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  1. #1
    Stammgast   Avatar von Frenzi
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    Standard Batteriecomputer und Erfahrungen mit der Stromversorgung

    Hallo zusammen,

    als Wiedereinsteiger mache ich mir zurzeit Gedanken, ob meine Stromversorgung (2x105AH Batterien, sonst nichts) so ausreichend ist, oder ob eine Anschaffung einer Solaranlage und/oder Ladebooster überhaupt Sinn macht.

    Ich plane deswegen, mir zunächst einen Battericomputer anzuschaffen, um überhaupt einen Bedarf von o.g. Zubehör festzustellen. Laut den Werbeversprechen kann ich am Computer ablesen, welche Restkapazitit ich noch habe, wie lange ich ggf. noch Strom entnehmen kann, wie hoch der Ladestrom ist etc.


    Meine Fragen:

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, lohnt sich eine solche Anschaffung?

    Ist der Anschluss auch von einem Handwerker mit Elektrogrundkenntnissen zu meistern?

    Ausgeguckt habe ich mir diesen hier:

    Votronik

  2. #2
    Kennt sich schon aus   Avatar von mr-word
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    Standard AW: Batteriecomputer - Erfahrungen

    Hallo Martin,
    ja, so etwas wie eine Batterie-Kapazitätsanzeige wollte ich mir eigentlich auch immer schon einmal zulegen.
    Wegen des relativ hohen Preises, sowohl von der Anzeigeeinheit als auch von dem notwendigen Shunt, habe ich Kauf und Einbau zurückgestellt.
    Eine relativ zuverlässige Aussage des Ladezustandes (also der Kapazität) einer (intakten) Batterie ergibt sich jedoch bereits aus deren "Ruhespannung". Die Batterie sollte ca. 2 Stunden nicht genutzt worden sein. Mit einem einfachen Spannungsmesser wird die Spannung der Batterie gemessen. Der dann ermittelte Wert gibt Aufschluß über die aktuelle Kapazität.
    >= 12,65 V -->100% Kapazität
    = 12,45 V --> 75% Kapazität
    = 12,24 V --> 50% Kapazität
    = 12,06 V --> 25% Kapazität
    <= 11,89 V --> 0% Kapazität
    Hinweis: Es handelt sich hier um Ruhestrom! Bei einer aktiven Belastung der Batterie kann es auch vorkommen, dass die angezeigte aktuelle Spannung unter 11,89V fällt und der angeschlossene Verbraucher weiterhin betrieben werden kann.
    Eine Spannungsanzeige ist mittlerweile eigentlich in jedem WoMo vorhanden; notfalls auch für kleines Geld (max. 15EUR) als digitale Anzeige nachrüstbar.
    Im Zusammenhang mit meinen Solarpanelen habe ich beim Wohnwagen mit einer Ampère-Anzeige (FOX-D1 Display) gute Erfahrungen gemacht. Dort kann ich (eigentlich jederzeit) erkennen, mit welchem Strom gerade meine Batterien geladen werden. Je nach Einbau-Lage des Ampèremeters in der elektrischen Verkabelung wird mir dort auch der gerade aktuell entnommene Strom (bzw. der resultierende Strom aus Ladung und Entnahme) angezeigt. Dieses Diplay zeigt, je nach Schalterstellung, ständig Strom oder auch die Spannung an und ist für rd. 1/4 des Preises eines Batterie-Computers zu bekommen.
    Sicher, ich kann nicht nach Eingabe der Gesamtkapazität meiner Batterien nach einem Zeitraum ablesen, ich hätte noch XXX Ah zur Verfügung. Das erfordert aber zumindest einen sehr genauen "Start-Wert". Dieser Wert ist jedoch in den seltesten Fällen vorhanden, allein schon wegen technisch bedingter Schwankungen bei (neuen) Batterien und vielen anderen Gründen.
    Mit meiner D1-Anzeige war ich im Wohnwagen sehr zufrieden.
    Im WoMo habe ich es -wegen anderer Baustellen- bisher noch nicht eingebaut.

    Zitat Zitat von Frenzi
    ...
    Ist der Anschluss auch von einem Handwerker mit Elektrogrundkenntnissen zu meistern?...
    Ja
    Geändert von mr-word (29.01.2012 um 00:56 Uhr) Grund: Formulierung
    Gruß
    (o: andreas

    Laika X595C auf Transit 2,2

  3. #3
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Batteriecomputer - Erfahrungen

    Oft scheiden Batteriecomputer daran, dass bestimmte Verbrauchern direkt an der Batterie angeschlossen sind. Gerade bei starken Wechselrichtern ist das sogar sinnvoll. Viele PV-Anlagen gehen auch nicht über den EBL, sondern direkt zur Batterie. In diesem Fall nutzt dir der Computer dann leider reichlich wenig. Ich meine auch, dass eine Voltanzeige reicht, denn mit der Zeit hat man den Dreh auch so raus.

