Sprinter habe ich gelesen.Der Sprinter hat für Womo Bauer den großen Nachteil daß er nicht 6 oder 7,5 tns. tragen kann.
    Die Nachlaufachse(die man sogar absenken muss,damit am Berg oder bei rutschiger Straße die Antriebsräder nicht durchdrehen),halte ich für eine Verlegenheitslösung.
    Herr Piäch hat ja angekündigt,daß von MAN ein neuer Kleintransporter bis 7,5 tns. mit VW Motoren entwickelt werden soll
    .Das wird aber noch ein paar Jahre dauern.
    Gruß
    dschaps

  8. #8
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Mercedes 6 to vs Iveco

    Hallo zusammen,

    ich habe mir eigentlich abgewöhnt nie zu sagen, aber den Sprinter mit der Nachlaufachse nur der 6 Tonnen wegen würde ich niemals kaufen, da bin ich mir wegen der Nachteile sicher. Dann lieber einen soliden IVECO oder gar vielleicht einen Vario, wenn ich 6 Tonnen oder mehr unbedingt brauchen würde. Das ist allerdings jetzt nicht der Fall, die 5,3 t des 7,3 m Woelcke lassen rund eine Tonne Zuladung zu, das reicht. Auch für die Zukunft kann ich mir kein schweres Reisemobil vorstellen.

    Es grüßt
    Bernd, der MobilLoewe

  9. #9
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Mercedes 6 to vs Iveco

    Zitat Zitat von RJung Beitrag anzeigen
    ...
    VW bei Robel hatten wir ausgeschieden. Kurz danach kamen dann die verschiedenen Varianten dieses Grundrisses auf Fiat. Auf Mercedes bis heute, glaube ich, nicht. ...
    Rafael, mein Vorgängermobil war ein Robel auf Mercedes 416, siehe Bildchen. Soviel ich weiß, baut Robel auf Wunsch statt auf Crafter auch immer auf Sprinter.

    Gruß
    Bernd
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  10. #10
    Stammgast   Avatar von Womoyo
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    Standard AW: Mercedes 6 to vs Iveco

    Habe mir mal das RMI-September-Heft gekauft, weil da ein sehr interessanter 8-seitiger "Fünf-Tonnen-Fahrwerke-Test" drin ist. Aufgeboten werden drei identische Carthago s-plus 5-Tonner auf Mercedes, Iveco und Fiat als Tandemachser. Mal abgesehen von den Preisunterschieden der angelieferten Fahrgestelle gibt es einen eindeutigen Testsieger: Es ist der Mercedes mit ESP. Erstaunlich gut schneidet der Fiat ab, der bauartbedingt bei der Traktion (im Winter wichtiger als im Sommer) und beim Wendekreis Punkte lassen muß. Auf der Waschbrettpiste versagt er allerdings
    die Tester verlassen die Fahrspur sofort, die Belastung wäre für den Aufbau immens gewesen.
    Die Bronzemedaille geht an den Iveco, der - um ihm etwas mehr Komfort einzuhauchen - mit Luftfederung nachgerüstet werden sollte. So ausgerüstet konnte er auf der Teststrecke nicht wirklich überzeugen, da er bei
    Überschreiten einer Geschwindigkeitsgrenze ganz plötzlich und stark zur Seite neigt. Das Fahrzeug wird dabei schwer zu kontrollieren, es fehlt ein ESP, das den S-Plus gezielt einbremst und in die Spur zwingt.
    Es wird also so kommen, daß mein nächstes Mobil auf einem 5,3 t-Mercedes mit neustem 6-Gang-Wandlergetriebe fahren wird.

    Gruß
    Yo

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