  4. #4
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Batteriecomputer - Erfahrungen

    Hallo zusammen,

    irgendwo hatten wir das Thema schon mal. Meine Meinung hat sich nicht geändert. Ich habe so ein Teil noch nie vermisst, den Energieproblem kenne ich nicht. Und ich will einfach nicht ständig angstvoll auf ein Display starren. Starke Batterien, Solar und mein Gasperini macht mich unabhängig. Über das investierte Geld will ich jetzt nicht schreiben ...

    Ich habe so was ähnliches als Solarregler, viele Anzeigen ... aber ich schaue nicht drauf, es muss funktionieren!

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Laderegler.jpg 
Hits:	413 
Größe:	13,9 KB 
ID:	6074

    Es grüßt zur Nacht
    Bernd, der MobilLoewe

  5. #5
    Stammgast   Avatar von christolaus
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    Standard AW: Batteriecomputer - Erfahrungen

    Hallo Frenzi,

    Wir haben 2 x 80 Ah Gel Batterien an Board. Nach 6 Jahren mussten wir diese erneuern. Im gleichen Zug haben wir einen Batteriecomputer von Büttner und einen Ladebooster 45 Ah eingebaut. Zu beiden Geräten kann ich sagen, daß ich diese nicht mehr missen möchte. Ausserdem haben wir eine 1500 Watt Wechselrichter von Büttner mit Netzdurchschaltung vebaut.

    Batteriecomputer:
    es ist wichtig, dass alle Verbraucher mit der Masse über den Shunt angeschlossen werden, damit der Batteriecomputer alle Verbräuche richtig messen kann. Wenn der BC richtig angschlossen ist, dann kannst Du je nach Ausführung die Restkapazität der Batterien in Ah und oder %, den aktuellen Verbrauch oder Ladung in A, sowie die Spannung in Volt ablesen. Bei einigen Modellen wird dir noch angezeigt, wie lange die Kapazität bei gleichbleibendem Verbrauch reicht. Mit einem Batteriecomputer hast Du immer den Überblick, ohne 2 h warten zu müssen, was ich eh für praxisfremd halte; man braucht nur mal die elektrische Trittstufe auszufahren, schon stimmt der angezeigte Spannung in V nicht mehr.

    Ladebooster:
    Der Ladebooster macht Sinn wenn Du alle paar Tage weiterfährst. Denn nur während der Fahrt wird von der Lichtmaschine über den Ladebooster die Aufbaubatterie geladen. Dies geschieht je nach Modell mit der vorgschriebenen Ladekennlinie, was die Lichtmaschine alleine nicht kann. Ausserdem lädt der LB die Batterien in wesentlich kürzerer Zeit.

    Ich halte beide Investitionen für sinnvoll und würde es beim nächsten Mobil wieder einbauen.

    Soweit in Kürze. Bei weiteren Fragen gerne mehr.
    Geändert von christolaus (29.01.2012 um 00:11 Uhr)
    Gruß aus Siegen Niko
    Niesmann & Bischoff Arto 76 L - BJ 2018- Fiat Ducato - Comformatic - 4,8 t zul. GG - 7,68 lang - 2,35 m breit - 2,97 m hoch

  6. #6
    Kennt sich schon aus   Avatar von mr-word
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    Standard AW: Batteriecomputer - Erfahrungen

    Zitat Zitat von christolaus
    ...Mit einem Batteriecomputer hast Du immer den Überblick, ohne 2 h warten zu müssen, was ich eh für praxisfremd halte; man braucht nur mal die elektrische Trittstufe auszufahren, schon stimmt der angezeigte Spannung in V nicht mehr....
    Hallo Niko,
    Richtig, man hat den ÜBERBLICK (!).
    Von genauen, fehlerfreien Angaben weit entfernt; diese braucht man aber auch nicht, diese kann auch der Batteriecomputer nicht liefern!
    Dazu gibt es viel zu viel andere Faktoren, die die Anzeige des "Computers" verfälschen und verfälschen können; z.B. Temperatur, Säuredichte, Korrosion bei Kontakten der Verbindungsleitungen usw., usw.
    Es ist doch egal, ob das Computerdisplay 35% Restkapazitiät zeigt oder ob die aktuelle Spannung ca. 12,15 V ist -ob mit oder ohne ausgefahrener Trittstufe-. >> Ich kann sehen: ich habe noch 1/3 Kapazität.

    Natürlich liefert ein Batteriecomputer unter Meßlabor-Bedinungen einwandfreie Ergebnisse!
    Hast Du in Deinem WoMo Meßlabor-Bedinungen?

    ... und ohne diese Bedinungen brauche ich auch nicht den teuren Schnickschnack, der diese Bedinungen erfordert.
    Gruß
    (o: andreas

    Laika X595C auf Transit 2,2

  7. #7
    Stammgast   Avatar von christolaus
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    Standard AW: Batteriecomputer - Erfahrungen

    Zitat Zitat von mr-word Beitrag anzeigen
    Hallo Niko,
    Richtig, man hat den ÜBERBLICK (!).
    Von genauen, fehlerfreien Angaben weit entfernt; diese braucht man aber auch nicht, diese kann auch der Batteriecomputer nicht liefern!
    Dazu gibt es viel zu viel andere Faktoren, die die Anzeige des "Computers" verfälschen und verfälschen können; z.B. Temperatur, Säuredichte, Korrosion bei Kontakten der Verbindungsleitungen usw., usw.
    Es ist doch egal, ob das Computerdisplay 35% Restkapazitiät zeigt oder ob die aktuelle Spannung ca. 12,15 V ist -ob mit oder ohne ausgefahrener Trittstufe-. >> Ich kann sehen: ich habe noch 1/3 Kapazität.

    Natürlich liefert ein Batteriecomputer unter Meßlabor-Bedinungen einwandfreie Ergebnisse!
    Hast Du in Deinem WoMo Meßlabor-Bedinungen?

    ... und ohne diese Bedinungen brauche ich auch nicht den teuren Schnickschnack, der diese Bedinungen erfordert.
    Nach meiner Erfahrung sind die angezeigten Werte so genau, dass diese mir den nötigen Übeblick geben. Die Spannung kann aber nur nach ca. 2 h Ruhephase halbwegs korrekt angezeigt werden. Ich möchte aber z. B. nach dem Fönen nicht erst 2 h warten bis ich ablesen kann welche Kapazität noch zur Verfügung stehen, sondern jederzeit auch andere Verbraucher nutzen können (irgendwelche Verbraucher sind eh immer eingeschaltet) Ich sehe den BC wie die Tankanzeige des Dieseltanks oder des Frischwassertanks, da interessiert mich auch nicht ob dies auf den Liter genau gehen, sondern geben mir in Echtzeit den Hinweis wann ich voraussichtlich tanken muss.

    Hinzu kommt, dass die Spannung in den Batterien kurz vor Kapazitätsende schlagartig in den Keller geht und plötzlich geht das Lich aus.

    Wenn man natürlich sehr grosse Batteriekapazitäten an Bord hat, dann ist die Gefahr natürlich gering, dass die Batterien zur Neige gehen.

    Für mich ist das eine sinnvolle Sache, die mir Informationen liefert, die ich gerne Verfolge. Wenn Du diese Informationen nicht benötigst oder Dir anderweitig ausrechnest, dann ist das ok.
    Geändert von christolaus (29.01.2012 um 01:29 Uhr)
    Gruß aus Siegen Niko
    Niesmann & Bischoff Arto 76 L - BJ 2018- Fiat Ducato - Comformatic - 4,8 t zul. GG - 7,68 lang - 2,35 m breit - 2,97 m hoch

  8. #8
    Kennt sich schon aus   Avatar von mr-word
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    Standard AW: Batteriecomputer - Erfahrungen

    Hallo Niko,
    für Dich und für Deine Belange ist ein Batteriecomputer wichtig. ok!
    Für den von Dir wiederum genannten Überblick im Sinne einer Tankanzeige (1/4, 1/2, 3/4 und 4/4) ist er aber nicht notwendig.

    Wenn ich auf meiner Spannungsanzeige 12 V plus paar "gequetsche" sehe, weiß ich auch, dass ich demnächst Ladestrom brauche, sei es aus Solar, Festanschluß, Fahrt, Generator oder sonstigem.
    Im Übrigen: Gerade das Licht geht nicht "plötzlich aus".
    Die Lampen brennen nur immer schwächer und schwächer und schwächer ....

    Womotheo hätte gesagt "Suum cuique" (Hallo Theo, falls Du mitliest!)

    PS. Der von Dir genannte Ladebooster kann unter bestimmten Voraussetzungen die Ladung der Bordbatterien beschleunigen.
    Geändert von mr-word (29.01.2012 um 02:17 Uhr)
    Gruß
    (o: andreas

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  9. #9
    Stammgast   Avatar von christolaus
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    Standard AW: Batteriecomputer - Erfahrungen

    Hallo Frenzi,

    noch ein Nachtrag zu Votronic. Votronic baut die Geräte für Büttner. Mit den Geräten von Büttner bin ich sehr zufrieden. Da gehe ich mal davon aus, dass die Votronic Geräte nicht schlechter sind.
    Gruß aus Siegen Niko
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  10. #10
    Stammgast   Avatar von christolaus
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    Gruß aus Siegen Niko
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